Pulled Pork Kritharakia Spargel


Gestern war ich nach einigen Wochen wieder einmal auf dem Markt. Es war eine relativ trübsinnige Stimmung dort. Am Käsestand waren die Damen ziemlich emotional, entschuldigten sich dafür, keine Versuchsstücke reichen zu dürfen. Der Chef meinte, wenn der Spuk vorbei wäre, würde ein großes Fest gefeiert werden. Es klang aber eher verzweifelt.

Am Stand, wo ich den Bruchsaler Spargel bekam, war nichts los. Der Standbesitzer wurde von einem anderen Besucher gefragt, wie die Ernte sei, und er antwortete, daß er keine Erntehelfer bekäme.

Etwa ein Viertel der üblichen Stände waren nicht da.

Beim Metzger holt man sich einen Fleischkäsweck mit geschmälzten Zwiebeln und steht dafür in einer Schlange an. Gestern gab es keinen Gast, obwohl die Fleischkäse auf dem Grill lagen.

Dort bekam ich aber ein Stück Schwein aus der Schulter, das ich später langsam zu Pulled Pork verarbeitete (indem das Fleisch langsam in Kalbsbrühe über drei Stunden gar zog).

Gestern gab ich noch kleine Tomaten und Koriandergrün dazu. Heute wärmte ich das Fleisch nur auf.

Dazu gab es die griechischen Nudeln, die wie Reiskörner aussehen und ausserdem den Spargel aus Bruchsal, also der erste Spargel aus der Gegend, vom Großmarkt in Bruchsal.

Es ist ein gutes Gericht geworden, obwohl die Mischung sehr untypisch gewesen ist 🙂

Hähnchen Gemüse Shitake Ananas Curry Basmati


Gestern sah ich eine schöne Maishähnchenbrust, die ich sogleich mitnahm. Heute brachte ich Kaiserschoten, Shitake, Ananas und Frühlingszwiebel nach Hause. Ingwer, Knoblauch, roten Spitzpaprika und Karotten hatte ich schon da. Ich hatte mir vor ein paar Monaten ein englisches Currypulver gekauft, das ziemlich scharf ist. Heute verwendete ich es für ein Wokgericht.

Zuerst schnitt ich alles Gemüse und die Hähnchenbrust und Ananas klein. Dann wusch ich den Basmati und setzte ihn, nachdem er auch gewässert worden war (Packungsbeilage!), auf. Als Nächstes röstete ich etwa 2 Tl des Currys in der heissen Pfanne. Es war so scharf, daß ich einen Hustenanfall bekam und schnell etwas Sesamöl aufgoß und das Gemüse hineingab. Nicht alles, aber die einzelnen Sorten nach und nach.

Dann gab ich das in Streifen geschnittene Hähnchenbrustfleisch hinein, und nachdem es fast gar war, auch eine Viertel Ananas in kleinen Rechtecken. Dazu gab es ein paar Spritzer helle Sojasauce, einen Spritzer Limettensaft und etwas Koriandergrün 🙂

Angerichtet wurde auf dem Basmatireis, der sich endlich entschlossen hatte, das restliche Wasser aufzunehmen und weich zu werden.

Sehr lecker aber rattenscharf! Morgen hoffe ich hat sich das Curry beruhigt. oder ich schenke das Essen einem, der sich seine Geschmacksknospen schon vor geraumer Zeit mit scharfem Chili weggeätzt hat.

Entenbrust Chili Nudeln Wok Gemüse


Heute hatte ich meinen kurzen Tag und war schon gegen 15:00 daheim. Ich wollte aber nicht mehr groß weggehen, um einzukaufen. Also schaute ich in dieGefriertruhe und fand eine weibliche Entenbrust. Die nahm ich heraus, um sie langsam aufzutauen. Dann machte ich mich auf den Weg über die Straße zum Gemüsehändler, wo ich noch ein paar Zutaten (für insgesamt €1,64 kaufte). Die Zutaten in toto:

  • 1 Entenbrust, klein
  • 1 große Karotte in Stiften
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Stängel Frühlingszwiebel
  • 2 cm Ingwer, fein gewiegt
  • 2 El Sesamöl
  • 2 El Wok Sauce (Kikkoman)
  • 1 El Oystersauce
  • ein paar Spritzer Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • Saft einer ganzen Orange
  • 50 g Bali Chili-Nudeln
  • 1 Thai-Chili
  • 3 Stängel Koriandergrün

Die Entenbrust wurde erst in Scheiben geschnitten, dann schnell im Wok angebraten und gleich wieder zur Seite gestellt. Dann wurde das Gemüse geschwenkt und ein paar Minuten später mit der Soja/Saftmarinade übergossen und eingekocht. Dabei wurden die Nudeln 5 Minuten gekocht, dann abgegossen und geparkt. Jetzt kam die Brust zurück in den Wok, um nochmal warm zu werden und schon wurde seviert!

Es war lecker und frisch, die Ente sieht zwar durch aus, war aber innen noch ein klein wenig rosa 🙂

Schweinelende Gemüse Roter Thai Curry Ananas


Heute beim Einkauf nach der Arbeit sah ich eine preiswerte Ananas. Sofort dachte ich daran etwas asiatisches zu kochen. Ich nahm ein paar Karotten mit, außerdem eine Schweinelende und Koriandergrün. Zuhause hatte ich ein Glas Rote Curry Paste und eine Dose Kokosmilch.

An Zutaten hatte ich:

  • Schweinelende
  • 2 Karotten
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 mittelgroße Champignons
  • etwa 10 g Mu-Err Pilze, eingeweicht
  • ein paar dünne Scheiben Ingwer, mit dem Trüffelhobel gehobelt
  • 50 g Chili Nudeln (Marke Bali)
  • 1 gehäufter El rote Curry Paste
  • 1/3 Dose Kokosmilch
  • 1 Schuss helle Sojasauce
  • Rapsöl, 1 El Sesamöl
  • Koriandergrün

Zuerst Karotten und Spitzpaprika in den Ölen anbraten. Nudeln mit kochendem Wasser überbrühen, nach 5 Minuten abgiessen, beiseite stellen. Dann Champignons, eingeweichte Mu-Err Pilze, Ingwer und Knoblauch dazu geben. Dann das Fleisch in der Mitte des Woks geben, mit der Sojasauce würzen und anbraten. Dann die Curry Paste und danach die Kokosmilch dazugeben, verrühren und abschmecken. Anrichten und mit Koriandergrün bestreuen.

Fazit: Es hat gut geschmeckt, aber ich hatte etwas zuviel Kokosmilch dazugegeben. Später fiel mir ein, dass ich noch Kaffirlimettenblätter und Limetten für Saft da gehabt hätte. Die Schärfe war leicht auszuhalten – das nächste Mal würde ich einen Thai-Chili extra dazugeben. Die Portion im Teller hab ich nur etwa zu 2/3 geschafft, was wohl wieder an der Kokosmilch lag.

Trotzdem würde ich es wieder machen, allerdings weniger mächtig 🙂

Schweinefleisch Gemüse Erdnüsse Mie Goreng Nudeln


Ich weiss nicht warum, aber in den letzten paar Wochen hab ich mehr asiatisch inspirierte Sachen gekocht als je zuvor. Vielleicht liegt es an dieser hellen Bio Sojasauce, die so anders schmeckt als die Anderen der letzten Jahre, die den Eigengeschmack irgendwie immer totgeschlagen haben. Diese hier nicht, und sie schmiegt sich auch gerne an Limettensaft und Ähnliches an.

Jedenfalls kaufte ich heute eine Packung indonesischer Mie Goreng Nudeln, ein durchwachsenes Schnitzel, Kaiserschoten, eine Karotte, eine scharfe Chili, Frühlingszwiebel, Koriandergrün und frische Erdnüsse.

Zuerst legte ich das in feine Stücke geschnittene Schnitzel in Sojasauce, etwas Hoisinsauce, etwas Sesamöl und einem Teil der scharfen Chili ein und gab das Fleisch für zwei Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank.

Die Nudeln wurden mit kochendem Wasser überbrüht und 5 Minuten ziehen gelassen, dann abgeseiht und zur Seite gestellt.

Als Nächstes röstete ich frisch geschälte Erdnüsse an, stellte sie zur Seite und gab Rapsöl und einen El Sesamöl in meinen Wok und startete mit den in Streifen geschnittene Karotten. Die schwenkte ich zwei Minuten, dann gab ich Frühlingszwiebel und Kaiserschoten dazu, anschliessend gab ich die Champignons dazu. Nach ein paar Minuten machte ich den Boden frei und gab das Fleisch hinein, schwenkte es, bis es gar war und gab dann Nudeln und Erdnüsse dazu. Am Schluss garnierte ich mit Koriandergrün.

Lecker, ziemlich leicht und schnell gemacht 🙂

Frühlingsrollen


Vor ein paar Wochen wollte ich in einem Asia Markt um die Ecke etwas einkaufen, nur um festzustellen, dass er umgezogen ist. Im Moment habe ich frei und überlegte dort vorbeizuradeln und zu schauen, wie er sich so macht.

Gesagt, getan – der Laden liegt auf der anderen Stadtseite, aber in Pforzheim ist eigentlich nie etwas weit weg. Ich hatte mir Gedanken gemacht und wollte Frühlingsrollen machen. Also kaufte ich dort die etwas größeren gefrorenen Scheiben, Koriandergrün, Limetten und eine Bio helle Sojasauce.

Später schaute ich im Internet nach, was denn verschiedene Leute so machen. Zuerst eine Chinesin bei youtube, die alles vorher angebraten hat, dann ein paar Leute ohne Video, die verschiedene Varianten aufzeigten. Dann bei Hang, die ihrer Tochter die Herstellung der Frühlingsrollen nahebrachte.

Am Ende nahm ich von allem ein bißchen mit und machte mein eigenes Ding.

Meine Zutaten waren 2 Karotten, eine 5 cm Scheibe vom Weisskohl, Frühlingszwiebel, Mu-Err Pilze (eingeweicht), Koriandergrün, Bohnenkeimlinge und Schweinehack von der Lende. Ich hatte auch Reisnudeln eingeweicht, die ich noch mit hineinpacken wollte, aber das hat nicht geklappt.

Für die Dippsauce nahm ich von der hellen Sojasauce, verdünnte sie mit einem Fünftel Wasser, gab den Saft einer halben Limette und etwa 1 cm Ingwer gehackt dazu und schärfte sie mit einer getrockneten roten und einer frischen gelben Chili. Sie gaben eine schöne Schärfe ab, aber nur, wenn man auch eine Scheibe auf die Rolle schaufelte.

Ich weiss nicht, wie überzeugend meine Variante bezüglich der Authentizität abschneidet, aber geschmeckt haben die Rollen gut, sogar fast zu gut – ich habe es immerhin geschafft 10 dieser Röllchen zu essen, bevor sich ein schlechtes Gewissen einstellte 🙂

Spitzpaprika Hack Bulgur Käse


Für’s Wochenende hatte ich Spitzpaprika besorgt, die restlichen Dinge hatte ich noch im Haus. Der Plan war die Paprikaschoten mit einer Mischung aus gebratenem Rinderhack, Zwiebeln, Knoblauch, Thai Chili, Tomaten und Tomatenmark und dann noch Koriandergrün und frisch gekochtem Bulgur zu füllen.

Da die Schoten relativ schlank sind schnitt ich die schlanksten in die Hälfte und konnte so die Mischung besser einfüllen. Im Ofen wurden sie etwa 35 Minuten bei 180 C gebacken.

Den Bulgur mache ich so, daß das Mischungsverhältnis etwa 1: 1,8 von Bulgur zu Wasser ist, also etwas weniger als die doppelte Menge Wasser. Ich koche die Mischung aus Bulgur, einer Prise Salz und Wasser ohne Deckel auf, bis sie anfängt zu kochen, dann mache ich den Deckel drauf und ziehe den Topf von der Hitze. Nach 7-10 Minuten ist der Bulgur noch leicht körnig. Dann gebe ich ein Stück Butter und einen Schluck Olivenöl hinein und rühre um, danach lässt er sich gut weiterverarbeiten.

Danach warf ich Zwiebeln, Knoblauch und Hackfleisch in eine Pfanne, briet alles an, gab dann Tomaten, Thai Chili, Koriander und Mark dazu und mischte es unter den Bulgur. Ich schmeckte nochmal mit Salz und Pfeffer ab und füllte es in die Paprika ein. Den übrigen Bulgur gab ich so in die Form und raspelte grosszügig einen guten mittelalten Comté darüber.

Ich hab das Gericht so genossen, weil Paprika und Fülle wirklich saftig waren, aber gut gepasst hätte auch eine Art von Tzatziki.