Casareccia Pfifferlinge Paprika Tomaten Oliven Feta


Ich musste nach der Arbeit noch schnell in die Stadt, Geld holen und ging noch schnell zum Pischzan, dem Edeka mit ungarischen Wurzeln. Dort sah ich aber nichts, das meinen Appetit anregte, ausser einer Paprika, die sich herausstellte als Apfelpaprika aus Rumänien, eine flache und gedrungene Sorte. Ich nahm eine mit und überlegte schon, wie ich sie in ein Pastagericht integrieren könnte.
Jetzt musste ich noch schnell zurück zu meinem Gemüsehändler, um dort noch nachzuschauen, ob er Pfifferlinge hat. Hatte er und dazu noch geile Tomätchen, dünnwandig, süss und teuer, ausserdem eingelegten Feta, auch eine sehr gute Qualität, extra mit einer Thai Chili und Taggiasca Oliven. Ein kleiner Strauss glatte Petersilie rundete den Einkauf ab und liess mich dem Kochabend entgegenfiebern 🙂 .
Die Casareccia Pasta hatte ich vor ein paar Wochen gekauft, aber noch nicht probiert. Ich hatte davon einmal ein Weihnachts Spezial, irgendwelche “tollen” Custom Nudeln, die aber 25 Minuten brauchten, um bissfest zu werden. Diese hier waren ganz anders: Nach etwa 10 Minuten testete ich sie und hatte sie dann schon nach etwa 13 Minuten auf dem Teller.

Zu dem Topping ist zu sagen, dass ich alles für ein mis en place vorbereitete, sprich putzte, zurecht schnitt und in kleine Schälchen gab, damit ich nur noch danach greifen musste.
Zuerst gab ich den Apfelpaprika in kleinen Quadraten mit dem Thai Chili in heisses Olivenöl und briet ihn langsam gar, dann gab ich die Pfifferlinge dazu, anschliessend wurden diese Zutaten geparkt.

Dazwische hatte ich die Pasta aufgesetzt. Als sie fast soweit war brachte ich die Pfanne zurück auf Temperatur, gab 5 der Tomaten dazu, liess sie schmelzen und streute etwas Petersilie drüber.
Als alles miteinander vermischt war gab ich Feta und Oliven obenauf und streute nochmals Petersilie drüber.

Fazit: Man würde meinen, dass Pfifferlinge und Feta verschiedenen Kulturkreisen angehören. Mag sein, dann eben ein Hoch der kulturellen Verständigung! Es hat alles zusammen wunderbar geschmeckt, ein Spaziergang durch Süd- und Osteuropa. Ein Wort noch zu den Apfelpaprika, weil man die sehr selten sieht: Sie sind dickfleischig, süss und sehr gaumenschmeichelnd. Eben gar nicht wässrig, wie die normalen Paprika und auch nicht dünnwandig wie meine üblichen Lieblinge, die Spitzpaprika. Die Exemplare, die ich sah, waren etwas klein zum Füllen, aber vielleicht könnte man sie als Fülle benutzen, sie waren jedenfalls ausgesprochen wohlschmeckend.
Eigentlich wollte ich am Schluss noch etwas Parmesan drüber reiben, aber ich habs vergessen und auch nicht vermisst 🙂
Das Gericht ist vegetarisch. Ohne Feta ist es vegan.

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Entenbrust Papayasalat


Der asiatische Ausflug gestern hat mich heute erst recht auf den Geschmack gebracht, zumal ich auch noch Koriandergrün (Cilantro) hatte, das ich unbedingt noch verbrauchen wollte. Ich hatte eine freilaufende Barbarie Entenbrust gekauft und eine Papaya dazu. Den Rest wollte ich zuhause improvisieren.

Die Papaya, die ich gekauft hatte, war reif. Im Netz fand ich eine Vielzahl von Rezepten für Som Tan, ein Thai Salat laotischer Provenienz, der aus unreifen Papayas, Karotten und Schlangenbohnen gemacht wird. Das Rezept klang verlockend, aber ich las auch Warnungen, den Salat nicht mit reifen Papayas zu versuchen. Also suchte ich weiter und fand einen youtuber aus der Karibik, der ein Rezept für reife Papayas hatte.

Es klang gut, und der Geschmack bestätigte den ersten Eindruck.

Im Detail:

Die Entenbrust wurde mit einem frisch geschliffenen Messer rautenförmig auf der Hautseite eingeritzt. Dann gab ich sie in ein emailliertes Gefäss und rieb sie mit geschrotetem Szechuan Pfeffer ein. Anschliessend legte ich sie auf der Fleischseite in 1 cm Sherry und marinierte sie etwa 30 Minuten.

Danach nahm ich sie heraus und gab sie mit der Hautseite nach unten in eine kalte Edelstahlpfanne und drehte die Hitze ganz auf. Nach ein paar Minuten wendete ich die inzwischen gebräunte Brust, briet sie 2 Minuten weiter und bettete sie dann um auf Backpapier, das in einem weiteren Email Bräter lag, auch hier mit der Hautseite nach oben. Dann stellte ich den Timer auf 10 Minuten.

Ich bin unsicher, eine Temperatur anzugeben, aber mein Ofen ist notorisch zu heiss. Ich vermute, daß er bei etwa 160 C eingestellt war.

Nach 10 Minuten wickelte ich die Brust in Alufolie und stellte den Timer auf weitere 10 Minuten und liess sie aussen stehen (nicht im Ofen!)

Die Sauce:

In der Stahlpfanne mit dem Entenfett briet ich Knoblauch und eine Schalotte, bis sie Farbe genommen hatten. Dann gab ich den Sherry von der Marinade dazu. Jetzt gab ich noch den Saft einer halben Limette, und nach abschmecken, 1 El braunen Zucker dazu.

Nachdem die Entenbrust wieder ausgepackt wurde, kam der restliche Saft auch noch in die Sauce. Die Sauce entwickelte sich immer meht zu einem Traum. Ich hatte vorsorglich etwas Speisestärke angerührt, sie aber dann doch nicht gebraucht, weil sie wunderbar sämig einkochte. Kurz bevor sie fertig war, siebte ich die Sauce ab. Dadurch wurde sie klar und glatt. Statt Speisestärke gönnte ich ihr dann ein Stück Butter, was eine gute Entscheidung war 🙂

Der Papaya Salat:

Die Papaya halbieren, entkernen, vierteln, schälen und in mundgerechte Stücke teilen.

Dressing aus dem Saft einer Limette, einer Thai Chili in feinen Scheiben (ich hatte eine getrocknete, die ich mörserte…), 2 El Olivenöl, 1 cm frischer Ingwer geraspelt, 1 Tl Salz, eine rote Zwiebel in feinen Scheiben, und eine Handvoll Koriandergrün, leicht gehackt. Leicht mischen und eine halbe Stunde kalt stellen.

Dann anrichten und geniessen. Es hat super geschmeckt! Der Szechuan Pfeffer sorgt für eine leichte Taubheit der Lippen, ist aber ungeheuer aromatisch. Dadurch lässt sich die Schärfe der Thai Chilis im Papaya Salat besser ertragen (Witz!). Der Salat ist süß, sauer und scharf.

 

Entenbrust Papayasalat 1

 

Entenbrust Papayasalat 2

 

Entenbrust Papayasalat 3

Linguine Salsiccia Paprika Tomaten Knoblauch


Heute hatte ich gar keine Lust einzukaufen. Die Autobahn war wieder bei Heimsheim fast zu, und ich fuhr den Rest Landstrasse. Die Gegend, die vom Heckengäu in den Enzkreis übergeht, ist landschaftlich sehr reizvoll: sanfte Hügel wechseln sich mit hübschen Dörfen mit vielen Fachwerkhäusern ab – die Landwirtschaft prägt das Bild ausserhalb der Dörfer. Die wirtschaftlich bedeutsamen Anlagen sind gut versteckt wie zum Beispiel das Porsche Forschungszentrum samt Teststrecke in Weissach. Aber sobald man den Böblinger/Sindelfinger (Mercedes) Dunstkreis verlässt, spätestens nach halber Strecke ist man allein auf der Strasse und folgt der Würm oder fährt über die sanften Hügel Richtung Pforzheim. Das ist wesentlich beruhigender, als im Stau zu stehen. Und es wartet auch niemand auf mich, in sofern ist es egal, wann ich ankomme.
Also musste ich schauen, was ich im Haus hatte. Im Froster gab es noch ein Stück italienische Fenchelsalsiccia, eine Spitzpaprika und Knoblauch waren auch noch im Haus, wie die Tomaten, die gibt es immer.
Erst dachte ich, ich mache Spaghetti, aber die waren fast aus. Stattdessen fand ich eine frische Packung Linguine.
Die wurden in kochendes Wasser mit einer guten Menge Salz (16g) aufgesetzt.
Dazwischen briet ich die Salsiccia an, gab Tomatenmark, eine scharfe Thai Chili und frische Tomaten dazu und noch einen guten Schluck Rotwein. Dann kam der Deckel für ein paar Minuten drauf, um die Tomaten zum schmelzen zu bringen. Nachdem alles relativ homogen war, salzte und pfefferte ich nach und gab auch einige klein geschnittene Basilikum Blätter dazu. Dann wurde Parmesan geraspelt und ein kleiner Teil schon dazugegeben.
Nachdem die Pasta bissfest war, wurde sie in ein Sieb gegeben und mit der Sauce vermischt, nochmal etwas Parmesan drauf gegeben und serviert.
Immer wieder lecker! Wer nur Bolognese (mit Rinderhack oder gemischtem Hack) kennt, sollte bei einem guten Metzger oder in einem italienischen Supermarkt nach Salsiccia suchen. Davon gibt es die Varianten Fenchel, Piccante, und Normal. Die Saucen, die sich daraus kochen lassen, haben mehr Pep und lassen aus dem fernen Italien grüssen. Es ist zumindest eine andere, durchaus schmackhafte Erfahrung. 🙂

Chicken Wings Salat Mango Salsa


Spontan hatte ich Lust auf die Wings. Im Nachgedanken wollte ich sie mit getrockneten Chiles machen, weil ich heute morgen eine Unterhaltung mit meinem Chef über Texas Chili hatte, in dem die Chiles eine entscheidende Rolle spielen.

Ich wollte die Sauce, die über die Wings gepinselt wird, aus diesen Chiles und guten Tomaten machen.

Ich hab schon erzählt, daß ich vielleicht 8 Sorten getrocknete Chiles von einem mexikanischen Online Importladen habe. Ohne die Sorten alle aufzuzählen (bei “Chili” nachschauen) nahm ich von jeder Sorte eine oder zwei Chiles, entfernte fast alle Kerne und gab sie in meine Gewürzkaffeemühle, um sie zu pulverisieren.  Es hat da 3 Chiles, die ein ähnliches Raucharoma wie Chipotle haben, die den Geschmack massgeblich prägen. Insgesamt gab es etwa 3 El Pulver, das ich in Öl anbriet und mit passierten Kirschtomaten von Mutti ablöschte. Dazu kamen noch ein paar Prisen Salz, ein El Zucker und die Pinselmarinade war fertig.

 

Für die Mangosalsa:

1 Mango

1 Frühlingszwiebel in dünnen Röllchen

2 Rispentomaten in kleinen Stückchen

Saft einer Limette

1 Thai Chili kleingehackt

2 El Apfelessig

3 El Koriandergrün

Salz

 

Die salatherzen, die man auf dem Foto kaum erkannt bildeten eigentlich einen beachtlichen grünen Kranz um die Mangosalsa, bis ich die Wings drauf legte. Er bekam nur Olivenöl und Balsamico, hat aber vollkommen gereicht.

Von der Marinade ist jede Menge übrig, die bring ich dem Chef mit, damit er mal was Gutes isst 🙂 (er ist ein Fastfood Freak!)

Die Salsa nehm ich morgen auch mit, es sind noch eine Menge Wings übrig.

 

 

 

 

 

Mango Avocado Shrimps Salat


Vor ein paar Tagen fand ich eine frische Mango und überlegte, was ich denn damit anfangen könnte. Da ich immer noch im Spargelmodus bin, war mir klar, daß ein paar davon auf jeden Fall mit dabei sein müssten.

Auf der Rückfahrt vom Geschäft ging ich in mich (kein Problem bei Stau 🙂  ) und imaginierte Shrimps und Avocado. Von da war es kein weiter Gedankensprung zu Limette und Koriandergrün (keine Sorge – wer das Kraut hasst, nimmt Petersilie, oder erfrischender, Minze oder beides).

Endlich daheim schaute ich im Netz und sah, daß die jahrelange Beschäftigung sich endlich auszahlt *g*  ich hab diese Rezepte bestimmt schon hundertmal gelesen und sie bleiben irgendwann hängen.

Den Knoblauch wollte ich sowieso dazutun, rote Zwiebeln wurden vorgeschlagen, Orangensaft auch und Olivenöl für die Sauce.

Der Salat bestand aus:

1/2 Mango in kleinen Würfeln

1 Avocado in Scheiben

3/4 rote Zwiebel in dünnen Spalten

1 Knoblauchzehe fein gewürfelt

Saft einer Orange

Saft einer Limette

1 Thai-Chili gemörsert

3 El Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zucker

Shrimps (Bio TK, weil mein Fischmann leider keine kleineren Shrimps hat, nur die Riesengarnelen)

Koriandergrün

3 Stangen Spargel

 

Der Spargel wurde geschält, in Stücke geschnitten und in wenig Wasser in einer Pfanne mit Deckel gedämpft, wobei Salz und Zucker ins Wasser gegeben werden. Nach etwa 8 Minuten probieren und ggf. herausnehmen.

Kalte Zutaten schälen, schneiden und in eine Schüssel geben, die Hälfte des Orangensafts dazugeben, um die Zutaten zu marinieren.

Die restlichen Saucenzutaten zusammenfügen und mit dem Olivenöl aufschlagen.

In einer heissen Pfanne die Shrimps scharf anbraten, gemörserte Chili dazugeben, dann Spargel zum wieder aufwärmen ebenfalls dazugeben.

Zum restlichen Salat dazugeben und mit der Salatsauce mischen. Sofort servieren.

 

Fazit: Ein lauwarmer Salat, der sehr lecker schmeckt, weil er die wichtigen Komponenten vereint – süß, sauer, scharf (kein bitter).

Wichtig ist allerdings den Salat abschliessend kräftig zu würzen. Es gibt eine Menge Salatsauce, fast zuviel, und die tendiert vorher gewürzte Teile abzuwaschen. Also vielleicht erst auf dem Teller nachwürzen.

Die Shrimps waren ganz OK – Ich hab bestimmt seit 4 Jahren keine TK Ware mehr gekauft. Frisch ist definitiv besser, wäre aber heute ein ganz anderer Salat geworden (die Mega Luxus Protein Version 🙂   )

für ein Vielfaches des Geldes.

Ich finde, das größte Problem ist immer an die Shrimps Röststoffe zu bekommen, ohne sie zu Gummi zu zerkochen. Hat heute nur teilweise geklappt, wegen der TK Ware. Man muss sie abtupfen, damit sie trocken in die Pfanne wandern, die Pfanne muß sauheiss sein, damit die Dinger in ein, zwei Minuten soweit sind, dann schnell den Knoblauch dazu damit der nicht verbrennt, und dann ganz kurz den Spargel, 3-4 Minuten höchstens.

 

 

 

Schweinebauch karamellisiert Reis


Nachdem Hang mir sagte, daß es verschiedene Varianten der karamellisierten Ribs gibt, schaute ich auch noch einmal nach und entschied mich dieses Mal für die Variante mit dem Schweinebauch und den Ananasstücken (Thit kho thom?). Die Vorgehensweise ist an sich ähnlich, wobei ich beim fleissigen Videoschauen doch auf verschiedene Unterschiede aufmerksam geworden bin. So gab es in jedem Video eine andere Schnittdicke des Bauchs, obwohl sich nirgendwo die Garzeit änderte. Das kann nicht sein, dachte ich mir und schnitt den Bauch vorsichtshalber in Scheiben von etwa 5 mm Dicke, was sich später als die richtige Entscheidung herausstellte.

Zu Anfang aber marinierte ich den geschnittenen Bauch mit Zucker, Salz, Pfeffer, einer Frühlingszwiebel, 2 Thai-Chilis und Knoblauch. Dazu kamen noch 2 El Sojasauce. Die Mischung war eine halbe Stunde im Kühlschrank.

In einer Pfanne karamellisierte ich 2 El braunen Zucker, dann gab ich die Fleischmischung hinein und liess alles schön anrösten. Dann wurde eine Tasse Wasser dazugegeben und der Deckel aufgelegt. Gleichzeitig drehte ich die Hitze um 2 Grade herunter. Das Fleisch schmorte eine 3/4 Stunde, danach nahm ich den Deckel ab, versuchte ein Stück (es war fast weich) und liess den Topf offen, damit die Flüssigkeit verdampfen konnte. Jetzt gab ich ein Drittel der Ananasstücke dazu, damit sie verkochen und zum süßen Geschmack beitragen konnten.

Nach weiteren 15 Minuten war die Flüssigkeit weitgehend eingekocht und ich gab 3 Tl Fischsauce dazu und liess sie auch ein paar Minuten einwirken. Jetzt noch den Rest der Ananas dazugeben und zum garnieren eine weitere Frühlingszwiebel in Streifen schneiden. Als Gemüse hatte ich Kaiserschoten gedämpft, was sehr gut dazu passte.

Der Reis ist ein Basmati. Ich hab so lange nicht regelmässig Reis gegessen, daß ich vergessen hatte, wie leicht er zuzubereiten ist.

1 Liter Wasser zum kochen bringen, 1 Tasse Reis hineingeben, Prise Salz dazu und Deckel drauf für nur 10-12 Minuten (probieren) und dann in ein Sieb abgiessen, zurück in den Topf und warmhalten. Wunderbar körniger Reis, jedes Mal!

Fazit: Dieses Mal ist es mir besser gelungen, das Fleisch war zart und so aromatisch wie das letzte Mal. Die Ananas war eine echte Bereicherung. Ich hatte zwar Bedenken wegen der Chilis, und eine gewisse Schärfe war auch vorhanden, aber sie war nicht übermässig und liess sich mit dem Reis auch etwas regulieren.

 

Casarecchi al Tonno


Im Januar hab ich zum ersten Mal eine Thunfischsauce zu Spaghetti gemacht. Sie war gut und für mich ein Augen-Öffner, weil ich noch irgendwie an die Zeit dachte, in der trockene Stücke Thunfisch aus der Dose auf der Pizza landeten und nur mit viel Flüssigkeit hinunter zu bekommen waren.

Für diese Sauce kommt der Thun immer noch aus der Dose, nichts Abgefahrenes, aber 80 g in Wasser eingelegter Thun von Saupiquet.

Ich hab mich auf das Rezept vom Januar bezogen, mit kleinen Veränderungen:

Statt Spaghetti gab es Casarecchi, eine Art leicht gedrehte Nudel. Ich hab diese Pasta von anderen Herstellern auch schon unter anderen Bezeichnungen gesehen, hab aber ihre Namen gerade vergessen 🙂 Die Pasta, die ich kaufte war wie so oft von De Cecco.

Für die Sauce kamen zusammen

5 Kirschtomaten, sehr reif und süß, in Vierteln

2 Knoblauchzehen, gehackt

15 Salzkapern, gewässert und entsalzt

2 Sardellenfilets

1 Handvoll Basilikum

1 Thai Chili

1 Schluck Weisswein

Etwas Wasser, um die Sauce zu strecken

1 Stängel Thymian

1 Dose Thunfilets, 80 g

 

Es ist ganz einfach. In einer Sauteuse werden die Knoblauchstückchen angebraten, die Tomatenviertel kommen mit hinein, bevor der Knoblauch Farbe nimmt. Jetzt gebe ich den Schluck Wein hinein, reduziere die Hitze und mach den Deckel drauf. Dann kommen die Sardellen und die gewässerten Kapern hinein, danach eine kleine Handvoll gehacktes Basilikum und die gemörserte Thai Chili. Jetzt den Thunfisch dazu und bei relativ geringer Hitze langsam einkochen und immer wieder rühren, damit die Sauce glatter wird. Den Rest des Basilikums dazugeben. Wenn die Pasta gar ist, eine Kelle der Sauce drübergeben und mischen.

Geniessen.

Ich hab zwar nach 2 Bissen ein wenig nachgesalzen, aber ich salze viel. Ihr solltet es auf jeden Fall ohne extra Salz probieren, wahrscheinlich reicht es so (speziell, wenn ihr Salzkapern genommen habt und nicht in Flüssigkeit eingelegte Kapern).

Fazit: Mir hat es besser geschmeckt als beim ersten Mal, nicht wegen der Pasta, sondern wegen des Basilikums (letztes Mal war es Petersilie). Die größere Menge machte die Sauce wunderbar aromatisch und harmonierte gut mit dem Thunfisch. Auch haben die größere Mengen an Sardellen und Kapern dazu beigetragen.

 

Casarecchi al Tonno 1

 

Casarecchi al Tonno 2

 

Casarecchi al Tonno 3