Spieß Safran Bulgur Salat


Die letzten Tage hatte ich kaum Lust etwas zu kochen, geschweige denn etwas zu posten – die Hitze der vergangenen Woche steckte mir noch in den Knochen. Aber heute Abend ist es schön kühl. Ich bekam Lust auf etwas Warmes. Ich hab zwar dieses Jahr schon ein paar Spieße gezeigt, aber die Zusammenstellung hier ist wieder etwas anders und ziemlich lecker.

Der Spieß selbst besteht aus Fleischstücken von der Schweinelende, die ich in Sojasauce, Austernsauce,Fischsauce und 2 El Honig mariniert habe. Dazu gab ich eine klein gemörserte Thai Chili.

Auf den Spieß kam ausser dem Fleisch noch Ananas (frisch) und Stücke einer Paprika. Danach briet ich ihn kurz auf 2 Seiten an und schob ihn dann bei mittlerer Hitze 20 Minuten in den Ofen. Später, als ich die Pfanne aus dem Herd nahm, gab ich einen Teil des Saucengemischs über den Spieß.

Dazu machte ich ein Bulgur (das ich lieber esse als Reis). Ich benutze gewöhnlich die doppelte Menge Wasser im Vergleich zum Bulgur, koche alles kurz auf und lasse den Topf mit Deckel ziehen, bis das Wasser weg und der Bulgur nicht zu weich ist. Heute gab ich einen halben Deckel Safran zum warmen Wasser, bevor ich den Bulgur dazugab. Später gab es noch 2 El Tomatenmark zum Bulgur, was dem Geschmack noch etwas mehr Tiefe gab. Ausserdem schnitt ich dünne Scheiben einer langen grünen Chili hinein, die sich als schärfer als gedacht herausstellte 🙂

Dazu gab es einen Lollo bianco Salat mit einer San Marzano Tomate, griechischem Olivenöl und einem Rotweinessig.

Advertisements

Schwein Ananas Paprika Karotten Chinakohl Basmati


Gestern gab es ja den Hawaii Toast, und der wird bei mir mit frischer Ananas gemacht. Da lag es nahe, weitere Gerichte mit Ananas zuzubereiten.

Eines, das ich schon in verschiedenen Varianten zubereitet habe, dreht sich um Reis, in Soja eingelegtes Fleisch und variable Gemüsesorten in Bissgrösse.

Die heutige Variante geht so:

400 g Schweinegeschnetzeltes

2 Karotten geschält und gestiftet

1 Spitzpaprika in Streifen

1/3 Chinakohl geviertelt und in Streifen

2 cm Ingwer in ganz feinen Stückchen

2 Knoblauchzehen fein gehackt

1 Frühlingszwiebel

2 El dunkle Sojasauce

1 El Austernsauce

ein paar Spritzer Fischsauce

Abrieb und Saft einer Bio-Limette (nicht den ganzen Abrieb, aber den ganzen Saft)

1 scharfe Chili (bei mir eine kleine Scotch Bonnet ohne Kerne, fein gehackt)

1 El Sambal Oelek

Für den Wok Rapsöl und immer einen kleinen Schuss Sesamöl

 

Ich bearbeitete zuerst den Ananas und briet ihn zuerst an, damit die Stücke etwas Farbe nehmen, weil das sehr gut schmeckt.

Dann hab ich ihn herausgenommen und das Gemüse nach und nach hineingegeben. Nachdem es fast gar war (5 Minuten) hab ich gesalzen und den El Sambal dazugegeben.

Anschliessend stellte ich auch das Gemüse beiseite.

Das Fleisch hatte ich 20 Minuten vorher mit den oben genannten Zutaten eingelegt und ziehen lassen. Nachdem die Pfanne wieder schön heiss war, gab ich das Fleisch dazu und briet es schnell gar.

Um etwas mehr Flüssigkeit zu haben, gab ich in die Schüssel mit den Sojaresten etwas Wasser und einen Tl Speisestärke, mit dem ich die Flüssigkeit um das Fleisch etwas sämiger machte.

 

Den Reis machte ich wie das letzte Mal: Gute 2 Liter Wasser salzen, aufkochen, 1 Tasse Reis hineingeben, wieder aufkochen lassen, Hitze runterdrehen, Deckel drauf und Timer auf 10 Minuten stellen. Wenn er klingelt, Reis in ein Sieb schütten, zurück in den Topf geben und den Deckel drauf machen. Er hat Biss, ist aber zart und locker und nicht verklebt.

Beim Anrichten ein paar der grünen Röllchen Frühlingszwiebel als Kontrast am Schluß dazugeben.

Die Schärfe war kaum vorhanden, weder die des Scotch Bonnet, noch die des Sambal. Ich glaube wirklich, daß Hitze scharfe Chilis entscheidend mildert.

Ich erhebe mit diesem Gericht keinen Anspruch auf Originalität. ich weiss es einfach nicht besser. Gut war es trotzdem 🙂

 

schwein-chinakohl-karotte-ananas-basmati-1

 

schwein-chinakohl-karotte-ananas-basmati-2

 

schwein-chinakohl-karotte-ananas-basmati-3

Wok Huhn Chinakohl Karotten Austernpilze Lauch


Die Hühnerbrust, die ich heute in einem Edeka kaufte, wurde in Streifen geschnitten und mit 2 El Sojasauce, ein paar Spritzern Fischsauce und einem El Austernsauce eingelegt. Dazu kamen Frühlingszwiebelröllchen von 2 Zwiebeln, der obere Teil eines Chinakohls. geviertelt und in Streifen geschnitten, gestiftete Karotten, Austernpilze in Streifen, Peperoni und Lauch in Röllchen. Dazu machte ich eine Tasse Reis.

Ein guter Freund, der Asien bereist hat, riet mir nicht zu erwähnen, daß es Reis dazu gibt, weil das in gut verdienenden Kreisen in China und Korea verpönt sei, weil das nur arme Leute essen.

Ich bin einigermassen überrascht, daß eine Nomenklatura so sehr Bodenhaftung verloren haben sollte, das volkseigene Grundnahrungsmittel  geringzuschätzen.

Man stelle sich vor, Angela Merkel oder Herr Kretschmann würden abfällige Bemerkungen über Brot machen – das würde nicht gut ankommen.

Im Wok wurde alles nacheinander angebraten, und später miteinander vermischt 🙂

Dazu gab es Reis, Reis, Baby!

 

wok-huhn-karotten-chinakohl-austernpilze-lauch-chili-1

 

wok-huhn-karotten-chinakohl-austernpilze-lauch-chili-2

 

Schweinebauch Mie Nudeln Paprika Pilze Zwetschgensauce


Schon gestern hatte ich Gemüse, das ich im Wok zubereiten wollte. Heute war ich mir nur nicht sicher, wie ich es machen wollte.

Also hab ich mich für ein Entweder UND Oder entschieden 🙂 Das soll genau heissen, daß ich den Bauch erst in Scheiben schnitt, dann die feste Außenhaut abtrennte, und schließlich in 3 El Sojasauce dunkel, 1 El Austernsauce und ein paar Spritzern Fischsauce eingelegte.

Jetzt nahm ich 6 Zwetschgen, die ich heute mit dem Bauch und den Mie Nudeln kaufte, und gab sie aufgeschnitten in eine Sauteuse. Mit ein wenig Rapsöl briet ich sie an, gab 2 El braunen Zucker und ein gutes Glas Dornfelder rot (ein Geschenk) dazu. Jetzt noch ein Sternanis und ein Spritzer Reisessig dazu und etwa 15 Minuten einköcheln.

Als nächstes kamen die Mie-Nudeln in kochendes Wasser, etwa 4 Minuten, dann wurden sie abgeschreckt und mit etwas Sesamöl geschwenkt, um nicht aneinanderzukleben.

Im Zwischenschritt wurde der Schweinebauch aus der Marinade in den heissen Wok gegeben, wo er sehr scharf angebraten und geschwenkt wurde. Anschließend wurde er kurz zwischengeparkt.

Jetzt schnitt ich Paprika, Frühlingszwiebel und Steinchampignons in Streifen und Scheiben und gab noch eine Thai Chili dazu. Danach wurden sie scharf in Rapsöl und einem Faden Sesamöl angebraten. Nachdem das Gemüse gar war, gab ich die Nudeln dazu und mischte die Zutaten gut und richtete das schon auf einem Teller an.

Letzter Schritt: Bauch schnell wieder erwärmen, von der inzwischen relativ homogenen darübergeben und schwenken und zu Gemüse und Nudeln legen.

Fazit: Entweder UND Oder ist nicht das schlechteste Konzept 🙂

Einerseits ist die Soja -Fisch-Austernsaucenmischung bekannt und irgendwie klassisch (jedenfalls hier, und von einem Asien Dilettant hergestellt), aber die Pflaumensauce, die auch asiatische Anklänge durch den Sternanis und den Reisessig hat, riss einen willkommenen Graben mitten durch den Teller. Hier Umami satt, sogar mit Nudeln (nächstes Mal mit japanischen Soba-Nudeln),

dort die sehr reizvolle Kombination Fleisch, Frucht, Süße, Säure, Salz. Ich bin vielleicht ein westlicher Barbar, aber mir hat es sehr gut geschmeckt. Ich weiss nicht, wie es in China oder anderen asiatischen Ländern gemacht worden wäre, wahrscheinlich in mehreren Gerichten. Tring? Wie geht das in China?

Aber egal ob in einem oder mehreren Gerichten – sehr zu empfehlen 🙂

 

Schweinebauch Pflaumen Gemüse Mie Nudeln Soja 1

 

Schweinebauch Pflaumen Gemüse Mie Nudeln Soja 2

 

Schweinebauch Pflaumen Gemüse Mie Nudeln Soja 3

Schweinebauch Chinakohl Champignons Paprika


Beim Einkaufen heute wußte ich erst nicht, was ich wollte. Ich konnte aufgrund der Verkehrsentwicklung nicht dorthin, wo ich hinwollte, und fand mich in einem großen Edeka wieder.

Ich muß gestehen, ich bin ziemlich verwöhnt, was Lebensmittel betrifft und nicht begeistert, wenn ich zum Beispiel vergleiche, was in der Fischtheke im Edeka liegt, und was mein Italiener hat (es ist ein Riesenunteschied!). Es liegt mir auch fern, einen Edeka, oder Supermärkte im Allgemeinen schlecht zu reden, sie haben bestimmt auch ihre Daseinsberechtigung. Aber ein kleiner, feiner Laden, der weiß wo sein Fisch, sein Fleisch herkommt, und immer nur das Beste einkauft, hat natürlich etwas, das es dort so nicht gibt. Naja, ich hab dann jedenfalls einen Schweinebauch mitgenommen, weil ich das schon eine kleine Weile nicht mehr hatte.

Die Schwarte wurde im Rautenmuster eingeritzt und der Bauch bei 160 C mit der Schwarte nach unten in eine Pfanne gegeben, in der 2 cm Wasser waren. Das Fleisch blieb etwa 45 Minuten auf der Seite, danach hab ich es umgedreht, das Wasser abgeschüttet, und weiter gebraten.

Ich hatte gelesen, daß das Einpinseln mit Salzwasser eine krosse Kruste garantieren würde, aber nach weiteren 45 Minuten sah das Gante so gut aus, daß ich auf alle Maßnahmen verzichtete.

Die Haut war unglaublich kross und lecker und hat beim Beissen richtig gepoppt 🙂

Dazu schnitt ich das Gemüse, das noch rumlag und fort mußte, nämlich den Rest Chinakohl, die Champignons und den Paprika. Dazu hab ich noch eine kleine Zwiebel und Knoblauch gegeben.

In meiner Pseudo-Wokpfanne wurde das Gemüse in einer Mischung aus Raps- und Sesamöl scharf angebraten. Dazu gab ich eine dickere Scheibe Ingwer und einen getrockneten Chili. Beide kamen allerdings geschmacklich überhaupt nicht zum Tragen.

Als das Gemüse fertig war, hab ich es mit heller Sojasauce und einem Klecks Austernsauce gewürzt.

Den Bauch hab ich mit einer Hot Sauce genossen 🙂

Einfach, aber lecker!

 

DSC_0484

 

DSC_0485

 

DSC_0486

Karotten Paprika Chinakohl Frühlingszwiebeln Champignons Schweinelende


Ich hatte wieder mal Lust auf (pseudo)asiatisches (Wok)essen.

Die Klammern bedeuten, daß es kein original Rezept gab, und mein Wok eigentlich keiner ist, sondern eine sehr große beschichtete Pfanne, die allerdings ganz gut den SimulWok gibt 🙂

2 Karotten wurden in Scheiben und dann in kurze Stifte geschnitten. Dann wurden Paprika, Frühlingszwiebel und Champignons in mundgerechte Stücke geschnitten.

Jetzt brach ich 6-7 Blätter Chinakohl ab, wusch und trocknete ihn und schnitt ihn in Streifen.

Die Schweinelende vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein hab ich in dünne Scheiben geschnitten, die wiederum in Streifen zerlegt wurden. Dazu kam ein doppeldaumengrosses Stück ganz klein geschnittenes Stück Ingwer, 2 El helle Sojasauce, 1 Knoblauchzehe, 1 Tl Hoisinsauce, 1 Tl Austernsauce, ein paar Spritzer Fischsauce und eine halbe Schote Scotch Bonnet Chili. Normalerweise wäre der mir zu scharf, aber wenn Chili erhitzt wird, verliert er einen Teil seiner Schärfe – so auch hier. Das Fleisch marinierte eine knappe halbe Stunde.

Dazwischen setzte ich den Reis auf.

Jetzt wurde der Pseudowok auf Temperatur gebracht. Ich mache da meistens ein bißchen mehr Öl hinein (3 El Rapsöl, 1 El Sesamöl).

Zuerst kamen die Karotten hinein. Ich weiß, daß diese Vorgehensweise nicht dem Dogma entspricht – normalerweise soll das Fleisch zuerst gegart und dann auf die Ränder hochgeschoben werden, aber dann kann ich die Pfanne nicht schwenken, und bei einer beschichteten Pfanne rutscht sowieso einiges wieder herunter.

Danach hab ich den Chinakohl dazugegeben, weil der in größere Stücke zerteilt worden war. Nach einigen Minuten gab ich Paprika, Frühlingszwiebel und Champignons gleichzeitig dazu.Das briet 5 Minuten und wurde seitlich hochgeschoben. Jetzt gab ich das marinierte Fleisch hinein.

Auch dieses briet ein paar Minuten, wurde mehrmals geschwenkt.

Das Timing bezüglich Reis und dem Rest war ausnahmsweise sehr koordiniert und so konnte ich servieren. Normalerweise hätte ich beim teuren Russen noch Cilantro oder andere Kräuter geholt (es ist wirklich nur über die Strasse) aber einmal daheim angekommen, beschlich mich eine große Unlust, nochmal einen Fuß vor die Tür zu setzen…

Jedenfalls schmeckte es gut, Hang mag mir verzeihen, daß ich nicht einfach eines ihrer leckeren Rezepte nachgekocht habe, aber ich habe eingekauft, bevor ich zuhause nachschauen konnte 🙂

 

Karotten Chinakohl Frühlingszwiebel Paprika Ingwer Schweinelende

Garnelen Spargel asiatisch


Ein schnell gemachtes Essen am Freitag. Das Rezept hab ich bei essen & trinken online gefunden, bei leichten Hauptspeisen.

Ich hab dazu einen ganz dünnen spanischen grünen Spargel verwendet, den ich noch nicht kannte.

Die restlichen Zutaten:

2 Knoblauchzehen

500 g grüner Spargel

6 Frühlingszwiebeln

2 rote Chilischoten

10 Stiele Koriandergrün (hab ich durch Petersilie ersetzt)

5 El Sherry

4 El Austernsauce

1 El Fischsauce

1 Tl Sesamöl

2 El Sweet Chilisauce (ging auch ohne)

1 Tl Zucker

400 g Garnelen (TK)

5 El Sonnenblumenöl

Pfeffer

2 El Limettensaft

Zuerst werden die getauten Garnelen eine Minute pro Seite scharf angebraten. Ich hab den Wok verwendet, ist aber auch in der Pfanne gut zu machen. Danach die Garnelen herausnehmen und beiseite stellen. Spargel putzen, ablängen, eine Frühlingszwiebel fein hacken, die restlichen in 4 cm lange Stücke schneiden und längs halbieren. Knoblauch klein hacken. Chili in feine Ringe schneiden, Petersilie etwas kleiner schneiden.

Sherry, Austernsauce, Fischsauce, Sesamöl 75 ml Wasser und Zucker verrühren (natürlich auch Sweet Chilisauce, falls vorhanden). Der Saft der Limette kommt später über das Gericht.

Jetzt Noch etwas Öl in den Wok geben, Spargel 2 Minuten andünsten, Chilischote, Knoblauch und gehackte Frühlingszwiebel mitandünsten, dann Sauce dazugeben. Jetzt die halbierten Frühlingszwiebel dazu und mit Deckel 5 Minuten weich garen. Deckel runter, auf die gewünschte Konsistenz einkochen, Koriander (oder Petersilie und Garnelen dazu. Limettensaft dazu, abschmecken.

Wir haben ein bißchen Basmatireis dazu gereicht.

Grüner-Spargel-Shrimps-asiatisch-1