Chili Salat Bohnen Cheddar Cilantro Saure Sahne


Eigentlich sieht man auf den Fotos nicht wirklich um was es sich dreht. Es ist ein Meer von Grün auf das man blickt. Das aber ist die Beilage, die den Geschmack und das Mundgefühl nochmals steigert.

Aber von vorne. Ich wollte wieder einmal ein Chili machen und hatte mir vorgenommen ein texanisches Chili, also ohne Bohnen, nur mit Rindfleisch und Chiles zu kochen. Ich brauchte eine kleine Weile, bis ich ein einigermassen authentisches Rezept fand und begann alles vorzubereiten.

Ein solches Chili ist an sich nicht schwierig, die Herausforderung besteht darin die Chiles (frische und getrocknete) zu finden oder zu besorgen und die Gewürzmischung abzustimmen.

Danach ist ein texanisches Chili in der Zubereitung dem eines Gulaschs sehr ähnlich.

Es gibt ein paar vorgeformte Meinungen, denen ich hier vielleicht entgegentreten kann:

Ein texanisches Chili ist ein besonderes Chili, weil Texaner der Meinung sind, sie hätten es erfunden und es sich von anderen Chilis in den USA unterscheidet. Jedenfalls waren sie die Schnellsten, das Patent als Erste anzumelden 🙂

Ein texanisches Chili besteht aus Chiles und Rindfleichstücken wie Gulasch, nicht aus Hack. Dazu kommen Zwiebeln und Knoblauch und je nach Familie verschiedene frische wie getrocknete Chiles. Es wird auch Wert gelegt auf geräucherte Chiles (Chipotle), wie auch auf welche mit einem fruchtigen Charakter (Habanero).

Ein Chili wirkt anfangs sehr scharf, es wird aber mit der Zeit milder, man kann es natürlich auch mit einer Menge verschiedener Toppings oder Beilagen servieren, die die Schärfe etwas abmildern.

Mein Chili zum Beispiel hatte erst keine Bohnen, aber ich wollte die beträchtliche Schärfe mildern und gab doch noch eine Dose Black Beans, also schwarze Bohnen dazu (statt der üblichen Kidney Bohnen, weil sie knackiger und kleiner sind).

Dann gab es einen knackigen Salat als Grundlage, eine Mischung aus Eisberg und Romano, den ich in Streifen schnitt, wusch, trocknete und auf dem Boden des Tellers ausbreitete. Dann 2 Kellen Chili und Cheddar. Den Teller stellte ich 7 Minuten bei Oberhitze in den Ofen, um den Käse etwas anzurösten. Danach gab ich etwas saure Sahne an die Bohnen und mischte das durch und gab eine kleine Handvoll Koriandergrün darüber.

Fertig! Es hat super geschmeckt. Das Fleisch hatte 2 Stunden bei kleiner Flamme Zeit, weich zu werden und die Gewürze genügend Zeit, einzuziehen. Salat gab den Crunch und das Cilantro den unvergleichlichen Geschmack, den die andere Welthälfte hasst. Aber so isses 🙂

  • 500 g Rindergulasch, in gleichen, nicht zu grossen Stücken
  • 3 mittelgrosse Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 400 ml Kalbsbrühe
  • 2 Thai Chiles oder eine Habanero Chile
  • 2 Jalapeño Chiles
  • 2 geräucherte getrocknete Chiles (Ancho, Chipotle)
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 El Kreuzkümmel
  • 1/4 Tl Piment
  • 2 Tl Oregano

Ich habe ein Kaffeemahlwerk speziell für Gewürze. Da ich gerne Gewürze in ihrer ursprünglichen Form benutze (als Beeren, etc.) kann ich meine Pulvermischung frisch herstellen.

Chili Lettuce Cilantro Sour Cream

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Spare Ribs Mango Salsa Gurken Tomaten Salat


Gestern war ich in Karlsruhe, vielleicht poste ich die Fotos später. Aber heute machte ich mich auf den Rückweg und kaufte mir eine Seite Spare Ribs. Es ist zu heiss zum grillen (jedenfalls für mich), aber ich war masochistisch genug den Herd anzustellen. Aber zuerst entfernte ich die Silberhaut auf der Rückseite der Ribs. Einfach in eine Ecke von unten einschneiden, und dann etwas trockenes (Küchenkrepp) nehmen, zugreifen und abziehen.
Ich hatte mir auch eine reife Mango geholt und machte nicht nur eine Salsa, sondern auch eine BBQ Sauce daraus, mit der ich die langsam bratenden Ribs (120 C) 3x auf beiden Seiten eindulfte.
Das Ergebnis war ziemlich gut: die Mango gab die Frucht, die Jalapeño die Schärfe, Essig die Schärfe, und brauner Zucker die Süße…
Mango BBQ Sauce:
1/2 Mango
1 Knoblauchzehe
2 El Weissweinessig
1 Jalapeño
1 El brauner Zucker
3 Cocktail Tomaten

Die Sauce wird mit einem Stabmixer püriert und ist plötzlich viel flüssiger als vorher. Also koche ich sie auf knapp mittlerer Hitze 20 Minuten ein. Dazwischen salze ich die Sauce. Nachdem sie angezogen hat schmiere ich erst eine Seite, und dann abwechselnd die andere Seite immer wieder ein, insgesamt 3 mal. Beim dritten Mal erhöhe ich die Temperatur und lasse die Sauce regelrecht einbrennen.
Das Ergebnis ist ein saftiges Spare Rib, das auch schön fruchtig süß-scharf schmeckt.

Dazu gibt es eine Mango Salsa:
1/2 Mango
1 kleine rote Zwiebel in Streifen
Saft einer halben Limette
1/3 Jalapeño
4 Stängel Minze
4 Stängel Cilantro, beides gehackt
1/2 Knoblauchzehe

Eine halbe Stunde ziehen lassen, leicht salzen.

Der Tomaten Gurken Salat:
3 Cocktailtomaten geviertelt
1/4 geschälte Salatgurke in feine Scheiben
1 El Weissweinessig
2-3 El Olivenöl
Salz, Pfeffer

kurz ziehen lassen.
Die Mango BBQ Sauce ist etwas für Grill Freunde, weil es eigentlich zuwenig gute und einfache Rezepte gibt und viele dann zu nicht so guten kommerziellen Produkten greifen. Diese hier hat alles und ist nach der Anwendung auch nicht mehr so scharf, sondern eher fruchtig würzig. Die kaufbaren fruchtig-süßen Saucen, die ich kenne, sind immer viel zu süß. Viel Spaß damit!

Hähnchenschlegel Bulgur Rotkrautsalat Aprikosenchutney


Der Schlegel stammt vom guten Hähnchen und musste nur noch im Ofen erwärmt werden.

Dazu gab es den Rotkrautsalat von vor zwei Tagen (der zum Pulled Beef).

Neu war das “Chutney”, kein ganz echtes Chutney, aber eine leckere Kombination aus Elementen, die teilweise auch im Chutney zu finden sind.

Chutney:

1 Aprikose, reif, in Würfeln

3 Frühlingszwiebel, nur das Weisse, in Stückchen

Petersilie

1 Jalapeño, in kleinen Stückchen

1 Schluck Rosé

 

Bulgur:

Bulgur 1/2 Tasse mit einer Tasse Wasser aufkochen, Hitze ausstellen, ziehen lassen,

Baharatgewürz dazugeben 1/2 Tl  (Baharat aus Libanon, Jordanien, Syrien, Israel besteht aus Koriander, Paprika, Kreuzkümmel, Chili, schwarzer Pfeffer, Muskatnuss, Nelken, Kardamom und Zimt)

Gewürz gab ein orientalisches, leicht süßliches Aroma mit – sehr angenehm!

 

Insgesamt ein sehr stimmiges Gericht. Das Chutney hat auch sehr schön zum Bulgur gepasst, die Jalapeño hatte zwar eine gewisse Schärfe, aber nicht, wo sie gestört hätte.

Zum Verhältnis Huhn und Pfirsich brauch ich nichts zu sagen – Gerichte von Spanien über Frankreich über den Orient bis nach Indien sprechen eine klare Sprache 🙂

Der Rotkrautsalat gab den nötigen Crunch dazu, was will man mehr?

 

 

 

 

 

Enchilada Ente Mole Tomatillo Salsa


Wie angekündigt machte ich heute die Enchiladas. Ich hab zwar auch schon Tortillas aus Maismehl selbst gemacht, aber es lohnt den Aufwand nicht, wenn man gerade 4 für 2 Tage braucht.

Also gekauft.

Den zweiten Entenschenkel nahm ich aus dem Kühlschrank, pflückte das Fleisch vom Knochen und wärmte es im Ofen auf.

 

Für die Mole hatte ich alles außer ungesalzene Erdnüsse im Haus.

40 g Schweineschmalz

1 Zwiebel

8 Knoblauchzehen

Zwiebel und Knoblauch hacken und im Schmalz glasig werden lassen.

6 Cocktailtomaten im Ofen rösten, Haut abziehen

40 g ungesalzene Erdnüsse

1 El Oregano getrocknet

1 Stange Zimt in kleineren Stücken

1/4 Tl Anissamen – ich hatte Fenchelsamen

3 Pfefferkörner

1 ganze Nelke

1/4 Tl Thymian

1 Tl Kakao (echten)

2 Stück Zartbitterschokolade 70%

In einem Mixer alles außer der Schokolade mixen, dann Zwiebeln und Knoblauch mit pürieren, dann erwärmen und die Schokolade schmelzen lassen.

 

Eigentlich sollten 12 getrocknete Guajillo Chiles in Wasser erwärmt und entkernt werden, aber ich hatte nur 4. Jede dieser Schoten ist etwa 15 cm lang. Für mich waren es genug Chiles.

Dann kommen 40 g Rosinen/Sultaninen mit ins heisse Wasser gegeben werden. Wer die nicht mag, gibt etwas Zucker dazu. Ich hatte Sultaninen, man schmeckt sie nicht raus, wenn sie püriert sind.

Am Schluss gibt man 350 ml Hühnerbrühe dazu und mischt die restlichen 50 ml mit Maismehl/Masa harina/Polenta, die man unter rühren in die heisse Sauce gibt. Immer schön umrühren, sonst brennt es schnell an!

 

Für die Salsa hab ich 4 Tomatillos mit den Tomaten mitgeröstet und gehäutet. Wer in einer Großstadt wohnt, findet sie vielleicht in einem gut sortierten Gemüseladen oder auf dem Markt bei den Exoten. In Berlin geht man einfach ins KaDeWe 🙂

Die Tomatillos hab ich im Mixbecher gemixt. Dazu kam noch 1 weisse Zwiebel und 2 Knoblauchzehen, eine Jalapeño und Cilantro, der Saft einer halben Limette und Salz in den Becher, um mit dem Zauberstab aufgemixt zu werden. Das gibt eine wunderbar säuerliche Salsa. Man kann wohl auch eine Avocado mit hineinmixen um einen Dipp für Chips herzustellen, der etwas anders ist.

Als Zugabe legte ich noch eine halbe Avocado dazu, außerdem etwas Eisbergsalat und eine Tomate. Vorher schob ich die Enchiladas, die ich mit dem Entenfleisch gefüllt und mit der Mole bedeckt und mit Cheddar belegt hatte, kurz in den Ofen.

Hat sehr gut geschmeckt, und bestimmt nicht wie in den ganzen “authentischen” Mexikanern oder TexMex Läden, die es überall gibt.

Und wer sich für getrocknete Chiles interessiert: https://www.mercadomexicano.de/shop/tortillas/

Ich kauf dort nur ein, ich bekomme für den Hinweis nix und bin auch nicht gefragt worden. Die Chiles sind echt preiswert, und die Auswahl an anderen Lebensmitteln ist auch nicht schlecht. Man kann sich sogar für kleines Geld an bestimmten Tagen frisch gemachte Tortillas schicken lassen!

 

 

 

Taco Salat


Hab ich glaub schon mal gepostet, aber jetzt im Step-by-Step Verfahren.

1. Salsa

3 große Tomaten in Würfel schneiden, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Salz, Koriandergrün und nach Geschmack Jalapenos dazugeben.

 

2. Guacamole vorbereiten. 1 Avocado halbieren und aushöhlen, in kleine Quadrate schneiden. Saft einer Limette dazu, auch etwa 1 Tl Salz. Von der Salsa 2 El und fein geschnittene Frühlingszwiebeln.

 

3. Cheddar Käse reiben. Ich habe jetzt einen richtig guten Cheddar durch meinen Affineur, Herrn Ruf, aber bei Aldi und Lidl gibt es preiswerte und ebenfalls interessante Stücke Cheddar (bei Lidl hab ich schottische Stücke gesehen?).

 

4. Die Schüssel: Ein Maistaco, den ich aber gekauft habe. Die Zubereitung aus Grundzutaten ist aber auch ganz einfach. Hier ein Link dazu https://www.thespruce.com/step-by-step-corn-tortillas-by-hand-2343042

 

 

5. Erste Stufe: Salat. Ein von mir sonst verschmähter  Eisbergsalat. Hier bietet er aber den Crunch, der dazugehört.

 

67. Zweite Stufe: Angebratenes Rinderhack mit Schalotten und Knoblauch

 

7. Dritte Stufe: Guacamole dazu.

 

8. Vierte Stufe: Salsa dazu.

9. Käse dazu. Und überbacken. Natürlich Koriandergrün satt 🙂

 

Für alle die es besonders scharf mögen gibt es mehr Jalapenos oder auch eine der Hot Sauces (bei mir eine von Tabasco, und zwar deren Habanero Hot Sauce).

Pulled Pork Fried Green Tomatoes Mangosalsa


Heute morgen auf dem Markt sah ich grüne Tomaten, die der Händler (der große Gemüsestand im hinteren Eck an der Enz) stolz für sich präsentierte. Er wusste wohl, daß es verschiedene Kochkulturen gibt, welche die unreifen Früchte schätzen. Und so war es: Bevor ich dran kam, bediente er nacheinander 2 Herren, die genau wussten, was sie wollten. Ich nahm ein halbes Pfund der kleinen Tomaten mit, das waren 4 größere und drei kleine. Vorher wusste ich noch nicht, was ich kochen wollte, aber nach diesem Kauf war es mir klar. Von diesem Stand nahm ich noch ein Bund Koriandergrün und ein paar rote Flaschentomaten mit, an einem anderen Stand gab es eine noch nicht vollreife Mango und Frühlingszwiebel. Jalapenos hatte ich noch daheim.

Später holte ich noch einen Schweinenacken von 1 kg. Den gab ich um 14:30 bei 140 C in einen Bräter mit Deckel, nachdem ich ihn mit 1/3 Flasche Bamberger Rauchbier befeuchtet hatte.

Vorher gab es einen Rub für den Nacken. Hier das Rezept, von dem noch etwas übrig war, und dem ich nur zwei El scharfes Paprikapulver dazugab:

Dabei waren milder und scharfer Paprika, 2 Nelken, 1 Pimentkugel, Senfkörner, Korinderkörner/Pimenton de la Vera, Zucker, Salz, Pfeffer, Cayenne, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Cumin und eine Prise Kümmel. Die wurden in meiner Gewürz(Kaffee)mühle pulverisiert und über beide Fleischstücke gegeben und eingerieben.

Nach zwei Stunden drehte ich die Hitze auf 125 C herunter und gab ein weiteres Drittel des Bieres dazu.

 

Jetzt machte ich eine Sauce für das Pulled Pork. Sie bestand aus:

1 Dose kleiner Tomaten von Mutti

2 getrocknete Chilis (Pasilla, Chipotle)

2 El Zucker

Salz

3 El Weissweinessig

Pfeffer

3 El Paprikapulver

2 El Pimenton de la Vera (Rauchpaprika)

1/2 Dose Wasser

1 Tl Senfkörner

1 Tl Korianderkörner

1 Tl Cuminsamen

 

alles im Standmixer eine halbe Minute mixen, ruhen und nochmal mixen und nachwürzen.

Das ist die Mischung, mit der das Pulled Pork vermischt wird. Ich habe davon etwa die Hälfte gebraucht, weil das Fleisch darin angefeuchtet und vermischt wird, aber nicht darin schwimmen soll.

 

Fried Green Tomatoes:

Die Tomaten wurden in Scheiben von 7 mm geschnitten und auf ein Papiertuch gelegt, um abzutropfen. Ich richtete eine Panierstrasse ein, mit Mehl, Ei und Paniermehl aus Knödelbrot. Im Original wird grobes Maismehl genommen, damit wird die Panade fester. Man kann, wie Herr Ruf, mein Käseaffineur heute bemerkte, auch Panko dazu nehmen, dann wird es eine Japanisch-Amerikanische Produktion :-).

Die Tomaten werden in einem Öl-Butter-Gemisch langsam braun gegart, schön langsam, damit die grünen Tomaten auch weich werden. Die werden übrigens, bevor sie paniert werden, gesalzen und gepfeffert.

 

Mangosalsa:

1/2 nicht ganz reife Mango (ist nicht so süß) in kleinen Würfeln

1 Flaschentomate, gewürfelt

kleine Handvoll Koriandergrün gehackt

Saft einer Limette

1 kleine Knoblauchzehe, gehackt

1 Frühlingszwiebel

1/2 Jalapeno, klein gehackt

Die Zutaten leicht mixen (ich hab da einen kleinen Mixer von Fissler, da muß ich eine Schnur ziehen und das Messer bewegt sich). Es soll noch stückig sein. Es war mir noch ein wenig zu trocken und ich gab 2 Tl der Tomatensauce dazu – das hat gut gepasst.

Ich hab zum Anrichten einen English Muffin genommen, um den Sandwich-Charakter des Pulled Pork beizubehalten. Dazu gab es die Tomaten und die Salsa, die ich auch zu beidem genoss.

 

 

 

Kalbsnackensteak Kaiserschoten Mais Kartoffeln


Ich bekam heute beim Metzger ein Kalbsnackensteak. Das kannte ich bisher noch nicht, nur die Entsprechung von Schwein und Rind.

Da ich einige Sachen im Haus hatte, machte ich einiges dazu.

Etwas weniger wäre auch OK gewesen 🙂

Zuerst schnitt ich eine geschälte Kartoffel in ganz dünne Scheiben und schichtete die dann in Form einer Rosette auf ein gebuttertes Backpapier. Die Rosette wurde gesalzen und gepfeffert.

Sie wurde eine knappe halbe Stunde im Ofen bei 190 C gebacken. Bevor ich die Rosette in den Ofen schob, gab ich noch eine Flocke Butter in die Mitte.

 

Als nächstes putzte ich meine letzte Spitzpaprika und schnitt sie in kleine Stücke. Die briet ich in Rapsöl an und gab nach kurzer Zeit 4 geviertelte Kirschtomaten dazu. Dann gab es Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker und einen kleinen Schluck Weißwein dazu. 2 Knoblauchzehen und eine rote Zwiebel komplettierten die Zutatenliste. Nachdem alles weichgegart war, gab ich die Masse in ein Gefäß für den Pürierstab. Es gab noch eine fein gehackte Jalapeno und eine kleine Handvoll frischen Basilikum dazu. Dann wurde püriert.

Die Sauce gab es später als Grundlage unter den Kaiserschoten. Die wurden nur in Salzwasser knackig gegart und dann kalt abgebraust, um die Farbe zu behalten.

Einen Maiskolben hatte ich auch, den machte ich wie immer, einfach 20-25 Minuten ohne Salz in Wasser kochen.

Ich gab das Steak in eine Pfanne und briet es langsam auf beiden Seiten an. Es ist durchzogen von Fettstreifen (wie auch beim Schweinehals) und muß eine Weile garen, damit ein Teil des Fetts wegschmelzen kann. Das bedeutet auch, daß es kein Fleischstück ist, das man medium-rare zubereiten sollte.

Das Ergebnis war ziemlich gut. Es gab zwar noch Fett, aber man konnte es gut erkennen und daran entlang schneiden. Zum Schluss verbrauchte ich noch den letzten Rest Steinchampignons, die ich blättrig aufschnitt und in die Pfanne mit dem Steak gab.

 

Von der Sauce hab ich noch einiges mehr, die kommt nochmal zum Einsatz, vielleicht als Pastasauce 🙂

Die Kartoffelrosette war zwar lecker, aber ich hatte gehofft, daß sie mehr zusammenhält. Es waren wohl Kartoffeln mit zuwenig Stärke, um das zu erreichen. Geschmeckt haben sie trotzdem.