Spargel Hähnchen Basmati Paprika


Im Laden fand ich einen Bund deutschen grünen Spargel, schön frisch, den ich gleich mitnahm. Als nächstes sah ich geröstete Erdnüsse, die meine Fantasie Richtung Asien schweifen ließ. Da ich keinen Koriander fand, nahm ich Basilikum mit, außerdem kamen Paprika, Basmatireis, helle Sojasauce, Mu-Err Pilze, Limettenzeste und Achtel, etwas frischer Ingwer und Knoblauch dazu.

Nachdem die Enden der grünen Spargel etwas „abgeholzt“ wurden, kamen sie als Erstes in den Wok. Sie brauchten nur etwa 5 Minuten und ein paar Drehungen, um Farbe zu nehmen und fast weich zu sein. Ich nahm sie heraus und ersetzte sie mit den Paprika und dem Hähnchen.

Das Hähnchen wurde vorher in heller Sojasauce eingelegt (1/2 Stunde). Mit dabei waren die Zeste der Limette, die Limettenviertel, der Ingwer, der Knoblauch, Cayenne, Salz und Pfeffer.

Der Basmati garte auch schon, als ich die Mu-Err Pilze in den Wok gab. Dann gab ich die Radieschen in Scheiben dazu, sie hatten eine angenehme Schärfe. Das Fleisch war knapp gar, der Reis brauchte noch 6 Minuten, also stellte ich die Hitze unter dem Wok aus damit die Hähnchenstreifen nicht austrocknen.

Um ein wenig Sauce zu haben, gab ich einen El Hoisinsauce aus dem Glas dazu und verdünnte sie mit einem Schluck Wasser. Die Sauce musste nur noch kurz anziehen, danach konnte ich servieren 🙂

Insgesamt war mir der Teller zuviel, und so habe ich nach dem halben Teller aufgehört und es mir für morgen Mittag eingepackt. Allerdings hat er so gut geschmeckt, daß ich auch weiter essen hätte können, was gerade nicht gut ist.

Huhn Paprika Mandeln Reis


Da ich noch eine Hähnchenhälfte Cordon Rouge hatte, schaute ich nach, was ich damit so anstellen könnte. Per Zufall (weil ich mir vor ein paar Tagen eine Hoisinsauce von Lee Kum Kee gekauft hatte) ging ich auf die Webseite und fand ein Rezept, das zu meinen Zutaten passte, naja, fast.

Ich hätte es als ein chinesisches Rezept bezeichnet, aber auf der Webseite wird es als „Unkompliziertes pikantes Hähnchen auf asiatische Art“ betitelt 🙂

Eine adaptierte Version des Originals:

200 g weißer Reis

300 g Hähnchenschenkelfleisch (bei mir eine Hähnchenbrusthälfte in Würfeln)

1 EL Austernsauce (auch Austernsauce)

oder Würzsauce Mit Austerngeschmack

Pflanzenöl

2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten

2 rote Paprika, entkernt (plus 2 ziemlich scharfe Schoten Peperoni)

3 Frühlingszwiebeln, geputzt

1 EL Hoisin Sauce

1 TL Chili-Knoblauch-Sauce (hatte keine, stattdessen helle Sojasauce)

Eine handvoll Cashewkerne (bei mir halbierte Mandeln)

Die Hähnchenstücke wurden mit den Saucen 15 Minuten mariniert, dann angebraten und danach wieder herausgenommen.

Die Mandeln röstete ich dann an und stellte sie auch beiseite.

Jetzt gab ich noch einen Löffel Öl in den Wok und gab das Gemüse dazu, um es etwa 7 Minuten anzubraten. Dann vermischte ich alles miteinander und servierte es um den Reis, den ich schon vorher angesetzt hatte.

Ganz schön scharf, aber der Reis machte es wieder etwas milder. Es schmeckte sehr gut, wenn auch die Saucen, die gekauften, immer einen „Wiedererkennungseffekt“ inne haben, was nicht immer gut ist.

Trotzdem lecker!

Schweinefleisch Gemüse Erdnüsse Mie Goreng Nudeln


Ich weiss nicht warum, aber in den letzten paar Wochen hab ich mehr asiatisch inspirierte Sachen gekocht als je zuvor. Vielleicht liegt es an dieser hellen Bio Sojasauce, die so anders schmeckt als die Anderen der letzten Jahre, die den Eigengeschmack irgendwie immer totgeschlagen haben. Diese hier nicht, und sie schmiegt sich auch gerne an Limettensaft und Ähnliches an.

Jedenfalls kaufte ich heute eine Packung indonesischer Mie Goreng Nudeln, ein durchwachsenes Schnitzel, Kaiserschoten, eine Karotte, eine scharfe Chili, Frühlingszwiebel, Koriandergrün und frische Erdnüsse.

Zuerst legte ich das in feine Stücke geschnittene Schnitzel in Sojasauce, etwas Hoisinsauce, etwas Sesamöl und einem Teil der scharfen Chili ein und gab das Fleisch für zwei Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank.

Die Nudeln wurden mit kochendem Wasser überbrüht und 5 Minuten ziehen gelassen, dann abgeseiht und zur Seite gestellt.

Als Nächstes röstete ich frisch geschälte Erdnüsse an, stellte sie zur Seite und gab Rapsöl und einen El Sesamöl in meinen Wok und startete mit den in Streifen geschnittene Karotten. Die schwenkte ich zwei Minuten, dann gab ich Frühlingszwiebel und Kaiserschoten dazu, anschliessend gab ich die Champignons dazu. Nach ein paar Minuten machte ich den Boden frei und gab das Fleisch hinein, schwenkte es, bis es gar war und gab dann Nudeln und Erdnüsse dazu. Am Schluss garnierte ich mit Koriandergrün.

Lecker, ziemlich leicht und schnell gemacht 🙂

Zackenrotbarsch Brokkoli Reisnudeln


Der Rotbarsch war schon gesetzt, danach schaute ich im Gemüseladen nebenan und kaufte ein paar Shitake Pilze und Cilantro. Den Rest hatte ich daheim.

Zuerst teilte ich den Brokkoli in kleinere Einheiten, schnitt den Spitzpaprika in feine Streifen, Frühlingszwiebeln und die Pilze auch und schnitt als Würze 2 Knoblauchzehen und ein daumengrosses Stück Ingwer klein.

Den Fisch zerteilte ich in bissgerechte Stücke und legte sie in Sojasauce, Fischsauce. Limettensaft und einem Klecks Hoisin Sauce ein.

Der Brokkoli wurde mit wenig Wasser kurz angedünstet, dann beiseite gestellt.

Ich gab zum Fisch noch 2 Thai Chilis und erhitzte den Wok.

Zuerst gab ich das Gemüse und die Aromaten hinein, später dann den Fisch.

Es hat zwar gut geschmeckt, aber ich habe wahrscheinlich die Reihenfolge vertauscht. normalerweise nehme ich das Fleisch nach dem Anbraten heraus und füge es am Schluss nochmal kurz hinzu. Hier hatte ich aber Angst, dass meine Fischstücke auseinanderfallen, so dass ich sie erst am Schluss hinzufügte. Fazit: Sie waren nicht knackig genug, und auch das Gemüse hatte seinen optimalen Garpunkt überschritten.

Trotzdem schmeckte es gut, weil es gut gewürzt war und harmonisch war.

Die Reisnudeln hab ich zwischendurch gegart, sie sind allerdings unter der Last des Gemüses und des Fischs untergegangen 🙂

Karotten Paprika Chinakohl Frühlingszwiebeln Champignons Schweinelende


Ich hatte wieder mal Lust auf (pseudo)asiatisches (Wok)essen.

Die Klammern bedeuten, daß es kein original Rezept gab, und mein Wok eigentlich keiner ist, sondern eine sehr große beschichtete Pfanne, die allerdings ganz gut den SimulWok gibt 🙂

2 Karotten wurden in Scheiben und dann in kurze Stifte geschnitten. Dann wurden Paprika, Frühlingszwiebel und Champignons in mundgerechte Stücke geschnitten.

Jetzt brach ich 6-7 Blätter Chinakohl ab, wusch und trocknete ihn und schnitt ihn in Streifen.

Die Schweinelende vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein hab ich in dünne Scheiben geschnitten, die wiederum in Streifen zerlegt wurden. Dazu kam ein doppeldaumengrosses Stück ganz klein geschnittenes Stück Ingwer, 2 El helle Sojasauce, 1 Knoblauchzehe, 1 Tl Hoisinsauce, 1 Tl Austernsauce, ein paar Spritzer Fischsauce und eine halbe Schote Scotch Bonnet Chili. Normalerweise wäre der mir zu scharf, aber wenn Chili erhitzt wird, verliert er einen Teil seiner Schärfe – so auch hier. Das Fleisch marinierte eine knappe halbe Stunde.

Dazwischen setzte ich den Reis auf.

Jetzt wurde der Pseudowok auf Temperatur gebracht. Ich mache da meistens ein bißchen mehr Öl hinein (3 El Rapsöl, 1 El Sesamöl).

Zuerst kamen die Karotten hinein. Ich weiß, daß diese Vorgehensweise nicht dem Dogma entspricht – normalerweise soll das Fleisch zuerst gegart und dann auf die Ränder hochgeschoben werden, aber dann kann ich die Pfanne nicht schwenken, und bei einer beschichteten Pfanne rutscht sowieso einiges wieder herunter.

Danach hab ich den Chinakohl dazugegeben, weil der in größere Stücke zerteilt worden war. Nach einigen Minuten gab ich Paprika, Frühlingszwiebel und Champignons gleichzeitig dazu.Das briet 5 Minuten und wurde seitlich hochgeschoben. Jetzt gab ich das marinierte Fleisch hinein.

Auch dieses briet ein paar Minuten, wurde mehrmals geschwenkt.

Das Timing bezüglich Reis und dem Rest war ausnahmsweise sehr koordiniert und so konnte ich servieren. Normalerweise hätte ich beim teuren Russen noch Cilantro oder andere Kräuter geholt (es ist wirklich nur über die Strasse) aber einmal daheim angekommen, beschlich mich eine große Unlust, nochmal einen Fuß vor die Tür zu setzen…

Jedenfalls schmeckte es gut, Hang mag mir verzeihen, daß ich nicht einfach eines ihrer leckeren Rezepte nachgekocht habe, aber ich habe eingekauft, bevor ich zuhause nachschauen konnte 🙂

 

Karotten Chinakohl Frühlingszwiebel Paprika Ingwer Schweinelende

Entenbrust Paprika Schlotten Spargel


Die übrigen Spargel von gestern hab ich gleich in zwei Gerichte gesteckt. Außerdem hatte ich gestern Schlotten=Frühlingszwiebel mitgebracht, die passen hier auch gut dazu. Der Paprika kam auch gerade recht. Dazu hab ich einen Knoblauch geschält, gehackt und mit einer Thai-Chili, etwas Ingwer (1 cm, kleingehackt) 1 El Sojasauce, ein paar Spritzer Fischsauce und einem guten El Hoisinsauce und der in Scheiben geschnittenen Brust (ohne Haut) vermischt.

Dazwischen hab ich den Reis aufgesetzt, der war mir neu. Der heisst Chinesischer Restaurantreis und soll genau werden wie im China-Restaurant. Und siehe da: klebrig wie im Restaurant.

Ich hab das Fleisch ehrlicherweise nicht lange mariniert. Stattdessen wurde die Pfanne sehr heiß gemacht und die Haut kam hinein, um das Fett ein bißchen auszulassen. Dazu kam ein Schlonzer Sesamöl und sofort die Schlotten und der Paprika. Die Haut hab ich natürlich später wieder entfernt.

Die Spargel hab ich vorher in wenig Wasser garziehen lassen, weil ich ausnahmsweise keine zusätzlichen Röstaromen wollte.

Als Frühlingszwiebel und Paprika soweit weich waren, kam die Brust und der Rest der Chose in die Pfanne. Allerdings nur ein paar Minuten, bis das Fleisch gar war, dann noch die Spargel,

Ich hab es abgeschmeckt, es war gut.

Ein Reisfoto ist langweilig, also gibt es keins 😉 . Außerdem ist das morgen mein Mittagessen.

 

Entenbrust Spargel Paprika Schlotten 2