Chicken Wings Guacamole


Gestern war ich auf dem Markt und holte mir eine Packung Hühnerflügel beim Händler meines Vertrauens. Dazu gesellte sich ein Strauss Koriandergrün, eine Avocado, Frühlingszwiebeln, Chilis und Limetten.

Für den Rub nahm ich drei verschiedene Chiles aus meiner mexikanischen Sammlung (die werden getrocknet verkauft und bieten sich an, wenn ich einen Rub selbst herstelle), etwas Paprikapulver, braunen Zucker,Kreuzkümmel, Oregano, Salz und Pfeffer. Diese Mischung gab ich in mein Kaffeemahlwerk, das ich für Gewürze reserviert habe. Nachdem es pulverisiert war, gab ich ein paar El Rapsöl drüber und verrührte es. Danach wurden die Flügel eingepinselt und im Ofen ausgebacken. Nach 20 Minuten wurden sie gewendet und auch auf der Rückseite bepinselt. Weitere 20 Minuten und sie waren fertig.

Das Guacamole mache ich gerne stückig, damit man von den einzelnen Komponenten noch etwas herausschmeckt. Manche bevorzugen eine Art Creme daraus zu machen, aber das gefällt mir nicht so gut.

Ich nahm eine perfekte Avocado, 2 Tomaten, 2 Frühlingszwiebeln, 2 Knoblauchzehen, den Saft einer Limette, 3 Prisen Salz (wirklich! bringt die Avocado richtig zur Geltung) und eine Handvoll Koriandergrün, das ich klein hackte.

Es war eigentlich ein bisschen kühl für Finger Food, aber mir hat es trotzdem geschmeckt 🙂

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Ribeye Linsen Paprika


Heute kaufte ich eine Scheibe Ribeye Steak in einem Laden und war irritiert, weil das Fleisch zu einer Rolle gebunden war, bestimmt 20 cm lang, aber nicht mehr als 8 cm Durchmesser. Von der deutschen Färse.

Nach einigem Hin-und Her nahm ich die Scheibe mit.

Gestern gab es Linsen mit Speck, Chili und Tomate, die richtig gut waren, also wollte ich sie weiter verwenden und gab eine Spitzpaprika dazu, die langsam mit Deckel im Topf mitschmorte.

Dazu briet ich das kleine Steak, das einen ausgeprägten Speckmittelteil hatte. Ich musste einiges an Fett wegschneiden, aber das Steak war sehr saftig und sehr zart!

Die Linsen waren wieder die Schwarzwaldlinsen, die ich schon ein paar Mal beschrieben habe. Die wurden mit Zwiebeln, Speck und Knoblauch angeschwitzt und mit Wasser aufgefüllt. Dann brauchten sie etwa 25 Minuten, um noch leicht bissfest zu sein. Gestern gab ich zum Schluss noch eine Kappe Rotweinessig für die Säure hinein. Heute legte ich einfach nur kleingeschnittenen Spitzpaprika dazu und köchelte alles mit Deckel (und noch etwas mehr Wasser).

Das Gericht ist zwar farblich nicht sehr ausgewogen, aber ein kleiner Salat dabei würde das Problem schnell lösen 🙂

Gefüllte Paprika


Die Temperaturen sind draussen heute im angenehmen Bereich, also war es auch kein Problem, den Herd für eine halbe Stunde einzuschalten.

Ich hatte mir Paprika, eine Zucchini, eine Aubergine und ein paar reife Tomaten besorgt. Den Rest hatte ich da.

Zuerst bereitete ich die Paprika vor, schnitt oben den Deckel ab und höhlte sie aus. Dann hackte ich eine rote Zwiebel, eine Knoblauchzehe, die Zucchini, die Hälfte der Aubergine und eine Tomate. All das wurde scharf angebraten, dann gab ich Rinderhack dazu. Ausserdem hatte ich Thymian und Rosmarin, die ich dazugab. Um alles noch tomatiger zu machen gab ich 10 cm Tomatenmark dazu und löschte die Mischung mit etwas Port ab.

Dann füllte ich die Masse in den (die) Paprika ein und gab sie etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze in den Herd. Die Masse, die nicht in die Paprika passte, gab ich um die Paprika herum. Um alles noch mediterraner zu machen, gab ich eine gute Portion Parmesan drüber. Dazu gab es ein Stück Brot.

Lecker!

Perlhuhn Paprika Frühlingszwiebel Bulgur


Ich hatte noch eine Perlhuhnbrust Supreme (eine Brust mit Flügel) im Froster, die ich heute machen wollte. Dazu nahm ich sie zeitig heraus und liess sie langsam auftauen. Ich hatte noch frisch eine Spitzpaprika und ein paar Stangen Frühlingszwiebeln. Die wurden zerhackt. Dazu gab ich eine scharfe Chili.

Zuerst briet ich die gewürzte Perlhuhnbrust an, wobei ich das Gemüse mit dazu gab. Nebenher garte ich den Bulgur in der doppelten Menge Hühnerbrühe, um sie nach ein paar Minuten mit Deckel ohne Hitze fertiggaren zu lassen.

Nachdem das Gemüse genügend angeschwitzt war gab ich sie zum Bulgur, während ich eine Dose Mutti Kirschtomaten zur Perlhuhnbrust gab. Die Flüssigkeit der zerquetschten Tomaten musste erst gewürzt und dann etwas reduziert werden, während das Gemüse mit dem Bulgur schön wurde (und auch schön scharf!)

Nach etwa 20 Minuten einkochen liess ich es gut sein und justierte nochmal Salz und Pfeffer und servierte dann.

Einfach, aber lecker! Der Garpunkt des Perlhuhns ist am wichtigsten. Der Rest des Gerichts sollte sich danach richten.

Entrecote Salat Feta


Heute kaufte ich ein Entrecote vom irischen Weiderind. Salat, Tomaten hatte ich daheim, Frühlingszwiebel und Gurke kaufte ich dazu, Feta auch.

Die Salatsauce war heute etwas anders als sonst. Es gab eine halbe geriebene Knoblauchzehe dazu und ausserdem eine halbe Sardelle aus der Salzlake, die ich fein würfelte und dann in mein handbetriebenes Mischgerät gab. Dazu einen Essig mit Orangenaroma, Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Für den Salat nahm ich einen Lollo biondo, einen Teil der Gurke, eine Tomate, Feta, und als Topping die fein gewiegte Frühlingszwiebel.

Das Entrecote briet ich erst in etwas normalem Rapsöl an, gab aber später ein Stück Butter dazu, um es dann mit der Butter zu überziehen. Die Butter wurde dabei braun, was dem Entrecote eine nussige Qualität gab. Anschliessend gab es nochmal Butter, und zwar Kräuterbutter, die ich vor ein paar Tagen angerührt hatte.

Zum Schluss warf ich noch schnell eine rote Jalapeño in die Pfanne und verschönerte damit das Entrecote 🙂

Salat Artischocke Tomaten Shrimps Aiolidressing


Also gut, einmal im Monat Fisch oder Meeresfrüchte – kein Problem. Eigentlich hab ich mal häufiger Fisch gegessen, weiss nicht, warum das im Moment nicht so ist.

Also heute ein Salat mit Artischocke, Shrimps und Tomaten, wobei ich dachte, daß ein Aioli gut passen würde. Zuerst wurde die frische Artischocke kopfüber 35 Minuten gegart (in einem Topf voll Wasser). Dann machte ich die Aioli, so dachte ich.

Ich hole aus: Vor ein paar Wochen ging mein Billig Zauberstab kaputt – die Drehachse war aus Kunststoff und ist nur noch durchgedreht. Also hab ich einen etwas Besseren gekauft und war die ersten paar Male sehr begeistert. Heute wollte ich ganz cool eine Aioli machen, nur um zu sehen, daß sie mir 2 mal (2 Eigelbe) abgekackt ist. Ich hatte einen Riesenhals! Also gab ich einen El Senf dazu und rührte ein bisschen mit einem Mini-Schneebesen rum, und plötzlich kam die Chose zusammen 🙂

Die Aioli hatte nicht nur Öl und Eigelb, sondern auch eine Knoblauchzehe, ein Stück Frühlingszwiebel, etwas Estragon und andere Kräuter (ganz wenig), Habanero (ein Stück), Salz und Pfeffer und der besagte Löffel Senf.

Die Artischocke servierte ich vorab, damit ich an den Boden komme und legte den dann in die Mitte als Bett für die Shrimps.

Die Shrimps warf ich später in die heisse Pfanne, und um sie zu würzen, und weil ich ein zweites Eigelb benutzt hatte und ich viel Dressing hatte, gab ich ein paar Löffel des Dressings dazu. Dann fiel mir ein, dass es da Eigelb hat und ich dachte schon es gibt Shrimps mit Ei, aber es war nur ein kleines Malheur. Sie wurden zwar nicht gebräunt, aber sie waren auch nicht grisselig – alles halb so schlimm.

Am Ende warf ich alles zusammen und servierte es auch gleich. Es war gut, aber toll war es nicht.

Kalbskotelett Favastampf Artischockenboden Bohnensalat


Mit der Schweinelende hatte ich auch ein schönes Kalbskotelett erstanden. Es gab einige Gemüse, die sich anboten, also entschloss ich mich eine Art Gemüseparade mit Fleischbeilage zu machen. Vegetarier oder Veganer einfach das Fleisch weglassen. Die Gemüse haben ganz wunderbar geschmeckt 🙂

Zuerst schälte ich die Favabohnen, kochte sie ein paar Minuten und schälte sie dann. Die Kerne waren sehr groß und schon gelb statt zartgrün, was mir sagte, daß die Saison sehr bald endet. Deshalb probierte ich einen Kern und kochte dann die Kerne nochmal 7 Minuten, um sie schön weich zu bekommen. Dann benutzte ich einen Kartoffelstampfer um sie zu einem groben Brei zu zerkleinern. Dazu gab ich Salz, Pfeffer, Baharat (aber vorsichtig, sonst wird es süßlich) und Olivenöl.

Die Artischocke machte ich im Ganzen, also im Wasserbad mit einer Halben Zitrone in Achteln. Das dauert 30-40 Minuten, jenachdem, wie groß die Artiaschocke ist. Dazu gab es den hier üblichen Dipp aus Senf und Rapsöl, wobei ich dieses Mal noch fein gehackte Petersilie untergemischt habe. Die Blätter hab ich schon als Vorspeise abgezuzelt, den Boden hab ich dann auf den Hauptteller gelegt.

Und zu guter Letzt gab es noch eine Portion des Bohnen Paprika Salats von gesten mit auf den Teller.

Das Kotelett war eine Pracht, vorsichtig von allen Seiten angebraten, dann die Hauptseiten, aber nicht zu lange – saftig, aromatisch, lecker!