Kalbsleber Tagliatelle Fenchel


Heute fand ich ein gutes Angebot, nämlich Kalbsleber, die ich sehr gerne, wenn auch nicht zu oft esse. Jedenfalls überlegte ich, was ich denn noch dazu machen könnte und erinnerte mich an die Heidelbeeren, die ich eigentlich anderweitig einsetzen wollte. Ich hab es schon oft gesagt: Frucht und Fleisch geht bei mir immer, und ich probiere auch gern neue Kombis aus. So auch heute – Die Kalbsleber wurde mehliert, gesalzen und gepfeffert, dann in gut Butter angebraten, bei etwas reduzierter Temperatur, damit die Butter nicht zu braun wird. Als die Leber fast soweit war, nahm ich sie heraus und löschte die Pfanne mit Calvados ab und gab dann noch einen guten Schluck Hühnerbrühe und eine gute Handvoll Heidelbeeren dazu. Einen Teil der Beeren zerdrückte ich nachdem sie weicher geworden waren.

In anderen Pfannen und Töpfen briet ich Zwiebelspalten, auch Fenchel wurde angebraten und dann leise geschmort, in einem Topf kochte ich eine Tagliatelle mit Ei von De Cecco – sehr fein!

Die Sauce war sehr lecker mit einer schön fruchtigen Note, ohne zu süß zu sein. Ich nahm immer abwechselnd Beeren oder Zwiebel zum Fleisch, das auch einen optimalen Garpunkt hatte.

Der Fenchel hat auch gut gepasst und auch geschmeckt, wie immer, wenn ich ihn brate. Die Röstaromen machen aus Fenchel ein schmackhaftes und attraktives Gemüse.

 

 

 

 

 

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Frikadelle Brokkoli Reibekuchen


Heute gab es bei mir Hausmannskost. Das bedeutete frische Frikadellen und Reibekuchen von gestern. Dazu machte ich einen Brokkoli, der wegmusste.

So wie ich das mache, wird es sicher millionenfach gemacht, vorausgesetzt, es wird frisch gekocht 🙂

 

Für die Frikadelle(n) nehme ich 400 Rinderhack in Bioqualität

1 Ei

eine Handvoll Panko Brösel

2 El Majoran

Salz, Pfeffer

1/2 Tl Cayenne

 

3 Frikadellen daraus formen, in etwas Öl scharf anbraten, dann die Hitze auf 2 von 6 drehen, 2 mal wenden, abtropfen lassen.

 

Den Broccoli hab ich grob zerteilt und den braunen oberen Teil von den Röschen abgeschnitten. Zuerst wurden sie 5 Minuten mit Deckel gedämpft. Dann hab ich sie in den Wok gegeben und geriebenen Ingwer, fein gehackten Knoblauch, Salz, und zum Schluss Saft einer Viertel Zitrone dazugegeben. Das gibt auch ohne Sojasauce einen leicht asiatischen Touch, Betonung liegt auf leicht – keine Kohlschwere bei diesem Gemüse.

Die Reibekuchen hatte ich schon am Vortag hergestellt und mußte sie nur noch aufwärmen.

Das Beste ist wie so oft, daß es Reste gibt, die es Morgen zu Mittag gibt, und einen Rest zum einfrieren 🙂

Und geschmeckt hat es auch!

 

 

 

 

 

 

Käsekuchen Muffin Blaubeeren


Heute hab ich ein paar sehr hübsche Muffins von Regina von “Kochen aus Liebe” nachgemacht. Ihre sind definitiv schöner, sowohl in der Grundlage als auch in der Deko – die hab ich nämlich beim spontanen fotografieren schlicht vergessen. Die Heidelbeeren jedenfalls. Ihre hübschen Zebraschokoröllchen bekam ich erst gar nicht 🙂

Aber ich entschuldige mich gar nicht, ich stelle nur Tatsachen fest. Und die andere Tatsache ist, daß es sich gelohnt hat. Weil die Dinger richtig lecker sind.

Übrigens hab ich den Tipp die Muffins kalt zu stellen erst nach einem “Versucherle” befolgt. Hat aber gestimmt, kalt sind sie noch besser.

Und weil Regina das Rezept vorbildlich aufgelistet, beschrieben und sogar fotografiert hat, spar ich mir die Mühe, und leite den/die geneigte/n Leser/in lieber gleich auf die richtige Seite um.

Schaut euch gerne bei ihr um, es gibt viel zu entdecken 🙂

Hier geht’s zum Rezept:

 

 

 

 

 

Enchiladas


Es war mal wieder soweit – It’s Enchilada time!

In unregelmässigen Abständen überkommt mich ein Heisshunger auf Tex-Mex Food. Das kann Chili sein oder auch Tacos, Enchiladas, Burritos oder noch andere Schöpfungen, die immer wieder die altbekannten Zutaten variieren.

Ich huschte kurz vor Ladenschluss noch hinüber zum Gemüseladen, um dort frisches Cilantro (Koriandergrün) ein paar Jalapeños, gute Tomaten, Limetten und eine Avocado zu kaufen.

Maisplatten hatte ich noch im TK, Gewürze sind immer im Haus. Außerdem hatte ich noch ein Stück Cheddar von Herrn Ruf da, der das Gericht noch ein Stück aufwerten sollte.

Dabei wird, wenn’s authentisch werden soll, auf beiden Seiten der Grenze eigentlich der mexikanische Cotija genommen – soweit mein angelesenes Wissen, ich hab den nämlich noch nie irgendwo gefunden 😦

Dafür hab ich etwa 8 verschiedene getrocknete Chiles da, die ich gerne mische und in meiner Gewürz-Kaffeemühle zu Pulver umwandle.

 

Es sind immer ein paar Schritte, um alles zusammen zu bringen:

Guacamole –

1 Avocado schälen, würfeln oder zermanschen

Saft einer halben Limette

2 kleine Frühlingszwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Tomate in Würfeln

1 Jalapeño in dünnen Scheiben

Cilantro

Salz

Manche pürieren das und nehmen es als Dipp, bei mir ist es Beilage und Füllung.

1 Hähnchenbrust

Knoblauch

Anbraten, mit Weisswein ablöschen, beiseite stellen.

 

Refried Beans –

1 Dose Kidney Bohnen oder Schwarze Bohnen

2 El Oregano + 2 El Cumin/Kreuzkümmel (entweder ganz, dann mörsern, oder gemahlen)

Bohnen erwärmen, Gewürze dazugeben, mit einem Stampfer zerstampfen, beiseite stellen

 

Tomatensauce –

1 Dose Mutti Kirschtomaten mit dem Zauberstab durchpürieren

1/2 Glas Kalbsbrühe

 

Einen Maisfladen nehmen, einen El Bohnenmus hineinstreichen

2 El Hähnchenbruststücke dazu

2 El Guacamole dazu

einwickeln und in eine feuerfeste Form legen

Menge reicht für 4 Enchiladas

Tomatensauce drübergeben

eine gute Handvoll Cheddar Käse drüberreiben

im Ofen backen, bis der Käse Farbe nimmt.

Mit saurer Sahne (mit Limettenabrieb) und der Sauce servieren.

Heute nicht dabei, geht aber auch: Pico de Gallo, eine Sauce aus Tomaten, Jalapeño, Zwiebeln, Knoblauch, Limette, Salz und Pfeffer.

Das wiederum ist ganz ähnlich dem, das ich als Guacamole mache. Jedenfalls ist es immer wieder gut, egal ob mit Huhn oder Hack oder auch fleischlos 🙂

 

 

 

 

 

Schweinelende Chicoree Spitzpaprika Bärlauchpesto


So, jetzt ist das Pesto verbraucht! Es hatte einen guten Lauf, wenn man das so sagen kann 🙂

Diese Kombi kommt ein bisschen schmuddelig daher, das liegt daran, daß ich Chicoree und Spitzpaprika im Ofen gegart habe, mit einem Schluck Weisswein und etwas Kalbsfond. Erst nachdem der Chicoree gar war (nach 30 Minuten) mischte ich das Pesto unter. War auch gut.

Für die Lende opferte ich den Rest meines guten Feta-Stashs vom Markt. Ich schob die Pfanne noch kurz mit in den Ofen, aber es war nur lange genug, um den Käse etwas weicher werden zu lassen. Dazu warf ich noch ein paar Oliven dazu. Ach ja, im Gemüse war auch noch ein wenig Speck 🙂

Wie gesagt, ein bisschen messy, aber passt alles!

 

 

 

 

 

Spaghetti Bärlauchpesto Schafskäse Oliven


Es gibt immer noch vom Bärlauchpesto. Deshalb gibt es wieder etwas mir Bärlauchpesto. Spaghetti “a la grecque” 🙂

Weil ich gestern auf dem Markt war und dort wieder bei dem Stand mit den griechisch anmutenden Spezialitäten, die aber alle aus Frankreich kommen und eine gute Qualität haben, einkaufte. Nicht viel, nur Schafskäse und gemischte Oliven mit Kern.

Für heute hatte ich ein paar Alternativen, aber keins der Lebensmittel musste sofort verbraucht werden, und ich hatte schon Lust auf die Spaghetti.

Es ist sehr leicht zu machen:

Für eine Portion

75 g Spaghetti (De Cecco)

2 volle Esslöffel Bärlauchpesto (1 Bund Bärlauch, Pinienkerne, Olivenöl, Parmesan, Salz)

2 Scheibchen Feta, in Würfeln

eine kleine Handvoll gemischte Oliven

1 Chili getrocknet

 

Spaghetti al dente kochen, abseihen, wenig Wasser mit zurück in den Topf geben, Pesto einrühren und die Oliven zum Aufwärmen mit dazu. Chili über den Feta geben (gemörsert) und ganz zum Schluss als Topping über den Teller geben.

Sehr lecker!

 

 

 

 

 

Blumenkohl Bärlauch Kalbskotelett


Heute musste ich den Nachmittag in Karlsruhe verbringen und darauf warten, daß mein Auto repariert wird. Glücklicherweise war der Freitagsmarkt noch offen, und ich durfte nach längerer Zeit wieder einmal über den Stephansplatz laufen und das Angebot näher in Augenschein nehmen. Es hat sich eigentlich nichts verändert, ich erkannte alle Verkäufer wieder, wir sind nur alle älter geworden 🙂 .

An einem Stand, an dem 2 Damen sehr kompetent beraten und verkaufen, sah ich den ersten Bärlauch der Saison (jedenfalls für mich). Ich konnte natürlich nicht widerstehen, zumal es ein schöner Strauss für €1,50 war.

 

Daraus und aus den üblichen Zutaten (50 g Pinienkerne, 40 g Parmesan, 0,05 l Olivenöl, 1/2 Tl Salz) machte ich mit Hilfe eines Zauberstabs ein Pesto.

 

 

 

Den Blumenkohl (die zweite Hälfte) zerteilte ich wieder in Röschen und gab etwas Olivenöl und Salz drüber. Dann gab ich sie in einer Pfanne in einen 200 C heissen Ofen.

Nach 15 Minuten schwenkte ich den Blumenkohl durch, nach weiteren 15 Minuten war er fertig und ich konnte ihn mit etwas Pesto durchschwenken.

 

Dazu gab es ein Kalbskotelett mit geschmolzenen Tomaten. Lecker!