Salat griechisch Hackbällchen


Es ist natürlich eine Anmaßung, diesen Salat griechisch zu nennen. Aber ich habe den Titel deshalb gewählt, weil er ein paar Elemente mit dabei hat, die ich mit der griechischen Küche in Verbindung bringe.

Diese sind der Feta, die Weinblätter und die Peperonischoten. Ich habe nicht einmal besonders tolle Produkte gehabt, sondern im Supermarkt spontan nach dem bestmöglichen Käse aus der Packung geschaut, die Weinblätter und die Peperoni hatte ich schon daheim. Dazu machte ich ein paar Hackfleischbällchen aus gemischtem Hack, das ich mit Semmelbröseln, einem Ei, Salz und Pfeffer und frischem Thymian und getrocknetem Majoran würzte. Eigentlich wollte ich auch Knoblauch dazugeben, hab es dann aber doch vergessen 🙂

Sonst gab es noch hellen Eichblattsalat, Tomaten, Radieschen und Gurke, die ich wusch und in ihre entgültige Form brachte. Beim Anrichten warf ich alles gepflegt durcheinander und gab die Sauce (die übliche Variante, aber heute mit groben Senfkörnern al gusto darüber.

Bei diesem Salat denk ich an den Sommer und Fleisch vom Holzkohlegrill, das dazu serviert wird, entweder im Lokal oder eben auch hier in meinem Hinterhof, der ja Ende letzten Jahres renoviert wurde und den ich grillmässig schon vor 2 Wochen einweihte. Es wird dieses Jahr nicht das letzte Mal gewesen sein 🙂

 

 

Thunfischsalat Toast Spargel


Es gibt sogar bei mir Tage, an denen ich keine Lust habe groß am Herd zu stehen 🙂

Ich hatte Salat und Tomaten da, außerdem fanden sich noch 4 Stangen grüner Spargel.

Beim Stöbern im Viktualienschrank (das ist der mit den wenigen Dosen, die ich habe) sah ich eine Dose Thunfisch.

 

Thunfischsalat gab es in meiner Kindheit öfters, und aus der Zeit nehme ich die Lieblingszubereitung in die heutige Zeit.

Die amerikanische aufwendige Art hatte diese ekelhaften amerikanisch (also süß eingelegten Gurkenwürfelchen, die dazu noch giftgrün waren.

Nicht nur waren sie vom Aussehen her abstossend, sie veränderten den Thunfisch/Mayo Geschmack mit ihrer süß-säuerlichen Note und störten

das breiige Mundgefühl des Salats mit ungewünschten knackigen Elementen.

Jedenfalls setzte ich durch, daß mein Thunfischsalat rein, fast jungfräulich hergestellt wurde, und genauso mag ich ihn auch heute 🙂

 

Die Spargel wurden langsam in einem El Öl angebraten, das dauerte etwa 10 Minuten.

Der Thunfischsalat wurde nach Gefühl mit Mayonnaise gemischt, wobei ich den Salat nicht zu fett mag.

Danach wurden 2 Toastscheiben getoastet, mit Salat unterlegt und der Salat wurde darauf angerichtet.

Darüber kamen dann die Spargelstangen und am Rand legte ich noch Kirschtomaten und Oliven dazu.

 

Schnell gemacht, und wer es mag, wird damit satt und zufrieden.

 

 

 

 

Salat Bohnen Radieschen Champignons Tomaten Ei


Jetzt wo es langsam wieder wärmer wird (jedenfalls theoretisch…) hab ich mir vorgenommen, wieder mehr Salate und Gemüse zu essen. Da ist die Spargelsaison immer ein guter Einstieg.

Heute aber ausnahmsweise kein Spargel, sondern ein heller Eichblattsalat vom Pfälzer selbstangebaut, Radieschen, grüne Bohnen, Champignons, Tomaten, Lauchzwiebeln und ein Bio-Ei dazu.

Die grüne Bohnen hab ich in salzigem Wasser knackig gekocht, dann kalt abgeschwenkt. Die Champignons wurden nur geschnitten und gesalzen, die wurden von selbst weich. Die Lauchzwiebeln wurden auch nur geschnitten.

Die knackfrischen Radieschen waren das Crunch-Erlebnis im Salat! Dazu noch Tomaten und das Ei als Proteinspender.

Für obendrüber gab es Schnittlauch.

Die Sauce ist, wie so oft, eine aus gutem Olivenöl 3 El

1 El Condimento Bianco

Knoblauch verrieben

Salz

Pfeffer

Löwensenf

Daraus hab ich eine Creme gerührt, in der der Salat baden durfte. Es war ein leckeres Abendessen, das Ei hat dazu satt gemacht.

 

 

 

 

Schweinebauch karamellisiert Reis


Nachdem Hang mir sagte, daß es verschiedene Varianten der karamellisierten Ribs gibt, schaute ich auch noch einmal nach und entschied mich dieses Mal für die Variante mit dem Schweinebauch und den Ananasstücken (Thit kho thom?). Die Vorgehensweise ist an sich ähnlich, wobei ich beim fleissigen Videoschauen doch auf verschiedene Unterschiede aufmerksam geworden bin. So gab es in jedem Video eine andere Schnittdicke des Bauchs, obwohl sich nirgendwo die Garzeit änderte. Das kann nicht sein, dachte ich mir und schnitt den Bauch vorsichtshalber in Scheiben von etwa 5 mm Dicke, was sich später als die richtige Entscheidung herausstellte.

Zu Anfang aber marinierte ich den geschnittenen Bauch mit Zucker, Salz, Pfeffer, einer Frühlingszwiebel, 2 Thai-Chilis und Knoblauch. Dazu kamen noch 2 El Sojasauce. Die Mischung war eine halbe Stunde im Kühlschrank.

In einer Pfanne karamellisierte ich 2 El braunen Zucker, dann gab ich die Fleischmischung hinein und liess alles schön anrösten. Dann wurde eine Tasse Wasser dazugegeben und der Deckel aufgelegt. Gleichzeitig drehte ich die Hitze um 2 Grade herunter. Das Fleisch schmorte eine 3/4 Stunde, danach nahm ich den Deckel ab, versuchte ein Stück (es war fast weich) und liess den Topf offen, damit die Flüssigkeit verdampfen konnte. Jetzt gab ich ein Drittel der Ananasstücke dazu, damit sie verkochen und zum süßen Geschmack beitragen konnten.

Nach weiteren 15 Minuten war die Flüssigkeit weitgehend eingekocht und ich gab 3 Tl Fischsauce dazu und liess sie auch ein paar Minuten einwirken. Jetzt noch den Rest der Ananas dazugeben und zum garnieren eine weitere Frühlingszwiebel in Streifen schneiden. Als Gemüse hatte ich Kaiserschoten gedämpft, was sehr gut dazu passte.

Der Reis ist ein Basmati. Ich hab so lange nicht regelmässig Reis gegessen, daß ich vergessen hatte, wie leicht er zuzubereiten ist.

1 Liter Wasser zum kochen bringen, 1 Tasse Reis hineingeben, Prise Salz dazu und Deckel drauf für nur 10-12 Minuten (probieren) und dann in ein Sieb abgiessen, zurück in den Topf und warmhalten. Wunderbar körniger Reis, jedes Mal!

Fazit: Dieses Mal ist es mir besser gelungen, das Fleisch war zart und so aromatisch wie das letzte Mal. Die Ananas war eine echte Bereicherung. Ich hatte zwar Bedenken wegen der Chilis, und eine gewisse Schärfe war auch vorhanden, aber sie war nicht übermässig und liess sich mit dem Reis auch etwas regulieren.

 

Flammkuchen Spargel Artischocke


Von gestern hatte ich noch Spargel und ein Artischockenboden übrig und wollte diese Zutaten mit einem Flammkuchen verbinden. Heute machte ich den Teig wieder selbst, und er wurde problemlos gut.

250 g Mehl

125 ml Wasser

1 Tl Salz

3 El Öl

Das ist schon alles. Ich hab den Teig weniger als 10 Minuten in meiner Küchenmaschine mit dem Rührhaken durchwalken lassen, bis der Teig homogen war. Danach wickelte ich ihn in Cellophan und liess ihn eine knappe Stunde im Kühlschrank ruhen.

Danach hab ich den Teig mit etwas Mehl geknetet und anschliessend ausgerollt. Anfangs zieht sich der Teig immer wieder zusammen, aber nach ein paar Minuten merkt man, wie sich der Teig langsam entspannt.

Nachdem der Teig ausgerollt war, gab ich ihn auf ein Pizzablech und schmierte die Oberfläche dünn mit Creme Fraiche. Dazu kamen dünn geschnittene Scheiben der Artischocke, frisch gegarte Spargel, Speckwürfel, rote Zwiebeln und Parmesan in Scheibchen.

Nach dem Backen bei 220 C (etwa 10 Minuten) gab ich noch ein wenig Rucola dazu.

 

Fazit: Der Flammkuchen hat zwar gut geschmeckt, aber ganz puristisch schmeckt er mir doch am besten. Diese Version ist wahrscheinlich ein bisschen gesünder 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Duroc Kotelett Spargel Kartoffelstampf


Ich war heute im Real in Karlsruhe, weil ich dort zu tun hatte. Sehr erstaunt war ich zu sehen, daß es verschiedene Teile vom Schwein gab, vom Duroc-Schwein! Ich musste es extra googeln, aber was ich herausfand, ist daß das Duroc Schwein tatsächlich aus den USA kommt (seit etwa 1850) aber weit verbreitet ist, weil es sehr gut ist (und freilaufend).

Ich wollte das Kotelett, das eigentlich „Frenched Rack“ heisst (Frenched heisst, daß der lange Knochen vom Fleisch und Sehnen befreit wird, Rack bezieht sich auf die Gesamtheit der Koteletts, also der Anordnung der K.s am Knochen) ganz einfach anbraten und dann bei verringerter Hitze langsam fertig garen.

Also machte ich das auch. Den Spargel habe ich unten geschält und in einer Pfanne mit Wasser geköchelt. Die Kartoffeln, eine mehlige Sorte, wurden in Salzwasser gekocht und dann mit dem Stampfer bearbeitet. Dazu gab es eine Flocke Butter und Schnittlauch.

Der Spargel wurde nach seiner Garzeit ebenfalls mit einer Flocke Butter veredelt und mit dem Rest des Kerbels von gestern dekoriert.

Zum Kotelett machte ich eine Sauce aus Schalotten, Tomatenmark, Rotwein und etwas Fond.

Es hat ganz wunderbar geschmeckt! Das Schweinefleisch ist viel aromatischer als „normales“ Schweinefleisch (Ich kaufe normalerweise Schweinefleisch von der Schwäbisch-Hälle’schen Erzeugergemeinschaft, einem guten Erzeuger), allerdings auch wesentlich teurer. Mein Kotelett heute war im Angebot für €19.95, im Internet bei spezialisierten Versandspezialisten kostet das Rack €26.95. Filet liegt 40 Euro höher. Somit ist der Preis 50% höher als bei mittelpreisigem Rind.

Ich würde es wieder tun, es war so gut!

 

 

 

Spargelsaison beginnt heute!


Die Überschrift ist dieses Jahr eine sogenannte Non-News.

Wie ich schon vorher erwähnte wird sich das (späte) Datum in zukünftigen Jahren wahrscheinlich nur noch als traditionelles, aber hinfälliges und antiquiertes Datum halten können. Dieses Jahr waren alle schon 5 Wochen vorher aus den Startlöchern, heute zum offiziellen Anfang kaufte ich ein Pfund deutschen Spargels aus der Gegend für €2.50. Einen solchen niedrigen Preis habe ich in den letzten 10 Jahren nicht gezahlt.

Zur Feier des Tages, und weil es heute hier geschneit hat, mach ich einen sommerlichen Salat mit Spargel, Ei, Tomate, Erbsen, Bacon, Brot und Kerbel.

Die Zubereitung war ein abarbeiten der verschiedenen Schritte, nix kompliziertes:

Spargel schälen, in wenig Wasser mit Salz und Zucker dämpfen

Bacon rösch braten, abtropfen lassen

Eier 10 Minuten kochen, pellen

Tomaten vierteln

Erbsen palen, weich kochen

Brot in Quader schneiden, Knoblauch und Butter anbraten, Brot darin anrösten.

Kerbel zupfen, verteilen

Salatsauce anrühren aus grobem Senf (1 gehäufter El), 3 El Olivenöl und einem El Weissweinessig, napieren

Der Salat war sehr lecker. Erwar durch Spargel, Brot und Erbsen lauwarm und gerade die grobkörnige Salatsauce hat schön zum Spargel gepasst. Ansonsten war er durch Ei- und Brotbeigabe sättigend und schön anzuschauen fand ich ihn auch 🙂

Ohne Bacon ist der Salat vegetarisch, ohne Ei vegan.