Salade nicoise


Dieser Salat geh├Ârt zu meinen Lieblingen, es ist fast wie in Urlaub zu fahren, einen solchen Salat zu geniessen ­čÖé
Wie ich jetzt irgendwo gelesen habe ist er im Original gar kein Salat mit Salat, sondern mit Kartoffeln. Was auch komisch ist:
Das erste aufgeschriebene Rezept kommt nicht aus Nizza, sondern aus Paris. Aber was macht das schon? Es geht darum durch die Zutaten ein Lebensgef├╝hl zu erzeugen, das an eine Gegend erinnert, die vorzugsweise am Meer liegt.
Also jetzt die Zutaten, ohne Garantie auf Vollst├Ąndigkeit oder Originalit├Ąt. Wobei ich den schon einige Male in Paris genauso gegessen habe ­čÖé

1/2 Kopf Romanosalat, kleingezupft und gewaschen
2 Cocktailtomaten, geviertelt
1 hart gekochtes Ei
2 Sardellenfilets
4 Kalamata Oliven
eine kleine Handvoll Bobbybohnen oder gr├╝ne Bohnen, gut gesalzen und gar gekocht/kalt abgeschreckt
1/2 rote Zwiebel in Streifen
1/2 Dose Thunfisch (die edle Variante geht mit frischem Thun, nur ganz kurz angebraten)

Die Salatsauce
1 guter Tl franz├Âsischer grober Senf
1 El Rotweinessig
Prise Salz
Prise Zucker
Pfeffer aus der M├╝hle
3 El Oliven├Âl

Ich gab auf die abgetropften Salatbl├Ątter einen guten El der fertigen Salatsauce und mischte sie in der Sch├╝ssel, gab die Bl├Ątter dann in den Teller und baute darauf den Salat auf. Ich hasse es, wenn Bl├Ątter keine Sauce haben, aber ebenso hasse ich, wenn sie im Dressing ersaufen.
So war es genau richtig und der Salat liess mich an den Abend zur├╝ckdenken, als es einen dekonstruierten Salade nicoise gab, wir im Burgund in der N├Ąhe von Chablis waren und auch die entsprechenden Weine schon da hatten…

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Gemischte Hackrolle Feta Breite Bohnen Tzatziki Bratkartoffeln Weinbl├Ątter


Ich kam heute etwas zu sp├Ąt nach Hause um einkaufen zu gehen, also sah ich mich um. Zum Gl├╝ck! Es gab noch Sch├Ątze, die erst unter Druck ihr tolles Innenleben offenbaren.

Zuerst taute ich 200 g gemischtes Hack auf. Es gab Feta, den ich in lange Quader schnitt. Ausserdem fand ich noch breite Bohnen und t├╝rkische Peperoni, die ich von einem Freund mitgebracht bekommen hatte. Im Schrank befand sich noch eine Dose gef├╝llte Weinbl├Ątter, und im K├╝hlschrank befand sich ein 150 g Container Schmand. Den benutzte ich statt griechischen Joghurt f├╝r ein Tzatziki.

Das aufgetaute Hack formte ich zu gr├Â├čeren Cevapcici, gab aber einen kleinen Fetaturm hinein und verschloss das Fleisch um den Turm herum. Dann wurde das Fleisch langsam von allen Seiten angebraten. Gew├╝rzt hatte ich mit Salz, Pfeffer und Majoran.

Die breiten Bohnen schnitt ich in gr├Â├čere Rauten, kochte sie in sehr salzigem Wasser und nahm sie bissfest aus dem Wasser und sp├╝lte sie kalt ab.
Dazwischen zerrieb ich etwas Knoblauch mit Salz und gab einen Teil in die Bohnen, den anderen Teil ins Tzatziki.

Die Bratkartoffeln schnitt ich aus festkochenden Kartoffeln per Hand und gab sie roh in die heisse Pfanne. Nach etwa 20 Minuten waren sie alle sch├Ân gebr├Ąunt und knackig. Dazu legte ich die t├╝rkische Peperoni und briet sie auf allen Seiten an.
Das Tzatziki bestand aus 150 g Schmand, einer Viertel Gurke in feinen Scheiben, zerriebener Knoblauch, Salz, Pfeffer und Zitronensaft

Zu all dem legte ich ein paar gef├╝llte Weinbl├Ątter und ein paar Kalamata Oliven. Immer wieder lecker!

Sardinentatar Ochsenherztomaten Feta


Vorgestern sah ich bei “Die See kocht” einen sch├Ânen Salat mit Sardinentatar.
Ich kann mich daran erinnern, da├č eine meiner ersten selbst├Ąndig zubereiteten “Essen” eine Dose Sardinen war, die ich als 6-7 j├Ąhriger selbst aufmachen konnte und durfte. Wir hatten sie auch immer im Haus und sie waren bei mir sehr beliebt.
Jedenfalls hat mich ihr Teller daran erinnert und motiviert, ihn einmal nachzubauen ­čÖé

Ich hatte noch in einem Kommentar behauptet gute Sardinen zu bekommen, aber Samstag Nachmittag in Pforzheim, wo die halbe Stadt die T├╝ren um 14:00 verschliesst, war es dann doch nicht so einfach.
Es hat aber trotzdem noch f├╝r zwei Dosen Sardinen von Followfish gereicht, die auch sehr lecker waren.

Daf├╝r hatte mein Gem├╝seh├Ąndler gegen├╝ber wundersch├Âne Ochsenherztomaten in rot gelb und sogar in gr├╝n, nur w├Ąre das zuviel des Guten gewesen.Aber eine rote und eine gelbe nahm ich von ihm mit.

Ich hab mich eigentlich ganz ans Rezept von DSK gehalten, nur Details waren anders.

2 Dosen Sardinen von je 67g, abgetropft
Die Tomaten d├╝nn (3-4 mm) aufschneiden, abwechselnd auslegen
Feta in W├╝rfeln schneiden

Die Sardinen mit zwei Gabeln zerpfl├╝cken
2 Tl Kapern zerhackt
2 El Oliven, auch zerhackt
4-5 Basilikumbl├Ąttchen klein hacken und ebenfalls untermischen
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer, beides aus der M├╝hle
1 Thai Chili ganz klein hacken
Alles vermischen

Mit einem Ring auf das Tomatencarpaccio setzen, Carpaccio mit Oliven├Âl und Zitronensaft betr├Ąufeln und mit gehackten Basilikumbl├Ąttern bestreuen.

Es war so gut, wie es aussah und ich danke f├╝r die Inspiration ­čÖé

Paccheri Paprika Tomaten Thun Sardelle Oliven Kapern


Urspr├╝nglich wollte ich heute grillen, aber es war sehr heiss und ich wurde zu faul, um nochmal wegzugehen und einzukaufen ­čÖé
Stattdessen machte ich eine Inventur und fand noch 3 kleine Spitzpaprika, Tomaten hab ich immer da, wie auch die Lieblinge Kapern, Sardellen und Oliven.
So war es ein einfaches schnell eine Paprika/Tomaten/Thunvariante einzukochen. Dazu musste ich nur den Paprika kleinschneiden, mit Knoblauch in Oliven├Âl anzubraten und nach und nach alle anderen Zutaten dazugeben. Dazu geh├Ârt wegen der Feuchtigkeit auch ein ordentlicher Schluck Weisswein, damit die Mischung nicht zu sehr an Feuchtigkeit verliert.
Die Paccheri brauchen eine ganze Weile, bis man sie servieren kann, und zwar etwa 20 Minuten. Danach aber ging alles sehr schnell.
Und gut geschmeckt hat es auch!

Tortiglioni Passata Oliven Artischocken Zucchini


Heute wollte ich einige der Zutaten von gestern wieder einsetzen, damit sie weg kommen. Darunter war ein Rest (1/2 Flasche) Passata, Oliven und Artischocken.

Neu dazu kam eine Zucchini.

Als Pastasorte hab ich mir wieder mal die Tortiglioni ausgesucht. Die wurden erst gekocht und danach mit Passata, Artischocken und Oliven vermischt.

In einer weiteren Pfanne hab ich die auf dem Tr├╝ffelhobel fein gehobelten Zucchini in Oliven├Âl angebraten. Anschliessend richtete ich sie auf der vermischten Pasta an.

Ganz zum Schlu├č rieb ich feine Scheibchen Parmesan dr├╝ber und konnte schon sehr bald geniessen.

 

Fazit: Teilweise sind die eingesetzten Waren Convenience Produkte (wie zum Beispiel die Passata). Ich will kein Urteil f├Ąllen ├╝ber solche Produkte, auch gibt es in diesem Bereich verschiedene Qualit├Ąten (die Passata von Aldi schmeckt anders als die Passata von Mutti). Aber man gibt ein bi├čchen die Kontrolle dar├╝ber ab, wie das Gericht am Ende schmeckt (heute fiel mir auf, da├č die Passata ziemlich s├╝├č angelegt war, das wurde gestern durch K├Ąse und Zutaten kaschiert) und man macht in der Folge vielleicht sogar weniger als man k├Ânnte. Bei Zutaten wie Artischocken machen sich nur Liebhaber und Profik├Âche im oberen Preissegment die Arbeit Artischocken selbst zu reinigen, tournieren und letztlich zu kochen und einzulegen. Keine Pizzeria macht Artischocken frisch, obwohl das lobenswert und teuer w├Ąre.

├ähnlich verh├Ąlt es sich mit Oliven. Man kann im Feinkostladen eine Menge Geld f├╝r 100 g Oliven liegen lassen, oder aber im Discounter f├╝r 500 g 79 Cent bezahlen.

Auch hier liegt der Teufel im Detail: Die Qualit├Ątsunterschiede sind oft riesig. Aber der eigene Geldbeutel bestimmt oft die Richtschnur des Einkaufs.

Bei meinem Abendessen war das so, da├č mein Pastagericht ungew├Âhnlich s├╝├č war und deshalb bei mir f├╝r Irritation sorgte. Ich hab dann noch gew├╝rzt (mit Knoblauch, Oregano, Salz, Pfeffer, Chili, aber wo ich sonst eine befriedigende Sauce hinbekomme, dachte ich bei meiner Pastasauce weiter an Kindergeburtstag ­čÖé

Mein Essen war heute zwar kein Experiment, sondern war nur dem Wunsch geschuldet, Reste zu verarbeiten. In Zukunft werde ich wieder vorsichtiger ausw├Ąhlen, um nicht nochmal etwas essen zu m├╝ssen, was mir nicht wirklich geschmeckt hat.

 

 

 

 

 

Pizza Experiment


Die zweite Chefin bei mir im Gesch├Ąft ist gleichzeitig Vertreterin (host) f├╝r “pampered chef”, einem Laden f├╝r Bestellungen im K├╝chenbereich. Ich hatte keine Ahnung, da├č es das in Deutschland auch gibt.┬á Die hosts machen Veranstaltungen, die wohl ├Ąhnlich ablaufen wie eine Tupperparty und versuchen dabei Bestellungen f├╝r vorgestellte Ger├Ąte und anderes einzuheimsen.

Jedenfalls unterhalte ich mit ihr gerne ├╝ber essen und kochen. Heute schenkte sie mir einen Beutel vorgemischtes Pizzamehl mit Trockenhefe und fragte mich, was ich davon halten w├╝rde.

Grund genug, heute eine Pizza nach Packungsangabe zu machen, um zu sehen, ob sie mit dem Original mitkommt.

Anr├╝hren ist ganz einfach: Man mu├č lediglich eine gewisse Menge lauwarmes Wasser und Oliven├Âl mit dem Mehl verr├╝hren, es 5 Minuten durchkneten, bei Bedarf etwas mehr Mehl unterkneten und 5 Minuten abdecken. Dann breitete ich den Teig auf meinem Pizzablech aus; auch das ging ganz einfach.

Der Belag war aufgebaut wie immer, also Teig, dann die Passata, abgeschmeckt mit einer Prise Salz, dann Mozzarellascheiben, dann der restliche Belag, in diesem Fall Spianata, eine Scheibe Prosciutto cotto, ein Artischockenherz, etwas Bleu d’Auvergne a la ferme, ein paar Oliven mit Anchovis und zum Schluss einige d├╝nne Scheibchen Parmesan. Dar├╝ber dann mein Knoblauch-Oliven├Âl-Gemisch getr├Ąufelt.

Sie brauchte vielleicht 12-15 Minuten, bis sie dann fertig war.

Tja, beim Essen ist die Wahrheit oder so ├Ąhnlich. Ich fand den Boden etwas trocken und zu wenig hefig. Das hat vielleicht damit zu tun, da├č in diesem Teig Trockenhefe benutzt wurde statt echte Hefe mehrfach gehen zu lassen, was den Geschmack einfach intensiviert. Die relative Trockenheit war vielleicht auch meine Schuld, weil die Pizza bis hart an der grenze im Ofen war.

Wenn ich darus etwas backen wollen w├╝rde, w├Ąren es vielleicht knusprige Grissini Stangen.

Also insgesamt kein ganzer Reinfall, aber in Zukunft bleibe ich lieber bei meinem selbstgemachten Pizzateig ­čÖé

(Ausserdem ist die Liste an “Zutaten” sehr lang, mit vielen chemischen Verbindungen – f├╝r mich eigentlich auch kein gutes Zeichen)

 

 

 

 

 

 

Tortiglioni Schinken Tomaten Feta Oliven Sardellen


Heute gab es wieder einmal Tortiglioni, die ich deshalb sehr mag, weil sie ein sch├Ânes dickes Mundgef├╝hl haben, und viel Sauce in der R├Âhre transportieren k├Ânnen ­čÖé

Allerdings hatte ich nur noch 65 g, aber daf├╝r gab es ein paar W├╝rfel Feta mehr.

Die Zubereitung folgte der verschiedener anderer Pasta Gerichten, die mit weniger auskommen:

65 g Tortiglioni in gut gesalzenem Wasser al dente kochen

2 Sardellen in Oliven├Âl anschwitzen und aufl├Âsen

5 Cocktailtomaten vierteln und dazugeben, mit einem Glas (100 ml) Weisswein abl├Âschen, Deckel auf den Topf machen, Tomaten schmelzen

1 Scheibe gekochten Schinken in d├╝nne Streifen schneiden, in den Topf geben

die kleinen feinen Oliven dazugeben

1 Chili (Thai Chili) m├Ârsern und dazugeben

 

 

Wenn die Pasta al dente ist, abseihen und in die Sauce geben, vermischen

Den in W├╝rfel geschnittenen Feta ├╝ber die Pasta geben, Schnittlauch dr├╝ber streuen, ein h├╝bsches Foto machen und dann erst mischen ­čÖé┬á┬á┬á┬á Lecker!