Hähnchenschlegel Bulgur Rotkrautsalat Aprikosenchutney


Der Schlegel stammt vom guten Hähnchen und musste nur noch im Ofen erwärmt werden.

Dazu gab es den Rotkrautsalat von vor zwei Tagen (der zum Pulled Beef).

Neu war das „Chutney“, kein ganz echtes Chutney, aber eine leckere Kombination aus Elementen, die teilweise auch im Chutney zu finden sind.

Chutney:

1 Aprikose, reif, in Würfeln

3 Frühlingszwiebel, nur das Weisse, in Stückchen

Petersilie

1 Jalapeño, in kleinen Stückchen

1 Schluck Rosé

 

Bulgur:

Bulgur 1/2 Tasse mit einer Tasse Wasser aufkochen, Hitze ausstellen, ziehen lassen,

Baharatgewürz dazugeben 1/2 Tl  (Baharat aus Libanon, Jordanien, Syrien, Israel besteht aus Koriander, Paprika, Kreuzkümmel, Chili, schwarzer Pfeffer, Muskatnuss, Nelken, Kardamom und Zimt)

Gewürz gab ein orientalisches, leicht süßliches Aroma mit – sehr angenehm!

 

Insgesamt ein sehr stimmiges Gericht. Das Chutney hat auch sehr schön zum Bulgur gepasst, die Jalapeño hatte zwar eine gewisse Schärfe, aber nicht, wo sie gestört hätte.

Zum Verhältnis Huhn und Pfirsich brauch ich nichts zu sagen – Gerichte von Spanien über Frankreich über den Orient bis nach Indien sprechen eine klare Sprache 🙂

Der Rotkrautsalat gab den nötigen Crunch dazu, was will man mehr?

 

 

 

 

 

Enchilada Ente Mole Tomatillo Salsa


Wie angekündigt machte ich heute die Enchiladas. Ich hab zwar auch schon Tortillas aus Maismehl selbst gemacht, aber es lohnt den Aufwand nicht, wenn man gerade 4 für 2 Tage braucht.

Also gekauft.

Den zweiten Entenschenkel nahm ich aus dem Kühlschrank, pflückte das Fleisch vom Knochen und wärmte es im Ofen auf.

 

Für die Mole hatte ich alles außer ungesalzene Erdnüsse im Haus.

40 g Schweineschmalz

1 Zwiebel

8 Knoblauchzehen

Zwiebel und Knoblauch hacken und im Schmalz glasig werden lassen.

6 Cocktailtomaten im Ofen rösten, Haut abziehen

40 g ungesalzene Erdnüsse

1 El Oregano getrocknet

1 Stange Zimt in kleineren Stücken

1/4 Tl Anissamen – ich hatte Fenchelsamen

3 Pfefferkörner

1 ganze Nelke

1/4 Tl Thymian

1 Tl Kakao (echten)

2 Stück Zartbitterschokolade 70%

In einem Mixer alles außer der Schokolade mixen, dann Zwiebeln und Knoblauch mit pürieren, dann erwärmen und die Schokolade schmelzen lassen.

 

Eigentlich sollten 12 getrocknete Guajillo Chiles in Wasser erwärmt und entkernt werden, aber ich hatte nur 4. Jede dieser Schoten ist etwa 15 cm lang. Für mich waren es genug Chiles.

Dann kommen 40 g Rosinen/Sultaninen mit ins heisse Wasser gegeben werden. Wer die nicht mag, gibt etwas Zucker dazu. Ich hatte Sultaninen, man schmeckt sie nicht raus, wenn sie püriert sind.

Am Schluss gibt man 350 ml Hühnerbrühe dazu und mischt die restlichen 50 ml mit Maismehl/Masa harina/Polenta, die man unter rühren in die heisse Sauce gibt. Immer schön umrühren, sonst brennt es schnell an!

 

Für die Salsa hab ich 4 Tomatillos mit den Tomaten mitgeröstet und gehäutet. Wer in einer Großstadt wohnt, findet sie vielleicht in einem gut sortierten Gemüseladen oder auf dem Markt bei den Exoten. In Berlin geht man einfach ins KaDeWe 🙂

Die Tomatillos hab ich im Mixbecher gemixt. Dazu kam noch 1 weisse Zwiebel und 2 Knoblauchzehen, eine Jalapeño und Cilantro, der Saft einer halben Limette und Salz in den Becher, um mit dem Zauberstab aufgemixt zu werden. Das gibt eine wunderbar säuerliche Salsa. Man kann wohl auch eine Avocado mit hineinmixen um einen Dipp für Chips herzustellen, der etwas anders ist.

Als Zugabe legte ich noch eine halbe Avocado dazu, außerdem etwas Eisbergsalat und eine Tomate. Vorher schob ich die Enchiladas, die ich mit dem Entenfleisch gefüllt und mit der Mole bedeckt und mit Cheddar belegt hatte, kurz in den Ofen.

Hat sehr gut geschmeckt, und bestimmt nicht wie in den ganzen „authentischen“ Mexikanern oder TexMex Läden, die es überall gibt.

Und wer sich für getrocknete Chiles interessiert: https://www.mercadomexicano.de/shop/tortillas/

Ich kauf dort nur ein, ich bekomme für den Hinweis nix und bin auch nicht gefragt worden. Die Chiles sind echt preiswert, und die Auswahl an anderen Lebensmitteln ist auch nicht schlecht. Man kann sich sogar für kleines Geld an bestimmten Tagen frisch gemachte Tortillas schicken lassen!

 

 

 

Taco Salat


Hab ich glaub schon mal gepostet, aber jetzt im Step-by-Step Verfahren.

1. Salsa

3 große Tomaten in Würfel schneiden, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Salz, Koriandergrün und nach Geschmack Jalapenos dazugeben.

 

2. Guacamole vorbereiten. 1 Avocado halbieren und aushöhlen, in kleine Quadrate schneiden. Saft einer Limette dazu, auch etwa 1 Tl Salz. Von der Salsa 2 El und fein geschnittene Frühlingszwiebeln.

 

3. Cheddar Käse reiben. Ich habe jetzt einen richtig guten Cheddar durch meinen Affineur, Herrn Ruf, aber bei Aldi und Lidl gibt es preiswerte und ebenfalls interessante Stücke Cheddar (bei Lidl hab ich schottische Stücke gesehen?).

 

4. Die Schüssel: Ein Maistaco, den ich aber gekauft habe. Die Zubereitung aus Grundzutaten ist aber auch ganz einfach. Hier ein Link dazu https://www.thespruce.com/step-by-step-corn-tortillas-by-hand-2343042

 

 

5. Erste Stufe: Salat. Ein von mir sonst verschmähter  Eisbergsalat. Hier bietet er aber den Crunch, der dazugehört.

 

67. Zweite Stufe: Angebratenes Rinderhack mit Schalotten und Knoblauch

 

7. Dritte Stufe: Guacamole dazu.

 

8. Vierte Stufe: Salsa dazu.

9. Käse dazu. Und überbacken. Natürlich Koriandergrün satt 🙂

 

Für alle die es besonders scharf mögen gibt es mehr Jalapenos oder auch eine der Hot Sauces (bei mir eine von Tabasco, und zwar deren Habanero Hot Sauce).

Pulled Pork Fried Green Tomatoes Mangosalsa


Heute morgen auf dem Markt sah ich grüne Tomaten, die der Händler (der große Gemüsestand im hinteren Eck an der Enz) stolz für sich präsentierte. Er wusste wohl, daß es verschiedene Kochkulturen gibt, welche die unreifen Früchte schätzen. Und so war es: Bevor ich dran kam, bediente er nacheinander 2 Herren, die genau wussten, was sie wollten. Ich nahm ein halbes Pfund der kleinen Tomaten mit, das waren 4 größere und drei kleine. Vorher wusste ich noch nicht, was ich kochen wollte, aber nach diesem Kauf war es mir klar. Von diesem Stand nahm ich noch ein Bund Koriandergrün und ein paar rote Flaschentomaten mit, an einem anderen Stand gab es eine noch nicht vollreife Mango und Frühlingszwiebel. Jalapenos hatte ich noch daheim.

Später holte ich noch einen Schweinenacken von 1 kg. Den gab ich um 14:30 bei 140 C in einen Bräter mit Deckel, nachdem ich ihn mit 1/3 Flasche Bamberger Rauchbier befeuchtet hatte.

Vorher gab es einen Rub für den Nacken. Hier das Rezept, von dem noch etwas übrig war, und dem ich nur zwei El scharfes Paprikapulver dazugab:

Dabei waren milder und scharfer Paprika, 2 Nelken, 1 Pimentkugel, Senfkörner, Korinderkörner/Pimenton de la Vera, Zucker, Salz, Pfeffer, Cayenne, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Cumin und eine Prise Kümmel. Die wurden in meiner Gewürz(Kaffee)mühle pulverisiert und über beide Fleischstücke gegeben und eingerieben.

Nach zwei Stunden drehte ich die Hitze auf 125 C herunter und gab ein weiteres Drittel des Bieres dazu.

 

Jetzt machte ich eine Sauce für das Pulled Pork. Sie bestand aus:

1 Dose kleiner Tomaten von Mutti

2 getrocknete Chilis (Pasilla, Chipotle)

2 El Zucker

Salz

3 El Weissweinessig

Pfeffer

3 El Paprikapulver

2 El Pimenton de la Vera (Rauchpaprika)

1/2 Dose Wasser

1 Tl Senfkörner

1 Tl Korianderkörner

1 Tl Cuminsamen

 

alles im Standmixer eine halbe Minute mixen, ruhen und nochmal mixen und nachwürzen.

Das ist die Mischung, mit der das Pulled Pork vermischt wird. Ich habe davon etwa die Hälfte gebraucht, weil das Fleisch darin angefeuchtet und vermischt wird, aber nicht darin schwimmen soll.

 

Fried Green Tomatoes:

Die Tomaten wurden in Scheiben von 7 mm geschnitten und auf ein Papiertuch gelegt, um abzutropfen. Ich richtete eine Panierstrasse ein, mit Mehl, Ei und Paniermehl aus Knödelbrot. Im Original wird grobes Maismehl genommen, damit wird die Panade fester. Man kann, wie Herr Ruf, mein Käseaffineur heute bemerkte, auch Panko dazu nehmen, dann wird es eine Japanisch-Amerikanische Produktion :-).

Die Tomaten werden in einem Öl-Butter-Gemisch langsam braun gegart, schön langsam, damit die grünen Tomaten auch weich werden. Die werden übrigens, bevor sie paniert werden, gesalzen und gepfeffert.

 

Mangosalsa:

1/2 nicht ganz reife Mango (ist nicht so süß) in kleinen Würfeln

1 Flaschentomate, gewürfelt

kleine Handvoll Koriandergrün gehackt

Saft einer Limette

1 kleine Knoblauchzehe, gehackt

1 Frühlingszwiebel

1/2 Jalapeno, klein gehackt

Die Zutaten leicht mixen (ich hab da einen kleinen Mixer von Fissler, da muß ich eine Schnur ziehen und das Messer bewegt sich). Es soll noch stückig sein. Es war mir noch ein wenig zu trocken und ich gab 2 Tl der Tomatensauce dazu – das hat gut gepasst.

Ich hab zum Anrichten einen English Muffin genommen, um den Sandwich-Charakter des Pulled Pork beizubehalten. Dazu gab es die Tomaten und die Salsa, die ich auch zu beidem genoss.

 

 

 

Kalbsnackensteak Kaiserschoten Mais Kartoffeln


Ich bekam heute beim Metzger ein Kalbsnackensteak. Das kannte ich bisher noch nicht, nur die Entsprechung von Schwein und Rind.

Da ich einige Sachen im Haus hatte, machte ich einiges dazu.

Etwas weniger wäre auch OK gewesen 🙂

Zuerst schnitt ich eine geschälte Kartoffel in ganz dünne Scheiben und schichtete die dann in Form einer Rosette auf ein gebuttertes Backpapier. Die Rosette wurde gesalzen und gepfeffert.

Sie wurde eine knappe halbe Stunde im Ofen bei 190 C gebacken. Bevor ich die Rosette in den Ofen schob, gab ich noch eine Flocke Butter in die Mitte.

 

Als nächstes putzte ich meine letzte Spitzpaprika und schnitt sie in kleine Stücke. Die briet ich in Rapsöl an und gab nach kurzer Zeit 4 geviertelte Kirschtomaten dazu. Dann gab es Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker und einen kleinen Schluck Weißwein dazu. 2 Knoblauchzehen und eine rote Zwiebel komplettierten die Zutatenliste. Nachdem alles weichgegart war, gab ich die Masse in ein Gefäß für den Pürierstab. Es gab noch eine fein gehackte Jalapeno und eine kleine Handvoll frischen Basilikum dazu. Dann wurde püriert.

Die Sauce gab es später als Grundlage unter den Kaiserschoten. Die wurden nur in Salzwasser knackig gegart und dann kalt abgebraust, um die Farbe zu behalten.

Einen Maiskolben hatte ich auch, den machte ich wie immer, einfach 20-25 Minuten ohne Salz in Wasser kochen.

Ich gab das Steak in eine Pfanne und briet es langsam auf beiden Seiten an. Es ist durchzogen von Fettstreifen (wie auch beim Schweinehals) und muß eine Weile garen, damit ein Teil des Fetts wegschmelzen kann. Das bedeutet auch, daß es kein Fleischstück ist, das man medium-rare zubereiten sollte.

Das Ergebnis war ziemlich gut. Es gab zwar noch Fett, aber man konnte es gut erkennen und daran entlang schneiden. Zum Schluss verbrauchte ich noch den letzten Rest Steinchampignons, die ich blättrig aufschnitt und in die Pfanne mit dem Steak gab.

 

Von der Sauce hab ich noch einiges mehr, die kommt nochmal zum Einsatz, vielleicht als Pastasauce 🙂

Die Kartoffelrosette war zwar lecker, aber ich hatte gehofft, daß sie mehr zusammenhält. Es waren wohl Kartoffeln mit zuwenig Stärke, um das zu erreichen. Geschmeckt haben sie trotzdem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thun Paprika Mango Pfifferlinge


Beim Fischhändler über die Strasse gab es ein Stück Thun, das ich unbedingt haben wollte. Beim Gemüsehändler daneben gab es frische Pfifferlinge, Schnittlauch und Limette.

Zuhause hatte ich noch Spitzpaprika, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Jalapeno und eine Mangohälfte.

Paprika, Frühlingszwiebel, Jalapeno und Knoblauch wurden erst kleingeschnitten und dann scharf angebraten, dann langsamer gegart. Später gab ich die Mangostückchen der zweiten Hälfte dazu und schmorte sie mit, bis sie schmolzen. Die Paprikamischung war sehr reizvoll: Sie hatte die natürliche Süße der Paprika, zusätzlich auch die der Mango und dann noch die zwiebelige Grundlage der Frühlingszwiebeln und eine leichte Schärfe durch die Jalapeno.

Die Pfifferlinge briet ich in einer zweiten Pfanne vor und stellte sie danach zur Seite.

Die zwei Thunmedaillons wurden mit grobem Salz gewürzt und auf beiden Seiten kurz aber scharf angebraten. Ich schnitt die Medaillons auf und gab die Pfifferlinge noch mal hinein.

Ich gab noch den Saft einer halben Limette in die Paprika-Mango Mischung und ließ alles noch einmal aufkochen.

Jetzt mußte ich nur noch anrichten. Lecker war es!

 

 

 

 

 

Schweinelende Mangosalsa Spargelbulgur


Es gab noch Lebensmittel von gestern, die verarbeitet werden wollten. Mango und Avocado hatte ich jeweils noch eine Hälfte da.

Eigentlich hatte ich Lust, zu grillen, aber es gab keine grillspezifischen Angebote und der Wetterbericht war auch zweifelhaft…

Also disponierte ich um. Beim Metzger bekam ich eine schöne Schweinelende.

Auf dem Markt fand ich beim Pfälzer tolle glatte Petersilie, bei einem anderen Stand gab es deutschen grünen Spargel, so schlank wie der italienischeund sehr frisch.

Später ging ich noch bei meinem Gemüsehändler vorbei, um mir einen Pfirsich, eine Limette und 2 Jalapenos zu holen.

Damit hatte ich alles zusammen.

 

Ich wollte eine Salsa auf Mangobasis machen und gab dazu noch ein paar andere Zutaten dazu.

1/2 Mango in kleinen Würfeln

1 Pfirsich in kleinen Würfeln

1/2 Avocado in kleinen Würfeln

1 Tomate in kleinen Würfeln

1 kleine rote Zwiebel in feinen Streifen

1 Jalapeno entkernt

Saft einer Limette

Petersilie

Salz

 

Sowohl Mango als auch Pfirsich waren reif und süß, daß der Kontrast zu der Säure der Limette und der Schärfe der Jalapeno ein schöner war.

 

Den Bulgur setzte ich an, indem ich auf eine Einheit Bulgur 1,5 Einheiten gesalzenes Wasser gab. Ich kochte beides im Topf mit Deckel auf und zog es dann vom Feuer.

Dazwischen nahm ich 5 Stangen des Spargels, schälte die Enden, schnitt ihn dann ihn bissgrosse Stücke und briet ihn in Öl mit etwas Salz an. Das dauerte nur wenige Minuten.

Dann zog ich ein paar Zesten von einer Bio-Zitrone, hackte die klein und gab sie, gehackte Petersilie und die Spargelstücke in den Bulgur. Dem gab ich auch noch zwei El Olivenöl dazu.

 

Jetzt schnitt ich 2 Stücke von der Lende, salzte und pfefferte sie und briet sie langsam von allen Seiten an.

Es hat sehr gut geschmeckt, wobei ich ursprünglich die Salsa fürs Fleisch angedacht hatte. Sie hat tatsächlich dann besser zum Bulgur gepasst, weil er dadurch einfach interessanter geschmeckt hat.

 

 

 

 

Entrecote Chimichurri Kartoffelsalat


Nachdem ich das Rezept von Cornelia (Die See kocht) für Chimichurri gelesen hatte, ging mir durch den Kopf, daß ich das auch schon gemacht hatte…

Dann hab ich nachgeschaut. Tatsache ist, daß ich 2010 einmal Chimichurri erwähnte. Damals hatte ich ein großes Glas getrocknete Kräuter und Gewürze gekauft, das als Chimichurri verkauft wurde.

Um die Sauce herzustellen sollte man alles mit Öl anrühren. Das war ein Reinfall.

Später hab ich dann etwas darüber gelesen, wie es richtig geht, aber es wohl nie ausprobiert (oder aber nicht dokumentiert).

Cornelia’s Rezept war allerdings so ansprechend, daß es dieses Mal kein Halten gab.

 

1 Bund glatte Petersilie

4 Knoblauchzehen

2 Chilis, 1 Habanero und eine Jalapeno beide ohne Kerne

1 TL Meersalz, gestrichen

1 TL Pfeffer, frisch aus der Mühle

1 TL getrockneter Oregano

Ein paar Thymianzweige getrocknet

Gutes Olivenöl zum Auffüllen

2-3 EL Weissweinessig

Saft einer Limette und Limettenabrieb

Lorbeerblatt frisch oder getrocknet

 

Ich hab mich an ihr Rezept gehalten, hab aber die getrockneten Chilis mit frischen ersetzt. Außerdem sah ich später auf ihrem Foto eine rote Zwiebel die unerwähnt bleibt. Die ist bei mir nicht dabei. Das Ergebnis war eine scharfe, aber auch süßliche Sauce, die sehr viel Aroma hatte und hervorragend zu dem Entrecote vom Charolais-Rind passte, das ich dazu briet.

Dazu gab es einen Kartoffelsalat mit Kalbsbrühe und Schalotten, Weissweinessig, Rapsöl, und Bärlauch in Streifen geschnitten.

Insgesamt sehr gut, die Sauce ist der Hammer!

 

 

 

 

 

 

Quesadilla Black Bean Salsa Endiviensalat


Wer hier öfters liest, weiss, daß ich es nicht allzu lange ohne Tex-Mex Essen aushalte.

Heute fragte ich mich schon bei der Arbeit, was ich denn kochen wollte, als mir ein Regal auffiel (für Dipps und Salsas und ähnlichem von einem Etepetete- Hersteller aus Oregon), das an der Seite Rezepte wie Postkarten aufgereiht hatte. Ich griff mir eines und las, was es da gab. Ich muß erwähnen, daß ich schon mal bei einer Verkostung schmecken konnte, wie diese Salsas und Saucen sind – und ich war nicht beeindruckt. Die meisten Saucen und Dipps waren viel zu süß (typisch amerikanisch!) oder sie hatten keinen dominanten Geschmack.

Jedenfalls hatte ich mir ein Rezept für Quesadillas mit Black Bean Salsa geangelt und studierte das. Es klang gut, und ich nahm mir vor, auf dem Heimweg die fehlenden Zutaten zu kaufen.

Quesadilla: Ist nichts anderes als 2 Tortillas (Mais oder Weizen), die mit Käse, Creme Fraiche und Salsa gefüllt und langsam in einer Pfanne gebacken werden, bis sie eine schön knusprige Konsistenz annehmen und der Käse geschmolzen ist. Ich hab 2 gemacht, die zweite ist für’s Geschäft. Man ölt eine Seite mit einem Pinsel ein, dreht sie um, gibt etwas Creme Fraiche dazu und verteilt den dünn auf der Tortilla. Dann gibt man ein paar Löffel der Salsa dazu, auch relativ mager und gibt den geraspelten (Cheddar) dazu. Der ist zwar kein Muss, aber es gibt stolze Brocken bei Aldi für kleines Geld und überzeugt mich mehr als ein Gouda. Aber jeder so wie er will… Darüber gibt man blättrigen oder auch gehackten Cilantro (Koriandergrün) je nach Geschmack, macht die zweite Tortilla drauf, ölt auch Sie ein und gibt das Ganze in eine mittelheisse Pfanne. Ich hab den Käse nicht bis zum Rand verteilt, weil er beim Schmelzen eh dort hinkommt.

Dann einmal wenden und die andere Seite auch knusprig werden lassen, herausnehmen, achteln und servieren.

 

Black Bean Salsa:

Eine Dose schwarze Bohnen, abgespült

2 Tomaten in Würfeln

1 Knoblauchzehe

1 Frühlingszwiebel in Röllchen

1 Jalapeno in Würfeln

Abrieb einer halben Bio-Limette

Saft einer ganzen Bio-Limette

1 Tl Cuminsamen, angeröstet und in der Gewürzmahlmaschine pulverisiert

2 Tl Oregano getrocknet

2 Prisen Salz

Koriandergrün

 

In einer Küchenmaschine mit dem Messer zerkleinern, das brauchte fast 20 Sekunden, sollte aber nicht zu fein werden.

Nochmal abschmecken und beiseite stellen.

 

DenEndiviensalat hab ich nur geschnitten, gewaschen und ganz leicht mit Essig und Öl gewürzt.

 

War gut, auch wenn die Salsa den Käse fast erschlagen hat. Ich hab pro Quesadilla schon eine gute Handvoll geriebenem Käse genommen, und Cheddar ist ein deutlicher Käse, aber die Salsa hat einen sehr ausgeprägten Geschmack. Man könnte alternativ die Quesadillas ohne die Salsa herstellen, und die dann als Dipp dazu reichen.

Und wer Chips isst, ob Mais- oder Kartoffelchips, der hat an dieser Salsa eine Alternative zur Guacamole oder diesen schrecklichen Fertig-Käsesaucen aus dem Glas 🙂

Die Salsa ist übrigens vegan und sehr nahr- und schmackhaft, der Rest immerhin noch vegetarisch.

 

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Schweinebauch Guacamole Reis


Mein Freund R. meint, ich habe nicht genügend Reisgerichte, speziell welche aus dem asiatischen Raum.

Ich versuchte zu erklären, daß ich nicht genug Wissen (und auch kaum Kochbücher) habe, um mich frei und souverän in dieser Welt bewegen zu können.

Wenn ich mal Appetit auf Asiatisches habe, werfe ich meist zu viele verschiedene Dinge zusammen.

Y., die Lebensgefährtin des Sohnes meines ältesten Freundes (kompliziert!) ist aus China und bekochte uns schon mehrmals. Auch durfte ich ihr einmal helfen, was für mich ein Augenöffner war. Aber ohne weitere Anleitung ist das sehr schwer. Vielleicht sollte ich nach einem guten Kochbuch Ausschau halten!

Jedenfalls gab es heute Basmatireis zur Hauptspeise. Ich hab mich an die Packungsangabe gehalten, statt den Reis wie immer zu machen, und er wurde perfekt! Hier wird der Reis in einen Liter kochendes Wasser eingerührt und dann 10 Minuten leise geköchelt. Danach über ein Sieb abgeseiht und ausgedämpft und mit ein paar Frühlingszwiebelstreifen verziert.

Dazu gab es eine Guacamole, die ich hier schon einige Male beschrieben habe:

Zutaten-

1 Hass Avocado

1 Limette

Cilantro/Koriandergrün

1 Tomate in Würfeln

1 Frühlingszwiebel in Röllchen

1/2 Jalapeno in kleinen Würfeln

 

Der Schweinebauch wurde auf der Fettseite mit einem Rautenmuster eingeritzt und mit Sambal Olek eingeschmiert und ruhen gelassen. Dann kam er eine Stunde bei 125 C in den Ofen, Fettseite nach oben. Danach wendete ich ihn, gab Wasser dazu (1 cm) und erhöhte die Temperatur auf 180 C.

Nach einer weiteren Stunde drehte ich die Fettseite wieder nach oben, schmierte sie nochmal mit Sambal ein und erhöhte die Temperatur auf 200 C.

Nach 45 Minuten nahm ich das Schwein heraus und servierte alles.

Die Haut war knusprig und scharf, das Fleisch darunter wunderbar weich und aromatisch, das meiste Fett war schon ausgelaufen.

Fazit: Der Sambal hat dem Bauch nicht geschadet, er war lecker mit extra Schärfe. Trotzem hab ich es nur geschafft, ein Crossover Gericht hinzubekommen 🙂

Ich muß wirklich nach einem guten asiatischen Kochbuch suchen!

 

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