Saxophonbogen


Nach einiger Zeit gibt es hier wieder einmal ein Saxophonbild. Das abgezeichnete Bild ist das Gleiche wie bei „Hornbogen“ vom 15. Juni.

Das heutige Bild wurde auf einem Tonzeichenpapier gezeichnet. Es hat eine Riffelung, die den Strich interessanter macht.

Dadurch daß der Untergrund die gleiche Farbe wie eine der Pastellkreiden hat, konnte ich ein wenig damit spielen.

 

Hier liegt der untere Teil des Bogens im Schatten und der Effekt ist, daß das Horn sich aus dem Hintergrund erhebt, als würde es aus dem Wasser entsteigen oder sich hinter einem Tuch präsentieren.Durch den relativ dunklen Untergrund kann man auch interessante Highlights mit dunkleren Partien in Gegensatz setzen.

Die Zeichnung ist eine schnell hingeworfene, wenngleich es nicht so schnell passiert ist, wie man denken könnte. Aber der Eindruck ist durchaus gewollt, weil er das Spontane, das der Improvisation beim Jazz innewohnt, dadurch meiner Meinung nach gut zum Ausdruck kommt.

Die Arbeit hat eine Größe von 24×32 cm und stammt aus dem Jahr 1989.

Dorade Karotten Paprika Kartoffeln Pfifferlinge


Gestern bin ich noch einmal zum Fischhändler gegangen, weil ich nach dem Abendessen am Donnerstag noch einmal Lust auf Fisch hatte.

Es war eine gute Idee, nochmal hineinzuschauen, weil die Familie kurz davor war den Laden abzuschliessen und 2 Wochen „ab in die Heimat“ zu fahren, nach Sizilien.

2 Wochen werde ich gerade noch so schaffen, ohne Entzugssymptome zu bekommen 🙂

Es gab Schwertfisch, Thunfisch und etliche verschiedene Kraken, aber ich nahm eine schöne Dorade mit, weil sie für mich der absolut typische Sommerfisch ist.

Die Zubereitung heute ist dem „Pomodoro“ nachempfunden, wenn ich auch nie an deren Geschmacksintensität herankommen werde.

 

Aber es ist ganz einfach: Die Dorade wird ausgenommen und geschuppt, die Flossen schnitt ich zurück.

Das Innere der Dorade bekommt einen Thymianzweig, einen Rosmarinzweig und eine Zitronenscheibe. In den Le Creuset Bräter kam ein Achtel badischer Riesling und weiter 3 Scheiben Zitrone.

Jetzt kam die Dorade bei knapp 200 C in den vorgeheizten Ofen. Es dauerte etwa 30 Minuten, bis der Fisch gar war.

Dazwischen gab ich Karotten und Kartoffeln mit etwas Wasser in einen Topf, machte den Deckel drauf und dämpfte das Gemüse.

Paprika und Pfifferlinge briet ich in Olivenöl an.

Nachdem beides auf dem Teller Platz gefunden hatte, gab ich noch einen Schuß Olivenöl drüber.

Lecker war’s!

 

 

 

 

 

Hochrippe Bohnen Pfifferlinge Reine Claude Sauce


Beim Metzger heute wollte ich ein Stück Fleisch zum schmoren. Der Mann empfahl Hochrippe, ein Fleisch, das ich schon kurzgebraten habe.

Ich wollte nicht so viel, aber zum Schmoren braucht man zumindest ein bisschen Masse. Ich nahm eine Scheibe von etwas mehr als 600 g mit.

Die wurde gesalzen und angebraten. Dann kam sie bei 100 C  2 1/2 Stunden in den Ofen. Sie war natürlich nicht mehr rosa, dafür aber sehr zart und saftig.

Dazu gab es Buschbohnen und Pfifferlinge.

Die Buschbohnen kochte ich zuerst in Salzwasser mit Bohnenkraut, dann warf ich sie in Eiswasser, um die schöne Farbe zu erhalten.

Dazwischen putzte ich die Pfifferlinge und schnitt ihre Enden ab. Um die Beilage fertigzustellen, gab ich ein Stück Butter und feingehackten Knoblauch in eine Pfanne und briet erst den Knoblauch und dann die Pfifferlinge an. Danach kamen die Bohnen und eine Prise Salz dazu.

Für die Sauce nahm ich eine Schalotte, hackte die ganz fein und briet sie in Butter an. Dazu kamen 6 Reine Claude Pflaumen (gelbe Pflaumen) und eine Scheibe Ingwer (0,5 cm) , die ich eine kleine Weile Saft ziehen ließ. Dann löschte ich die Pfanne mit etwa einem Achtel Riesling ab und ließ die Flüssigkeit einen Moment einkochen. Ich wollte aber eine etwas gehaltvollere Sauce und so gab ich ein Glas Rinderfond dazu. Das durfte jetzt eine knappe halbe Stunde bei mittlerer Hitze einkochen, danach pürierte ich die Flüssigkeit mit dem Zauberstab. Beim Abschmecken war alles fast schon perfekt. Die Pflaumen hatten für Süße und Säure gesorgt, der Ingwer war erfrischend und trotzdem kaum zu bemerken.

Nachdem ich das Fleisch aus dem Ofen genommen hatte, bemerkte ich die teilweise angetrockneten Flüssigkeitsreste in der Pfanne. Dorthinein gab ich die Reine Claude Sauce und verrührte alles. Dadurch gewann die Sauce nochmal an Tiefe, bewahrte sich aber ihre Restsüße. Hat super gepasst!

 

 

 

Pentaeder/Pyramide


Dieses Bild entstand 1988. Es ist eigentlich nur eine einfache geometrische Zeichnung, aber sie bekommt ihren Reiz dadurch, daß ich mir vorstellte die Seiten wären verschiedenfarbig und durchsichtig. Dadurch ergaben sich eine Menge von Variationen was die Farben anging. Es sind Acrylfarben, teilweise mit Wasser verdünnt, teilweise pastos aufgetragen.

 

Tetraeder

Auch sieht man eine grobe Farbeinteilung in warme und kühle Farben.

Gleichzeitig ist der Pentaeder eine der einfachsten 3-dimensionalen Figuren, nur durch das Tetraeder an Einfachheit übertroffen. Die Figur hier ist eine 4-seitige Pyramide mit unregelmässiger Basis.

Die 3-dimensionale Geometrie gibt mir aber die Ausrede Linien zu kreuzen und aus den entstehenden Formen Neues zu schaffen. Und das habe ich immer schon beim Zeichnen getan.

Das Foto wird dem Bild nicht gerecht, im Original leuchtet es viel mehr. Das Passepartout hat eine dunkle Burgunderfarbe und passt sehr gut zu den Brauntönen im unteren Bildrand. Außerdem ist es komplementär zu den hellen Grüntönen. Dazwischen vibriert das Bild.

 

Risottoreis Chorizo Paprika Bete Erbsen Gamberi Jakobsmuscheln


Heute hatte ich die Idee eine Art von Paella zu machen. Da Paellareis und Risottoreis beides Rundkornreissorten sind, nahm ich einen Arborioreis, den ich daheim hatte.

Ich wollte eine Art Surf & Turf Paella Variante machen und hatte am Tag zuvor Chorizowürste gekauft in der Ausrichtung „fort“, also scharf oder pikant.

Beim Fischhändler kaufte ich einen schönen Parmesan (er hat auch etwas Käse und italienische Schinken und Salame), konnte aber nicht an 2 geschälten Gamberi vorbeigehen.

Der Papa grinste und fragte, was es denn gäbe, auf das ich antwortete es gäbe Safranreis, Chorizo, Paprika, Erbsen und Bete. Ich meinte noch, es sei eine wilde Mischung, aber er sagte nein das klingt gut, das passt alles und fing an zwei Jakobsmuscheln sehr geschickt von Häutchen und Corail zu befreien, um sie dann mit den Gamberi zu verpacken.

Die hat er mir dann geschenkt 🙂

Ich finde das immer wieder toll, wie er Geschäfte macht. Es gibt kleine Geschenke, großzügig abgerundete Endpreise und immer wieder Tipps und auch Fragen.

Und ich kaufe oft nur eine Kleinigkeit, und manchmal dann Dinge, die etwas mehr kosten.

 

Für das Gericht nahm ich

3 Chorizo Würste in Würfeln von 1 cm

200 g Arborio Reis

1 Dose Safran in warmem Wasser eingeweicht

2 Beutel Hühnerbrühe selbstgemacht (etwa 1,25 l)

1 rote Paprikaschote

eine Handvoll frische Erbsen

3 relativ kleine frische Bete, gekocht

Parmesan

2 Gamberi

2 Jakobsmuscheln

 

Zuerst schwitzte ich die Würste ohne Fett an, später gab ich etwas Olivenöl dazu, bevor ich den Reis dazugab. Ich entschloss mich gegen Zwiebel und Knoblauch, aber nachdem der Reis glasig gebraten war, gab ich zuerst den Paprika und dann das Wasser mit dem Safran dazu. Danach gab es 2 Kellen Hühnerbrühe. Ich machte das alles in einer großen WMF Pfanne, einer Paella Pfanne nicht unähnlich oben auf dem Herd bei mittlerer Hitze.

Ich rührte so gut wie gar nicht um, sondern gab immer wieder Hühnerbrühe dazu. Nach etwa 15 Minuten kamen die gepalten Erbsen dazu. Dazwischen hatte ich die Bete abgekocht, abkühlen lassen, geschält, in Würfel geschnitten und beiseite gestellt.

Nachdem der Reis noch bissfest aber schon servierbar war, gab ich zuerst die Betewürfel und dann den geraspelten Parmesan dazu. Die Platte wurde auf Null gedreht und die kleine Pfanne kam zum Einsatz. In sehr heisser Pfanne wurden Gamberi und Jakobsmuscheln 2 Minuten auf jeder Seite angebraten. Aussen krustig, innen glasig, Prise Salz, wunderbar. Ganz zum Schluss hab ich noch ein wenig der Hühnerbrühe dazugegen, damit es nicht zu trocken wird.

Fazit: Es hat gut geschmeckt, aber beim nächsten Mal würde ich eine Komponente weniger nehmen. Es gab Konkurrenz zwischen Chorizo, Bete und Paprika, man konnte sie kaum unterscheiden. Da ich vorher viel abgeschmeckt habe, weiss ich daß es vorher ohne die Bete besser und definierter geschmeckt hat. Aber Bete und Safran passen auch gut zusammen, also denke ich, hier sind zwei Gerichte zusammengekommen, man sollte zwei Gerichte daraus machen.

 

 

 

 

Motion-Geometry


Dieses Bild entstand aus einer Laune heraus. Ich hatte ein Blatt dickeres Papier, das sich für verschiedene Anwendungen eignete, und grundierte es mit Gesso. Dann machte ich eine leichte Vorzeichnung, um sie anschliessend mit Aquarellfarben auszumalen. Ich finde, daß der mit Gesso vorbehandelte Untergrund noch mehr strahlt als ein reguläres Bütten, und er lässt die Farben tanzen.

 

Die Form ist ganz einfach: Eine Schlange aus Dreiecken kommt ins Bild, windet sich einmal und verschwindet wieder. Der Hintergrund ist ebenmässig gelb, ist aber auch noch gepunktet, wobei die linke Seite nur grüne Punkte hat, die rechte Seite aber grüne und orangene Punkte. Die (Luft)Schlange hat auch etwas von einem Harlekin: Bunt, mit breiter Bewegung, vor einem Hintergrund, der dazu zu passen scheint.

Ich hab die Maße nicht greifbar, aber es ist ein kleines Bild, vielleicht 15×23 cm. Ich glaube das Passepartout war 30×40 cm groß. Es entstand 2013.

Leader of the pack


Hier ist ein Bild zu sehen, das mit einer Mischtechnik entstanden ist. Es gibt einen ersten Farbauftrag mit Aquarellfarben, dann gesellen sich Acrylfarben und Bleistift dazu.

Entstanden ist es wie einige andere auch einfach durch malen ohne sich viele Gedanken zu machen.

 

So ist zuerst der dunkle Hintergrund und das blaugrüne Meer entstanden. Später kam, quasi als Akzent die Gischt dazu, dann der Blitz und schliesslich das Licht.

Danach war der Moment gekommen zu überlegen wie weiter verfahren? Durch Assoziationen zu Erinnerungen verschiedener Art (zum Beispiel literarischer Art) kam ich auf die Gestalt des Hundes. Das wiederum setzte ich auf eine Art um, die ich schon früh gelernt hatte – indem ich eine Figur auf einen Karton aufmalte, die Figur ausschnitt und die Farbe anschliessend durch die Form auf den Untergrund tupfte. Das Klischee erlaubte mir, die andere Seite zu benutzen und so ein spiegelverkehrtes Abbild zu erschaffen. Den Bilderrahmen malte ich dazu, um einen Rest Geborgenheit und Heimstatt in einer sonst von der Natur gebeutelten Außenwelt anzudeuten.

Das Motiv der Hunde, die in die eine Richtung stehen, und dem Leithund, der in die andere Richtung schaut, hab ich vor vielen Jahren auf einer Frankreichreise durchs Perigord mit meinem Freund H. gesehen.

Man müsste ihn fragen, wo genau das war, aber es war ein Felsvorsprung, tief genug um einer Gruppe von Halbnomaden vor 13.000 Jahren einen Unterschlupf vor dem Wetter zu gewähren. Und so sind 2000 Jahre lang immer wieder Gruppen an diesem Vorsprung vorbeigekommen und haben (sie hatten vielleicht im Winter nichts besseres zu tun) eine Gruppe von Pferden im Halbrelief in Echtgröße (1,50m hoch) ausgehauen (keine Ahnung wie: Faustkeile?) Jedenfalls waren das nach meiner Erinnerung 6 Pferde, die nach links schauten und ein siebtes stand links und schaute nach rechts. Es war klar, daß er der Leithengst war. Die Reliefarbeit war so tief. daß man die Pferde gut erkennen konnte, sie standen hintereinander und überlappten sich.

Ich weiss noch, daß wir es kaum glauben konnten, daß sich Menschen 2000 Jahre immer wieder an einem Ort trafen, um eine einmal angefangene Arbeit zu Ende zu bringen. Welch eine mächtige kollektive, mündlich weitergegebene Erinnerung muß da am Werk gewesen sein.

Aber zurück zum Bild. Ich habe keine absichtliche surreale oder sonst irgend geartete Absicht mit den Elementen in diesem Bild verfolgt, aber am Ende gefiel es mir, und ich habe es damals oft angeschaut.

Ich finde, es ist wieder eines der Bilder, die geeignet sind, Erinnerungen nach oben zu fördern, gerade weil es sich der Rationalität verweigert und unpassende Elemente verbindet.

 

Die Arbeit ist auf einer Ölpappe gemalt worden. Aquarell, Acryl und Bleistift kamen zum Einsatz. Entstehungsjahr war 1990.

 

Haus


Das Aquarell entstand im ersten Jahr der Kunstschule. Es war das erste Aquarell, das mir selbst gefiel. Hier sieht man schon die Liebe zu einfachen geometrischen Formen und starker Vereinfachung.

Es gefällt mir immer noch gut.

 

Ich begann  mit den Primärfarben und erweiterte diese langsam mit Türkis- und Braunvarianten.

Es gibt nicht viel mehr darüber zu berichten, es kam automatisch aus mir heraus, einfach wie es war, und ich liess es, wie es war.

Die Arbeit hat ein Maß von 31,5×44 cm. Das Papier ist eine Art von billigem Prägebütten. Sie entstand 1980.

Blitzballett


Das heute vorgestellte Bild ist ein frühes, gemalt während meiner Zeit an der Kunstschule. Ich suchte damals nach Malgründen, die ich mir leisten konnte und die eine gut Malfläche abgeben.

Meine Wahl fiel auf Hartfaserplatten von 5mm. Die waren dick genug, sich nicht gleich zu verziehen und boten genügend Widerstand, daß man relativ frei darauf malen konnte.

Allerdings machten sie auch mehr Arbeit. Man mußte sie von beiden Seiten grundieren nachdem man die glatte Seite angerauht hatte und diese Seite anschliessend mit einem Leinöl-Terpentin Gemisch einlassen.

Nachdem diese sehr aromatische Mischung getrocknet war, konnte man darauf malen.

Das Thema des Bildes ist erst einmal die Landschaft, und zwar der Blick auf den Emmertsgrund bei Heidelberg, wo ich zu der Zeit mit meiner Familie wohnte. Diesen Blick, und auch den entgegengesetzten, nämlich den von oben ins Tal hab ich einige Male gemalt und auch gezeichnet.

Der Auslöser aber, genau dieses Bild zu malen, war aber eine Autofahrt zum Emmertsgrund von Sandhausen oder der Richtung kommend, während ein Gewitter auf uns niederging.

Es war ein majstätischer Anblick – überall auf dem Emmertsgrund, einer erhabenen Hügelkette, prasselten die Blitze ein, nicht nur einzelne, sondern ganze Blitzcluster und erhellten die Nachtlandschaft mit ihrem grellen Licht.

Es sah aus wie eine große Inszenierung, und so hab ich es auch versucht, zu malen, mit einer großen Ordnung und einem Rhythmus, dem alles im Bild untergeordnet ist.

 

Ganz oben die blauen Dreiecke zeigen den Himmel an, darunter sieht man die verschiedenen Hügel in denen darunter der Emmertsgrund eingebettet ist. Die Hochhäuser (der Emmertsgrund ist eine Hochhaussiedlung) wurden durch die Farben Gold, Silber und Rot dargestellt. Darunter sieht man die Wingerte unterhalb des Emmertsgrunds, wo auch Wein angebaut wird. Die große graue Kurve links im Bild ist die Strasse, die in den Emmertsgrund führt, der gelb rote Kasten rechts unten im Bild ist das Einkaufszentrum in Heidelberg-Süd, ein (ehemaliges) Famila-Center.

Die Blitze sprechen für sich.

 

Die Arbeit hat die Größe 50×80 cm, es wurde mit Ölfarben gemalt. Das Entstehungsjahr ist 1982.

Kalbsnackensteak Kaiserschoten Mais Kartoffeln


Ich bekam heute beim Metzger ein Kalbsnackensteak. Das kannte ich bisher noch nicht, nur die Entsprechung von Schwein und Rind.

Da ich einige Sachen im Haus hatte, machte ich einiges dazu.

Etwas weniger wäre auch OK gewesen 🙂

Zuerst schnitt ich eine geschälte Kartoffel in ganz dünne Scheiben und schichtete die dann in Form einer Rosette auf ein gebuttertes Backpapier. Die Rosette wurde gesalzen und gepfeffert.

Sie wurde eine knappe halbe Stunde im Ofen bei 190 C gebacken. Bevor ich die Rosette in den Ofen schob, gab ich noch eine Flocke Butter in die Mitte.

 

Als nächstes putzte ich meine letzte Spitzpaprika und schnitt sie in kleine Stücke. Die briet ich in Rapsöl an und gab nach kurzer Zeit 4 geviertelte Kirschtomaten dazu. Dann gab es Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker und einen kleinen Schluck Weißwein dazu. 2 Knoblauchzehen und eine rote Zwiebel komplettierten die Zutatenliste. Nachdem alles weichgegart war, gab ich die Masse in ein Gefäß für den Pürierstab. Es gab noch eine fein gehackte Jalapeno und eine kleine Handvoll frischen Basilikum dazu. Dann wurde püriert.

Die Sauce gab es später als Grundlage unter den Kaiserschoten. Die wurden nur in Salzwasser knackig gegart und dann kalt abgebraust, um die Farbe zu behalten.

Einen Maiskolben hatte ich auch, den machte ich wie immer, einfach 20-25 Minuten ohne Salz in Wasser kochen.

Ich gab das Steak in eine Pfanne und briet es langsam auf beiden Seiten an. Es ist durchzogen von Fettstreifen (wie auch beim Schweinehals) und muß eine Weile garen, damit ein Teil des Fetts wegschmelzen kann. Das bedeutet auch, daß es kein Fleischstück ist, das man medium-rare zubereiten sollte.

Das Ergebnis war ziemlich gut. Es gab zwar noch Fett, aber man konnte es gut erkennen und daran entlang schneiden. Zum Schluss verbrauchte ich noch den letzten Rest Steinchampignons, die ich blättrig aufschnitt und in die Pfanne mit dem Steak gab.

 

Von der Sauce hab ich noch einiges mehr, die kommt nochmal zum Einsatz, vielleicht als Pastasauce 🙂

Die Kartoffelrosette war zwar lecker, aber ich hatte gehofft, daß sie mehr zusammenhält. Es waren wohl Kartoffeln mit zuwenig Stärke, um das zu erreichen. Geschmeckt haben sie trotzdem.