Frechheit siegt oder Bilderklau


Als ich vor über 5 Jahren angefangen habe, meine Kochergebnisse zu fotografieren, war ich schnell ernüchtert. Ich habe zwar an sich ein ganz gutes Auge, aber irgendetwas hat immer nicht so geklappt wie ich das wollte. Mit der Zeit hab ich die damalige Kamera ausgetauscht, mir angewöhnt, den Teller appetitanregend zu gestalten (klappt auch jetzt nicht immer) und auch ein bißchen nach den Farben zu schauen. Aber ich bin ein Schnellknipser, soll heißen, ich mach den Teller fertig, stell ihn unter eine Lampe, die ich fürs Malen benutze, und mach ein Foto bevor der Teller kalt wird.

Aber meine Geschichte ist eigentlich eine ganz andere.

Ich wohne seit etwa 1 1/2 Jahren in Pforzheim. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Hinterhofswohnung in einer der schönsten Straßen in der Nordstadt. Trotzdem schaue ich täglich vorbei im Immobilienportal Immoscout24.de, teilweise, weil ich dort viel suchte, bevor ich umzog, teils, weil ich meine Wohnung dort fand und gute Erfahrungen machte, teils, weil meine sehr nette Vermieterin schon sehr alt ist, und ich nicht weiß, was danach passiert.

Stellt euch vor, wie groß meine Überraschung war, als ich heute wieder geschaut habe, was es Neues gibt, und einen Flieder gesehen habe, der als Stimmungsträger für eine Immobilienwerbung diente. Der Punkt ist, das dieser Flieder vor einem Bild steht, das ich vor etwa 2 Jahren gemalt habe, das Foto selbst stammt von Ostern 2014, als ich Details meiner Wohnung fotografiert habe, um den Osterblog mit etwas mehr Bildmaterial zu unterfüttern.

Ich stell die verschiedenen Bilder mal nebeneinander oder untereinander, damit ihr das selbst sehen könnt. Ich denke, da hat jemand vielleicht allgemein gesurft (oder auf Foodblogs) und war angetan (und hat kein Copyright gesehen). Ich hätte nie gedacht, mir klaut mal jemand ein Foto! Im Englischen spricht man von einem “left-handed Compliment”

 

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und hier das Original: https://heatneat.wordpress.com/2014/04/21/ostern-2014/

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Ich bin einigermassen sprachlos.

Omelette Spargel Bärlauch Rucola


Mein Abendessen heute hat den restlichen Spargeln den Garaus gemacht. Es war zwar nicht mehr viel, aber fürs Omelette ausreichend.

Auf dem Markt gestern hatte ich beim Pfälzer noch ein Sträußchen Bärlauch mitgenommen (und gestern schon teilweise verarbeitet) und dazu noch ein komisches Kraut, das, wie mir die Mutter vom Pfälzer erklärte, Rucola vom letzten Jahr war, der jetzt noch mal austrieb. Der sieht ganz anders aus, schmeckt aber genauso.

Jedenfalls hab ich beide kleingehackt und beiseite gestellt.

Dann hab ich die Super XXL Bio-Eier rausgeholt und aufgeschlagen (2 Stück), gesalzen und gepfeffert und auch beiseite gestellt.

Ich hab die Pfanne heiß werden lassen, mein letztes Stück bretonische Butter geopfert, die Spargel darin heiß werden lassen und die verklepperten Eier dazugegeben. Hier und da gezupft und Eimasse nachlaufen lassen und dann Rucola und Bärlauch dazu. Omelette einklappen und ohne Hitze nachziehen lassen, aber nicht zu lange, weil ein Omelette noch feucht sein sollte und nicht durchgezogen.

Nicht abgebildet sind die Flocken Parmesan, die anschließend darauf regneten.

Ein leichtes Abendessen, das man auch gut mit einem Salat verbinden kann.

 

Omelette Spargel Bärlauch Rucola 2

Entenbrust Paprika Schlotten Spargel


Die übrigen Spargel von gestern hab ich gleich in zwei Gerichte gesteckt. Außerdem hatte ich gestern Schlotten=Frühlingszwiebel mitgebracht, die passen hier auch gut dazu. Der Paprika kam auch gerade recht. Dazu hab ich einen Knoblauch geschält, gehackt und mit einer Thai-Chili, etwas Ingwer (1 cm, kleingehackt) 1 El Sojasauce, ein paar Spritzer Fischsauce und einem guten El Hoisinsauce und der in Scheiben geschnittenen Brust (ohne Haut) vermischt.

Dazwischen hab ich den Reis aufgesetzt, der war mir neu. Der heisst Chinesischer Restaurantreis und soll genau werden wie im China-Restaurant. Und siehe da: klebrig wie im Restaurant.

Ich hab das Fleisch ehrlicherweise nicht lange mariniert. Stattdessen wurde die Pfanne sehr heiß gemacht und die Haut kam hinein, um das Fett ein bißchen auszulassen. Dazu kam ein Schlonzer Sesamöl und sofort die Schlotten und der Paprika. Die Haut hab ich natürlich später wieder entfernt.

Die Spargel hab ich vorher in wenig Wasser garziehen lassen, weil ich ausnahmsweise keine zusätzlichen Röstaromen wollte.

Als Frühlingszwiebel und Paprika soweit weich waren, kam die Brust und der Rest der Chose in die Pfanne. Allerdings nur ein paar Minuten, bis das Fleisch gar war, dann noch die Spargel,

Ich hab es abgeschmeckt, es war gut.

Ein Reisfoto ist langweilig, also gibt es keins ;-) . Außerdem ist das morgen mein Mittagessen.

 

Entenbrust Spargel Paprika Schlotten 2

Entenbrust Spargel Couscous Chutney


Bevor ich auf den Markt ging, hab ich mich nochmal vom Kochbuch “Mezze” von GU inspirieren lassen. Da gibt es im neuen Teil (neu erfundene Leckereien) etliche Geflügelrezepte, die einen nahöstlichen Einschlag haben und sehr reizvoll sind. Dabei sind Huhn, Wachtel, Taube und ich glaub auch noch ein Stubenküken. Aber der Markt hatte zwar Wachteln, aber nur im 4er Pack, und das war für mich zuviel. Stattdessen lachte mich eine nicht zu große Entenbrust (350g) an, die ich halbierte, um den Rest ein anderes Mal zu essen.

Die anderen Zutaten auf meinem Einkaufszettel gab es heute auch nicht (Koriandergrün, Minze, Limetten, Mandeln), daß ich alles umgeworfen habe und stattdessen Rhabarber, grünen Spargel und Bärlauch mitgenommen habe.

Zuhause hatte ich noch 4 kleine getrocknete Feigen. Ich wollte ausprobieren, ob ein Chutney mit Rhabarber und Feigen schmecken könnte.

Chutney:

1 Rhabarberstange, Fäden entfernt, in 2 cm Stücke geschnitten

4 Feigen (die sind nicht trocken wie Trockenobst, sondern weich aber haltbar, mit ein wenig Puderzucker außenrum), in Scheiben geschnitten. Hab ich von einer persischen Händlerin für Trockenobst bekommen, wo ich auch die Berberitzen herhabe.

1 rote Zwiebel in Würfeln

etwa 100 ml Rotweinessig

1 Chili (bei mir eine kleine, scharfe Thai-Chili), kleingehackt

etwa 2 flache El Zucker oder Honig

Wasser

In einem Topf etwas Olivenöl geben, erhitzen, Zwiebeln und Chili dazu, angehen lassen, Feigen und Rhabarber dazu, Essig dazu, mit Deckel etwas einkochen lassen – weniger als 10 Minuten – dann abschmecken und jetzt dan Zucker einsetzen. Nicht zuviel, es soll ja auch eine sauere Komponente haben.

 

Couscous:

Das Couscous wird im Verhältnis 1 Teil Couscous+2 Teile Wasser aufgekocht und mit Deckel sofort auf die Seite gezogen und 5 Minuten stehen gelassen. Dann gibt man eine Nuss Butter und einen kleinen Spritzer Olivenöl dazu und schmeckt mit Salz ab. Ich hab noch gemahlenen Koriander dazugegeben, etwas Zitronenabrieb (1/2 Tl), kleingehackte Petersilie und 2 gehäufte El in warmem Wasser eingeweichte Berberitzen. Diese kleinen säuerlichen Beeren sind eine Bereicherung für ein sonst ziemlich fades Couscous. Kein Wunder wird es im arabisch/Nordafrikanischen Raum ordentlich gepimpt. Anschließend hab ich es (weil es Gefahr lief, zu kalt zu sein) in einen Kochring gegeben und in der gleichen Pfanne wie die Spargel nochmal angebraten, was noch eine rösche Oberfläche ergeben hat, die lecker war.

Spargel:

Gewaschen, Enden 1 cm abgelängt, das letzte Drittel geschält, in Olivenöl angebraten, leicht gesalzen, am Schluß zerkleinerte Bärlauchblätter mit in die Pfanne gegeben zusammenfallen lassen und darübergelegt.

Ente:

Haut rautenförmig eingeschnitten, mit Salz und Pfeffer auf beiden Seiten gewürzt, Pfanne ohne Fett heiß gemacht, Ofen auf 180 C vorgeheizt, Fleisch auf der Hautseite hineingegeben und ausgelassen, gewendet, eine Minute weitergebraten, dann Pfanne in den Ofen. Knappe 10 Minuten, dann herausnehmen und ein paar Minuten stehen lassen, bei mir waren es vielleicht 3-5 Minuten, mehr nicht.

Teller anrichten, ganz am Schluß Fleisch anschneiden, auf den Teller geben, Foto und fertig.

Das Chutney hat ziemlich gut geschmeckt, man konnte sogar noch Rhabarber und Feige herausschmecken. Interessanterweise hab ich einen Großteil mit dem Couscous gegessen was es richtig aufgewertet hat. Aber auch zur Entenbrust hat es gut gepasst.

Die Spargel waren super, ich bin ein großer Freund davon, die grünen Stangen anzubraten, weil sie einen deutlicheren Geschmack entwickeln. Der Bärlauch passt natürlich jetzt voll in die Jahreszeit. Da fällt mir ein, ich hab noch etwas Bärlauchpesto von letzter Woche im Kühlschrank…

 

Entenbrust Spargel Couscous Chutney 1

 

Entenbrust Spargel Couscous Chutney 2

 

Französische Zwiebelsuppe


Ich hab schon ewig keine Suppe mehr gemacht, und wollte etwas leichteres als ein echtes Abendessen für einen Sonntagabend. Mein Unterbewusstsein hat mir hier einen Strich durch die Rechnung gemacht ;-) .

Gestern auf dem Markt hatte ich ja Käse und dann ein Stück Lachs gekauft. Zwischen diesen beiden Ständen hatte ich den Geistesblitz, eine französische Zwiebelsuppe zu machen. Die hab ich seit bestimmt 40 Jahren nicht mehr gegessen. Der zweite Käsestand liegt auf dem Weg zum Fischstand. Er hat einige Frischkäsezubereitungen, die Herr Ruf nicht hat, sowie eine Sammlung von Hartkäsen, die Herr Ruf auch nicht hat (Cheddar, zum Beispiel). Aber er hatte einen jungen Comté, den ich manchmal statt eines Gruyere kaufe. Also nahm ich ein Stück mit. Dann den Lachs geholt und dann zum Pfälzer, der Gemüsezwiebel und des Suppengrüns wegen. Die Zwiebel war auch ordentlich groß (250 g) und es reichte eine. Beim Metzger gab es Rinderknochen und ein Stück mageres Suppenfleisch von 350 g.

Außerdem hab ich vom Bäcker noch zwei Brötchen mitgenommen, für die Haube.

Zuhause angekommen hab ich den Schnellkochtopf mit Fleisch, Knochen und kaltem Wasser aufgesetzt. Sobald Überdruck bestand hab ich die Hitze reduziert und das Fleisch eine knappe Stunde

kochen lassen. Danach hab ich ihn abkühlen lassen, aufgemacht, das grob zerteilte Suppengrün dazugegeben und nochmal knapp eine Stunde erhitzt.

Ich hab den Topf übernacht stehen und auskühlen lassen.

Heute mittag hab ich den Topf aufgemacht und das festgewordene Fett mit einer Seihkelle entfernt. Natürlich auch das verkochte Gemüse. Das magere Fleisch kam in den Froster, das wird mal Füllung für Ravioli oder Maultaschen.

Die Flüssigkeit hab ich durch ein Sieb gegeben, Profis benutzen ein Mulltuch, um die Trübstoffe herauszufiltern. Meines ist mir abhanden gekommen.

Heute Abend hab ich die Zwiebel geschält, halbiert und in relativ feine Streifen geschnitten. Das gab eine große Menge Zwiebeln. Die wurden bei relativ kleiner Hitze ohne Farbe zu nehmen fast eine halbe Stunde gegart und hatten dann fast ihre ganze gespeicherte Flüssigkeit abgegeben.

In der Zwischenzeit hab ich die Brühe auf der höchsten Hitze einreduziert. Ich hab einen Spritzer Port und einen weiteren Spritzer Weißwein dazugegeben. Insgesamt kochte die Flüssigkeit auf etwa 4/5 der Menge ein. Dann erst wurde nachgesalzen und eine Prise Cayenne kam auch dazu. Dann kam die Brühe zu den Zwiebeln und kochte weitere 5 Minuten. Das war auch notwendig, weil sie in der Zeit den Zwiebelgeschmack angenommen und den Zucker (der Zwiebel) vom Topfboden gelöst hatte. Kurz, die Suppe kam langsam zusammen. Im warmen Ofen hatte ich in der Zwischenzeit ein Brötchen quer in Scheiben geschnitten und in den Ofen gelegt, um zu trocknen. Einmal gewendet waren die Scheiben nach 20 Minuten soweit. Jetzt kam die Suppe in die kleine Schüssel, die Brotscheiben darauf und der geriebene Comté darüber und in den Ofen, bei Oberhitze und 220 C. Das hat gerademal 5 Minuten gedauert. Wie man auf dem Foto sieht, hab ich es vielleicht mit der Menge Käse etwas zu gut gemeint, aber die Suppe hat großartig geschmeckt, Kalorienbombe hin oder her!

 

Französische Zwiebelsuppe 1

 

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Lachs Strudel Blumenkohl Harissa Safran Sauce


Auf dem Markt heute schaute ich auch bei meinem Nachbarn, dem italienischen Fischhändler vorbei. Er hatte zwar auch noch nicht gesehene Sachen (eine Sepie, die ich im Handel noch nie gesehen habe, etwa 20 cm lang, wie die, deren Schulp als Kanarienvogelwetzstein enden (am I making sense?). Ich habs gerade nochmal nachgeschaut, es handelt sich um 10-armige Sepien, die den Schulp inzwischen als Alleinstellungsmerkmal besitzen.

Mein Sinn stand auf deutlich konservativerer Auswahl. Er hatte frischen, sehr frischen Lachs! Davon eine Tranche.

Der Schwiegervater war am Heft, und bemaß ein Stück, etwas zu groß für mich, aber ich habs trotzdem genommen.

Den einwandfreien Blumenkohl gab’s beim Pfälzer.

Dazu sollte es noch eine Sauce geben.

Außerdem holte ich mir noch einen Strudelteig, um den Lachs einzuwickeln.

Blumenkohl:

Blumenkohl von den Blättern befreien, in Scheiben von etwa 3cm Dicke schneiden, mit Olivenöl beträufeln, mit Fleur de Sel würzen, mit Harissa bestreuen

Lachs:

Hautseite nach unten geben, mit einem scharfen Messer die Haut entfernen. Man kann die Haut einfrieren für einen Fischfond.

Lachs auf der Oberseite mit Salz und Pfeffer würzen.Danach umdrehen und auf die gegarten Champignons legen.

Strudelteig:

Den hab ich gekauft und die Blätter halbiert (weil die Form besser gepasst hat), und jedes Blatt einseitig mit warmer Butter eingepinselt.

Champignons:

6 Champignons blättrig schneiden, in heißer Butter und einer kleingehackten Schalotte Wasser ziehen lassen, leicht salzen, in der Form des Lachses auf das oberste Blatt Strudelteig legen, den Lachs drauflegen und so einwickeln, daß sich die Naht auf der Lachsunterseite befindet. Jetzt das nächste Blatt einpinseln und wieder wickeln. Ich hatte 6 Schichten, es hätten ruhig 2 Schichten weniger sein dürfen. Jetzt den Lachsstrudel zum Blumenkohl aufs Backpapier geben und bei etwa 180C in den Backofen geben.

Sauce:

Eine Schalotte und 4 Champignons klein hacken, in Butter anbraten, ohne sie Farbe nehmen zu lassen. Wenn die Mischung genügend trocken ist, einen Schluck Noilly Prat dazugeben. Ein Glas Fischfond dazu. Einkochen lassen. Etwa 25 ml Sahne dazugeben.

Weiter reduzieren lassen. Safran in warmem Wasser auflösen (Fäden), dazugeben.

Soweit hab ich die Sauce schon mehrmals gekocht und gepostet.

Der Clou heute ist der Saft einer halben Orange, die dem Fisch nochmal eine andere, fruchtigere Note geben soll.

Anfangs schmeckte die Sauce schwach und unausgewogen. Aber je mehr sie einkochte, desto besser wurde sie.

In einem anderen Topf machte ich eine Roux, eine Mehlschwitze.

Diese Roux, die aus 2 El Butter und einem gehäuften El Mehl bestand, wurde 7 Minuten bei niedriger Hitze gegart, ohne Farbe zu nehmen. Die 7 Minuten sollen wichtig sein, um den mehligen Geschmack wegzubekommen.

Die Sauce wurde mit Salz und einer Prise Cayenne abgeschmeckt und war wunderbar samtig, nachdem ich sie passiert hatte.

Zum Anrichten hab ich noch feine Schnittlauchröllchen dazugegeben.

Es war lecker, besonders der pikante Blumenkohl. Der Lachs war auch gut, obwohl man die Champignonschicht kaum herausschmecken konnte. Das größte Manko war, und das ist mir erst später aufgefallen, daß ich viel Butter gebraucht habe, zum Anbraten, zum Einpinseln undsoweiter. Etwa 100 g Butter. Und die ist nicht irgenwo weggeschwommen, sondern wurde brav mitverzehrt. Also kein niederkalorisches Gericht. Dafür war die auf dem Teller abgebildete Menge (220 g Lachs) zuviel für mich. Ich hab grade Mal die Hälfte geschafft. Der Blumenkohl ging aber gut weg.

Lachs Filo Blumenkohl Harissa 1

Lachs Filo Blumenkohl Harissa 2

Liebster Award


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Ich wurde schon mal nominiert, war aber zu blöd, die Grafik zu verlinken und hab dann dankend abgelehnt. Auch dieses Mal stand es auf der Kippe, weil ich keine 5 Kandidaten finden konnte, sondern nur 4. Was mir auffällt ist, daß sich durch die social media viel größere Gruppen ergeben. Wenn man, wie ich, diese Möglichkeiten nicht nutzt, bleibt man ein sehr langsam wachsender Blog (aber ich beschwere mich hier nicht, das hab ich mir so ausgesucht). Jedenfalls Danke an Jochen von Jochen will kochen, der einen sehr schönen Blog mit vielem Süßen (aber nicht nur) hat.

Jochen’s 11 Fragen:

1. Was war dein schönstes Erlebnis?

Was das essen angeht, war ich zu verschiedenen Zeiten in meinem Leben in sehr guten französischen Lokalen, und hab sie bisher nicht vergessen. Dazu gehörte als 12 jähriger das Prunier in Paris, und verschiedene andere ohne das Renommée aber trotzdem mit hohem Küchenanspruch. Die Cousine meiner Mutter lebte bei Paris und hatte auf der Cordon-Bleu-Kochschule gelernt. Dort sah ich auch immer zu und war fasziniert von allem, was mit Küche zu tun hatte.
2. Was würdest du niemals essen?

1000-jährige Eier, Affenhirn, und ähnliches. Was ich nicht mehr essen würde, ist zum Beispiel Okra, der Schrecken meiner Kindheit (hab ich letztes Jahr noch mal versucht, hat sich nicht verändert, und Kutteln (ist hier ein typisches Gericht, kann ich nicht essen, es wird mir schlecht)
3. Was ist dein Lieblingsgericht?

Ich hab keines, aber grundsätzlich alles mit Artischocken und vieles mit Spargeln.
4. Was würdest du mit einem Millionen-Gewinn machen?

In meinem Alter? Gut leben!
5. Wer ist dein grösstes Vorbild?

Menschlich: Gandhi, King

Künstlerisch: Klee

Musikalisch: Zappa

Literarisch: David Foster Wallace
6. Wer bringt dich auf die Palme?

Dumpfbacken und Idioten, das-Boot-ist-voll-Rufer und allgemein Leute, die zuerst blöken und dann das Hirn einschalten.
7. Wie würdest du Glück definieren?

Schwere Frage –  vielleicht das Fehlen von Leid?
8. Auf was würdest du niemals verzichten?

Auf die Möglichkeit, meine Meinung äußern zu können.
9. Auf was könntest du am leichtesten verzichten?

Zigaretten (hab vor 11 Jahren aufgehört, war starker Raucher), Kohlehydrate, Süßes.
10. Was würdest du in deinem Leben niemals verändern?

Den Kopf zu benutzen
11. Wo siehst du dich selbst in 10 Jahren?

Hoffentlich noch nicht in der Kiste.

 

Sooo, jetzt meine Fragen:

1. Warum gibt es deinen Blog?

2. Wenn du einen Food-Blog schreibst, hat sich dein Essverhalten verändert? Wenn es kein Food-Blog ist, hat sich das Verhältnis zu dem Objekt deiner Begierde verändert?

3. Bist du mutiger (experimenteller) geworden?

4. Findet der Blog in deinem anderen Leben auch eine Nische (gibst du den Blog auch ohne social media weiter, redest du über ihn)?

5. Welche Beschäftigungen hast du, die nichts mit Computern zu tun haben?

6. Bist du reisebegeistert, und wenn, warum?

7. Wie siehst du dich im Umwelt/Bio/Nachhaltigkeitsfokus?

8. Versuchst du, deine Ideale auch im Geschäft (bei der Arbeit) zu vertreten?

9. Welcher Stellenwert hat Kunst/Musik in deinem Leben?

10. Glaubst du, daß jeder einzelne dazu beitragen kann, die Welt zu verändern?

11. Was ist besser, Donauwellen oder Schwarzwälder Kirschtorte :-)

 

Meine Nominierungen sind leider nur 4. Ich konnte partout niemanden finden, der noch nie nominiert war und aus dem Food- Bereich kam und weniger Followers hatte als ich. Deshalb hab ich auch andere Disziplinen mitberücksichtigt.

1. Fanta knipst (Ein Super Fotograf!)

2. Cocinarocio (Eine Wanderin zwischen Spanien und der Schweiz, zweisprachig, mit großer Backkompetenz!) Das hier ist eine Aufforderung, weiter zu machen!

3. Hannah bloggt Eine junge Schriftstellerin, die weiter schreiben sollte!

4. Reisehunger Ein sehr schöner Reise- und Koch/Berlinblog, auch er zu selten… seufz

 

Die Regeln:

1. Schreibe einen neuen Blogeintrag mit diesem Award, füge das Award-Bild ein und verlinke die Person, die dich nominiert hat.

2. Beantworte ihre 11 Fragen.

3. Nominiere 5-11 weitere Blogger.

4. Stelle nun 11 Fragen an diese Blogger.

5. Gib den Nominierten Bescheid, damit sie von der Nominierung erfahren

 

Damit soll es gut sein, ich bedanke mich noch mal und hoffe, daß es irgendeine Reaktion gibt.