Falsche Frühlingsrolle


Ich hatte in einer Zeitschrift eine Rolle von Stefan Henssler gesehen, die hat mir gefallen. Und so machte ich mich auf, ein paar Zutaten zu holen, um etwas ähnliches zu kochen. Die Idee war westliches und östliches zu verbinden, und mit fast rohem Fisch zu arbeiten. Beim Fischhändler kaufte ich ein Stück Thun in Sushi-qualität, und ein Sockeye-Lachssteak. Vod Haut und dem Knochen zog ich einen Fond, den ich reduzierte. In diesen Fond kam kein Alkohol. Stattdessen hackte ich Zitronengras, gab Limettensaft dazu und geraspelten Ingwer.
Den Fisch schnitt ich in Streifen von etwa 2 cm Breite. Den Frühlingsrollenteig hab ich gekauft, der war ein deutsches Produkt. Da würde ich nächstes Mal einen asiatischen nehmen. Als Gemüse nahm ich Sprossen, Karotten in Stiften, Frühlingszwiebel und Lauch. Die hab ich angebraten, und Ingwer und Knoblauch dazugetan.
Ich hab auch noch Kartoffeln in kleine Würfel geschnitten, sie vorgegart und dann knusprig angebraten.
Die Fischstücke hab ich kurz scharf angebraten. Anschliessend hab ich die Gemüsemischung auf ein Teigstück gelegt, von beiden Fischsorten etwas dazu, dann Kerbel statt Korianderkraut dazu und dann zusammenrollen.

Die Sauce wurde mit etwa 50 ml Kokosmilchcreme aufgefüllt, mit Salz und Pfeffer, Limettensaft und Ingwer nachgewürzt und einreduziert.

Es hat nicht wirklich gut geschmeckt. Die Sauce schmeckte zwar lecker, aber war so dick, daß sie nicht mehr schaumig wurde. Die Gemüse schmeckten dumpf und nicht brilliant wie beim Thailänder, und der Fisch war 5 Minuten nach entstehen des Fotos durchgezogen und uninteressant.
Naja, aus Fehlern wird man hoffentlich klüger!