Lammhüfte Bulgur Karotten Bohnen


Die Hüfte nahm ich Mittwoch bei Metzger Zorn mit. Daheim hatte ich frische Bohnen und Karotten. Dazu wollte ich Bulgur mit ein paar Einlagen kochen.

Für den Bulgur hackte ich eine Schalotte und eine halbe Knoblauchzehe, ausserdem 4 getrocknete Aprikosen in ganz kleine Würfel und für später ein paar Fetawürfel. Dann briet ich zuerst die Zwiebel und den Knoblauch, gab die Aprikosen dazu und dann Cranberries, den Bulgur und eine Tasse Wasser.

Einmal aufkochen und ich stellte die Hitze aus. Nach etwa 10 Minuten war der Bulgur gut, und der Feta kam mit hinein.

Karotten und Bohnen kamen beide ins gleiche Salzwasser und verblieben, bis sie gar waren. Danach hab ich sie warmgestellt.

Die Lammhüfte wurde mit Salz und Pfeffer gewürzt, dann von allen Seiten scharf angebraten, kurz herausgenommen, damit ich wieder Schalotte und Knoblauch anbraten könnte, dann mit wenig Port und später mit etwas mehr Rotwein abgelöscht, Thymian und Rosmarin dazu, das Lamm auch wieder und in den Ofen damit, mit einem Temperaturfühler (59 C)

Nach dem Klingeln das Lamm herausgenommen, warm gestellt, Sauce abgeschmeckt, Bulgur, Gemüse und das aufgeschnittene Lamm aufgetragen, die Sauce napiert und die gante Chose fotografiert 🙂

Anmerkung: Es ist natürlich keine vollwertige Sauce. Dafür aber ist sie ein Traum! Als die Sauce kurz vor dem idealen Einkochpunkt war, zog ich die Pfanne auf eine kalte Platte und rührte noch ein gutes Stück Butter hinein.

Jetzt war die Sauce gut! Zum Lamm passte sie perfekt-durch die Kräuter mediterran und lecker.

Der Bulgur soll hier nicht ohne Kritik bleiben. Ich mag Bulgur wegen seiner Anpassungsfähigkeit. Hier waren kleine Aprikosenstücke, Schalotten und Knoblauch, aber auch Feta mit dabei. Ich hatte 4 Aprikosenscheiben kleingeschnitten, aber die Süsse war erst nicht bemerkbar. Den Feta hab ich allerdings leicht herausgeschmeckt. Die Cranberries gab ich auch zu Anfang mit dazu und sorgte mich ein bisschen, weil sie pur eigentlich ziemlich sauer sind (Niemand isst ungesüsste Cranberries!), aber sie fanden Süsse beim Bulgur, oder bei den Aprikosen und die Mischung schmeckte süss-säuerlich mit sehr angenehmen fruchtigen Komponenten 🙂

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Casareccia Pfifferlinge Paprika Tomaten Oliven Feta


Ich musste nach der Arbeit noch schnell in die Stadt, Geld holen und ging noch schnell zum Pischzan, dem Edeka mit ungarischen Wurzeln. Dort sah ich aber nichts, das meinen Appetit anregte, ausser einer Paprika, die sich herausstellte als Apfelpaprika aus Rumänien, eine flache und gedrungene Sorte. Ich nahm eine mit und überlegte schon, wie ich sie in ein Pastagericht integrieren könnte.
Jetzt musste ich noch schnell zurück zu meinem Gemüsehändler, um dort noch nachzuschauen, ob er Pfifferlinge hat. Hatte er und dazu noch geile Tomätchen, dünnwandig, süss und teuer, ausserdem eingelegten Feta, auch eine sehr gute Qualität, extra mit einer Thai Chili und Taggiasca Oliven. Ein kleiner Strauss glatte Petersilie rundete den Einkauf ab und liess mich dem Kochabend entgegenfiebern 🙂 .
Die Casareccia Pasta hatte ich vor ein paar Wochen gekauft, aber noch nicht probiert. Ich hatte davon einmal ein Weihnachts Spezial, irgendwelche “tollen” Custom Nudeln, die aber 25 Minuten brauchten, um bissfest zu werden. Diese hier waren ganz anders: Nach etwa 10 Minuten testete ich sie und hatte sie dann schon nach etwa 13 Minuten auf dem Teller.

Zu dem Topping ist zu sagen, dass ich alles für ein mis en place vorbereitete, sprich putzte, zurecht schnitt und in kleine Schälchen gab, damit ich nur noch danach greifen musste.
Zuerst gab ich den Apfelpaprika in kleinen Quadraten mit dem Thai Chili in heisses Olivenöl und briet ihn langsam gar, dann gab ich die Pfifferlinge dazu, anschliessend wurden diese Zutaten geparkt.

Dazwische hatte ich die Pasta aufgesetzt. Als sie fast soweit war brachte ich die Pfanne zurück auf Temperatur, gab 5 der Tomaten dazu, liess sie schmelzen und streute etwas Petersilie drüber.
Als alles miteinander vermischt war gab ich Feta und Oliven obenauf und streute nochmals Petersilie drüber.

Fazit: Man würde meinen, dass Pfifferlinge und Feta verschiedenen Kulturkreisen angehören. Mag sein, dann eben ein Hoch der kulturellen Verständigung! Es hat alles zusammen wunderbar geschmeckt, ein Spaziergang durch Süd- und Osteuropa. Ein Wort noch zu den Apfelpaprika, weil man die sehr selten sieht: Sie sind dickfleischig, süss und sehr gaumenschmeichelnd. Eben gar nicht wässrig, wie die normalen Paprika und auch nicht dünnwandig wie meine üblichen Lieblinge, die Spitzpaprika. Die Exemplare, die ich sah, waren etwas klein zum Füllen, aber vielleicht könnte man sie als Fülle benutzen, sie waren jedenfalls ausgesprochen wohlschmeckend.
Eigentlich wollte ich am Schluss noch etwas Parmesan drüber reiben, aber ich habs vergessen und auch nicht vermisst 🙂
Das Gericht ist vegetarisch. Ohne Feta ist es vegan.

Feta Gemüse überbacken


Heute hatte ich Lust auf etwas sommerliches. In Gasthäusern sehr beliebt ist gebackener Feta mit verschiedenen Zutaten.
Ich hatte ein Stück Feta im Haus und ausserdem die üblichen Verdächtigen:
Peperoni
Tomaten
Gurken
Paprika
Zitronenscheiben
rote Zwiebeln
scharfe Chili
Knoblauch
Olivenöl

Das Stück Feta wurde zusammen mit dem Gemüse in den Ofen geschoben, etwa 20 Minuten. Danach richtete ich den Käse mitsamt dem Rest auf Gurkenscheiben an.
Einfach, lecker und vegetarisch.

Cantaloupe Feta rote Zwiebel Minze Limette


Vor ein paar Tagen kaufte ich eine Cantaloupe Melone und etwas Serrano Schinken dazu. Heute hatte ich aber keine Lust auf den Schinken, sondern nahm etwas Minze, dazu Feta, rote Zwiebel und Limettenabrieb wie Limettensaft (von beidem wenig) und machte bei diesem heissen Wetter einen leckeren und frischen Salat.
Man könnte meinen, daß der Käse und die Minze nicht zusammenpassen, aber Millionen Griechen können nicht irren 🙂
Die Melone bearbeitete ich mit einem Parisienne, einem Kugelausstecher. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ausser, dass es sehr gut geschmeckt hat und, wie ich finde, auch noch gut aussah.

Hähnchenbrust Salat Tomaten Paprika Feta Chorizo Jalapeños Sriracha


Dieser Salat brauchte nur den Salat und die Hähnchenbrust als neue Zutaten. Der ganze Rest war schon da und froh verwendet zu werden.
Mein Gedanke war etwas zu machen, das eine gewisse Schärfe hatte, ohne zu scharf zu sein…
Ich hatte Jalapeños, die viel schärfer als sonst waren. Mir fiel ein, daß immer, wenn man Chilis heiss macht, deren Schärfe nachlässt, also versuchte ich das indem ich die Paprika mit den Jalapeñoscheiben und der Hähnchenbrust in der gleichen Pfanne anbriet.

Dazwischen wusch ich den Salat und die Tomaten, teilte den Feta in kleine Würfel und briet die kleinen Chorizowürfel auch an.
Für die Salatsauce machte ich meinen Standard: 1 El Essig, 3 El Olivenöl, 1 El Senf, Salz, Pfeffer und eine kleine Prise Zucker.
Darin wurde der Salat gewendet, um anschliessend als Bett für die anderen Leckereien zu dienen.
Am Schluss fiel mir ein, daß ich noch eine Flasche Srirachasauce hatte, und weil die nicht so scharf ist, dekorierte ich die Hähnchenbrust damit.

Lecker und pikant!

Rückensteak Iberico Khritaraki Tomaten Peperoni Feta


Beim einkaufen sah ich eine Abteilung, die individuell abgepackte spezielle Fleischsorten anbot, wie zum Beispiel Entrecote vom irischen Weiderind oder auch Rückensteak vom Iberico Schwein. Genau so eines kaufte ich am Samstag.
Ich machte dazu einen kalten Salat aus Khritaraki Nudeln, in die ich Peperoni, Tomaten, Feta, Oregano und Petersilie hineinschnitt. Dazu gab es ein bisschen Olivenöl und Knoblauch.
Das Fleisch marinierte ich mit Olivenöl und Knoblauch für etwa eine Stunde, bevor ich es in einer Grillpfanne anbriet. Insgesamt etwa 4 Minuten pro Seite (2×2 Minuten)
Das Fleisch hat einen intensiveren Geschmack als reguläres Schweinefleisch und einen schönen Biss.
Insgesamt ein sehr leckeres Essen!

Sardinentatar Ochsenherztomaten Feta


Vorgestern sah ich bei “Die See kocht” einen schönen Salat mit Sardinentatar.
Ich kann mich daran erinnern, daß eine meiner ersten selbständig zubereiteten “Essen” eine Dose Sardinen war, die ich als 6-7 jähriger selbst aufmachen konnte und durfte. Wir hatten sie auch immer im Haus und sie waren bei mir sehr beliebt.
Jedenfalls hat mich ihr Teller daran erinnert und motiviert, ihn einmal nachzubauen 🙂

Ich hatte noch in einem Kommentar behauptet gute Sardinen zu bekommen, aber Samstag Nachmittag in Pforzheim, wo die halbe Stadt die Türen um 14:00 verschliesst, war es dann doch nicht so einfach.
Es hat aber trotzdem noch für zwei Dosen Sardinen von Followfish gereicht, die auch sehr lecker waren.

Dafür hatte mein Gemüsehändler gegenüber wunderschöne Ochsenherztomaten in rot gelb und sogar in grün, nur wäre das zuviel des Guten gewesen.Aber eine rote und eine gelbe nahm ich von ihm mit.

Ich hab mich eigentlich ganz ans Rezept von DSK gehalten, nur Details waren anders.

2 Dosen Sardinen von je 67g, abgetropft
Die Tomaten dünn (3-4 mm) aufschneiden, abwechselnd auslegen
Feta in Würfeln schneiden

Die Sardinen mit zwei Gabeln zerpflücken
2 Tl Kapern zerhackt
2 El Oliven, auch zerhackt
4-5 Basilikumblättchen klein hacken und ebenfalls untermischen
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer, beides aus der Mühle
1 Thai Chili ganz klein hacken
Alles vermischen

Mit einem Ring auf das Tomatencarpaccio setzen, Carpaccio mit Olivenöl und Zitronensaft beträufeln und mit gehackten Basilikumblättern bestreuen.

Es war so gut, wie es aussah und ich danke für die Inspiration 🙂