Karamellisierte Spare Ribs Spargel Reis


Ich hatte gestern beim Metzger auch eine Seite Spare Ribs mitgenommen und dachte eigentlich mit dem Hähnchen auf den Grill legen, was aber dann wegen der besonderen Grillanordnung doch nicht ging.

Also stöberte ich heute im Netz und fand eine vietnamesische Variante, die mir gefiel: Suon ram man oder karamellisierte Rippchenteile.

Ich mußte etwas improvisieren, weil nicht alles im Haus war, aber es wurde glaub ich ähnlich.

Zuerst muß man die Ribs vom Strang schneiden, dann in zwei Hälften hacken (zuerst die eine, dann die andere Seite anhacken, dann auseinanderbrechen), am besten mit einem Hackbeil oder einem großen Messer.

Dann werden sie 15 Minuten gewässert, um Unreinheiten zu beseitigen.

Jetzt wird gewürzt mit 1 Tl Salz, frischem Pfeffer, fein gehackter Frühlingszwiebel und Knoblauch. Ich hatte keine Frühlingszwiebel und nahm stattdessen eine Schalotte und Ingwer. Alles mit den abgetropften Ribs vermischen und 15 Minuten ziehen lassen.

In einer Sauteuse 2 El Öl (Raps) erhitzen lassen, einen El Zucker dazugeben und karamellisieren, dann das Fleisch dazugeben und anbraten, bis das Fleisch nicht mehr rosa ist.

Dann wird mit einer Tasse Wasser (oder Kokosmilch oder -wasser) auffüllen und mit Deckel 25 Minuten garen. Immer wieder mal nachschauen, ob noch genug Flüssigkeit im Topf ist.

Dann den Deckel abnehmen und weitere 25 Minuten langsam einkochen. Ganz am Schluß einen Tl Fischsauce dazugeben und verrühren. Wenn zur Hand, mit Frühlingszwiebelstreifen, Sesamsaat oder Koriander garnieren.

Ich hatte nichts davon da, lecker waren sie aber trotzdem 🙂

Bei mir gab es Basmatireis und grüne Spargel dazu. Die hatte ich zuerst kleiner geschnitten, dann 7 Minuten gedämpft, kalt geschwenkt wegen der Farbe und am Schluß kurz in Butter geschwenkt.

Gibt es mal wieder!

 

 

 

 

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Spare ribs Ananas Paprika Reis


Keine Ahnung, wie ich drauf gekommen bin. Ich war Schälrippchen einzukaufen, hatte aber keine Lust sie wieder BBQ mässig zu machen.

Die schmecken schon lecker, aber anders ist auch gut.

Weil ich vor kurzem eine Ananas hatte, dachte ich daran, das vielleicht  mit den Ribs zu kombinieren.

Zuerst schaute ich im Netz nach und traf auf ein paar philippinische Seiten, die die Ribs nicht brieten, sondern im Saft schmorten.

Das gefiel mir und ich überlegte, wie ich was machen wollte.

Das Ergebnis:

1 Ananas geschält

3 verschiedene getrocknete Chilis in der Kaffeemühle (meiner Spice-Mühle) zu Pulver verwandelt – Kerne und alles andere auch.

1/4 Glas Wasser

2 El Sojasauce

3 El Weissweinessig

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 El Tomatenpüree

Salz

Die geschälte Ananas längs in 5 Teile schneiden, 3 Teile kleiner schneiden und in einen Standmixer mit Wasser, Essig, Chili, Sojasauce, Tomatenpüree, Salz, Zwiebel und Knoblauch geben.

Gut pürieren. Den Rest der Ananas in kleinere Stückchen schneiden.

Die Ribs in einzelne Segmente schneiden, in eine Form geben und mit der Sauce übergiessen.

Die restlichen Ananas drübergeben und bei 180 C in den Ofen schieben. Immer wieder nachschauen und das Fleisch mit der Sauce befeuchten.

Nach etwa 2 Stunden sind die Ribs so zart, daß man den Knochen herausziehen kann.

Bis dann ist die Sauce soweit eingekocht, daß die Ananaswürfel kaum mehr sichtbar, wohl aber noch schmeckbar sind.

 

Dazu gab es Basmatireis und gebratene Paprika.

Die Ribs waren lecker, die Kombination aus der fruchtigen Ananas und den Chilis, die einen erdig-fruchtigen Unterton beisteuern, die Teil der Sauce waren, hat gut funktioniert.

Auch hier bemerkte ich, daß Chilis, die unverarbeitet wesentlich schärfer gewesen wären, geschmort deutlich an Schärfe einbüßten. Dieses Gericht hätte jeder essen können.

 

 

 

 

Schweinebauch Guacamole Reis


Mein Freund R. meint, ich habe nicht genügend Reisgerichte, speziell welche aus dem asiatischen Raum.

Ich versuchte zu erklären, daß ich nicht genug Wissen (und auch kaum Kochbücher) habe, um mich frei und souverän in dieser Welt bewegen zu können.

Wenn ich mal Appetit auf Asiatisches habe, werfe ich meist zu viele verschiedene Dinge zusammen.

Y., die Lebensgefährtin des Sohnes meines ältesten Freundes (kompliziert!) ist aus China und bekochte uns schon mehrmals. Auch durfte ich ihr einmal helfen, was für mich ein Augenöffner war. Aber ohne weitere Anleitung ist das sehr schwer. Vielleicht sollte ich nach einem guten Kochbuch Ausschau halten!

Jedenfalls gab es heute Basmatireis zur Hauptspeise. Ich hab mich an die Packungsangabe gehalten, statt den Reis wie immer zu machen, und er wurde perfekt! Hier wird der Reis in einen Liter kochendes Wasser eingerührt und dann 10 Minuten leise geköchelt. Danach über ein Sieb abgeseiht und ausgedämpft und mit ein paar Frühlingszwiebelstreifen verziert.

Dazu gab es eine Guacamole, die ich hier schon einige Male beschrieben habe:

Zutaten-

1 Hass Avocado

1 Limette

Cilantro/Koriandergrün

1 Tomate in Würfeln

1 Frühlingszwiebel in Röllchen

1/2 Jalapeno in kleinen Würfeln

 

Der Schweinebauch wurde auf der Fettseite mit einem Rautenmuster eingeritzt und mit Sambal Olek eingeschmiert und ruhen gelassen. Dann kam er eine Stunde bei 125 C in den Ofen, Fettseite nach oben. Danach wendete ich ihn, gab Wasser dazu (1 cm) und erhöhte die Temperatur auf 180 C.

Nach einer weiteren Stunde drehte ich die Fettseite wieder nach oben, schmierte sie nochmal mit Sambal ein und erhöhte die Temperatur auf 200 C.

Nach 45 Minuten nahm ich das Schwein heraus und servierte alles.

Die Haut war knusprig und scharf, das Fleisch darunter wunderbar weich und aromatisch, das meiste Fett war schon ausgelaufen.

Fazit: Der Sambal hat dem Bauch nicht geschadet, er war lecker mit extra Schärfe. Trotzem hab ich es nur geschafft, ein Crossover Gericht hinzubekommen 🙂

Ich muß wirklich nach einem guten asiatischen Kochbuch suchen!

 

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