Wildschweinbraten Rotkohl Klösse Halb und Halb Rotweinsauce


Im Supermarkt gab es auch heute Sonderpreise für heimisches Wild. Das verführte mich zum Kauf eines Wildschweinbratens. Den wollte ich ganz klassisch mit Klössen halb und halb, Rotkraut und einer Rotweinsauce machen.

Um es gleich zu sagen – beim Einkaufen bin ich auf ein interessantes, aber schon fertiges Rotkraut gestossen (mit Pflaumen und Portwein), und die Klösse waren auch schon in Form eines gekühlten Teigs (von Henglein) vorbereitet. Normalerweise mache ich mir die Arbeit, aber ich habe schon mehr als eine Woche eine Erkältung und freute mich, es etwas langsamer angehen zu können 🙂

Den Braten und die Sauce hab ich dann aber doch selbst gemacht. Der Braten wurde erst in einem Bräter scharf angebraten, dann nochmal herausgenommen. Dann kam ein kleingeschnittenes Suppengrün hinein, das ich dort anbriet, dann ein paar Zentimeter Tomatenmark, und schliesslich etwas weniger als ein halber Liter Rotwein und noch etwas Wasser.

Ich liess den Braten knapp 2 Stunden bei 130 C mit Deckel im Ofen, wobei ich den Braten immer wieder wendete. Die Sauce hab ich gegen Ende umgetopft, reduziert und mit Mehlbutter eingedickt.

Am Rotkraut musste ich tatsächlich nichts mehr machen. Die Pflaumen passten sehr gut, insgesamt war es ein wenig zu süß. Die Klösse sind wie selbstgemacht, vielleicht ein Ticken feiner. Aber dieses Produkt kann man gut nehmen, wenn man nicht ganz so viel Arbeit haben will.

Entenbrust Chili Nudeln Wok Gemüse


Heute hatte ich meinen kurzen Tag und war schon gegen 15:00 daheim. Ich wollte aber nicht mehr groß weggehen, um einzukaufen. Also schaute ich in dieGefriertruhe und fand eine weibliche Entenbrust. Die nahm ich heraus, um sie langsam aufzutauen. Dann machte ich mich auf den Weg über die Straße zum Gemüsehändler, wo ich noch ein paar Zutaten (für insgesamt €1,64 kaufte). Die Zutaten in toto:

  • 1 Entenbrust, klein
  • 1 große Karotte in Stiften
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Stängel Frühlingszwiebel
  • 2 cm Ingwer, fein gewiegt
  • 2 El Sesamöl
  • 2 El Wok Sauce (Kikkoman)
  • 1 El Oystersauce
  • ein paar Spritzer Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • Saft einer ganzen Orange
  • 50 g Bali Chili-Nudeln
  • 1 Thai-Chili
  • 3 Stängel Koriandergrün

Die Entenbrust wurde erst in Scheiben geschnitten, dann schnell im Wok angebraten und gleich wieder zur Seite gestellt. Dann wurde das Gemüse geschwenkt und ein paar Minuten später mit der Soja/Saftmarinade übergossen und eingekocht. Dabei wurden die Nudeln 5 Minuten gekocht, dann abgegossen und geparkt. Jetzt kam die Brust zurück in den Wok, um nochmal warm zu werden und schon wurde seviert!

Es war lecker und frisch, die Ente sieht zwar durch aus, war aber innen noch ein klein wenig rosa 🙂

Schweinelende Gemüse Roter Thai Curry Ananas


Heute beim Einkauf nach der Arbeit sah ich eine preiswerte Ananas. Sofort dachte ich daran etwas asiatisches zu kochen. Ich nahm ein paar Karotten mit, außerdem eine Schweinelende und Koriandergrün. Zuhause hatte ich ein Glas Rote Curry Paste und eine Dose Kokosmilch.

An Zutaten hatte ich:

  • Schweinelende
  • 2 Karotten
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 mittelgroße Champignons
  • etwa 10 g Mu-Err Pilze, eingeweicht
  • ein paar dünne Scheiben Ingwer, mit dem Trüffelhobel gehobelt
  • 50 g Chili Nudeln (Marke Bali)
  • 1 gehäufter El rote Curry Paste
  • 1/3 Dose Kokosmilch
  • 1 Schuss helle Sojasauce
  • Rapsöl, 1 El Sesamöl
  • Koriandergrün

Zuerst Karotten und Spitzpaprika in den Ölen anbraten. Nudeln mit kochendem Wasser überbrühen, nach 5 Minuten abgiessen, beiseite stellen. Dann Champignons, eingeweichte Mu-Err Pilze, Ingwer und Knoblauch dazu geben. Dann das Fleisch in der Mitte des Woks geben, mit der Sojasauce würzen und anbraten. Dann die Curry Paste und danach die Kokosmilch dazugeben, verrühren und abschmecken. Anrichten und mit Koriandergrün bestreuen.

Fazit: Es hat gut geschmeckt, aber ich hatte etwas zuviel Kokosmilch dazugegeben. Später fiel mir ein, dass ich noch Kaffirlimettenblätter und Limetten für Saft da gehabt hätte. Die Schärfe war leicht auszuhalten – das nächste Mal würde ich einen Thai-Chili extra dazugeben. Die Portion im Teller hab ich nur etwa zu 2/3 geschafft, was wohl wieder an der Kokosmilch lag.

Trotzdem würde ich es wieder machen, allerdings weniger mächtig 🙂

Hähnchen Cordon Bleu Gemüse Rösti


Gestern bei Zorn nahm ich noch eine Packung gute Hähnchenbrust aus dem Elsass mit nach Hause. Ich hatte noch Gruyere und Schwarzwälder Schinken da und entschloss mich, ein Hähnchenbrust Cordon Bleu zu machen. Dazu schnitt ich die Hähnchenbrust längs auf und füllte sie mit Käse und Schinken, ohne sie zu platieren. Ich schloss die Seite mit Zahnstochern, salzte und pfefferte zuerst, mehlierte dann, zog die Brust durch ein Ei und dann durch Paniermehl. Ich nahm eine Mischung aus Rapsöl und Butter und füllte eine Pfanne etwa 2 cm hoch damit. Nachdem die Brust schön knusprig auf beiden Seiten war, gab ich sie noch 15 Minuten in den Ofen.

Dazwischen setzte ich Rosenkohl und Karotten zusammen auf. Nachdem sie gar waren, gab es ein schönes Stück Butter in das abgegossene Gemüse, um ihm noch Geschmack und Glanz zu geben.

Dann wurden noch ein paar kleine Kartoffeln geschält und geraspelt, mit einem Tl Speisestärke, Salz und Pfeffer gemischt und dann langsam angebraten. Hier hilft Geduld – ein Rösti von 1 cm Dicke braucht etwa 20 Minuten um durch zu werden.

Wieder ein leckeres Essen!

Blade Steak Spitzpaprika Kartoffelbrei


Heute schaute ich nach der Arbeit bei Zorn vorbei. Dort gab es Blade Steak im Angebot. Das bedeutet statt fast €35.oo/kg “nur” €29.55/kg. Die Zeiten in denen dieses Fleisch hier unbekannt war, sind leider vorbei. Allerdings sah es in der Kühltheke so toll aus, dass ich nicht widerstehen konnte. Mein Stück kostete mich €9.00 und war ein schönes und auch reichliches Stück Fleisch 🙂 .

Normalerweise nehme ich dafür einen Fleischthermometer, aber ich traute mir heute zu es so abzuschätzen, und es klappte auch. Nachdem ich es kurz in der Pfanne auf beiden Seiten angebraten hatte, stellte ich die Pfanne bei mittlerer Hitze in den Ofen, und zwar für etwa 12 Minuten. Dann wickelte ich das Steak in Alu-Folie und liess es etwa 10 Minuten ruhen. Die Sauce machte ich aus einem Schluck Rotwein, mit dem ich die Pfanne deglacierte. Dann gab es ein Stück Butter dazu, nachdem ich die Pfanne vom Herd gezogen hatte. Später gab ich auch noch den ausgelaufenen Fleischsaft dazu, der die Sauce wirklich lecker machte.

Dazu machte ich langsam geschmorte Spitzpaprika und einen schnellen Kartoffelbrei. Für das Steak stellte ich eine Mischung aus frischem Knoblauch, Petersilie und Zitronensaft her. Ich kränkle heute ein bisschen und dachte, das der Knoblauch vielleicht hilft… Und wenn nicht, vertreibt er vielleicht unliebsame Mitarbeiter 🙂

Rehgulasch Semmelknödel Rosenkohl


Heute bekam ich Rehgulasch zu einem guten Preis. Rosenkohl hatte ich schon vor 2 Tagen gekauft und die Zutaten für selbstgemachte Semmelknödel holte ich auch heute.

Da ich kein Semmelbrot hatte, kaufte ich ein Baguette und schnitt es erst in ein paar Teile, dann in Längsstreifen von 1 cm, dann in lange Quader und schliesslich in Kuben von etwa 1 cm Kantenlänge. Weil das Brot frisch war, liess ich es im Ofen bei 50 C trocknen. Das dauerte etwa eine Stunde.

  • 250 g Semmelbrösel 1x1x1 cm oder tagalte Brötchen
  • 250 ml Milch, aufgekocht und dann lauwarm
  • 1/2 El Öl
  • 2 Eier
  • Salz, Muskat
  • Petersilie
  • 1 Schalotte feingehackt

Milch mit Zwiebel aufkochen und abkühlen lassen. Öl dazugeben und die Eier untermischen. Über die Semmelbrösel geben. Mit Salz, Muskat und Petersilie mischen. Etwas ziehen lassen, dann gut durchkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Semmelbrösel dazugeben. Semmelknödel daraus formen und in heisses Wasser geben. Einmal aufkochen, dann nur etwa 20 Minuten sieden lassen

Den Rosenkohl waschen, in eine Pfanne geben, mit Olivenöl und Salz würzen und im Ofen rösten. Ab und zu schwenken. Die Röststoffe machen den Kohl sehr lecker!

Für das Gulasch erst eine Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in einem Topf angehen lassen. Dann das Fleisch dazugeben und anbraten. 5 cm Tomatenmark dazu, ebenfalls anschwitzen. Wenn sich ein Bodensatz gebildet hat, mit einem guten Schluck Sherry ablöschen und mit einem Holzlöffel abkratzen. Wenn der Sherry verdampft ist, ein 1/4 l Rotwein dazugeben. Wenn das eingekocht ist, etwas Wasser zum Verlängern aufgiessen. Dann braune Champignons aufschneiden und zur Sauce geben. Die Sauce wieder etwas reduzieren, einen gehäuften El Creme fraiche einrühren und mit Beurre manié dicken. Insgesamt braucht das Gulasch etwa eine Stunde.

Ein leckeres Gericht, zumal die Bio Preiselbeeren super dazu gepasst haben!

Wirsingroulade Salzkartoffeln


Heute kaufte ich einen mittelgroßen Wirsing, den ich sogleich “schälte”. Die Blätter wurden in einem großen Topf etwas weicher gekocht, die Mittelrippe hab ich ganz entfernt. Dadurch brauchte ich eine andere Falt- und Rolltechnik, was dazuführte, daß es mehr Wirsing pro Roulade gab.

Gefüllt wurden sie mit einem Teig aus gemischtem Hack, einer in Milch eingeweichten Tag-alten Brezelstange, einem Ei, Paprika, Salz, Pfeffer, einer fein gewiegten Zwiebel und einem El Senf. Nachdem sie gewickelt und gebunden waren, wurden sie in Öl anbraten und dann herausgenommen. Ich hatte vom Wirsing noch ein paar Scheiben abgeschnitten und kleiner geschnitten, den ich jetzt anbriet. Dann kam ein guter Löffel Tomatenmark dazu, wurde eine Weile angebraten und dann mit Gemüsebrühe abgelöscht.

Dann kamen die Rouladen wieder dazu und alles wurde mit Deckel langsam 50 Minuten geschmort. Dazwischen schälte ich ein paar Kartoffeln und garte sie in Salzwasser. Die Rouladen nahm ich wieder heraus und kochte die Sauce etwas ein. Dazu gab ich etwas aufgelöste Speisestärke dazu, um die Sauce zu binden.

Am Ende gab es zuerst eine Portion Wirsinggemüse auf den Teller, dann die Roulade, die Kartoffeln und am Schluss die Sauce. Geschmeckt haben sie wie bei Muttern, nur nicht wie von meiner Mutter, weil sie die nie machte 🙂