Brats braised Onions Asparagus


I had some brats in the freezer, short german brats with a coarse filling of ground pork with the usual spices and herbs, marjoram, coriander seeds, mace and mustard seeds.
But I also had about a pound of asparagus that needed to be made.
I decided it would be a match and went to work.
First, I peeled the asparagus and placed the stems in a pan with an inch of water and a teaspoon of salt and sugar both. I let it come to a boil and cooked them about ten minutes until I could pierce the stems all the way through without too much resistance. Then I removed them from the water and rested them on the side.

After cleaning the pan, I reused it to slowly braise two onions, one white and one red, both cut in long stripes, in some olive oil. After a while I added the brats and browned them on all sides.
By that time the onions had turned soft and I added a Tbsp of Tomato paste that I mixed under the onion mixture. After it had begun to brown, I deglazed the pan with Port, let it evaporate, and added a glass of red wine. After a few minutes there was a transformation in the onions, they became more saucy and creamy. I added salt, pepper and cayenne and turned off the heat.

Then I turned on my fast oven, put the asparagus in there and warmed it for a few minutes. After taking it back out, I added some butter to the stalks and arranged the onions, brats and asparagus on the plate.
A slightly unusual mix perhaps, but tasty nonetheless.
I don’t know about the growing season in the US, but in Germany the season ends on Johanni, which falls on the 24th of June. So for everyone who hasn’t had their fill of fresh asparagus, white or green, now’s the time to satisfy that urge! ūüôā

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BBQ Kalb Mais Tomate Zwiebel Bulgur


Der Grill sollte wieder zum Einsatz kommen, aber gestern wollte ich den Lachs eigentlich nicht grillen und ihn trotzdem sofort verwenden. Heute war das Wetter zwar warm, aber die Sonne hatte sich rar gemacht. Zum grillen hat das aber gepasst. Bei Metzger Zorn hatte ich mir ein St√ľck Kalb aus der Keule mitgenommen, etwa 250 g, das ich nur medium angrillen wollte.

Dazu gab es den zweiten Maiskolben von vor ein paar Tagen, dieses Mal ohne zu kochen direkt auf den Grill gegeben.
Au√üerdem nahm ich von meinem Gem√ľseh√§ndler eine Ochsenherztomate mit, die ich mit vorher gegartem Bulgur mit Thymian, Oregano, Rosmarin und Fenchelsamen f√ľllte.
Sie schrumpelte sehr sympathisch auf dem Grill vor sich hin ūüôā

Die Zwiebel war eine weisse Zwiebel, die mit der Zeit weich und s√ľ√ü wurde.
Der Mais wurde erst indirekt gegrillt (wie alles andere auch), bekam dann aber ganz schnell etwas Farbe, nachdem ich ihn 2 Minuten direkt √ľber die Kohlen gelegt hatte.

Das Kalb kam mit einem Temperaturf√ľhler auch indirekt auf den Grill und wurde am Schluss noch kurz direkt √ľber die (Holz)Kohlen gelegt.

Ein leckerer Teller, wobei f√ľr mich heute das Gem√ľse der Star war. Das Fleisch war wunderbar zart und saftig, aber die Tomate mit dem gew√ľrzten Bulgur war sehr lecker, Mais vom Grill geh√∂rt sowieso zu meinen Lieblingen und die Zwiebel war einfach und geschmacklich sensationell!

Flammkuchen Speck Zwiebeln Ziegenk√§se Pfirsich Rosmarin


Ich hab im Moment noch ein paar Tage frei und somit den Luxus, die Nahrungsaufnahme ganz entspannt planen zu können. Allerdings nahm ich beim Einkauf gestern spontan einen Flammkuchenteig mit.

Dar√ľber hab ich mich schon ausgelassen: Man kann ihn auch selbst machen, mu√ü man aber nicht… und umgekehrt. Es gibt f√ľr mich keine Unterschiede au√üer der Zeit-, bzw. der Geldersparnis.

Da ich schon ein paar Varianten gepostet habe, mußte ich mir etwas Neues einfallen lassen.

Mir fiel ein, da√ü mein K√§seh√§ndler mir einen Ziegenk√§se zum probieren gegeben hatte, von dem ich ein St√ľck mitnahm.

Der K√§se ist ein Chevre d’Or aus frischer Milch, ein K√§se, der relativ mild ist, aber in der Schale schon den charakteristischen “Biss” eines Ziegenk√§ses hat. Er war perfekt gereift und fing gerade an, zwischen Rinde und Innerem etwas fl√ľssiger zu werden.

Dazu zerschnitt ich einen toll reifen Weinbergpfirsich, pers√∂nlich nach dem Reifepunkt herausgesucht von meinem Gem√ľseh√§ndler. Zu Pfirsich Rosmarin zu verwenden, hat sich wahrscheinlich schon herumgesprochen. Ist auch wirklich eine sch√∂ne Kombination.

Weil ich auf jeden Fall die roten Zwiebel mitbenutzt h√§tte, dachte ich es w√ľrde nicht schaden, den Speck auch zu verwenden.

Zuallererst kam allerdings Schmandt auf den Teig, etwa 3/4 Becher (160 g)

Der Flammkuchen wurde weniger als 10 Minuten auf der obersten Schiene bei 190 C  Grill bebacken und war sehr lecker!

 

 

 

 

 

Chicoree Bacon Schnitzel K√§se


Etliche Tage schon fahre ich abends nach Hause, mit Pl√§nen im Kopf, was ich auftischen will, und stelle fest, da√ü ich nach einer kleinen Ruhepause in der Senkrechten keine Lust mehr habe √ľber die Kreuzung zu schlendern, oder schlicht die Schliessungszeiten verpennt habe ūüôā

Das hat dazu gef√ľhrt, da√ü meine TK Truhe langsam leerer wird, aber auch, da√ü manches Gericht nicht mehr so attraktiv daherkommt wie ich das gerne h√§tte. So hab ich schon Fotos gemacht, mich aber schon ein paar Mal dagegen entschieden, diese Bilder auch zu posten.

In diesem Zusammenhang poste ich trotzdem das heutige Essen. Das Schnitzel kam aus der TK Truhe, der Rest war frisch. Schmuddelig wurde es trotzdem, aber der Geschmack war heute super.

Daf√ľr gab es zwei Gr√ľnde: Bacon and Cheese.

Den Chicoree schnitt ich der Länge nach in 4 Teile und schnitt dabei den Strunk heraus. Dann wickelte ich eine Scheibe Bacon um jedes Viertel, um sie dann in etwas Olivenöl langsam anzuschmoren.

Dazwischen schnitt ich eine kleine Zwiebel in Streifen, gab noch eine Knoblauchzehe und 4 Cocktailtomaten in Scheiben dazu. Nachdem ich die Chicoree entfernt und zwischengeparkt hatte kamen Zwiebel und Co. in die Pfanne. Nach ein paar Schwenks gab es noch ein Achtel Weisswein dazu und der Chicoree konnte wieder Platz nehmen und in den Ofen fahren.

Das Schnitzel hatte ich ganz langsam aufgetaut. Ich wollte aber etwas mehr als nur ein Schnitzel natur. Da fiel mir ein, da√ü ein K√§se, den ich noch von Herrn Ruf vom Samstag letzter Woche hatte, sich vielleicht zum √ľberbacken eignen w√ľrde. Der K√§se ist ein Langres, ein rotschaliger K√§se aus der Champagne, sehr weich und aromatisch.

                                                                                                 Bild von Tangopaso РEigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13137772

 

Diesen K√§se gab ich in Scheiben auf das gerade gewendete Schnitzel, dem ich kurz zuvor noch zwei St√ľckchen Butter geg√∂nnt hatte, danach schob ich die Pfanne auch kurz in den Ofen.

% Minuten sp√§ter war die Tat geschehen. Und ich konnte essen. Und ich war √ľberrascht, wie gut dieser sehr aromatische K√§se zu Fleisch und Gem√ľse passte.

F√ľr’s Auge ein Chaos, f√ľr den Magen eine Offenbarung. Frag mich mal jemand, warum ich Frankreich liebe ūüôā¬† !

 

 

 

 

 

Kalbsleber Tagliatelle Fenchel


Heute fand ich ein gutes Angebot, n√§mlich Kalbsleber, die ich sehr gerne, wenn auch nicht zu oft esse. Jedenfalls √ľberlegte ich, was ich denn noch dazu machen k√∂nnte und erinnerte mich an die Heidelbeeren, die ich eigentlich anderweitig einsetzen wollte. Ich hab es schon oft gesagt: Frucht und Fleisch geht bei mir immer, und ich probiere auch gern neue Kombis aus. So auch heute – Die Kalbsleber wurde mehliert, gesalzen und gepfeffert, dann in gut Butter angebraten, bei etwas reduzierter Temperatur, damit die Butter nicht zu braun wird. Als die Leber fast soweit war, nahm ich sie heraus und l√∂schte die Pfanne mit Calvados ab und gab dann noch einen guten Schluck H√ľhnerbr√ľhe und eine gute Handvoll Heidelbeeren dazu. Einen Teil der Beeren zerdr√ľckte ich nachdem sie weicher geworden waren.

In anderen Pfannen und Töpfen briet ich Zwiebelspalten, auch Fenchel wurde angebraten und dann leise geschmort, in einem Topf kochte ich eine Tagliatelle mit Ei von De Cecco Рsehr fein!

Die Sauce war sehr lecker mit einer sch√∂n fruchtigen Note, ohne zu s√ľ√ü zu sein. Ich nahm immer abwechselnd Beeren oder Zwiebel zum Fleisch, das auch einen optimalen Garpunkt hatte.

Der Fenchel hat auch gut gepasst und auch geschmeckt, wie immer, wenn ich ihn brate. Die R√∂staromen machen aus Fenchel ein schmackhaftes und attraktives Gem√ľse.

 

 

 

 

 

Entrecote Paprika Bohnen Pilze Adschika


Zu Weihnachten bekam ich ein √∂stliches Care Paket. Darin waren Gew√ľrze (f√ľr Schaschlik, ich berichtete) und auch Saucen russischer Provenienz. Das liegt daran, da√ü die Schenkende in der N√§he eines Ladens wohnt, der eine mehrheitlich russische Bev√∂lkerung bedient und deshalb auch einige russische Spezialit√§ten hat.

Heute war es Zeit, eines dieser Gläser zu probieren. Es handelt sich um eine Paprikasauce oder auch Paprikazubereitung, die relativ scharf ist. Adschika. Typischerweise wird sie im Sommer gerne zu Fleisch gegessen. Sie ist dem Ajvar ähnlich, das es mehr auf dem Balkan gibt, einer Mischung aus Paprika, Peperoni und Auberginen.

Adschika besteht haupts√§chlich aus Paprika und scharfer Paprika, hat aber auch M√∂hren, Essig, Zucker, Salz und Kr√§uter. Ich finde sie gem√ľsig angenehm und gab sie in mein Gem√ľse, was sich als gute Idee herausstellte.

Buschbohnen, vorgegart

Spitzpaprika in Streifen

Zwiebel in Spalten

Champignons in dickeren Scheiben

Knoblauchzehe

Tomatenw√ľrfel

Adschika

In meine Wok Pfanne gab ich als erstes die Paprikastreifen, weil die noch roh waren, dann die Zwwiebel, den Knoblauch, die Champignons, die Tomatenw√ľrfel und dann erst die vorgegarten Buschbohnen. Dann gab ich 2 beherzte volle El Adschika dazu.

Es war nicht zuviel, aber viel mehr h√§tte es auch nicht sein d√ľrfen. Hat aber wunderbar harmoniert, gab “echtes” Balkan Feeling. Dazu briet ich mir ein Entrecote vom Simmentaler Rind, das einige Zeit ge-aged war, wie lange, wei√ü ich nicht. Es war allerdings butterzart. Man kann vielleicht in den Segmenten noch das Rosa im Inneren des Fleischs sehen, es war so durch das ganze Steak hindurch, dabei wunderbar saftig und m√ľrbe – sehr gut!

 

 

 

 

 

Schweinemedallions Guacamole Aprikosensauce


Heute ging ich noch kurz in den Supermarkt, um mir etwas zum Abendessen zu holen. Ich hatte keine wirkliche Idee, aber ich dachte daran eine Schweinelende zu kaufen, weil das schnell geht, lecker ist und sich gut portionieren l√§sst. Auf dem Weg zur Metzgerei ging ich durch den Gem√ľsemarkt, hatte aber keine Lust meine √ľblichen Verd√§chtigen zu bereiten.

Es gab eine Packung, die eine Avocado, eine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Peperoni, 1 Tomate und 1 Limette enthielt. Darauf stand: Guacamole, Kostenpunkt ‚ā¨2.99. Etwas teurer zwar als einzeln gekauft, aber bequem, so dachte ich. Daheim hab ich erst Zwiebel, Knoblauch und Tomate ganz fein gew√ľrfelt, dann halbierte ich die Avocado, die zwar reif war, aber am Rand dunkle Flecken hatte. Dadurch konnte ich nur etwa die H√§lfte des Fruchtfleischs verwerten. Dadurch war das Mischungsverh√§ltnis ernsthaft gest√∂rt ūüôā

Ich mischte trotzdem alles zusammen und schmeckte die Guacamole ab. Gar nicht so schlecht, wenn auch das cremige Mundgef√ľhl etwas verloren gegangen war.

In der Gem√ľseabteilung gab es zur Weihnachtszeit auch viele N√ľsse und getrocknete Fr√ľchte. Es gab unter anderem auch getrocknete Aprikosen, die mich an ein anderes Gericht erinnerten. Also nahm ich eine kleine Packung mit.

F√ľr die Sauce hackte ich 6 getrocknete Aprikosen, 1 rote Zwiebel und eine Knoblauchzehe, briet alles in Oliven√∂l an und l√∂schte mit Weisswein und Kalbsfond ab. Dann gab ich noch den Saft einer halben Limette dazu und liess alles ein bisschen einkochen. Gleichzeitig briet ich Medaillons, die ich aus der Lende geschnitten hatte in Raps√∂l an. Sie waren etwa halb fertig, da l√∂schte ich sie mit etwas Port ab und f√ľgte auch hier etwas Kalbsfond dazu. Nachdem beide Pfannen etwas weniger Fl√ľssigkeit beinhalteten, goss ich beide in ein hohes Gef√§ss und benutzte den Zauberstab, um alles zu p√ľrieren.

Ich gab die Sauce zur√ľck zu den Medaillons und liess sie fertigziehen. Dann wurde serviert.

Guacamole sehr frisch, mehr Zwiebel und Tomate als Avocado, aber frisch und knackig. Lendchen auf den Punkt, zart und aromatisch. Sauce sehr lecker, fruchtig, säuerlich mit tiefer Fleischnote. Kann ich mir auch gut zu Hähnchenbrust vorstellen РExotik, ohne asiatisch zu werden, eher Kaukasus/mittlerer Osten.