Gefüllte Hähnchenbrust Fregola Sarde Spargel Tomate


Heute hatte ich Lust, eine Hähnchenbrust zu füllen. Ich hatte für den Rest eigentlich noch keinen Plan, ging also zuerst einkaufen. Dort fand ich auch Bacon, den ich auch mitnahm.
Später bei meinem Gemüsehändler kaufte ich Basilikum, Schnittlauch, eine Tomate und drei Stangen Spargel.

Die Reihenfolge:
Fregola Sarde gar kochen, mit Petersilie, Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken
Spargel schälen, kochen mit einer Prise Zucker und Salz
Hähnchenbrust aufschneiden und zwar das obere Drittel. Nicht ganz durchschneiden, sondern jetzt 1/3 tieferschneiden und den Weg zurück. Dadurch wird die Fläche verdreifacht wie bei einer Roulade.
Aufklappen, mit Stiften mittelalten Comte und Basilikumblättern füllen, aufrollen und 5 Scheiben Bacon drüberdrapieren und auf der Rückseite zusammenfügen.
Auf der Naht anbraten, damit sie sich nicht mehr öffnet, umdrehen, auch anbraten, die Tomate halbieren, auf der Schnittfläche anbraten und beides in einer Pfanne in den Ofen schieben, bei 160 C.
Das dauert etwa 12 Minuten.
Jetzt den Spargel mit einem Stück Butter aufwärmen, anrichten, Tomate dazulegen, Fregola Sarde ausstreuen, die Hähnchenbrust aufschneiden und auf die Fregola legen.
Mit Petersilie und Schnittlauch bestreuen und geniessen 🙂

Advertisements

Tacos Hähnchen Bohnenmus Salsa Cheddar


Ich kaufte gestern eine Packung Pollo fino (4 Stück), die ich an sich gerne gegrillt hätte, aber anderes kam dazwischen.
Heute wiederum bot sich das grillen nicht so an. Also machte ich die Hähnchenoberschenkel zuerst auf dem Herd und dann im Ofen.
Vor einer Woche hatte ich mir Tacofladen gekauft, die wollte ich damit füllen.
Als erstes mussten die Fladen in einer heissen Pfanne kurz auf beiden Seiten angeröstet werden.
Dazu gab es Bohnenmus (Refried beans mit Salz, Cumin, und ein bisschen Ancho Chili Gewürz), Bohnen, die dann mit dem Kartoffelstampfer zu Brei zerdrückt wurden und die erste Schicht im Taco ergaben.
Als nächstes zerschnitt ich den Oberschenkel in lange Streifen und legte die Hälfte eines Schenkels auf das Bohnenmus.
Als nächstes war die Salsa dran.
Die bestand aus
Frühlingszwiebeln
Tomaten
Paprika
Saft einer Limette
1 Jalapeño
1 El Tomatenmark
Salz
Cumin (1/2 Tl)
Cilantro
In einem kleinen Handzerkleinerer mischte ich die Zutaten, bis sie relativ klein waren. Davon gab es 2 Tl auf die Tacos.
Zum Schluss gab ich etwas geshredderten Cheddar.
Auf dem Foto ist der Taco noch ausgebreitet, zum essen wird er natürlich zusammengeklappt ;.)
Dazu gab es Mais, dieses Mal aus dem Wasserbad, aber wieder mit Butter. Göttlich!

Perlhuhn Fenchel Kartoffeln Paprika Aprikosen


Heute Morgen hatte ich auf dem kleinen Markt in meinem Stadtteil Glück. Der Stand, der Eier und auch Geflügel und Lamm wie auch Kaninchen verkauft, hatte eine Freiland Perlhuhn.

Es gibt nicht so oft Perlhuhn, umso mehr Grund sich zu freuen. Das Fleisch schmeckt, ja wie? Die meisten meinen etwas mehr nach Wild, aber da das Fleisch auch hell ist, würde ich einfach sagen: intensiver.

Jedenfalls merke ich es schon am Aroma beim Knochen auskochen. Ich habe nämlich das Perlhuhn in 5 Teile geschnitten: Jeweils die Brust und den Flügel, also das Suprême, und dann zweimal Unter- und Oberschenkel zusammen. Was übrig bleibt ist das Rückenstück, das, nochmal halbiert, ausgekocht wird.

Dazu machte ich Fenchel, den ich in 6 Teile schnitt, ein paar Kartoffeln mit Schale, 2 Spitzpaprika und 4 Aprikosen. Dazu gab es ein paar Rosmarinzweige und ausserdem 2 Tl gemörserte Fenchelsamen.

Alles wurde in meine schöne elsässische Form gegeben, dazu kam ein knapper halber Liter Hühnerfond und ein Viertel Riesling. Jetzt in den Ofen und knapp 50 Minuten backen, dabei 2 mal wenden.

Die Aprikosen verkochen, der Paprika wird ziemlich weich, aber Fenchel und Kartoffeln sind super zart und aromatisch.

Ich habe aus Butter und etwas Mehl eine Mehlschwitze gemacht und mit der Brühe aufgefüllt. Hammer! Süße, Säure, das Aroma der Kräuter und die Fruchtigkeit der Aprikosen, alles dabei und sehr lecker.

Perlhuhn, immer wieder etwas besonderes 🙂

 

 

 

 

 

Hähnchenschlegel Bulgur Rotkrautsalat Aprikosenchutney


Der Schlegel stammt vom guten Hähnchen und musste nur noch im Ofen erwärmt werden.

Dazu gab es den Rotkrautsalat von vor zwei Tagen (der zum Pulled Beef).

Neu war das “Chutney”, kein ganz echtes Chutney, aber eine leckere Kombination aus Elementen, die teilweise auch im Chutney zu finden sind.

Chutney:

1 Aprikose, reif, in Würfeln

3 Frühlingszwiebel, nur das Weisse, in Stückchen

Petersilie

1 Jalapeño, in kleinen Stückchen

1 Schluck Rosé

 

Bulgur:

Bulgur 1/2 Tasse mit einer Tasse Wasser aufkochen, Hitze ausstellen, ziehen lassen,

Baharatgewürz dazugeben 1/2 Tl  (Baharat aus Libanon, Jordanien, Syrien, Israel besteht aus Koriander, Paprika, Kreuzkümmel, Chili, schwarzer Pfeffer, Muskatnuss, Nelken, Kardamom und Zimt)

Gewürz gab ein orientalisches, leicht süßliches Aroma mit – sehr angenehm!

 

Insgesamt ein sehr stimmiges Gericht. Das Chutney hat auch sehr schön zum Bulgur gepasst, die Jalapeño hatte zwar eine gewisse Schärfe, aber nicht, wo sie gestört hätte.

Zum Verhältnis Huhn und Pfirsich brauch ich nichts zu sagen – Gerichte von Spanien über Frankreich über den Orient bis nach Indien sprechen eine klare Sprache 🙂

Der Rotkrautsalat gab den nötigen Crunch dazu, was will man mehr?

 

 

 

 

 

Hähnchenbrust Erbsen Saubohnen Kartoffeln


Das Gericht hab ich schon vor einigen Tagen gekocht. Es gab ein Hähnchen vom Metzger Zorn, ein Label Rouge aus dem Elsaß.

Das war mir zum zerschneiden zu schade. Stattdessen brauste ich das Hähnchen innen wie aussen ab, trocknete es und gab eine Biozitrone in die Körperhöhle. Die Biozitrone hatte ich vorher mit einem Messer mehrfach eingestochen, damit der Saft austreten konnte. Das Hähnchen wurde nur noch gesalzen und gepfeffert und kam dann in einer ovalen Form in den Ofen.

Dazu legte ich geputzte neue Kartoffeln, Sorte Annabelle, die mit Schale hineinkamen. Nach etwa 20 Minuten im Ofen goss ich ein 1/4 Weisswein dazu. Das Hähnchen brauchte eine knappe Stunde, wobei ich es zweimal wendete.

Dazwischen mußte ich die Erbsen und die Saubohnen aus ihren Schoten befreien. Die Saubohnen wurden dann noch 1 Minute blanchiert. Jetzt machte ich einen Schnitt in die äußere Haut jeder Saubohne und drückte den inneren Kern heraus. Anschliessend kamen erst die Erbsen ins kochende Wasser bis sie fast soweit waren, dann gab ich die Saubohnenkerne vielleicht 2 Minuten dazu.

Die Brust wurde vom Hähnchen gelöst und der Saft vom Hähnchen mit der restlichen Flüssigkeit vermengt.

Es sieht vielleicht gewöhnlich aus, aber der Saft alleine lohnt sich schon!

 

 

 

 

 

Hähnchen Enchiladas Guacamole


Ich hatte bei Metzgerei Zorn wieder ein gutes Hähnchen bekommen und hatte gestern nach der Spargelsuppe auch eine Hähnchenbrust mit Erbsen und Saubohnen gekocht. Dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.

Heute waren jedenfalls noch 2 Schlegel und eine Brust übrig. Die Schlegel fror ich ein, aber die Brust verarbeitete ich weiter. Ich hatte mal wieder Lust, ein Enchilada Essen zu machen.

Ich schaute aber einige Videos an und sah, daß viele es anders machten als ich. Also wollte ich wissen, ob deren Methode besser war als meine.

Der Unterschied bestand darin, daß die anderen Enchiladas mit einer Mischung gefüllt wurden, wo bei mir diese Mischung (Sauce, Käse, Koriander…) aussen angebracht wurde. Innen gab ich nur Hähnchen, Frühlingszwiebel und Avocado hinein.

Der Unterschied liegt darin, daß die anderen Rezepturen innen seftiger bleiben, weil Sauce und Käse durch den Wickel saftig bleiben.

Dazu gab es noch eine Guacamole, die ich aber sehr stückig gemacht habe (im Gegensatz zu vermanscht), die mir dazu auch gut gefallen hat.

 

Sauce:

1 Dose Tomaten, püriert

2 Knoblauchzehen

1/2 Zwiebel

1 Tl Cumin/Kreuzkümmel

1 Tl Chilipulver mit Jalapeno

Salz

kurz aufkochen, dann wieder abkühlen lassen

 

Füllung:

1 Hähnchenbrust, zerpflückt

3 El der Sauce

5 El geriebener Cheddar

2 El gehacktes Koriandergrün

 

Guacamole:

1 Avocado

Saft einer Limette

Salz

3 Cocktailtomaten

1 Jalapeno in Scheiben

1 kleine rote Zwiebel

 

Es ist ein sehr dankbares Gericht, schnell gemacht und sehr befriedigend!

 

 

 

 

 

Spargelsuppe Kerbel


Hier mein Rezept für eine wohlschmeckende Spargelsuppe, die unkonventionell gemacht wird und auf Fett (Butter, Sahne) weitgehend verzichtet, aber von Konsistenz und Geschmack einer klassischen Spargelcremesuppe ziemlich ebenbürtig ist.

6 frische Hühnerflügel (bio)

500 g weisser Spargel (bio)

1 mittelgrosse mehligkochende Kartoffel

Salz

Kerbel

 

Die Flügel mit einem Liter Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Mit Deckel 30 Minuten kochen, dann die Spargel schälen und die Schalen zur Hühnerbrühe geben. Kartoffel schälen und ebenfalls dazugeben. Weitere 20 Minuten kochen, dann die Flügel entfernen. Jetzt die Spargel halbieren und zur Brühe geben. wieder einen Liter Wasser dazugeben und etwa 15 bis 20 Minuten köcheln, bis der Spargel weich ist. Abschmecken und gegebenenfalls nachsalzen.

Dann alles in einen Standmixer geben und 20 Sekunden durchpürieren, dadurch bildet sich auch der feine Schaum.

Mit Kerbel dekorieren und servieren 🙂