Sardinentatar Ochsenherztomaten Feta


Vorgestern sah ich bei “Die See kocht” einen schönen Salat mit Sardinentatar.
Ich kann mich daran erinnern, daß eine meiner ersten selbständig zubereiteten “Essen” eine Dose Sardinen war, die ich als 6-7 jähriger selbst aufmachen konnte und durfte. Wir hatten sie auch immer im Haus und sie waren bei mir sehr beliebt.
Jedenfalls hat mich ihr Teller daran erinnert und motiviert, ihn einmal nachzubauen 🙂

Ich hatte noch in einem Kommentar behauptet gute Sardinen zu bekommen, aber Samstag Nachmittag in Pforzheim, wo die halbe Stadt die Türen um 14:00 verschliesst, war es dann doch nicht so einfach.
Es hat aber trotzdem noch für zwei Dosen Sardinen von Followfish gereicht, die auch sehr lecker waren.

Dafür hatte mein Gemüsehändler gegenüber wunderschöne Ochsenherztomaten in rot gelb und sogar in grün, nur wäre das zuviel des Guten gewesen.Aber eine rote und eine gelbe nahm ich von ihm mit.

Ich hab mich eigentlich ganz ans Rezept von DSK gehalten, nur Details waren anders.

2 Dosen Sardinen von je 67g, abgetropft
Die Tomaten dünn (3-4 mm) aufschneiden, abwechselnd auslegen
Feta in Würfeln schneiden

Die Sardinen mit zwei Gabeln zerpflücken
2 Tl Kapern zerhackt
2 El Oliven, auch zerhackt
4-5 Basilikumblättchen klein hacken und ebenfalls untermischen
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer, beides aus der Mühle
1 Thai Chili ganz klein hacken
Alles vermischen

Mit einem Ring auf das Tomatencarpaccio setzen, Carpaccio mit Olivenöl und Zitronensaft beträufeln und mit gehackten Basilikumblättern bestreuen.

Es war so gut, wie es aussah und ich danke für die Inspiration 🙂

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Paccheri Paprika Tomaten Thun Sardelle Oliven Kapern


Ursprünglich wollte ich heute grillen, aber es war sehr heiss und ich wurde zu faul, um nochmal wegzugehen und einzukaufen 🙂
Stattdessen machte ich eine Inventur und fand noch 3 kleine Spitzpaprika, Tomaten hab ich immer da, wie auch die Lieblinge Kapern, Sardellen und Oliven.
So war es ein einfaches schnell eine Paprika/Tomaten/Thunvariante einzukochen. Dazu musste ich nur den Paprika kleinschneiden, mit Knoblauch in Olivenöl anzubraten und nach und nach alle anderen Zutaten dazugeben. Dazu gehört wegen der Feuchtigkeit auch ein ordentlicher Schluck Weisswein, damit die Mischung nicht zu sehr an Feuchtigkeit verliert.
Die Paccheri brauchen eine ganze Weile, bis man sie servieren kann, und zwar etwa 20 Minuten. Danach aber ging alles sehr schnell.
Und gut geschmeckt hat es auch!

Salat Garnelen Spargel


In der Hoffnung, doch mal wieder etwas grüneres und auch gesünderes zu essen, deckte ich mich heute mit Romano Salat, Kirschtomaten, knackigen Radieschen und Garnelen ein. Die Garnelen waren nicht frisch, sondern abgepackte Ware, geschuldet dem Umstand, dass mein Frischfischhändler Garnelen dieser Größe gar nicht führt.
Den Spargel hatte ich zuhause, ein Rest vom Samstag, der sich wunderbar gehalten hatte.
Zuerst putzte ich alles, dann schälte und kochte ich den Spargel, danach wurde er angebraten. Dazu warf ich die Garnelen und eine fein gehackte Knoblauchzehe. Die hat wenigstens die ansonsten ziemlich geschmacksarmen Garnelen etwas gepimpt. Die Salatsauce war eine mit Olivenöl und Weissweinessig mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und einem Tl Senf.
Nachdem Radieschen und Gurke in Scheiben geschnitten worden waren, salzte ich sie leicht.
Nachdem die Garnelen etwas Schmackes entwickelt hatten und der Spargel auch etwas “Charakter” hatte, servierte ich.

Nicht perfekt, aber gesund 🙂

Lachs Berglinsen Zucchini Spargel


Nach einiger Zeit hatte ich mal wieder Lust auf Fisch. Eigentlich hätte ich gerne eine Dorade oder einen Wolfbarsch zubereitet, aber ich hatte (relatives) Pech und es gab stattdessen Lachs, der aber sehr schön war. Nebenan gab es Spargel für unglaubliche 3,70/kg, von dem ich ein Pfund mitnahm.
Daheim schaute ich nach, was sonst noch alles da war und entdeckte eine lange nicht benutzte Menge Berglinsen.
Ein Stück Zucchini hatte ich auch noch da.
Daraus kochte ich mein Abendessen.

Berglinsen:
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Kirschtomaten in Stückchen
1 kleine Tasse Berglinsen
1 frische Thai Chili in feinen Ringen
1/2 Glas Gemüsebrühe
Schalotte und Knoblauch anschwitzen, Berglinsen dazugeben, Tomaten dazugeben, Gemüsebrühe zum ablöschen nehmen. Langsam köcheln, bis die Linsen gar sind, bei Bedarf Brühe nachschütten.
Die Linsen werden durch die Chili relativ “pikant” man kann auch scharf sagen. Es hat trotzdem gut gepasst, weil die anderen Zutaten mild sind.

Zucchini:
Quer in Scheiben von 1 cm schneiden, dann in Streifen, schliesslich in Würfel. In Olivenöl anbraten, würzen mit Salz und Baharat. Schmeckt schön würzig.

Spargel:
In einer Pfanne mit etwa 2 cm Wasser Spargel köcheln, immer wieder wenden, am Schluss ein Stück Butter auf den Spargel geben.

Lachs:
In Olivenöl auf der Hautseite anbraten, salzen und pfeffern, dann auf Zitronenscheiben betten, die Zucchiniwürfel zum aufwärmen in die Pfanne geben und sie in den Ofen schieben (160 C), nur etwa 10 Minuten.

Am Schluss den Lachs auf die Linsen setzen, Lachs daneben und Zucchiniwürfel darübergeben fertig. Sehr aromatisch!

Lachs Spargel Butter Kapern Dill


Natürlich war noch Spargel da, weil ich die 2 Pfund gestern nicht komplett verarbeiten konnte. Heute wollte ich ein Stück Lachs dazu machen und ging über die Strasse zu meinem Fischhändler.

Dort gab es ein schönes dickes Stück, nicht allzu groß, das er mir sogar noch etwas preiswerter gab 🙂  (Insgesamt ein sehr guter Deal).

Zuhause lag noch eine Limette und ich wollte den Lachs eh in Butter anbraten, also warf ich etwas Limettenabrieb und den Saft einer halben Limette einschliesslich 2 Tl Kapern in die Butter, nachdem der Lachs darin angebraten worden war. Die Butter war da schon eine Beurre noisette, eine braune Butter, die ihre eigenen Aromastoffe mitbrachte.

Eigentlich war diese Mischung eine Art von Sauce Grenoble, in der Butter, Kapern und Zitronenstückchen zum Einsatz kommen. Mit der Limette war es fast noch erfrischender 🙂

Der Lachs hatte in der Mitte noch einen fast rohen, aber warmen Kern, das war wunderbar. Es hat jedenfalls sehr gut gepasst und geschmeckt.

Den Spargel hab ich natürlich auf die übliche Art gemacht 🙂

 

 

 

 

 

Pizza Gamberi mit Veränderungen


Ich mußte aufgrund spontaner Veränderungen 4 Gamberi in die Tiefkühltruhe geben. Jetzt wollte ich die nicht lange versauern lassen un dachte, daß ich die ganz spontan auf eine Pizza lege.

Es war schön warm, als ich von der Arbeit kam und so nahm ich mein Rad, um die Geschäfte abzuklappern. Im REWE fand ich ein deutsches Mehl, das dem Tipico 00 gleicht und optimal für Pizzas geeignet ist. Gleich daneben sah ich im Frische Kühlschrank eine Dose mit Burrata. Normalerweise essen das Leute, die diesen geschmacksarmen Käse auch flüssig lieben, aber ich dachte, er sei ein PizzaExperiment wert und kaufte ihn für  €1.09 die Kugel.

Statt dem üblichen Knoblauch-Olivenöl-Gemisch machte ich mir eine grüne Bärlauch-Olivenöl-Mischung und träufelte die auf die Pizza. Dazu gab es noch Champignons, Thun und Oliven.

Abgesehen davon, daß die Burrata leider keine Farbe annahm, denke ich, daß ich heute den Kardinalfehler aller Pizzabäcker gemacht habe und einfach zuviel draufgeworfen habe.

Immerhin weiß ich jetzt, was nicht geht, und dazu gehört Burrata. Bärlauch vielleicht auch, jedenfalls in gemörserter Form. Vielleicht kommt er besser, wenn man die ganzen Blätter auf die heiße Pizza gibt?

 

 

 

 

 

 

 

Lachs Avocado Quiche


In einem der Hefte, die in Supermärkten ausliegen, speziell zu den Feiertagen, sah ich eine Lachsquiche mit Räucherlachs, die sah gut aus. jetzt hatte ich aber gestern ein Netz von 4 Avocados für 2.79 im Rewe erstanden, was für Rewe und alle anderen ein super Preis ist. Eine habe ich schon gestern verarbeitet, aber zu Lachs ist sie ja geradezu ein “No-Brainer” soll heissen ist ja logisch, daß das zusammengehört!

Beim Mürbteig hab ich es mir ausnahmsweise einfach gemacht und einen gekauften Teig benutzt.

Da ich eine kleinere Form benutzte, nahm ich statt 300 g geräucherten Lachs nur 100 g, dafür aber Bio Qualität.

Eigentlich war es ganz simpel:

2 Frühlingszwiebel in dünne Scheibchen schneiden und mit einer ebenfalls fein gewiegten Zwiebel in Olivenöl sanft anbraten.

Die Tarteform mit dem Teig auskleiden, die inzwischen lauwarme Zwiebelmasse hineingeben, den in Streifen geschnittenen Räucherlachs obenauf geben und eine Mischung aus 2 Eiern und 100 ml Sahne (Creme fraiche geht natürlich auch) verkleppern und einfüllen. Man kann nach Belieben Dill, Petersilie oder auch das Grün vom Fenchel dazugeben, oder auch andere exotischere Varianten ausprobieren. Meine Quiche blieb “au nature” und hat so auch sehr gut geschmeckt.

Fazit: Ich fand, die Avocado als Korrektiv sehr gut, weil der Räucherlachs schon ziemlich salzig/dominant war. Im größeren Originalrezept standen sich 300 g Räucherlachs und 4 Eier mit 100 ml Sahne gegenüber, ein Verhältnis, das umso salziger gewesen wäre. Und ich liebe Salz- aber das wäre zuviel gewesen. Die Avocado hat aber dankenswerterweise einen Teil davon geschluckt 🙂

Beim Anrichten legte ich außer ein paar zusätzlichen Avocadoscheiben noch Scheiben einer Salatgurke dazu, die auch ein bisschen Olivenöl und Weissweinessig abbekam.