Schweinelende Pfifferlinge Toast


Ich wiederhole mich: Nach dem xten Monsterstau auf dem Nachhauseweg war ich mehr oder weniger glücklich um 18:30 daheim, gerade mal 2 Stunden für 47 km. Wenn ich wenigstens in dieser Baustelle mal jemanden sehen würde, der etwas arbeitet, aber bisher kein Glück damit. Jedenfalls war meine Lust, noch wegzuradeln, um etwas zum essen einzukaufen, gegen 0 angekommen. Aber ich hab ja eine Tiefkühltruhe…
Dort fand ich überraschend ein Stück Schweinelende. Die hab ich umgehend aufgetaut.
Danach wurde sie in dicke Scheiben geschnitten und gewürzt.

Beim Gemüsehändler bekam ich auf den allerletzten Drücker etwa 120 g Pfifferlinge, die geputzt werden mussten. Das tat ich und schnitt alle ausser den 3 schönsten Exemplaren in schöne Scheiben.
Als nächstes zerkleinerte ich eine Schalotte und eine Knoblauchzehe und briet die beiden kurz an, um direkt anschliessend die Pfifferlinge hineinzugeben. Nachdem die ihre Flüssigkeit abgegeben hatten gab es einen Schluck Port und dann etwa ein Achtel Weisswein (ein grüner Veltliner) dazu, die ich kurz einkochen liess, bevor ich etwa 70 g Saure Sahne dazugab und verrührte.

Jetzt kam das Fleisch in eine zweite Pfanne und wurde scharf von allen Seiten angebraten, etwa 5 Minuten. Ich entfernte das Fleisch, schüttete überschüssiges Öl weg und gab die Pilzmischung hinein, um die Fleischsäfte in die Sauce zu bekommen.

Dazwischen hatte ich eine Scheibe Toast angetoastet und legte sie als Basis auf einen Teller. Darauf kamen die Schweinelendenstücke, darüber dann die Pfifferlingssauce.
Als Deko ein bisschen Petersilie, fertig. Hat sehr gut geschmeckt. Als Beilage gab es einen Tomaten-Gurken Salat.

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Tortiglioni Pfifferlinge Speck


Heute gab es in einem Laden auf dem Weg Pfifferlinge. Es sind zwar nicht die ersten, aber es waren große Pilze und sie sahen ganz gut aus.
Ich kaufte noch etwas Speck und Saure Sahne und war schon unterwegs.
Der Speck wurde ausgelassen, dazu kam eine fein gewiegte Schalotte, dann die geputzten und kleiner geschnittenen Pilze.
Jetzt löschte ich die Mischung mit einem Achtel Riesling ab und liess das Ganze etwas reduzieren.
In der Zwischenzeit kochte ich die Tortiglioni, was immer etwas dauert (fast 20 Minuten!)
Nachdem die Pasta gar war, wärmte ich Speck und Pilze nochmal auf und gab einen großzügigen El Saure Sahne dazu. Der wurde ein paar Mal gewendet und mit dem Rest vermischt, dann gab ich die Pasta dazu. Hinein in den Teller und etwas Parmesan drüber gerieben. Lecker!

Tortiglioni Schinken Tomaten Feta Oliven Sardellen


Heute gab es wieder einmal Tortiglioni, die ich deshalb sehr mag, weil sie ein schönes dickes Mundgefühl haben, und viel Sauce in der Röhre transportieren können 🙂

Allerdings hatte ich nur noch 65 g, aber dafür gab es ein paar Würfel Feta mehr.

Die Zubereitung folgte der verschiedener anderer Pasta Gerichten, die mit weniger auskommen:

65 g Tortiglioni in gut gesalzenem Wasser al dente kochen

2 Sardellen in Olivenöl anschwitzen und auflösen

5 Cocktailtomaten vierteln und dazugeben, mit einem Glas (100 ml) Weisswein ablöschen, Deckel auf den Topf machen, Tomaten schmelzen

1 Scheibe gekochten Schinken in dünne Streifen schneiden, in den Topf geben

die kleinen feinen Oliven dazugeben

1 Chili (Thai Chili) mörsern und dazugeben

 

 

Wenn die Pasta al dente ist, abseihen und in die Sauce geben, vermischen

Den in Würfel geschnittenen Feta über die Pasta geben, Schnittlauch drüber streuen, ein hübsches Foto machen und dann erst mischen 🙂     Lecker!

 

 

 

 

 

 

 

Schweinelende Chicoree Spitzpaprika Bärlauchpesto


So, jetzt ist das Pesto verbraucht! Es hatte einen guten Lauf, wenn man das so sagen kann 🙂

Diese Kombi kommt ein bisschen schmuddelig daher, das liegt daran, daß ich Chicoree und Spitzpaprika im Ofen gegart habe, mit einem Schluck Weisswein und etwas Kalbsfond. Erst nachdem der Chicoree gar war (nach 30 Minuten) mischte ich das Pesto unter. War auch gut.

Für die Lende opferte ich den Rest meines guten Feta-Stashs vom Markt. Ich schob die Pfanne noch kurz mit in den Ofen, aber es war nur lange genug, um den Käse etwas weicher werden zu lassen. Dazu warf ich noch ein paar Oliven dazu. Ach ja, im Gemüse war auch noch ein wenig Speck 🙂

Wie gesagt, ein bisschen messy, aber passt alles!

 

 

 

 

 

Spaghetti Salbei Speck Totentrompeten


Heute war ich mir nicht sicher, was es denn geben sollte. Ich schwankte hin und her zwischen Matjes mit Salzkartoffeln, einer Borschtsch (dauert einfach zu lange, um sie schnell zu machen), und einem Salat mit verschiedenen Beilagen (Ei, Thunfisch, Paprika…). Ich hatte also nach dem Einkauf ein paar Produkte, die ich mit nach Hause nahm und die es irgendwann diese Woche gibt. Tatsächlich besann ich mich aber auf ein paar Zutaten die es schon daheim gab, nicht zuletzt den Salbei, den ich nicht verkommen lassen wollte. Aber Speck war auch da, und sogar ein Rest getrockneter Totentrompeten, einer Pfifferlingsart, die aber besonders würzig daherkommt.

Obwohl ich letzten Freitag Cannelloni hatte, sah ich kein Problem schon wieder Pasta zu essen. Es muß wohl das italienische Gen sein… 🙂

Während die Spaghetti im Salzwasser kochten, briet ich den Speck in Olivenöl und Butter und gab dann auch die meisten Salbeiblätter dazu. Jetzt reduzierte ich die Hitze, damit nichts verbrennt, und gab eine fein gehackte Knoblauchzehe und 1 Chilischote dazu. Die Totentrompeten hatte ich 10 Minuten in lauwarmes Wasser gegeben, jetzt gab ich sie zur Speck-Salbei Mischung. Ich gab noch einen Schluck Weisswein dazu und liess es nochmal einkochen.

Jetzt waren die Spaghetti gar und ich konnte sie mit der Speck-Mischung mischen.

Fazit: Wer den Geschmack von Salbei mag, wird dieses Gericht auch mögen (ausser Er/Sie ist Vegetarier oder Veganer). Die Grundlage Salbei/Speck passt wie die Faust aufs Auge. Die Pilze geben nochmal zusätzlichen Kick. Knoblauch, Chili und den Grano in Scheiben bilden einen typisch italienischen Abschluss zur Pasta.

Hat richtig gut geschmeckt!

 

 

Szegediner Gulasch II


Vor fast genau einem Jahr postete ich das Gulasch zum ersten Mal. Es war ein bißchen aufwendiger als das heutige, aber im Prinzip gleich.

Das Szegediner heute verzichtete auf Majoran und auch auf Creme fraiche, allerdings ohne Absicht. Ich dachte, ich hätte noch einen Topf, aber der war schon weg 🙂

Dieses Jahr hatte ich:

500 g Schweinefleisch

50 g Speck

300 g Sauerkraut

1 El Kümmel

1 große Zwiebel

1 Knoblauchzehe

5 cm Tomatenmark

1/8 l Weißwein

1/2 l Wasser

1 Lorbeerblatt

Kartoffeln

 

Das Schweinsgulasch anbraten, dann Zwiebeln dazugeben, ebenfalls anbraten und Tomatenmark dazugeben. Wenn auch das Mark angeröstet ist, den Wein angiessen, herunterkochen lassen, dann Wasser angiessen und bei geringer Hitze mit angelehntem Deckel gar ziehen lassen. Kümmel anrösten und mörsern. Nach 20 Minuten das Sauerkraut, Lorbeerblatt, Kümmel und den Speck dazugeben. Kartoffeln aufsetzen. Nach etwa 20 Minuten sind die Kartoffeln gar. Jetzt abschmecken, salzen und nochmal etwas Kümmel dazugeben.

Schmeckt nicht ganz so schlonzig wie mit Creme fraiche, hat aber ein paar Kalorien weniger 🙂

Mein Gast, der mir sagte, daß er sich sonst nicht so viel aus Sauerkrautgerichten macht, war trotzdem ganz angetan und meinte es schmecke sehr gut!

 

 

 

 

 

 

Sedani Rigati Zwiebeln Speck Chili Tomaten


Pasta hat es schon eine kleine Weile nicht gegeben. Umso mehr ein Grund zu sehen, was alles da ist und zum Einsatz kommen könnte.

Kleine reife Tomaten waren da, Zwiebeln ebenfalls. Speck hatte ich auch noch, Chilis sowieso. Die anderen Zutaten hab ich immer im Haus

1 Zwiebel in Spalten

1 Handvoll Speck (30 g)

1 Chili fein gehackt

5 Kirschtomaten

50 ml Weisswein

100 ml Kalbsfond

Petersilie

Parmesan

Sedani Rigati 80 g

 

Die Sedani Röhrennudeln in gut salzigem Wasser kochen 15 Minuten

 

Zwiebel zuerst andünsten, dann den Speck dazugeben. Tomaten dazu, schmelzen lassen, Weisswein dazu, Kalbsfond dazu, stark erhitzen und einkochen.

Petersilie dazu, 3/5 Parmesan dazu. Die gekochte Pasta dazu, schwenken. Servieren.

 

Sehr lecker!