Hähnchen fricassée Variante


Gekocht hab ich es vor knapp zwei Wochen und wollte es gleich posten, aber irgendwas anderes war immer. Es ist jetzt auch nicht unbedingt der grosse Wurf, aber es war leicht, preiswert und auch schnell gemacht, und es ergab 2 Portionen aus einer Hähnchenbrust.

Die üblichen Verdächtigen bei den Zutaten: Reis (Basmati, gewaschen, bis das Wasser klar fliesst)

1 Hähnchenbrust ohne Haut (ich hatte eine Bio Brust)

1 Zwiebel, fein gewiegt

1/8 Weisswein

2 Karotten mit diesem Dreh/Schrägschnitt

Erbsen, ausnahmsweise TK

Gemüsebrühe selbstgemacht (Schnellkochtopf)

Braune Champignons in Vierteln

200 ml Sahne

etwas Mehlbutter 🙂

ein paar Fäden Safran

Die Hähnchenbrust erst der Länge nach in drei Streifen schneiden und dann in jeweils 2 Stücke zerteilen. Sie sollen nicht zu klein werden, damit sie nicht austrocknen.

Den Reis aufsetzen und 20 Minuten garen.

Zwiebel leicht dünsten, Karotten dazu, dann mit Weisswein und Gemüsebrühe ablöschen, köcheln bis noch gut bissfest, Hitze auf klein drehen, Hähnchenstücke und Sahne dazugeben, die letzten 4 Minuten die Champignons, die letzten 2 Minuten die Erbsen, die Mehlbutter und den Safran, gut umrühren und abschmecken. Es braucht ganz sicher Salz und Pfeffer, in der richtigen Jahreszeit wären auch Spargelspitzen angesagt. Man könnte auch Kaiserschoten dazutun, oder Steinpilze statt Champignons. Alles eine Frage der Jahreszeit und des Geldbeutels.

Ach ja, ich wollte eigentlich Kerbel dazugeben, fand aber keinen und nahm dann leicht gemörserte Fenchelsamen (1/2 Tl), das war sehr lecker.

6 Kommentare zu “Hähnchen fricassée Variante

  1. tontoeppe sagt:

    Das Gericht ist DAS Gericht, was ich mit der Kochkunst meiner Mutter verbinde. Bei ihr kommen (auch) braune Champignons und Spargelspitzen, außerdem Kapern und etwas Zitrone, aber keine Erbsen und Karotten hinein. Eben je nach Gusto und Geldbeutel… Liebe Grüße. Birgit

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  2. Alex sagt:

    Als ich das Gericht als kleiner Bub im Odenwald kennenlernte waren da Erbsen und Spargel. Ob diese Spargel frisch waren, bezweifle ich. Champignons waren auch drin. An Kapern würde ich mich erinnern, die gehörten zu den suspekten „Dingen“. Aber ich liebte es und die ältere Kellnerin, die mich sehr mütterlich umsorgt hat. Dort gab es übrigens ein Zitronenheissgetränk (mit Zucker), das ich auch sehr gerne nahm 🙂

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  3. malou sagt:

    Ein Seelenschmeichler, egal in welcher Form auch immer. Sieht lecker aus👍😊

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  4. Alex sagt:

    Danke Dir. In einem Monat kann ich da Steinpilze einschmuggeln 🙂

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  5. Vermutlich würde ich den Fenchelsamen nicht verwenden. Wenn ich Fenchel als Tee trinke, dann bin ich krank 🤧 😊

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    • Alex sagt:

      Fencheltee ist auch nicht mein Liebling 🙂
      Die ganze Klasse der anisartigen Kräuter und Gewürze ist für viele Menschen suspekt. Dazu gehören außer den besagten Samen natürlich auch das Gemüse, dann der feine Kerbel, Dill und auch Estragon, wobei es da zweierlei verschiedene gibt, die nicht wirklich vergleichbar sind. Ähnlich verhält es sich ja auch mit Cilantro/Koriandergrün. Da heisst es die halbe Menschheit hasst das Zeug. Ich nicht 🙂

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