Rösti Karamell Birne


Gestern sah ich auf youtube einen kurzen Film von Gordon Ramsay. Darin kochte er seine Variante eines amerikanischen Frühstücks – Hashbrowns, Fried Eggs und Bacon in Braunem Zucker Karamell gebraten.

Ich fand seine Art den Hashbrown/Rösti zu machen interessant, und wollte ihn nachbauen.

Er nahm ein paar mehligkochende Kartoffeln, raspelte sie und raspelte anschliessend eine Zwiebel dazu. In einem Sieb liess er die Masse abtropfen, salzte und pfefferte sie und presste sie anschliessend aus. Dann kam alles in eine mit Olivenöl geschmierte Pfanne. Er drückte alles mit den Händen bis zum Rand in die Pfanne und liess sie langsam anbraten. Nachdem die eine Seite fast soweit war, gab er alle paar Zentimeter ein Stück Butter unter den Rand – komplett herum. Nachdem er den Hashbrown gestürzt hatte, konnte man den braunen Rand sehen, wo der Hashbrown durch die Butter karamellisiert war.

Bei mir ging es nicht ganz so leicht ab, weil ich nicht die Teflonpfanne nahm, sondern meine LeCreuset Gusseisenpfanne. Und die klebt eigentlich nicht, aber bei manchen Lebensmitteln (Kartoffeln, Eier) muß die Pfanne sehr heiss sein, damit nichts klebt. Jedenfalls war es nicht so leicht, ihn zu wenden, aber dann ging es ganz gut.

Ich wollte aber nicht sein Frühstück nachmachen, sondern Birnenscheiben karamellisieren und dazu servieren.

Die habe ich geschält und in Scheiben geschnitten. Dann gab ich Butter in eine Pfanne, gab 2 El braunen Zucker dazu, und liess alles schmelzen. Dann gab ich die Birnenscheiben hinein und schwenkte sie.

Sie wurden schnell sehr weich und ich konnte sie als eine Art von Kompott zum Hashbrown/Rösti servieren. Süß und herzhaft – lecker!

 

 

 

 

 

 

 

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Oatmeal Cookies


Oder Haferflocken Plätzchen. Ich mache nicht oft Süßes, aber wenn es kühler wird, denke ich manchmal an Pies mit Obst oder aber an Kekse, die ich auch früher schon gerne gegessen habe.

Und dazu gehören auch die Oatmeal Cookies. In meiner Kindheit wurden sie mit Rosinen gebacken, was auch gut schmeckt, aber ich wollte sie heute mit etwas Schokolade verzieren und entschied mich gegen die Rosinen.

Das Rezept kommt aus dem Joy of Cooking, dem vielleicht wichtigsten allgemeinen Kochbuch der USA. Neben vielen Rezepten aus aller Welt, die sich oft erstaunlich genau am Original orientieren, gibt es auch grundsätzliche Kapitel über Haltbarmachen, Kräuter, Gararten, und anderes.

Das ist auch der Grund warum ich heute auf die amerikanische Messart umschwenke. Ich hab mich ans Rezept gehalten, mit Ausnahme der Schokoapplikation 🙂

1/2 cup Butter

1/2 cup brauner Zucker

1/2 cup Zucker

1 cup Mehl gesiebt

1/2 Tl Backpulver

1/2 Tl Backnatron

1/2 Tl Salz

1 Tl Vanille in Alkohol (hab ich hier noch nicht gesehen. Ich nahm die dickflüssige Vanille aus der Flasche von Ostmann-4 Tropfen und füllte den Löffel mit Cognac auf)

1 El Milch

1 Ei

1 Cup Haferflocken, die Kernigen

 

Die Butter wird schaumig geschlagen, dann kommen die beiden Zuckerarten nach und nach hinein.

Jetzt kommen Milch, Vanillemischung und Ei dazu und wird gut vermischt.

Mehl, Backpulver, Natron und Salz werden zusammen gesiebt und auch unter die Masse geschlagen.

Am Schluß kommen die Haferflocken dazu.

Man gibt immer einen gehäuften Tl der Masse auf ein Backblechpapier und lässt 5 cm Abstand. Sie werden bei 175 C gebacken, das dauert weniger als 10 Minuten.

Bei mir reichte die Masse für zwei Bleche, etwa für 32 Cookies 🙂

Ich hatte noch diesen Blecheimer mit der Kuvertüre, die machte ich warm und malte jedem Keks seinen individuellen „Pollock“ auf.

 

 

 

 

 

Pfifferling Kartoffel Gröstel Omelette


Ich hatte Lust auf ein Omelette, aber mit Pfifferlingen. Später dachte ich, Kartoffeln würden auch gut passen und vor allem konnte ich damit das Problem umgehen, die Pfifferlinge ins Omelette zu füllen und damit unsichtbar zu machen. Als Gröstel sieht es attraktiv aus und man sieht es auch gut.

Die Pfifferlinge hab ich gewaschen, weil ich den Sand ohne waschen nie ganz wegbekomme. Dafür brate ich sie dann erst etwa 10 Minuten ohne Fett an, um das Wasser wieder wegzubekommen. Der Vorteil dabei ist, daß sie dadurch intensiver schmecken. Dazwischen wurden die Drillinge aufgesetzt und gar gekocht (diesmal geschält), dann in kleinere Teile geschnitten und mit den Pfifferlingen in Butter angebraten.

Petersilie kommt auch noch dazu und macht das Gröstel attraktiv. Dann wird es zwischengeparkt, während ich das Omelette zubereite.

Ich hab 3 Eier genommen, damit ich eine der größeren Pfannen nehmen kann, um ein französisches Omelette herzustellen. Aber wie man sieht, hat es nicht perfekt geklappt: Das Omelette hat Farbe genommen, die Pfanne war ein bißchen zu heiß und hatte sich verbogen (Gusseisen). Trotzdem hat es gut geschmeckt. Ich liebe Eier in jeder Form und nehme nur (ich sags zum xten Mal-BioEier aus der Gegend von einem kleinen Hof). Ich zahle auf dem Markt für richtig große Bio Eier 40 Cent das Stück, also €4.00 für 10 Eier, für mich ein toller Preis für ein tolles Lebensmittel.

 

 

 

 

 

Überbackene Tomaten


Am Donnerstag hatte ich Gäste. Ich hatte als Vorspeise ein Schwertfischcarpaccio geplant (wie das vor ein paar Wochen gepostete), bekam aber morgens eine Nachricht, besser etwas anderes zu machen, weil ein Gast keinen rohen Fisch wollte. Der Schwertfisch lag zu diesem Zeitpunkt schon im Kühlschrank.

Ich brauchte etwas anderes und überlegte hin und her. Ich hatte Toastbrot im Haus und dachte deshalb an Croutons mit Geschmack, und das brachte mich auf die Idee eine Tomate oder zwei mit Gemüse, Croutons und Mozzarella zu füllen.

Zuerst nahm ich 2 größere Tomaten, schnitt den Deckel ab und entfernte vorsichtig das Fruchtfleisch mit einem Ausstecher, dem Parisienne. Das schnitt ich in kleine Würfel und stellte es auf die Seite.

Dann nahm ich eine kleine Aubergine und eine kleine Zucchini und schnitt jeweils zwei Scheiben von 5mm ab. Die wiederum wurden min Würfel von 5mm Kantenlänge geschnitten.

Als nächstes briet ich die Würfel in etwas Olivenöl an. Damit sie nicht langweilig schmecken, gab es Knoblauch und eine Schalotte dazu. Danach gab ich die Tomatenstückchen zurück, um alles ein bißchen zu tomatisieren. Die Croutons schnitt ich aus einer Scheibe Toastbrot und briet es langsam mit Olivenöl und Knoblauch an. Am Schluss gab ich noch etwas getrockneten Majoran mit dazu.

Um alles komplett zu machen, hatte ich eine kleine Kugel Mozzarella di bufola gekauft und das meiste in kleine Würfel geschnitten. Allerdings wurden 3 Scheiben ganz gelassen um die Tomaten damit abdecken und überbacken zu können. Die kleinen Mozzarellawürfel mischte ich mit allen anderen Zutaten.

Wichtig war die Tomaten nach dem Aushöhlen austropfen zu lassen. Ich hab auch eine Viertelstunde ein Küchenkrepp hineingesteckt, um die Tomate so trocken wie möglich zu bekommen. Dann wurde sie mit der Würfelmischung gefüllt.

Das führte dazu, daß Gemüse, Croutons und Mozzarella ihren Geschmack behielten und nicht verwässerten. Stattdessen umschloss der Mozzarella die Zutaten in der Tomate und obenauf versiegelte der Mozzarella die Tomate von oben. Mit den restlichen Würfeln legte ich den Boden für die Tomaten aus.

Insgesamt waren die Tomaten etwa 30 Minuten bei 200C im Ofen.

Es zeigt sich einmal wieder, daß es ruhig einfach sein darf, solange man auf Details achtet. Der Gast jedenfalls war sehr zufrieden 🙂

 

 

 

 

 

 

Blätterteig Erdbeeren Pudding


Ich wollte endlich Erdbeeren essen. Aber die werden so schnell schlecht, daß ich mir gleich überlegte wie ich sie verarbeite und wie ich sie schnell wieder losbekomme…

Am Samstag holte ich mir beim Einkauf einen Blätterteig, einen rechteckigen. Von der Hälfte schnitt ich vier Rechtecke, etwa 14×10 cm, aus dem Rest machte ich Streifen, die ich als zweite Ebene um den Rand der Rechtecke setzte. Jetzt wurden sie mit Eigelb eingepinselt und bei 200 C etwa 15 Minuten gebacken. Beim herausnehmen sah ich, daß die Mitte sehr hoch geworden war und schnitt sie am Innenrand ein und drückte sie sanft nach unten (es sollte eine Füllung hineinpassen).

Jetzt machte ich einen Vanillepudding. Rezept war aus der essen & trinken, aber ein Privatrezept und kein sehr gutes.

400 ml Milch aufkochen

weitere 100 ml Milch vermischen mit Vanille aus der Vanillestange

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eigelb

1 El Zucker

5 gehäufte Tl Speisestärke

Anmerkung: Im Rezept standen keine Grammangaben. Gehäufte Tl können weit divergieren. Mein Pudding wurde ganz schnell fest. Eher weniger nehmen. Wenn man alle Zutaten mischt, darauf achten, zuerst die Speisestärke in den Topf geben und dann Milch und alles andere einrühren, sonst klumpt es.

Wenn dann die 400 ml Milch kochen, die andere Mischung einrühren, noch einmal aufkochen und sofort vom Herd ziehen.

Wer einen Pudding ohne Haut will, legt ein Backpapier oder etwas Cellophan direkt drauf.

Ich liess ihn etwas abkühlen und füllte ihn in die Mitte der Blätterteigformen.

Die Erdbeeren hatte ich geputzt und in zwei Häufchen geteilt. Der größere Teil kam mit einem Schluck Wasser und einem gehäuften El Zucker in einen kleinen Topf. Bei voller Hitze verkochten sie schnell, ich half mit einem Kartoffelstampfer nach, gab noch einen halben Tl Zitronensaft und eine Prise Salz dazu und pürierte am Ende alles. Auch das liess ich ein bisschen abkühlen, um es dann über den Pudding zu löffeln. Die restlichen Erdbeeren setzte ich obenauf. Dann wurde der Rand mit Puderzucker bestreut.

Ich hab sie mitgenommen und verschenkt, nicht ohne ein halbes probiert zu haben. Wir hatten leider keine Teller oder Gabeln/Löffel und es war ohne Zwischenkühlung dann doch relativ „messy“

Mir fiel auf, daß der Vanillepudding gerne etwas süßer hätte sein können. Aber sonst ziemlich gut, das Erdbeerpüree war wunderbar intensiv!

 

 

Wassermelone Gurke Rucola Feta Basilikum


Vor kurzem sah ich ein Rezept für Wassermelone und Feta. Jetzt ist das nichts Ungewöhnliches mehr, und auch sehr lecker, aber hier wurde die Wassermelonenscheibe noch angegrillt.

Das musste ich ausprobieren. Ich wollte aber den Grill nicht wegen zwei Scheiben anfeuern also nahm ich meine Grillpfanne 🙂

Ich hatte also ein Drittel einer Hälfte Wassermelone erstanden, was an sich schon ein Problem war, und schnitt sie in 2 Scheiben mit Rest. Den Rest aß ich gleich 🙂

Nachdem ich sie in der Grillpfanne ohne Öl/Fett angebraten hatte nahm ich die Scheiben heraus um sie abkühlen zu lassen. Danach schnitt ich die Scheiben in mundgerechte Stücke.

Der Rucola wurde gewaschen, der Feta kleingeschnitten und der Basilikum gezupft. Ich schnitt eine kleine rote Zwiebel in Streifen und gab auch die zu den anderen Zutaten.

Als Salatsauce nahm ich einen Teil Condimento Bianco, und zwar weil der süßer ist als regulärer Essig. Dazu kam aber der Saft einer halben Limette, weil ich aus vorheriger Erfahrung mit Wassermelonen weiss, daß Limettensaft sehr gut dazu passt. Jetzt noch 3 Teile gutes Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer und aus die Maus- fertig.

Einmal alles schön vermischt und angerichtet, Foto gemacht und genossen!

 

 

 

 

 

 

 

Salat Bohnen Radieschen Champignons Tomaten Ei


Jetzt wo es langsam wieder wärmer wird (jedenfalls theoretisch…) hab ich mir vorgenommen, wieder mehr Salate und Gemüse zu essen. Da ist die Spargelsaison immer ein guter Einstieg.

Heute aber ausnahmsweise kein Spargel, sondern ein heller Eichblattsalat vom Pfälzer selbstangebaut, Radieschen, grüne Bohnen, Champignons, Tomaten, Lauchzwiebeln und ein Bio-Ei dazu.

Die grüne Bohnen hab ich in salzigem Wasser knackig gekocht, dann kalt abgeschwenkt. Die Champignons wurden nur geschnitten und gesalzen, die wurden von selbst weich. Die Lauchzwiebeln wurden auch nur geschnitten.

Die knackfrischen Radieschen waren das Crunch-Erlebnis im Salat! Dazu noch Tomaten und das Ei als Proteinspender.

Für obendrüber gab es Schnittlauch.

Die Sauce ist, wie so oft, eine aus gutem Olivenöl 3 El

1 El Condimento Bianco

Knoblauch verrieben

Salz

Pfeffer

Löwensenf

Daraus hab ich eine Creme gerührt, in der der Salat baden durfte. Es war ein leckeres Abendessen, das Ei hat dazu satt gemacht.