Forelle Salzkartoffeln Broccoli


Heute kaufte ich in einem großen Lebensmittelladen eine Forelle und sah dabei eine kleinere Werbung, die erzählte, das die Forellen aus einer Fischzucht aus dem Eyachtal kommen, wo ich auch schon ein paar Mal direkt eingekauft habe. Das Eyachtal liegt ein paar Kilometer südlich von Pforzheim, am Anfang des Nordschwarzwalds in Richtung Bad Wildbad.

Es war eine rotfleischige Forelle und sie war ziemlich groß. Sie ragte locker über beide Seiten des Tellers und der ist auch ziemlich groß.

Sie war aber so lecker, daß ich sie dann doch schaffte. Unglaublich frisch und sehr zart!

Ich machte sie in einer großen Form aus Soufflenheim im Elsaß aus der trotzdem der Schwanz herausragte. Ich gab ein Achtel Riesling dazu und ließ den Fisch knapp 30 Minuten im Rohr.

Dazu gab es einfache Salzkartoffeln, die ich mit Butter und Dill anmachte.

Ich machte Broccoli dazu, den ich zuerst dämpfte und danach in Butter, Knoblauch und frischem Ingwer schwenkte.

Die Beilagen passten gut dazu, aber der Star war eindeutig die Forelle!

Spargel Hähnchen Basmati Paprika


Im Laden fand ich einen Bund deutschen grünen Spargel, schön frisch, den ich gleich mitnahm. Als nächstes sah ich geröstete Erdnüsse, die meine Fantasie Richtung Asien schweifen ließ. Da ich keinen Koriander fand, nahm ich Basilikum mit, außerdem kamen Paprika, Basmatireis, helle Sojasauce, Mu-Err Pilze, Limettenzeste und Achtel, etwas frischer Ingwer und Knoblauch dazu.

Nachdem die Enden der grünen Spargel etwas „abgeholzt“ wurden, kamen sie als Erstes in den Wok. Sie brauchten nur etwa 5 Minuten und ein paar Drehungen, um Farbe zu nehmen und fast weich zu sein. Ich nahm sie heraus und ersetzte sie mit den Paprika und dem Hähnchen.

Das Hähnchen wurde vorher in heller Sojasauce eingelegt (1/2 Stunde). Mit dabei waren die Zeste der Limette, die Limettenviertel, der Ingwer, der Knoblauch, Cayenne, Salz und Pfeffer.

Der Basmati garte auch schon, als ich die Mu-Err Pilze in den Wok gab. Dann gab ich die Radieschen in Scheiben dazu, sie hatten eine angenehme Schärfe. Das Fleisch war knapp gar, der Reis brauchte noch 6 Minuten, also stellte ich die Hitze unter dem Wok aus damit die Hähnchenstreifen nicht austrocknen.

Um ein wenig Sauce zu haben, gab ich einen El Hoisinsauce aus dem Glas dazu und verdünnte sie mit einem Schluck Wasser. Die Sauce musste nur noch kurz anziehen, danach konnte ich servieren 🙂

Insgesamt war mir der Teller zuviel, und so habe ich nach dem halben Teller aufgehört und es mir für morgen Mittag eingepackt. Allerdings hat er so gut geschmeckt, daß ich auch weiter essen hätte können, was gerade nicht gut ist.

Hohe Rippe Kartoffeln Chinakohlsalat


Heute also am Freitag wollte ich mir etwas gönnen und fuhr bei Metzger Zorn vorbei. ich hatte die Qual der Wahl: Ein Poulet Jaune Label Rouge von Siebert aus dem Elsaß, das ich gleich mitnahm, und dann Sauerbraten, 8 Tage eingelegt zum kleinen Preis von 1,59 €/100 g, oder Hohe Rippe, schön marmoriert, zum gleichen Preis. Nach kurzem Ratschlag mit meiner Lieblingsfachfrau nahm ich die Hohe Rippe. Die Fachfrau meinte, es könnte wie Steak zubereitet werden, wenn man es langsam genug im Ofen gart.

Ich ging das Risiko ein, obwohl mein Ofen ein Chaot ist. Dennoch probierte ich es. Ich gab das Fleisch auf Pergamentpapier in eine Pfanne und stellte sie bei 50 C (der Mindesttemperatur) in den Ofen. 20 Minuten später waren es mindestens 150 C. Ich drehte das Fleisch um und den Ofen aus. Weitere 20 Minuten später war der Ofen immer noch heiss, obwohl er ausgestellt worden war, außerdem hatte das Fleisch viel Flüssigkeit verloren, das ich in einen Topf gab.

Ich machte den Ofen wieder an, dieses Mal auf 190 C, um Kartoffelhälften zu rösten. Nach 30 Minuten waren die Hälften durch, ich drehte den Ofen wieder aus und gab das Fleisch wieder hinein, aber umgedreht.

Dazwischen bereitete ich einen Chinakohlsalat zu.

Chinakohl, geraspelte Karotten, Frühlingszwiebeln, Knoblauchzehe, Ingwer, 1/2 Chilischote, Weißweinessig, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Erdnuss(Öl), Petersilie. Es geht auch ohne Petersilie, ich vermute es sollte Koriander heißen.

Dieser Salat war heute das Highlight – er war relativ scharf, sehr aromatisch, süß, säuerlich, mit Crunch, einfach perfekt!

Die Kartoffeln bekamen etwas Knoblauchbutter obendrauf. Das Fleisch nahm ich am Ende und briet es in etwas Öl in einer Pfanne, um es zu bräunen. Dazwischen kochte ich den Fleischsaft, der vorher ausgelaufen war, mit etwas Butter ein, und pinselte das Steak auf beiden Seiten ein.

Fazit: Natürlich blieb die Hohe Rippe nicht rosa – dafür ist mein Herd einfach zu chaotisch. Das Fleisch war aber durchzogen von Fett und ein hochklassiges Stück und zeigte am Ende seine Klasse: Zwar nicht mehr ganz zart aber geschmackvoll und auch nicht zäh und sogar noch ganz leicht rosa. Die darübergepinselte Fleischbutter tat ein Übriges. Das nächste Mal nehme ich ein größeres Stück, dessen Garstufe ich besser kontrollieren kann.

Oder ich warte auf den Frühling und mache es im slow cooking Modus indirekt auf dem Grill 🙂

Hähnchen Gemüse Shitake Ananas Curry Basmati


Gestern sah ich eine schöne Maishähnchenbrust, die ich sogleich mitnahm. Heute brachte ich Kaiserschoten, Shitake, Ananas und Frühlingszwiebel nach Hause. Ingwer, Knoblauch, roten Spitzpaprika und Karotten hatte ich schon da. Ich hatte mir vor ein paar Monaten ein englisches Currypulver gekauft, das ziemlich scharf ist. Heute verwendete ich es für ein Wokgericht.

Zuerst schnitt ich alles Gemüse und die Hähnchenbrust und Ananas klein. Dann wusch ich den Basmati und setzte ihn, nachdem er auch gewässert worden war (Packungsbeilage!), auf. Als Nächstes röstete ich etwa 2 Tl des Currys in der heissen Pfanne. Es war so scharf, daß ich einen Hustenanfall bekam und schnell etwas Sesamöl aufgoß und das Gemüse hineingab. Nicht alles, aber die einzelnen Sorten nach und nach.

Dann gab ich das in Streifen geschnittene Hähnchenbrustfleisch hinein, und nachdem es fast gar war, auch eine Viertel Ananas in kleinen Rechtecken. Dazu gab es ein paar Spritzer helle Sojasauce, einen Spritzer Limettensaft und etwas Koriandergrün 🙂

Angerichtet wurde auf dem Basmatireis, der sich endlich entschlossen hatte, das restliche Wasser aufzunehmen und weich zu werden.

Sehr lecker aber rattenscharf! Morgen hoffe ich hat sich das Curry beruhigt. oder ich schenke das Essen einem, der sich seine Geschmacksknospen schon vor geraumer Zeit mit scharfem Chili weggeätzt hat.

Entenbrust Chili Nudeln Wok Gemüse


Heute hatte ich meinen kurzen Tag und war schon gegen 15:00 daheim. Ich wollte aber nicht mehr groß weggehen, um einzukaufen. Also schaute ich in dieGefriertruhe und fand eine weibliche Entenbrust. Die nahm ich heraus, um sie langsam aufzutauen. Dann machte ich mich auf den Weg über die Straße zum Gemüsehändler, wo ich noch ein paar Zutaten (für insgesamt €1,64 kaufte). Die Zutaten in toto:

  • 1 Entenbrust, klein
  • 1 große Karotte in Stiften
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Stängel Frühlingszwiebel
  • 2 cm Ingwer, fein gewiegt
  • 2 El Sesamöl
  • 2 El Wok Sauce (Kikkoman)
  • 1 El Oystersauce
  • ein paar Spritzer Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • Saft einer ganzen Orange
  • 50 g Bali Chili-Nudeln
  • 1 Thai-Chili
  • 3 Stängel Koriandergrün

Die Entenbrust wurde erst in Scheiben geschnitten, dann schnell im Wok angebraten und gleich wieder zur Seite gestellt. Dann wurde das Gemüse geschwenkt und ein paar Minuten später mit der Soja/Saftmarinade übergossen und eingekocht. Dabei wurden die Nudeln 5 Minuten gekocht, dann abgegossen und geparkt. Jetzt kam die Brust zurück in den Wok, um nochmal warm zu werden und schon wurde seviert!

Es war lecker und frisch, die Ente sieht zwar durch aus, war aber innen noch ein klein wenig rosa 🙂

Hühnersuppe Kohlrabi Weißkohl Lauch Engelshaar


Heute war ziemlich nasskalt und ungemütlich. Hier waren es 4 C am Morgen. Abends schien es noch kühler zu sein. Ich hatte eigentlich nur Appetit auf eine Hühnersuppe. Gesagt, getan! Einen Bund Suppengrün und zwei Hähnchenoberschenkel kamen in den Schnellkochtopf, etwa 40 Minuten. Das Gemüse warf ich weg, von den Keulen nahm ich das Fleisch, Knochen und Haut kamen weg.

Dann setzte ich die Brühe nochmal auf und gab, alles schön gewürfelt, zur Brühe dazu. Dabei war ein Kohlrabi, Lauch, eine Kartoffel und eine Ecke Weißkohl. Es brauchte etwa 20 Minuten, bis die Gemüse gar waren. Ich schmeckte mit Salz, Pfeffer und etwas Sojasauce ab und gab noch ein paar Raspel Ingwer dazu. Ganz zum Schluss gab ich noch ein Engelshaarnest hinein, es brauchte nur etwa 3 Minuten. Beim Löffeln der Suppe hätte ich aber auch leicht darauf verzichten können weil es genügend andere Zutaten gab.

Schweinelende Gemüse Roter Thai Curry Ananas


Heute beim Einkauf nach der Arbeit sah ich eine preiswerte Ananas. Sofort dachte ich daran etwas asiatisches zu kochen. Ich nahm ein paar Karotten mit, außerdem eine Schweinelende und Koriandergrün. Zuhause hatte ich ein Glas Rote Curry Paste und eine Dose Kokosmilch.

An Zutaten hatte ich:

  • Schweinelende
  • 2 Karotten
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 mittelgroße Champignons
  • etwa 10 g Mu-Err Pilze, eingeweicht
  • ein paar dünne Scheiben Ingwer, mit dem Trüffelhobel gehobelt
  • 50 g Chili Nudeln (Marke Bali)
  • 1 gehäufter El rote Curry Paste
  • 1/3 Dose Kokosmilch
  • 1 Schuss helle Sojasauce
  • Rapsöl, 1 El Sesamöl
  • Koriandergrün

Zuerst Karotten und Spitzpaprika in den Ölen anbraten. Nudeln mit kochendem Wasser überbrühen, nach 5 Minuten abgiessen, beiseite stellen. Dann Champignons, eingeweichte Mu-Err Pilze, Ingwer und Knoblauch dazu geben. Dann das Fleisch in der Mitte des Woks geben, mit der Sojasauce würzen und anbraten. Dann die Curry Paste und danach die Kokosmilch dazugeben, verrühren und abschmecken. Anrichten und mit Koriandergrün bestreuen.

Fazit: Es hat gut geschmeckt, aber ich hatte etwas zuviel Kokosmilch dazugegeben. Später fiel mir ein, dass ich noch Kaffirlimettenblätter und Limetten für Saft da gehabt hätte. Die Schärfe war leicht auszuhalten – das nächste Mal würde ich einen Thai-Chili extra dazugeben. Die Portion im Teller hab ich nur etwa zu 2/3 geschafft, was wohl wieder an der Kokosmilch lag.

Trotzdem würde ich es wieder machen, allerdings weniger mächtig 🙂

Kürbissuppe Hähnchenbrustspieß


Ich hatte vom Freitag noch einen 3/4 Hokkaidokürbis, der auf seine Verarbeitung wartete. Da der Herbst wirklich anklopft dachte ich natürlich an den Klassiker, die Kürbissuppe. Die wurde hier schon in verschiedenen Auslegungen gemacht, heute wollte ich eigentlich nur improvisieren.

  • 800 g Hokkaido geschält
  • 1 Zwiebel in Stücken
  • Lauch 7 cm
  • 3 dünne Karotten
  • kleines Stück Selleriewurzel
  • 2 El gehackter Ingwer
  • Saft von 2 Saftorangen
  • 3 Kaffir Limettenblättern
  • Wasser , um die Hokkaidowürfel zu bedecken
  • eine scharfe gelbe Peperoni
  • Salz, Pfeffer
  • 2 cl Noilly Prat
  • Schnittlauch

Alles außer den Noilly Prat zusammen in einen Topf geben und etwa 20-25 Minuten köcheln. Schauen, ob alles schon weich ist, dann in den Standmixer und alles schön fein pürieren. Zurück in den Topf und mit Noilly Prat auffüllen. Mit Salz abschmecken. Bereuen, daß ich die ganze Peperoni benutzt habe, die ist nämlich sauscharf. Jetzt könnte man noch etwas Kokosmilch dazugeben, das würde die Schärfe in Schach halten. Hab ich aber nicht daran gedacht.

Die Hähnchenbrust längs in Streifen schneiden, auf einen Schaschlikspieß aufbringen und in einer Pfanne anbraten. Salzen und pfeffern. Suppe in einen Teller giessen, mit Schnittlauch dekorieren und den Spieß obenauf legen.

Lecker, aber sauscharf!

Sommerdinner


Kurz vor Ende meines Urlaubs hat es doch noch geklappt mit einem Besuch von Freunden zum Dinner. Natürlich wälzte ich sofort schwere Gedanken, am Ende war es eigentlich ganz einfach.

Ich wollte aufgrund der Hitze nur 2 Gänge anbieten, weil meine Gäste auch gerne Süßigkeiten verschmähen, und ich niemanden zwingen wollte. Außerdem hab ich aus Rücksicht auf gewisse Präferenzen und auch auf Verzichtserklärungen (Kh) manches weggelassen, das ich sonst serviert hätte. Ich hab es allerdings nicht bereut, weil es auch mir gut getan hat, nicht so sehr satt von der Tafel aufzustehen.

Mein erster Gang war ein Salat asiatischer Art:

  • 1 Karotte
  • 1 Mango
  • 1 Avocado
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Tomaten
  • 1 Chili
  • Reisnudeln
  • Koriandergrün
  • Minze

Dazu gab es eine Salatsauce aus:

  • 3 El Sesamöl
  • 1 El Reisessig
  • 1 El Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 cm Ingwer, geraspelt
  • 1 El Honig
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Saft einer Limette

Ich bereitete die Salatkomponenten vor, vermischte sie aber nicht, weil Avocado und Mango sehr reif waren und ich keine großeUnordnung im Salat wollte.

Die Reisnudeln wurden in kochendes Wasser gegeben, dann von der Platte gezogen und ein paar Minuten später abgegossen und in kürzere Stücke geschnitten.

Als Beigabe hatte ich 12 Black Tiger Prawns in Bio Qualität geschält und in Knoblauch, Ingwer und Limettenabrieb eingelegt.

Jetzt gab ich die Komponenten des Salats in Suppenteller. Danach briet ich die Prawns schnell von beiden Seiten an. Nachdem sie auf den Tellern drapiert waren, gab es für jeden Teller eine kleine Kelle der Salatsauce. Sie kam sehr gut an 🙂

Zum Hauptgabg bereitete ich Auberginenscheiben vor, indem ich sie zuerst schmal herunterschnitt (4mm), dann salzte und 15 Minuten stehen liess, um ihr Wasser heraus zu ziehen, um sie, frisch abgespült und abgetupft in ganz wenig Öl in einer beschichteten Pfanne so anzubraten daß sie Farbe nehmen. Obwohl das Öl schnell weg war, liess ich mich nicht beirren und gab neue Scheiben in die trockene Pfanne, die immer schneller bräunte, je heisser sie wurde 🙂 Ich brauchte 4 Durchgänge, bis die Scheiben von zwei Früchten verarbeitet waren. Ein Backblech mit Backpapier war gerade groß genug, um alle Scheiben unterzubringen und noch einige Minuten im Ofen zu verbringen um fertig zu garen. Nach etwa 15 Minuten nahm ich die Scheiben heraus und baute Auberginentürmchen aus den Scheiben, einem Klecks Tomatensauce und einer dünnen Scheibe Mozzarella di Bufalo. Zum Schluss gab es Parmesan satt über die Türmchen und ab in den Ofen damit.

Dazu gesellte sich auch ein Stück Tri Tip oder auch Bürgermeisterstück, das ich jetzt schon mehrfach besprochen und verarbeitet habe. Ich wollte aber auch einen meiner Gäste überzeugen.

Hat gut funktioniert. Ich habe wieder mit dem Temperaturfühler gearbeitet, das Fleisch bei 62 C (zwischen Medium und Medium-Rare) herausgenommen und 15 Minuten in Alufolie gewickelt und erst danach aufgeschnitten. Als zweite Beilage gab es noch einen Löffel der Haselnusspesto, die auch ganz hervorragend zum Fleisch gepasst hat.

Meine Gäste waren sehr zufrieden mit den Speisen, was mir natürlich sehr gefallen hat. Insgesamt ein sehr schöner Abend mit guten Freunden !

Forelle Kartoffeln Broccoli


Heute machte ich eine kleine Rundreise durch den nördlichen und mittleren Schwarzwald. Die Reise ging von Pforzheim, Neuenbürg, dann an Bad Wildbad vorbei nach Freudenstadt, von dort dann Richtung Baden-Baden, an Baiersbronn vorbei, auch an der Bühler Höhe vorbei und von Baden-Baden zuerst nach Bad Herrenalb, dann zum Dobel und zurück Richtung Neuenbürg. Als ich ins Tal kam, sah ich daß ich genau an der Fischzucht Eyachtal herausgekommen war. Weil ich vorher schon spekuliert hatte, vielleicht eine Forelle mitzunehmen, war es super keinen Umweg mehr fahren zu müssen. 20 Minuten später war ich wieder daheim.

Ich wollte die Forelle ganz klassisch im Ofen machen. Dazu gab ich sie in eine Form, goss etwas Weisswein (2 cm) an und schob sie 25 Minuten in den mittelwarmen Ofen. Dabei wendete ich sie einmal.

Dazwischen schälte ich zwei junge Kartoffeln und setzte sie in kaltem Wasser mit ein wenig Salz an. Den Broccoli bereitete ich vor, indem ich ihn in kleinere Röschen zerteilte und in einem Holzsieb über Wasser dampfte. Nachdem er fast gar war, schreckte ich ihn ab und bereitete eine Mischung aus Butter, Zitronensaft, Knoblauch, Ingwer und Zitronenzeste vor, in der die Broccoliröschen geschwenkt wurden.

Die Forelle war natürlich so frisch, wie es irgend möglich war und schmeckte dementsprechend toll. Auch die Beilagen waren gut und passten sehr gut. Dazu gab es Schnittlauch und Petersilie 🙂