Pizza Schinken Salami Ei Rucola


Es war noch Teig übrig von vor zwei Tagen. Dieses Mal hatte ich richtig gerechnet. Die Menge ging genau auf. Für die Tomatensauce hab ich eine Dose Datterini von Mutti püriert. Dazu kam Salz (2-3 Prisen) und ein Schuß Olivenöl.

Die Sauce hab ich schon wie das letzte Mal sehr spärlich auf den Teig gegeben. Ganz dünne Scheiben von Mozzarella di Bufola, großzügig frischen Oregano und dann 2 Scheiben Salami Milano drauf. Jetzt schob ich sie in einen Ofen von 240 C. Jetzt erst fiel mir ein, daß ich den Knoblauch vergessen hatte. Also schnell 2 Zehen zerhackt und mit Salz mit der Seite des Messers verrieben und mit Olivenöl gestreckt.

Jetzt hab ich die Pizza herausgeholt, gab den Knoblauch großzügig drüber und in die Mitte noch ein Ei. Das Ei war eine Verbeugung Richtung Malou, die meinte, daß sie das mag (leider war kein Platz mehr für Thunfisch :-)  ). Jetzt war die Pizza vielleicht noch 7 Minuten drin.

Nachdem ich sie herausgeholt hatte, gab ich auf den unbelegten Teil frischen Rucola und den Parmaschinken. Den restlichen Oregano gab ich auch noch dazu.

Sie war OK, aber irgendetwas fehlte. Später fiel mir auf, daß auf der vorherigen Version noch Parmesanspäne gewesen waren.

Noch später fiel mir ein, daß in der Vorgängerversion Sardellen eine Rolle gespielt hatten.

Fazit: Fühl dich nie zu sicher – lies es lieber nochmal nach!

 

Pizza  Parma Rucola Milano Ei 1

 

Pizza  Parma Rucola Milano Ei 2

Tapas: Chorizo Rotwein Wolfsbarsch Sherry Stangenbohnen Pinienkerne Paprika Kartoffeln Meersalz


Andrea von Kocheule postete vor 2 Tagen ein Rezept für Chorizo in Rotwein und Zweibeln. Mir gefiel das Rezept und ich schrieb, daß ich es bei Gelegenheit nachkochen würde.

Aber ihr wisst wie es geht, aus den Augen, aus dem Sinn. Also wollte ich so schnell wie möglich meine Ankündigung wahr werden lassen.

Gestern hatte ich ja eine Teig-Orgie zu verwalten, von dem auch noch etwas übrig ist, aber 2 Tage hintereinander wollte ich das nicht.

Im Rewe um die Ecke gibt es abgepackt kleine Chorizo-Würste von einem spanischen Hersteller (hab ich vor ein paar Wochen schon vorgestellt), und zwar in mild und scharf. Von denen kaufte ich eine Packung milder Würste, weil Andrea’s Rezept danach ausgerichtet war. Dort fand ich auch einen spanischen Rotwein, einen Tempranillo.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht ins Grübeln käme. Auf einem Bein kann man schlecht stehen, zweibeinig hat nur der Mensch sein Gleichgewicht, drei Beine sind unumstößlich usw.:-)

Jedenfalls ratterte es in meinem Kopf, was ich sonst noch als Tapa dazumachen könnte.

Also ging ich um halb Fünf nochmal über die Kreuzung, um einen Wolfsbarsch zu holen, den ich eingelegt servieren wollte. Der Vater und Besitzer hat mich wieder bedient. Er hat mir freundlicherweise den Fisch filetiert (Ich kann es auch, aber nicht so schnell und gut wie er).

Im Laden daneben, dem teuren Russen, hab ich nur 4 kleine La Ratte Kartoffeln und etwas glatte Petersilie gekauft. Nur 94 Cent! Ein Rekord.

Chorizo Rotwein Zwiebeln:

Ich hab mich ziemlich an das Rezept gehalten – Scheiben Chorizo etwa 1 cm dick schneiden, langsam anbraten, mit Pimenton de la Vera würzen, Zwiebeln dazu (rote Zwiebeln bei mir), dann 175 ml Rotwein dazu (bei mir Augenmaß und zwar mit dem Tempranillo) – ich denke, meistens würde ein Rioja genommen werden, aber die Weine liegen nicht so sehr auseinander.

Das Ganze dauerte etwa 30 Minuten.

Wolfsbarsch in Sherryessig süß-sauer:

Ich fand das Rezept in einem Buch für Vorspeisen, das auch viele Tapas Rezepte hatte, und zwar für Sardinen. Ich wollte aber etwas mehr Farbe ins Spiel bringen und entschied mich dafür, den edlen Wolfsbarsch „agrodolce“ zu machen, wie Italiener sagen würden, oder eben süß-sauer.

Dazu nahm ich die 2 Filets, die mir der Fischhändler ausgelöst hatte, zog noch die restlichen Gräten und briet die Filets bei mittlerer Hitze an. Das dauerte vielleicht 8 Minuten für beide Seiten.

Vorher hatte ich die Marinade aufgekocht. 4 El Sherryessig, 175 ml Olivenöl, Streifen von 2 Karotten, 2 Zwiebeln (wieder rote), eine Knoblauchzehe, ein Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und 2 El Zucker, die ich vorher mit dem Essig verrührt habe.

Nachdem die Filets gegart waren, legte ich sie auf einen Teller und goss die Marinade darüber. Die Empfehlung war zwar, den Fisch 24 Stunden zu beizen, aber er schmeckte nach einer knappen Stunde schon sehr gut (ich hab allerdings noch die zweite Hälfte für Morgen).

Stangenbohnen mit Pinienkernen:

Die Stangenbohnen wurden gekocht und zeitig mit kaltem Wsser abgeschreckt, um ihre schöne Farbe zu erhalten. Die Pinienkerne wurden in einer Pfanne ohne Fett angeröstet (im Original in viel Öl!) und anschliessend mit einer Paprikastaubschicht versehen. Zum Rezept gehörten auch wieder rote Zwiebeln und Knoblauch (der gehört eigentlich fast immer dazu, nicht?)

Um die Bohnen zu „finishen“ (neuenglisch), gibt man den Saft einer halben Zitrone dazu. Naja, ich empfehle zwischendurch nachzuschmecken, um es nicht zu sauer zu gestalten:-)

Als letztes fiel mir beim teuren Russen ein, ein paar La Ratte Kartoffeln zu holen, die ich dann, nachdem sie weich waren, in Olivenöl angebraten und mit Pimenton de la Vera bestäubt habe.

Jetzt hab ich ein Haufen leckeres Zeugs hier rumstehen und kann niemanden erreichen… dumm gelaufen:-)

 

Wolfsbarsch Sherryessig Zucker Olivenöl 3

 

Wolfsbarsch Sherryessig Zucker Olivenöl 2

 

 

Stangenbohnen  Zwiebeln Pinienkerne Zitronensaft 1

 

 

Chorizo Zwiebeln Rotwein 2

 

 

Tapas 1

 

Flammkuchen Speck Feige


Wie quasi angekündigt, hab ich mich heute zum Flammkuchen machen hinreissen lassen. Das sind gefährliche Auftritte, zu vergleichen damit, ein neues Rezept auszuprobieren, wenn der Chef zum ersten Mal eingeladen ist…

Ich konnte ich mich dunkel an die verschiedenen Kommentare entsinnen, die ins Haus schwirrten, als ich das erste Mal Pizza buk. Also hab ich die erst mal nachgelesen.

Es ging hier um Pizza, nicht Flammkuchen, aber ich dachte das wird schon…

Jacob, Malou und Oli taten alle Olivenöl in den Teig – ich jetzt auch. Jacob tat relativ viel Zucker in den Teig, das hab ich mich nicht getraut, es aber auch nicht bereut. Immerhin auf einen Esslöffel gesteigert. Dafür hab ich Jacob’s verkürztes Geh-Rezept ausprobiert. Es macht meiner Meinung nach keinen Unterschied – der Teig geht trotzdem, man spart sich eine Geh-Runde.

Allerdings ging er für einen Flammkuchen zu sehr. Ich bin vom vorherigen Rezept nur insofern abgewichen, als daß ich alles nochmal um die Hälfte mehr rechnete (weil ich vielleicht die Tage noch eine Pizza backe). Deswegen waren bei 500 g Mehl 18 g Hefe mit drin

Ich denke, ich sollte Emmi’s Tipp beherzigen und einfach weniger Hefe nehmen und sie länger gehen lassen.

Das Rezept:

500 g Mehl

18 g Hefe

315 ml Wasser lauwarm

1,5 Tl Salz

1 El Zucker (statt 3/4 Tl Zucker)

2 El Olivenöl

 

10 Minuten von der Maschine kneten lassen, gleich ausgerollt (so dünn ich konnte), in die Form gepasst, 20 Minuten gehen lassen, dann belegt und in einen sehr heißen Ofen gegeben (meiner kann 240 C). Etwa 12-15 Minuten.

Der Belag war wie folgt:

Hälfte 1 – klassisch

Schmand (saure Sahne) leicht verdünnt

rote Zwiebeln

Speck

Hälfte 2 – fruchtig pikant

Schmand

Feigen

Schafskäse

 

Es sah eigentlich aus, als wäre genug Schmand auf dem Teig gewesen, ich wollte ihn ja nicht ersäufen, aber nach dem Backen war er verschwunden und kaum noch geschmacklich wahrzunehmen. Die Zwiebeln und der Speck waren lecker auf der Pizza dem Flammkuchen. Die Feigen-Fetamischung war auch gut, wobei mir etwas gefehlt hat: Balsamico oder eine andere Säure und vielleicht etwas Rucola (hab ich noch da). Jedenfalls hat der säuerliche Feta den Feigen nicht genug entgegensetzen können, um ausgewogen zu erscheinen.

Blöd war, daß die viel zu mächtige Kruste, im äusseren Ring schön braun und knusprig, zum weiterknabbern einlud…

Fazit: Würd ich nochmal machen, aber mit anderem Teig, und bei den Feigen mit verbesserter Rezeptur:-)

 

Flammkuchen Speck Feige 1

 

Flammkuchen Feige 1

 

Flammkuchen Speck 1

 

Flammkuchen Speck Feige 2

Sardinen Rucola Tomaten Gurken


Heute war ich mal wieder unentschlossen, was es denn geben sollte: Es sollte entweder einen Pizza- oder Flammkuchenteig geben, oder aber ich würde mir das Angebot beim Fischhändler anschauen.

Das ist immer gefährlich, weil ich dort eigentlich immer etwas finde. Jedenfalls ging ich tatsächlich über die Kreuzung zum Fischladen und wußte sofort: Sardinen will ich!

Das letzte Mal zeigte mir der Vater und Besitzer, wie man leicht Kopf und Innereien in einem Zug entfernt. Heute fragte er, wie ich die Sardinen machen wollte. Ich meinte ich wollte sie frittieren und auf einem Salat servieren. Er zeigte mir dann, wie man zusätzlich die Wirbelsäule entfernen kann und dann zwei knochenlose Filets hat, die noch zusammenhängen. Die wurden dann gewürzt, mehliert und beiseite gestellt.

Für die Salatsauce nahm ich 3 El Olivenöl, Saft einer halben Zitrone, 1 Sardellenfilet, 1/2 Tl Senf und 1 zerriebene Knoblauchzehe. Die kamen dann in einen kleinen Mixer, um schön homogen zu werden.

Zuerst hab ich den Rucola gewaschen und die Stiele gekürzt. Dann wurde die Gurke geschält und in Scheiben geschnitten. Die Tomate kam zum Schluss dran.

Der Salat wurde schon angerichtet, damit er dann zeitnah serviert werden könnte.

Jetzt kamen 300 ml Rapsöl in einen Topf um dann erhitzt zu werden. Dort hinein kamen immer 4-5 Filets auf einmal. Nach einigen Frittiergängen waren alle Sardinen gegart und servierbereit.

Die Salatsauce wurde über den Salat geträufelt, Die Sardinen wurden über dem Rucola angerichtet.

Ich gab den Saft der anderen Zitronenhälfte über die Sardinen und drapierte etwas Zitronenzeste drüber.

 

Weil ich Urlaub habe und so schönes Wetter ist gibt es heute noch eine Weinempfehlung.

Einen Heitlinger Rosé 2014 trocken  „Sunset Twilight“  gekauft für €6.95

Die Heitlingers nennen diesen Wein einen Terrassenwein, ich find ihn besser als die meisten französischen Rosés. Kein Wunder, gehört er doch zu den wenigen Weinen vom Gut, die keine Traubenkennzeichnung haben und Cuvées sind (es gibt noch einen Weissen und einen Roten, die zur gleichen Serie gehören). Das Gut liegt in Östringen/Tiefenbach im Kraichgau zwischen Heidelberg und Bruchsal.

Die (anderen) Weine von Heitlinger gehören zu den einzigen im Kraichgau, die ausgezeichnet werden. Die anderen Weine sind nicht ganz so „preiswert“, aber eine Kiste Grauburgunder hab ich mir schon mal geleistet. Am Weingut ist auch ein schönes Restaurant und Wege durch die Wingerte (Weinberge), die alle sorgfältig beschriftet sind. Hier kann man sehen, daß ein Weinberg für verschiedene Traubensorten verwendet werden kann, Manchmal wechselt eine Sorte nach wenigen Reihen.

Wer mehr wissen will: http://www.weingut-heitlinger.de

 

Übrigens – ich war einmal da, aber die kennen mich nicht. Es ist kein Sponsoring dabei.

Ich hab aber meine Jugend nur wenige Kilometer von dem Ort verbracht und verspüre etwas wie Heimatstolz, daß die in Tiefenbach (für uns ein verschlafener Ort und am Arsch der Welt) so eine tolle Leistung hingelegt haben. Dazu muß man wissen, daß überall im Kraichgau Wein angebaut wird – nur eben nicht in dieser Qualität.

 

Sardinen Gurken Tomaten 3

 

Sardinen Gurken Tomaten 2

 

Heitlinger 1

 

 

Schweinebauch Mais Champignons BBQ Sauce


Dieses Gericht hatte seine Probleme, teils hausgemacht, teils unbeabsichtigt.

Dieses Gericht hatte geheime Stärken.

Der Bauch: 700 g, die ich in der Mitte durchschnitt, um sie in einen Topf zu bekommen. Sonst bevorzuge ich das Niedertemperaturgaren, heute wollte ich den Bauch im Wasser garziehen lassen und dann kurz über direkter Hitze grillen. Ich ließ den Bauch zu lange im Wasserbad, so daß er fast am Auseinanderfallen war. Das Wasser hatte 2 Lorbeerblätter und einen Löffel Pfefferkörner mit dabei.

Die Sauce: 5 Pflaumen, die großen roten runden Früchte, entkernt, 1 Zwiebel, 1 Flasche Guiness, 4 El Zucker, 2 El Honig, 1 Stück scharfer Chili, 3 El Apfelessig, 1/2 Tl Senfsaat, 1/2 Tl Koriander, 2 Ecken einer Sternanis.

Die Sauce langsam einkochen, wiederholt abschmecken, im Mixer fein pürieren. Das Guiness gibt der Frucht noch einen malzigen Touch dazu. Den Bauch damit an der Flamme wiederholt einpinseln.

Der Mais: Zugegeben, er sieht ein bißchen verbrannt aus, ABER… Das Rezept ist von Chefsteps, einer Truppe von Profiköchen aus Seattle (wunderschöne Stadt übrigens), die versuchen mit ihrem Webauftritt Geld zu verdienen. Aber man kann sich ganz normal informieren, ohne einen Cent zu bezahlen. Genauso mach ich das nämlich auch. Ich hab nicht das ganze Rezept gekocht, sondern nur die Anweisung für den Mais auf dem Grill übernommen.

Ich hab aber schon mehrfach Rezepte nachgekocht, immer mit überragendem geschmacklichem Ergebnis (zB mein Rotkraut-Slaw)

Die Jungs sind super und denken Food neu und anders. Sie lieben Tradition, erneuern sie aber sehr gerne. Und sie messen alles in Gramm:-) .

Die Empfehlung war, den Mais ganz kurz an direkter Flamme anzurösten, daß er knapp schwarz wird (und dadurch gar wird) und alle 30 Sekunden eine Vierteldrehung weiterdreht.

Ich hab ihn vorher immer erst im Wasserbad gegart und dann noch schnell auf den Grill gelegt.

Heute hatte ich einen heissen Grill und hab es so gemacht, wie sie es empfehlen. Das Ergebnis war überragend! Ich hab nur noch ein Stückchen Butter und Salz drübergegeben und fast vergessen das Fleisch zu probieren. Süß und zart, intensiv nach Mais duftend und schmeckend – einfach wunderbar!

Champignons- Ich hatte welche und hab sie als Nachgedanken mit auf den Grill geworfen. Nach ein paar Minuten fingen sie an ihr Wasser abzugeben und wurden sehr aromatisch.

Fazit: Bauch hätte weniger lange gegart werden müssen, Sauce war sehr lecker, für mich würde ich das nächste Mal mehr Bums hineintun. Den Mais mach ich wieder so!

Es gehört farblich noch etwas anderes dazu:-)

 

Schweinebauch Mais Champignons 1

 

Schweinebauch Mais Champignons 2

Tagliatelle Huhn Champignons Hühnerhaut


Ich hatte ja noch ein halbes (ein knappes halbes) Hähnchen von gestern übrig. Aber ich wollte keine Neuauflage, weil ich generell nicht gerne 2x das Gleiche esse. Lieber friere ich ein Gericht ein, von dem ich mehr gekocht habe, um es dann mit ins Geschäft zu nehmen.

Hier habe ich das restliche Hühnchen ausgebeint, und auch die Haut abgezogen und beiseite gelegt. Ich hatte auch noch von der reduzierten Flüssigkeit von gestern, die war geliert und sehr aromatisch. Das Huhn wurde in mundgerechte Stücke geschnitten und beiseite gestellt.

Die Haut briet ich in einer neuen Teflonbeschichteten Pfanne sehr rösch an – fast wie Bacon. Alles fettige war weg und die Haut war richtig krachig.

Jetzt schnitt ich 5 Champignons in nicht zu dünne Scheiben.

Das Wasser für die Tagliatelle kochte jetzt und die Pasta kam dazu.

Die Champignons in die Pfanne, dann 4 Kirschtomaten halbiert, einen Schluck Weißwein, einkochen, dann das Hühnerfleisch durchschwenken. Chilischeiben dazu. Jetzt den Saucenrest dazutun und umrühren.

Tagliatelle abseihen und die Hühner-Champignon-Chili-Mischung drübergeben. Am Schluß die Hühnerhaut in Streifen schneiden und über den Teller bröseln.

 

Es sah nicht so toll aus (es fehlt ein wenig Farbe), aber dafür schmeckte es umso besser!

 

Tagliatelle Huhn Champignons Chili Hühnerhaut 1

 

Tagliatelle Huhn Champignons Chili Hühnerhaut 2

 

 

 

Huhn Karotten Tomate Zwiebel Knoblauch Paprika


Gestern hab ich mir ein freilaufendes Huhn mitgebracht. Nicht, daß es noch in der Lage gewesen wäre, herumzulaufen… (Blöder Witz!)

Heute hatte ich dann Muße, es zuzubereiten.

Ich erinnerte mich an die kaukasische Gewürzmischung für Hähnchen, die ich geschenkt bekommen hatte, und nahm mir vor, das Huhn damit einzudulfen.

Gesagt, getan, dann noch Karotten, Paprika, Tomate, Zwiebel im Ganzen und Knoblauch(knolle) dazu und ab in den Ofen bei 180 C. Das Huhn lag zuerst 20 Minuten auf der Brust, bevor ich es auf den Rücken drehte. Dann backte es nochmal 40 Minuten. Die Gemüse waren gerade durchgegart, das Huhn war schön zart und saftig, und die Gewürzmischung war sehr aromatisch, ohne den Eigengeschmack des Huhns zu überdecken.

Die Knoblauchknolle hab ich als zusätzliche Würze benutzt, indem ich sie auspresste und mit Fleisch und Sauce mischte.

Die Sauce fing damit an, daß ich ein paar Esslöffel Wasser in den Bräter gegeben habe. Dieses hat sich mit dem auslaufenden Hühnersaft vermischt. Beim Wenden gab ich auch noch etwas getrockneten Thymian dazu. Die Sauce war super!

Dazu gab es Kartoffelwürfel, gegart in Wasser und Salz für 12 Minuten und dann ganz langsam 30 Minuten in Butterschmalz auf allen Seiten knusprig gebraten.

Sehr lecker!

 

Huhn Karotten Zwiebel Knoblauch Paprika Kartoffeln 1

 

Huhn Karotten Zwiebel Knoblauch Paprika Kartoffeln 3

 

Huhn Karotten Zwiebel Knoblauch Paprika Kartoffeln 6