Spiess Fregola Sarde


Momentan hab ich irgendwie keinen Plan, sondern lass mich mehr treiben, was die Entscheidung angeht was es zu essen gibt. Heute war wieder Stau auf der A8, weil sie bei Heimsheim die 3 auf 2 Spuren verschlankt haben, und ich hatte nach ein paar Kilometern Schrittgeschwindigkeit keine Lust mehr und bin bei Heimsheim raus und über die Dörfer nach Pforzheim gefahren. Es ist eine schöne Strecke, die vom Heckengäu an den Rand des Nordschwarzwaldes führt und einige Waldstrecken beinhaltet. Sonnig war auch, was will man mehr?
Jedenfalls ergaben sich andere Fahrwege und somit auch andere Einkaufsmöglichkeiten. Im Laden kaufte ich (wieder) eine Ananas, eine Schweinelende und ein paar Paprikas.
Nachdem ich alles in bissgerechte Stücke geteilt hatte, richtete ich einen Spiess, würzte ihn mit Salz, Pfeffer und Paprika und briet den in einer Pfanne an, danach kam der für 10-15 Minuten in die Röhre.

Für die Fregola Sarde kochte ich erst die Kügelchen weich und schnippelte den Rest der breiten Bohnen und die rote Paprika in kleine Stückchen, briet die erst ein bisschen an und gab dann die Fregola dazu. Ausserdem gab ich eine kleingehackte Knoblauchzehe und eine Thai Chili, auch kleingehackt, dazu.
Nachdem der Spiess aus dem Ofen kam konnte ich anrichten. Es war lecker und auch schön gemüsig, wobei der Knoblauch eine echte Bereicherung zwischen den breiten Bohnen und den Paprika war. Schweinelende und Ananas ist ein “Match made in heaven”, eine optimale Verbindung, wobei die Paprika das pikante Gegenstück darstellt.
Immer wieder gerne!

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Schnitzel Bratkartoffeln Spitzkohl Karotten Ananas Slaw


Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was es zum Abendessen geben sollte, aber von der Ananas war noch viel da und die sollte nicht umkommen. Beim durchwühlen des Frosters fand ich ein Schnitzel und dachte erst Frucht und Fleisch zu kombinieren. Aber ich hatte auch noch ein Stück Spitzkohl und ich entschloss mich eine weitere Slaw Variante auszuprobieren, ohne Rezept, einfach aus der Lameng.
Bei der Beilage war ich unentschlossen, aber Schnitzel schreit nach Bratkartoffeln, also erhörte ich die Schreie 🙂

Das Schnitzel wurde aufgetaut und geklopft, anschliessend in zwei Hälften geschnitten. Später wurde es gewürzt und erst in Rapsöl, und nach dem ersten wenden und dem weggiessen des Rapsöls mit einem Stück Butter weiter angebraten.

Das Slaw braucht fast keine Durchziehzeit: Ich habe den Spitzkohl mit einem scharfen Messer ganz fein geschnitten und je eine Prise Salz und Zucker dazugegeben. Dann raspelte ich zwei Karotten unter. Zuletzt schnitt ich ein Drittel der Ananas herunter und teilte es in kleine Stückchen und gab sie dazu.
Als Marinade gab es 2 El Apfelessig, Saft einer halben Zitrone, ein Tl Zucker, 2 El Rapsöl, Salz und Pfeffer.
Ich machte das Slaw etwa 20 Minuten vor dem servieren an. Es war knackig aber lecker und die 3 Hauptkomponenten ergänzten sich wunderbar – und passten übrigens auch gut zum Schnitzel.

Di Bratkartoffeln machte ich aus rohen Kartoffeln, die ich in 2 El Rapsöl bei mittlerer Hitze auf dem Herd anbriet. Die wurden öfters gewendet und gut gesalzen.
Ein Standardessen mit einem guten Slaw. Mir hat’s geschmeckt.

Toast Hawaii, die 2.


So kann es manchmal gehen- die Idee ist gut, meint man, es ist bestimmt schon eine Weile her, daß man den Eintrag schon mal gepostet hat, möglicherweise noch zu der Zeit, als es weder Follower noch Likes gab…
Aber jetzt ist es nur ein Jahr und 4 Monate her, es gab gut über 30 Likes und einen netten Kommentar.
Und zu allem Übel hab ich den Toast fast genauso hergestellt wie letzten Februar…sowas aber auch.

In eine Pfanne ohne Fett kommt der Toast hinein und wird auf die heisse Herdplatte geschoben, auf der ich gerade die frische Ananasscheibe anröstete (in einer anderen Pfanne).
Darauf lege ich eine Scheibe Metzgerschinken, die Scheibe Ananas und Schweizer Emmentaler. Der wird mit ein paar Chiliflocken gewürzt, Cayenne geht aber auch.
Und wer eine Maraschinokirsche am Start hat darf sich für eine Kochsendung bewerben 🙂
Der Herd wurde vorher kurz auf 180 C geheizt und die Pfanne kommt nur solange hinein, dass der Käse schmelzen kann.
Es war mindestens so gut wie Februar vor einem Jahr!
Eins kann ich noch erzählen: Nachdem ich im letzten Jahr etwas über Retro-Gerichte gesagt habe, achtete ich beim studieren verschiedener Speisekarten noch mehr auf solche Gerichte – und wurde öfter als gedacht fündig. Dabei handelt es sich nicht nur um den Toast Hawaii, sondern auch um die Königinnenpastete mit Kalb, Bries und Champignons,oder wie ich letztens im Netz lesen konnte, um den Rehrücken “Baden-Baden”, der leider durchgebraten wird. Aber auch ein Pfirsich Melba ist mir schon untergekommen.
Man sieht also, Totgeglaubte leben länger!

Spare Ribs Kartoffeln Ananas


Samstag hatte ich mir eine Seite Spare Ribs – Schälrippchen geholt und auch gleich mit einem Rub versehen. Der bestand aus Paprika, Kreuzkümmel, braunem Zucker, Salz, Pfeffer, einer Chilimischung aus verschiedenen gemörserten Chilis, Senfsaat, Zitronenabrieb und Pimenton de la Vera.

Eigentlich wollte ich sie Sonntagabend in die Röhre schieben, aber die Zeit flog und es wurde zu spät, um sie noch bequem zu machen. Also vertagte ich sie auf heute.

Aber um die Ribs perfekt hinzubekommen brauchte ich noch eine BBQ Sauce.

Die bestand aus einer Dose Datterini von Mutti, durch die ich den Zauberstab einmal durchgezogen habe

1 Tl Ancho Chilipulver

1/2 Tl Chipotle Jalapeño Pulver

3 El brauner Zucker

3 El Weißweinessig

4 El Wasser

1 Tl Senfmehl

1 Tl Knoblauchpulver

1 Tl Zwiebelpulver

1 Tl Kreuzkümmel

1 Tl Pimenton de la Vera

Aufkochen, umrühren, etwas eindicken lassen und die eingepinselten Ribs bei 130 C eine halbe Stunde garen, umdrehen, einpinseln und eine weitere halbe Stunde im Ofen lassen.

Dann auf 150 C stellen, wieder pinseln, wieder wenden und nochmal pinseln. Zum Schluß für 10 Minuten auf 180 C, damit die Sauce leicht karamellisiert, und noch ein paar übriggebliebene Ananasstückchen drübergegeben.

Ich habe Rosmarinkartoffeln und einen Salat dazu gemacht.

Lecker!

 

 

 

 

 

Fregola sarde Paprika Ananas Schweinelende


Im Stau überlegte Ich schon, nicht was, sondern wo ich einkaufen gehen könnte, ohne große Umwege zu fahren. Ich fand einen Edeka und kaufte eine Schweinelende. Später gab es beim Gemüsehändler eine wunderschöne Paprika und eine Ananas. Auch kaufte ich Petersilie und Minze.

Daheim gab es 2 gemörserte Chilis, eine Schalotte und eine Knoblauchzehe.

Von der Lende nahm ich 150 g und schnitt es in Stücke wie beim Gulasch. Sie wurden gepfeffert und gesalzen. Jetzt schnitt ich die Außenhaut von der Ananashälfte ab und dann diese Hälfte der Ananas.

Auf die andere Seite gedreht entfernte ich den Strunk und schnitt sie längs in 3 Stücke, um sie quer in bissgerechte Stücke zu teilen. Die schöne Paprika zerteilte ich auch in Stückchen.

In meinem Wok achtete ich erst auf eine heisse Temperatur, dann wurden erst Schalotte und Knoblauch, kurz danach der Paprika und dann der Ananas dazugegeben. Nachdem das Röststoffe entwickelt hatte, gab ich das Fleisch dazu, wobei ich auch die 2 gemörserten Chilischoten dazugab.

Davor hatte ich 70 g Fregola Sarde  in kochendes Wasser gegeben und kochte sie mit Salz, bis sie knapp bissfest waren. Dann schüttete ich sie ab und gab sie mit einem Spritzer Olivenöl in ein Behältnis, damit sie nicht aneinanderkleben.

Nachdem ich die Petersilie und die Minze, die ich vorher kleingehackt hatte, in die Paprika Ananas Schweinelenden Mischung gegeben hatte, schwenkte ich alles nochmal durch und parkte es auf einem Teller zwischen. Jetzt gab ich die Fregola nochmal ganz kurz in die Pfanne, um alles dann sogleich anzurichten.

Fazit: Sehr lecker! Es braucht keine Sauce, aber wer unbedingt etwas zum Dippen haben will, kann sich ein Tzatziki oder eine zitronige Joghurt oder Quarksauce zusammenrühren, das würde gut passen.

Auch würde Reis oder Bulgur statt den Fregola gehen, auch mit Curry oder kaukasischen Gewürzen. ich mochte es aber gut, genauso wie es war.

 

 

 

 

 

 

 

Schweinenacken Broccoli Paprika Mie Nudeln Ananas


Ich hab vor ein paar Tagen einen Toast Hawaii gemacht (und nicht gepostet, weil das hab ich schon mal gemacht, nämlich hier)

Aber ich hatte diesmal eine Dose, und es gab noch einige Ringe. Bei Ananas denk ich automatisch an Schwein und Wok.

Also kaufte ich 2 Nackensteaks, schnitt die in Stücke, entfernte einen Großteil des Fetts und legte es in ein paar Spritzer Sojasauce und etwas von der Ananas/dem Zuckersaft ein.

Dazwischen schnibbelte ich Broccoli, Paprika, Champignons, Knoblauch und Frühlingszwiebel. Auch die Ananasscheiben wurden gesechstelt.

 

Zuerst ließ ich den Wok sehr heiß werden und gab Broccoli und Paprika dazu, schwenkte das 2-3 Minuten und fügte eine Viertel Tasse Wasser dazu und dämpfte das Gemüse mit Deckel.

Dann wurde es umquartiert und ich gab die Fettstücke in die Pfanne, um sie auszulassen. Danach wurden sie wieder entfernt und Fleisch und Ananas kamen zusammen in den Wok. Der kühlte sich natürlich erst ab, bevor er wieder Gas gab. Nachdem er wieder richtig heiß geworden war, gab ich Champignons dazu und gab wieder den Deckel drauf. Das half auch, das Fleisch durch zu garen.

In einem anderen Topf kochte ich die Mie Nudeln 5 Minuten, goß sie dann ab und gab sie mit einem Löffel Öl in eine Metallschüssel, um sie zwischenzuparken.

Nach ein paar Minuten waren die Fleisch/Champignonstücke gut, und die Nudeln kamen dazu. Nach weiteren 2 Minuten gab ich Broccoli und Co. dazu und schwenkte alles noch ein paar Mal herum.

Es war so viel, daß ich morgen im Geschäft wahrscheinlich eine Wokparty feiern kann 🙂

Es hat gut geschmeckt. Mir hat gefallen, daß der Ananassaft den Sojageschmack etwas konterkariert hat, weil der mir manchmal zu penetrant ist.

Ach ja – eine Jalapeño war auch dabei 🙂

 

 

 

 

Schweinebauch karamellisiert Reis


Nachdem Hang mir sagte, daß es verschiedene Varianten der karamellisierten Ribs gibt, schaute ich auch noch einmal nach und entschied mich dieses Mal für die Variante mit dem Schweinebauch und den Ananasstücken (Thit kho thom?). Die Vorgehensweise ist an sich ähnlich, wobei ich beim fleissigen Videoschauen doch auf verschiedene Unterschiede aufmerksam geworden bin. So gab es in jedem Video eine andere Schnittdicke des Bauchs, obwohl sich nirgendwo die Garzeit änderte. Das kann nicht sein, dachte ich mir und schnitt den Bauch vorsichtshalber in Scheiben von etwa 5 mm Dicke, was sich später als die richtige Entscheidung herausstellte.

Zu Anfang aber marinierte ich den geschnittenen Bauch mit Zucker, Salz, Pfeffer, einer Frühlingszwiebel, 2 Thai-Chilis und Knoblauch. Dazu kamen noch 2 El Sojasauce. Die Mischung war eine halbe Stunde im Kühlschrank.

In einer Pfanne karamellisierte ich 2 El braunen Zucker, dann gab ich die Fleischmischung hinein und liess alles schön anrösten. Dann wurde eine Tasse Wasser dazugegeben und der Deckel aufgelegt. Gleichzeitig drehte ich die Hitze um 2 Grade herunter. Das Fleisch schmorte eine 3/4 Stunde, danach nahm ich den Deckel ab, versuchte ein Stück (es war fast weich) und liess den Topf offen, damit die Flüssigkeit verdampfen konnte. Jetzt gab ich ein Drittel der Ananasstücke dazu, damit sie verkochen und zum süßen Geschmack beitragen konnten.

Nach weiteren 15 Minuten war die Flüssigkeit weitgehend eingekocht und ich gab 3 Tl Fischsauce dazu und liess sie auch ein paar Minuten einwirken. Jetzt noch den Rest der Ananas dazugeben und zum garnieren eine weitere Frühlingszwiebel in Streifen schneiden. Als Gemüse hatte ich Kaiserschoten gedämpft, was sehr gut dazu passte.

Der Reis ist ein Basmati. Ich hab so lange nicht regelmässig Reis gegessen, daß ich vergessen hatte, wie leicht er zuzubereiten ist.

1 Liter Wasser zum kochen bringen, 1 Tasse Reis hineingeben, Prise Salz dazu und Deckel drauf für nur 10-12 Minuten (probieren) und dann in ein Sieb abgiessen, zurück in den Topf und warmhalten. Wunderbar körniger Reis, jedes Mal!

Fazit: Dieses Mal ist es mir besser gelungen, das Fleisch war zart und so aromatisch wie das letzte Mal. Die Ananas war eine echte Bereicherung. Ich hatte zwar Bedenken wegen der Chilis, und eine gewisse Schärfe war auch vorhanden, aber sie war nicht übermässig und liess sich mit dem Reis auch etwas regulieren.