Cordon Bleu Bohnen Speck Champignons


Schon ein, zwei mal gepostet, aber heute hatte ich mal wieder Lust darauf – und natürlich selbstgemacht.
Der Inhalt bestand aus Winzerschinken, der Käse war ein Schweizer Emmentaler, der allerdings etwas blass war, ein Gruyere oder ein Appenzeller wären bessere “Schweizer” gewesen, oder vielleicht ein Comte aus Frankreich.
Dazu gab es Bobbybohnen mit Speck, zu denen sich später gebatene Champignons gesellten.
Ansonsten alles normal: Schnitzel klopfen, salzen, pfeffern, in Mehl wenden, abklopfen, in Ei wenden, dann in Bröseln (selbstgemacht) wenden und in einer großzügigen Butter-Öl Mischung langsam anbraten etwa 3 Minuten), dann wenden, wieder 3 Minuten, dann aus dem Fett nehmen, abtropfen und 8 Minuten in den Ofen von 180 C um fertig zu ziehen.
Es wurde zart und saftig und überhaupt nicht fettig.

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Tortiglioni Pfifferlinge Speck


Heute gab es in einem Laden auf dem Weg Pfifferlinge. Es sind zwar nicht die ersten, aber es waren große Pilze und sie sahen ganz gut aus.
Ich kaufte noch etwas Speck und Saure Sahne und war schon unterwegs.
Der Speck wurde ausgelassen, dazu kam eine fein gewiegte Schalotte, dann die geputzten und kleiner geschnittenen Pilze.
Jetzt löschte ich die Mischung mit einem Achtel Riesling ab und liess das Ganze etwas reduzieren.
In der Zwischenzeit kochte ich die Tortiglioni, was immer etwas dauert (fast 20 Minuten!)
Nachdem die Pasta gar war, wärmte ich Speck und Pilze nochmal auf und gab einen großzügigen El Saure Sahne dazu. Der wurde ein paar Mal gewendet und mit dem Rest vermischt, dann gab ich die Pasta dazu. Hinein in den Teller und etwas Parmesan drüber gerieben. Lecker!

Flammkuchen Speck Zwiebeln Ziegenkäse Pfirsich Rosmarin


Ich hab im Moment noch ein paar Tage frei und somit den Luxus, die Nahrungsaufnahme ganz entspannt planen zu können. Allerdings nahm ich beim Einkauf gestern spontan einen Flammkuchenteig mit.

Darüber hab ich mich schon ausgelassen: Man kann ihn auch selbst machen, muß man aber nicht… und umgekehrt. Es gibt für mich keine Unterschiede außer der Zeit-, bzw. der Geldersparnis.

Da ich schon ein paar Varianten gepostet habe, mußte ich mir etwas Neues einfallen lassen.

Mir fiel ein, daß mein Käsehändler mir einen Ziegenkäse zum probieren gegeben hatte, von dem ich ein Stück mitnahm.

Der Käse ist ein Chevre d’Or aus frischer Milch, ein Käse, der relativ mild ist, aber in der Schale schon den charakteristischen “Biss” eines Ziegenkäses hat. Er war perfekt gereift und fing gerade an, zwischen Rinde und Innerem etwas flüssiger zu werden.

Dazu zerschnitt ich einen toll reifen Weinbergpfirsich, persönlich nach dem Reifepunkt herausgesucht von meinem Gemüsehändler. Zu Pfirsich Rosmarin zu verwenden, hat sich wahrscheinlich schon herumgesprochen. Ist auch wirklich eine schöne Kombination.

Weil ich auf jeden Fall die roten Zwiebel mitbenutzt hätte, dachte ich es würde nicht schaden, den Speck auch zu verwenden.

Zuallererst kam allerdings Schmandt auf den Teig, etwa 3/4 Becher (160 g)

Der Flammkuchen wurde weniger als 10 Minuten auf der obersten Schiene bei 190 C  Grill bebacken und war sehr lecker!

 

 

 

 

 

Lammgulasch Spitzkohl Kartoffeln


Heute konnte ich gegen 10 Uhr bei 6 C mit dem Fahrrad bei Sonnenschein auf den Markt radeln. Man möchte sagen: Ich lebe wieder! Es ist ein großer Unterschied, ob ich vermummt oder mit offener Jacke über den Turnplatz schlendern kann um den verschiedenen Händlern einen guten Tag zu wünschen.

Anlaufstelle war wie immer zuerst mein Eierhändler, aber ich kam für meine besonders großen Eier zu spät und mußte stattdessen die 2. Biogröße nehmen. aber das ist nicht weiter schlimm.

Es gab an dem Stand auch frisches Wildschwein, Lamm und Kaninchen, außerdem etliche schöne Bio Hähnchen, Perlhühner und Enten (ganz und als Brust oder Keule). Da ich heute nicht so viel Geld ausgeben wollte, entschied ich mich für ein Lammgulasch von etwa 180 g für etwa 5 Euro.

Danach ging es zu meinem Käse Affineur, Herrn Ruf, bei dem ich wieder schöne Käse mitnahm. Auch fiel mir auf, daß die ersten deutschen Sorten Spargel zu bekommen waren, allerdings für mindestens 7.95/Pfund, also für fast 16 Euro/kg. Der teuerste Spargel lag bei über 20 Euro/kg, definitiv zu teuer für mich. Ich warte noch 🙂

Ich nahm noch eine Paprika mit, der Pfälzer gab mir Rosmarin und Karotten und die Halb und halb Kartoffeln dazu. Einen halben Spitzkohl hatte ich noch daheim.

In einem REWE kaufte ich einen Guiness 6-Pack, weil ich Lust hatte, statt Rotwein, ein Stout zum ablöschen zu nehmen.

Gulasch:

180 g Lammgulasch

1 rote Zwiebel gehackt

1 Knoblauchzehe gehackt

2 El Tomatenmark

0,2 l Guinness

0,2 l Kalbsfond

1/2 Tl Kreuzkümmel

Scharf anbraten, nach dem Ablöschen Hitze auf 2 von 6 herunterfahren und langsam blubbern lassen, etwa eine Stunde. Die letzten 30 Minuten 2 Karotten in Scheiben und eine halbe Paprika in Stücken dazugeben.

Spitzkohl:

Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden, Speck anbraten, Spitzkohl dazugeben, anbraten und mit Kalbsfond und Wasser ablöschen.

Langsam ziehen lassen, Kümmel (1/2 Tl) mörsern und dazugeben.

 

Vorwiegend festkochende Kartoffeln (3 Stück) schälen und längs teilen, dann kochen.

Abseihen, dann mit Butter, Milch, Salz und Muskat mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Nachdem die Sauce eingedickt ist, servieren und mit Rettichkresse bestreuen.

Sehr lecker!

 

 

 

 

 

Schweinelende Chicoree Spitzpaprika Bärlauchpesto


So, jetzt ist das Pesto verbraucht! Es hatte einen guten Lauf, wenn man das so sagen kann 🙂

Diese Kombi kommt ein bisschen schmuddelig daher, das liegt daran, daß ich Chicoree und Spitzpaprika im Ofen gegart habe, mit einem Schluck Weisswein und etwas Kalbsfond. Erst nachdem der Chicoree gar war (nach 30 Minuten) mischte ich das Pesto unter. War auch gut.

Für die Lende opferte ich den Rest meines guten Feta-Stashs vom Markt. Ich schob die Pfanne noch kurz mit in den Ofen, aber es war nur lange genug, um den Käse etwas weicher werden zu lassen. Dazu warf ich noch ein paar Oliven dazu. Ach ja, im Gemüse war auch noch ein wenig Speck 🙂

Wie gesagt, ein bisschen messy, aber passt alles!

 

 

 

 

 

Schweinebäckchen Kartoffeln Karotten Bohnen


Es war wieder so weit: Stau auf der A8 und ich komm nicht mehr rechtzeitig zum Metzger Zorn; der Weg zu ihm ist von 7 km Stau versperrt. Also fahre ich stattdessen in Pforzheim-Süd ab und gehe mal wieder zum teuren Edeka im Heidach. Dort hab ich schon immer mal wieder Schweinebäckchen gekauft, der Laden ist der einzige, der sie fast immer frisch hat. Die Bäckchen haben schon wieder aufgeschlagen, jetzt kosten 6 Stück €8 plus. Vor 4 Jahren gab es 6 Stück für etwa €5. Trotzdem sind 6 Stück 3 Portionen, also nicht wirklich sehr teuer.

Das Schöne an den Bäckchen ist, daß sie mit Zartheitsgarantie und toller Sauce um die Ecke kommen.

Mir fiel nichts besseres als Karotten und Bohnen ein, also kaufte ich beide Gemüse. Dann fand ich auch noch rotschalige Kartoffeln, die in Deutschland eher selten sind. Auch da nahm ich welche mit. Das waren die in letzter Zeit besten Kartoffeln! Ich kochte sie in der Schale (und aß sie auch mit der Schale-total cremiges Fruchtfleisch!)

Die Zubereitung der Bäckchen ist für die Sauce Standard:

Bäckchen anbraten, herausnehmen

Zwiebeln und Knoblauch hacken und dazugeben, glasig braten

Tomatenmark anrösten (5 cm), mit Sherry oder Port oder Marsala oder…  ablöschen (bei mir Port). Später dann gab ich 8 braune Champignons und eine kleine Handvoll Bacon dazu.

Einkochen, dann 1/4 l Rotwein dazugeben und einreduzieren. Bäckchen zurücklegen, 1/2 l Wasser dazu, Thymian, Rosmarin dazu, Hitze reduzieren, damit die Backen nicht kochen, sondern nur langsam blubbern.

Die Bäckchen brauchen etwa 1,5 Stunden. Sie sind zwar schon vorher zart, aber man hat das Collagen, das schmelzen muß, noch deutlich auf der Zunge.

Ich hab irgendwann das Gemüse abgeschreckt, um die Farbe zu konservieren, und es dann mit einer Ecke Butter zurück in den Topf gegeben. Lecker!

Die Sauce hab ich am Schluss nochmal in einen anderen Topf umgefüllt und stark reduziert und dann noch etwas Kartoffelstärke in Wasser gelöst und untergerührt=1 Tl.

Einen Klecks Butter gab es auch für die Sauce für den Glanz 🙂

 

 

 

 

 

Leberknödel Sauerkraut


Ich war heute Nachmittag in der Stadt bei Pischzan einkaufen, das ist der Stadt-Edeka dessen Leiter wohl aus Ungarn kommt. Er hat manchmal Mangalica Schwein, das er aus Ungarn hierher bringt.

Aber die Fleischtheke wird auch durch eine Fleischerei/Wurstküche unterstützt. Und heute hatten sie Pfälzer Leberknödel. So konnte ich sie zwar nicht selbst machen, aber ich konnte nicht daran vorbeigehen 🙂

Ein Grundsauerkraut hatte ich zuhause, so konnte ich wenigstens hier ein wenig in die Geschmacksbildung eingreifen.

Für mein Sauerkraut gab es 2 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren und ein gehäufter Tl ganzer Kümmel, den ich vorher im Mörser angestossen habe. Dazu am Anfang eine kleine Handvoll Speck, den ich vorher mit etwas Schweineschmalz anröstete.

Die Tennisbälle hab ich erst in heissem Wasser und kurz danach auf dem Sauerkraut fertig durcherhitzt.

Eine Sauce gab es heute nicht, dafür war ein scharfer Senf angesagt.