Flammkuchen a la grecque


Nach der Schlemmerei gestern wollte ich etwas einfaches und schnelles essen. Glücklicherweise hatte ich gestern vorausschauend eingekauft und nahm unter anderem 2 vorbereitete Teige für Flammkuchen mit. Die sind von „Florian’s Flammkuchenböden-2 Stück“ und ich wollte sie schon länger ausprobieren. Sie sind rund und schön dünn und lassen sich problemlos verarbeiten/handeln und belegen.

Ich hatte zu den üblichen Belägen (rote Zwiebeln, Schmand, Speck) noch einen guten eingelegten Feta vom Markt und ein paar eingelegte Peperoni. Auch lag noch eine Jalapeno gewisser Schärfe herum. Das alles wurde ruckzuck zusammengefügt, der Herd brauchte für die Maximaltemperatur von 250 C ein paar Minuten länger, aber er ist ziemlich schnell, und nach etwa 15 Minuten hatte er fast 250 C. Ich hatte den belegten Teig auf ein Pizzablech mit Beschichtung gegeben. Ich hatte irgendwie eine um ein paar Minuten längere Garzeit erwartet, aber ich roch sehr schnell, daß sie fertig war 🙂

Gut war sie und schön knackig, vor allem am Rand *g*

 

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Menü für Freunde 1/2017


Heute war ein Paar zu Gast, die ich sehr gut kenne, und mit denen ich eine ganze Zeit zusammengelebt habe. Es war mir eine besondere Freude, für sie etwas auszusuchen, das ihnen gefallen würde. Mit R. hatte ich schon gesprochen, und wir einigten uns für die Hauptspeise auf ein Coq au…  Das sollte mir überlassen werden, welche Variante ich dann machen wollte.

Dessrt sollte es keines geben, stattdessen Käse, was auch sehr gut geklappt hat.

Für P., die keine Blutwurst mag, machte ich die Thunfischvariation von gestern, also ein Thunfischtatar auf Srirachamayo und in Butter angebratenem Lauch mit Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Sie war sehr angetan davon, auch vom Lauch und von der Mayonnaise 🙂

 

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Für R. und mich selbst machte ich einen Boskoopapfel mit Blutwurst und Walnuss-Salzkaramell.

Dafür wurde der Apfel in die Hälfte geschnitten und mit einem Parisienne entkernt. Dann kam er 5 Minuten in einen Topf mit Deckel, in dem sich Wasser, Mirin (Japanischer Essig) und Zitronensaft befand. Insgesamt etwa 1 Finger hoch. Die Garphase ist deswegen so kurz, weil der Apfel sonst zerfällt. Ich hatte gottseidank zwei gekauft, weil mir genau das passiert ist. Ich hatte nicht genau aufgepasst und wurde mit Apfelmus konfrontiert. Beim zweiten hab ich dann die Eieruhr auf vier Minuten gestellt, dass hat dann genau gepasst 🙂

Danach kamen die Apfelhälften in eine feuerfeste Schale. Ich legte pro Apfel zwei Scheiben Blutwurst, die ich vorher mehliert hatte. Unter die Blutwurst gab ich ein paar Blättchen frischen Majoran, dann kamen sie für knapp 10 Minuten in den Ofen bei 175 C.

Nachdem ich sie aus dem Ofen entfernt hatte gab ich ihnen noch einen Zweig Majoran oben dazu und streute etwas Walnuss-Salzkaramell drüber.

Das Salzkaramell entsteht, wenn man 2 Löffel Zucker und ein paar Butterflocken zusammen bei hoher Hitze schmelzen lässt, bis der Zucker sich auflöst. Dann wirft man die zerhackte Walnüsse dazu, wendet die ein paar Mal und gibt die Masse auf einen feuerfesten Untergrund. Später kann man die abgekühlte Masse in kleine Stücke hacken.

 

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Auch diese Vorspeise fand ihre (beiden) Liebhaber. Das Ding sieht auf dem Foto ganz stabil aus, aber dem war nicht so. Es ist eine eher filigrane Angelegenheit, und man muß schon immer wieder schauen, daß einem der Apfel nicht „abhaut“ und zu Brei wird. Apfel und Blutwurst wird schon ewig miteinander kombiniert, dazu passt natürlich auch Majoran, das als Kraut in jede Wurst muss.

Es schmeckt frisch aber nochmal intensiver und lohnt sich, nicht nur zur Blutwurst.

 

Dazwischen hatten wir einen grünen Eichblattsalat, den ich mit meiner Senf-Essig-Öl-Vinaigrette angemacht habe. Davon existiert kein Foto.

 

Zum Hauptgang gab es ein Coq au vin, wobei ich aber nicht die Zeit hatte, die Geflügelteile einen Tag zu marinieren. Egal, es hat trotzdem sehr gut geschmeckt.

Zuerst kochte ich eine Hühnerbrühe aus einem halben Suppenhuhn. Das machte ich im Überdrucktopf nach der Methode von Heston Blumenthal, der zuerst eine Stunde Hähnchenflügel kocht, dann eine weitere Stunde das Gemüse dazugibt (ohne Flügel). Das Ergebnis ist ein gehaltvoller Fond, den man schön einfrieren kann, der kommerzielle Fonds um Längen schlägt.

Danach teilte ich das sehr schöne vom Markt erstandene Gourmet Huhn (freilaufend, 1,8 kg) in acht Teile. Zuerst briet ich die Speckstücke an, dann die geschälten Perlzwiebeln (300 g). Mein Russe hat tatsächlich Perlzwiebeln, die hab ich bisher noch nirgendwo sonst gesehen. Ich dachte, die ernten die und liefern sie sofort komplett bei Hengstenberg oder Kühne ab, für die Mixed Pickles. Dann gab ich die geviertelten Steinchampignons dazu. Diese Mischung ließ ich fünf Minuten garen, gab ich sie auf einen Teller und fing an das Fleisch zu bräunen. Ich schälte vier Kartoffeln, viertelte sie und gab sie in die Form.

Danach gab es Suppengrün dazu, auch frischen Thymian und dann endlich den Rotwein, etwa 400 ml. Jetzt gab ich auch ein paar Kellen der Brühe dazu und schob alles bei 175 C in den Ofen und liess es etwa eine Stunde drin.

Nachdem ich es aus dem Ofen entfernt hatte, goss ich die Brühe in einen anderen Topf, gab Speck, Zwiebeln und Champignons dazu und kochte alles kräftig ein. Dazu kam eine kleine Menge Kartoffelstärke zur Bindung.

Beim Auftragen auf den Teller offenbarte sich der rustikale Anspruch des Gerichts, aber der Geschmack überzeugte auf ganzer Linie!

 

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Danach gab es eine Käseplatte, die ich natürlich vom örtlichen Affineur Herrn Ruf morgens auf dem Markt zusammengestellt hatte. Es macht richtig Spass am Stand zu stehen,

immer wieder zu probieren, ein bißchen zu fachsimpeln und sich auch allgemein auszutauschen.

Der Abend endete um 23:30 und ich rollte meine Gäste zum Auto 🙂  Im Ernst, es war reichlich, aber ich hab mich bemüht, die einzelnen Gänge nicht zu überladen.

 

Red Snapper Thun Austern Srirachamayo


Auf dem Nachhauseweg hörte ich in mich hinein, um zu entscheiden, wo einzukaufen. Die letzten Tage hab ich zwar gegessen, aber außer den Award nichts gepostet.

(Ich esse manchmal wie andere auch „Unmentionables“, Sachen, die nicht gut aussehen, oder auch Gerichte, die den sorgsam kultivierten Ruf sofort nachhaltig zerstören würden… 🙂  )

Heute aber wollte ich meine Nahrungsaufnahme wieder öffentlich zelebrieren.

Ich entschied mich, meinen Fischhändler und den teuren Russen zu besuchen, weil ich die Beiden in den letzten Wochen ein bißchen vernachlässigt habe.

Was für eine Pracht! Beim Fischmann stand der Papa an der Theke, ich aber war geblendet ob der Auswahl am Freitag Abend, eine dreiviertel Stunde vor Ladenschluss.

Es gab Schwertfisch, Thunfisch (super Sashimi Qualität!), große Doraden, Loup de Mer, Wolfsbarsch, und außerdem ein schönes Stück Red Snapper. Und Austern. AUSTERN!

Naja, wir haben uns eine Weile unterhalten, ich fragte ihn nach dem Red Snapper, den er sehr empfahl, nahm den auch, wonach er mir ein Endstück vom tollen Thunfisch zum Sonderpreis anbot.

Ich konnte nicht nein sagen und fragte nach dem Preis der Austern. Die waren verboten preiswert, also nahm ich 2 mit (€1.40/St.) und er gab mir eine Dritte umsonst dazu.

Gute Geschäftsleute, diese Sizilianer 🙂

 

Jetzt stellte sich mir die Frage, was ich mit dem Eiweißschock anfange. Das Thunstück stellte sich  größer heraus, als es in der Theke ausgesehen hatte.

Da ich morgen Besuch habe, gibt es davon nochmal eine Vorspeise für eine Person.

Der Red Snapper wurde auf der Fleischseite gewürzt.

Vom Thun hab ich 2 Scheiben von 5mm heruntergeschnitten, die ich dann in kleine Würfel schnitt. Die wurden erst mit Salz und kurz vor dem Servieren mit Limettensaft gewürzt.

Sie wurden auf ein Bett von in Butter geschmortem Lauch gebettet, der mit Salz und auch Pfeffer gewürzt war.

 

Zum Snapper machte ich eine selbstgemachte Mayonnaise (Eigelb, Senf, Rapsöl, Salz, Zucker, Zitrone) mit Sriracha, die süßlich-scharfe asiatische Sauce.

Auf die Idee kam ich durch eine Werbesendung im Geschäft, in der Emeril Lagasse, ein bekannter TV-Koch (Spezialität: Essen aus New Orleans) etwas mit Meeresfrüchten frittierte und auf eine Spur dieser Mayo setzte. Ich muß sagen, das war sehr einfach zu machen und hat super geschmeckt – würde auch sehr gut passen zu Shrimps oder Garnelen, vielleicht mit Tempurateig…

 

Der Snapper wurde erst auf der Hautseite länger angebraten, danach gewendet und nur noch eine Minute gebraten. Das Ergebnis war ein saftiger Fisch mit festem Fleisch, der in der Mitte noch nicht durch war und toll geschmeckt hat.

Als Beilage gab es Reis mit Wildreisanteil, ein Angebot aus dem Aldi vor Weihnachten (eine der vielen Spezialitäten). Der war eine Enttäuschung. Wildreismischungen sind manchmal schwierig, weil die „Wild“ Anteile eigentlich nicht Reis, sondern Getreide, Wildgräser und ähnliches sind, und die brauchen normalerweise viel länger um gar zu werden als regulärer Reis.

Es hat aber nur ca. 20 Minuten gedauert und schmeckte dann aber sehr nichtssagend.

Ich hatte dann noch Selleriestifte geschnitten und mit Essig und Öl angemacht, die hab ich aber vergessen, auf den Teller zu geben.

Zum Schluss machte ich die drei Austern auf, bewaffnete mich mit einer halben Zitrone und schritt zur Tat. Auch die hätte ich für’s Foto fast vergessen 🙂

Zum Srirachakleks gab es noch ein bißchen Kresse, wegen der Farbe.

Mir hat es ausgezeichnet geschmeckt! De Mayo hat sich gelohnt, die Austern sowieso. Aber auch Red Snapper und Tuna. Nur den Reis würd ich nicht wieder machen.

 

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Versatile Blogger Award


Vor ein paar Wochen hat mich Hang von cookwithlovefordaughter für den Versatile Blogger Award nominiert,

2 Wochen später kam die Nominierung von Malou von liebemitbiss.

Danke an euch beide für die Ehre!

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Die Regeln des Versatile Blogger Awards:

Danke der Person, die dir den Award verliehen hat und verlinke sie in deinem Post.

Erzähle uns 7 Dinge über dich.

Gib den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger.

Kontaktiere diese Blogger, und lass sie wissen, dass sie den Award bekommen haben.

 

Ich tue mich etwas schwer damit, irgendwelche Sachen von mir zu erzählen, weil ich sie nicht sonderlich aufregend finde…

Aber was soll’s.

Obwohl ich Amerikaner bin, wuchs ich schon seit meinem 3. Lebensjahr in Deutschland auf.

Gie erste Station dieser Reise führte nach Unterflockenbach (heute Gorxheimertal) in Nordbaden an der Grenze zu Hessen.

Wie Malou hatte ich eine idyllische, naturgeprägte Kindheit mit Freunden und vielen Abenteuern 🙂

 

Die weiteren Stationen waren Feudenheim bei Mannheim, Mühlhausen im Kraichgau, Heidelberg, Karlsruhe und jetzt Pforzheim.

Alle diese Orte liegen nicht weiter als 80 km auseinander, eine sehr langsame Reise also.

 

Ich lerne sehr langsam, wenn ich aber etwas verstanden habe, ist es verinnerlicht. Ich kann immer noch über manche Mathematik- oder Lateinstunden berichten, obwohl ich in beiden Fächern sehr schlecht war.

 

Ich habe zwar einen Beruf im Einzelhandel (Schauwerbegestalter), aber meine Liebe gehört den Künsten, wobei ich da differenzieren muss:

Die Künste, die mir am nächsten sind, sind Malerei (alle bildenden Künste), Musik und Literatur.

Weniger am Hut habe ich mit Theater, Tanz (obwohl einige meiner engsten Freunde im Theater/Ballett arbeiten oder gearbeitet haben) und Kino.

 

Ich schau mir keine Filme mehr im Fernsehen an, weil ich immer schon nach kurzer Zeit weiss, wie es weitergehen wird und ich mich die ganze Zeit fremdschäme.

Stattdessen schaue ich ein paar Kochsendungen oder schalte um auf youtube, um mir Bands anzuschauen, deren Musik ich nicht daheim habe.

 

Ich war seit 35 nicht mehr im Kino, rede aber gerne über Filme mit (die ich nur aus den Rezensionen kenne). Früher hab ich sehr viele Filme gesehen, und zwar nicht im Kino, sondern in den viel gescholtenen öffentlich-rechtlichen Programmen, bevor es Privatkonkurrenz gab.

 

Für mich gehört Kochen auch zu den Künsten, weil es einem erlaubt, seine Kreativität täglich auf die schönste Art auszuleben.

 

Ich bewirte sehr gerne Gäste, wenn auch nicht so oft, wie ich es gerne hätte. Ich liebe den langen, langsamen Genuss, punktiert von intelligenten Gesprächen unter Freunden.

Das ist herrlich!

 

So, Mission erledigt.

Es gibt noch einige Blogger, die ich hier verlinken will, um sie ein wenig anzustupsen:

Bibi von fructifaction

Tanja von suessundherzhaft

hellawahnsinn-ein Blogprojekt

LunaUmbra, weil sie immer so nett begeistert ist von meiner Kocherei 🙂

Noemie’s foodstory

und, um noch einen Kerl mit dabei zu haben, über den ich mehr wissen möchte:

michaelmagwein

Ich hoffe, alle wurden gerne nominiert und machen schön mit 🙂

 

 

Kartoffelsalat Wiener


Heute gibt es nur ein kurzes Rezept. Der Tag war ziemlich bescheiden und auch sehr lang. Ich hätte eigentlich auch nur ein Brot essen können, aber Kochen beruhigt mich, also kochte ich ein paar Kartoffeln in der Schale, schnitt einen Frühlingslauch in Röllchen, gab ein Viertel geschälte Gurke dazu, auch einen kleinen Strauß Petersilie und wischte die Schüssel mit Knoblauch aus.

Auf dem Herd reduzierte ich ein halbes Glas Kalbsfond. Nachdem die Kartoffeln etwas abgekühlt waren schälte ich sie und schnitt sie in feine Scheiben.

Dazu gab ich eine halbe Tasse des Fonds, dann einen guten Schuß Weißweinessig und ein paar Schluck Olivenöl. Dazu Salz und Pfeffer. Darunter wurde das Gemüse gemischt.

Zum Schluß gab ich ein Stück Feta in kleinen Würfeln dazu.

Dazu gab es „ein Paar Wienerle“ oder ein „päärle Wiener“ 🙂

Es ist kein rein schwäbischer Kartoffelsalat, wird aber durch die Zugabe von allerlei Knackigem fast noch interessanter.

Den Rest nehm ich morgen mit ins Geschäft.

 

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Rotkrautwickel Spätzle Sauce


Der Winter hat uns noch fest im Griff, nächste Woche soll es wieder ein bißchen kälter werden, Da sehe ich keine Veranlassung, Frühlingsgerichte zu kochen.

Auf dem Markt bekam ich Appetit auf Rotkrautwickel. Ich holte also einen mittleren Rotkohl und frische Bio-Eier, um die Spätzle machen zu können.

Später kaufte ich noch 300 g gemischtes Bio-Hack. Daheim entfernte ich so gut wie möglich den Strunk und kochte den Kohl 8 Minuten, um die Blätter besser lösen zu können. Das taugte zwar für die ersten 4 Blätter, die zweite Charge ging zwar ab, mußte aber nochmal nachgegart werden, damit man sie falten konnte.

Die Füllung bestand aus 300 g gemischtem Hack, Majoran, Salz, Pfeffer, Weißbrotbrösel (etwa 3 El), 1 Ei und gehackte Petersilie.

Das ergab 4 Wickel.1

Die Sauce:

Zuerst wurden die Wickel scharf angebraten, dann beiseite gestellt, dann Speckwürfel, Zwiebel, Knoblauch und Tomatenpaste (5 cm) zusammen angeschwitzt. Dann mit Sherry und später mit Rotwein abgelöscht, aufgefüllt mit einem halben Glas Wildfond, das ich noch übrig hatte. Die Wickel kamen wieder dazu und köchelten etwa eine Stunde. Dann nahm ich sie wieder heraus und gab 7 Steinchampignons in Scheiben dazu und etwas Kartoffelstärke, um die Sauce abzubinden.

Die Spätzle:

200 g Spätzlemehl, 2 Eier (1 XL, eins XXL), ein halber Tl Salz. Ich hab den Teig mit einem Quirl mit den Teigeinsätzen verrührt. Nach ein paar Minuten gab ich noch einen Schluck Mineralwasser dazu und verquirlte alles. Danach gab ich die Masse in die Spätzlepresse und drückte sie ins köchelnde Wasser. Sie stiegen sehr schnell auf und ich schöpfte sie ab und stellte sie beiseite.

Später hab ich sie dann mit einem Stück Butter in einer beschichteten Pfanne angebraten und mit Petersilie durchgeschwenkt.

Danach wurde serviert. Es hat meine Erwartungen komplett erfüllt, und es gibt noch eine zweite Portion Spätzle.

Ein preiswertes und gutes Gericht 🙂

 

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Hacksteak Feta Weisskohl Kartoffeln


Ich überlegte mir verschiedene Sachen, aber am Ende gewann die Einsicht, einige Lebensmittel zu verwenden so lange sie noch gut sind.

Dazu gehörte ein angeschnittener Weisskohl und den Feta von Lesbos, den ich schon vor ein paar Tagen beschrieben habe. Von dem ist nur noch wenig übrig, weil er lecker war, und weil er anders als andere auch viel besser in einem Schälchen verpackt ist, luftdicht und auslaufsicher.

Im Froster hatte ich noch etwas Bio-Rinderhack, die Kartoffeln sollten eigentlich auch weg, die liessen sich schon Augen wachsen 😦

Das Hacksteak:

Etwa 150 g Rinderhack und 2 halbe Scheiben Feta, vielleicht 3-4 mm dünn. Die Hälfte des Hacks wird ausgebreitet, der Feta draufgelegt und mit dem Rest Hack von oben verschlossen.

Das Steak wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und später von beiden Seiten langsam angebraten (es wird nur einmal gewendet).

 

Die Kartoffeln werden geschält, gekocht und in die Pfanne mit dem Hacksteak gegeben und gebräunt. Dazu gibt es von allen Seiten eine Prise Paprika.

 

Vom Weisskohl schnitt ich eine Scheibe von 4 cm Dicke ab und schnitt sie quer relativ klein. In einer Pfanne liess ich Speck und scharfe Chorizostückchen aus (mit Rapsöl), dann gab ich eine Zwiebel und den Kohl dazu, würzte mit Kümmel und liess das eine Weile anbraten und löschte es dann mit Wasser ab. Mit Deckel köchelte der Kohl für 20-25 Minuten, dann war er weich. Ich schmeckte noch mit Salz und Pfeffer ab.

 

Durch Speck und Chorizo war der Weisskohl würzig mit ein bißchen Schärfe und passte gut zu dem Hacksteak mit Fetakern. Der Weisskohl ist schlonzig genug, daß es keine Sauce braucht.

Die Kartoffel ist bei Kohlgerichten die natürliche Beilage.

Lecker!

 

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