Bürgermeisterstück Spargel Stampf


Heute bei Zorn probierte ich nach Beratung der sehr netten Fleischfachverkäufern das erste Mal ein Bürgermeisterstück. Ich hab immer wieder davon gehört, es aber noch nie gesehen oder gar probiert. Jedenfalls meinte die Frau, dass sie es schon einmal sehr langsam und mit Niedrigtemperatur gegart gegessen hatte und meinte es sei sehr zart gewesen.

Ich hab das Stück (knapp 500 g) am Stück angebraten und dann mit Temperaturfühler in den Ofen gegeben. Ich hab irgendwann erwähnt, dass ich ein Ofenmonster habe – der war auf weniger als 50 C eingestellt und jagte die innere Temperatur innerhalb von 15 Minuten auf 40 C. Ich stellte den Ofen ganz aus und trotzdem erreichte das Stück 15 weitere Minuten später die eingestellten 55 C. Das Fleisch war zart wie beschrieben, wobei es nicht wie Filet ist, sondern kerniger und auch geschmackvoller. Wie man auf demn Bildern sehen kann, war ich mit der Stufe rare dabei, weil ich Angst hatte, dass es bei medium anziehen würde und dann vielleicht zu fest wäre. Aber so war es sehr gut.

Dazu gab es mal wieder Spargel, dieses Mal in Butter geschwenkt mit Zitronenzeste. Das hat sehr gut und frisch geschmeckt 🙂

Des weiteren kochte ich ein paar Kartoffeln ab, gab ein schönes Stück Butter dazu und 2 El frisch püriertes Bärlauchpesto, dieses Mal gemacht mit Bärlauch, Parmesan, geschälten Mandeln, Salz und Olivenöl. Dann stampfte ich alles zusammen und servierte. Sehr lecker!

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Kartoffeln Erbsen Fenchel Bärlauchpesto Hackbällchen


Ich hatte heute schon wieder Lust auf Bärlauchpesto und machte mir nochmal eine Portion, dieses Mal wieder mit Pinienkernen.

Dazu gab es Kartoffeln, geschält, gekocht und in einer Stahlpfanne angebraten, frische Erbsen, dünne Fenchelscheiben und kleine Hackbällchen, die ich aus dem Brät grober Bratwürste drehte.

Es dauert eine kleine Weile, die einzelnen Komponenten nacheinander abzuarbeiten, aber nicht mehr als eine Stunde.

Dazu kamen noch eine paar Schnittlauchringe.

Victoria Seebarsch La Ratte Urkarotte Erbse



Es gab (gibt) immer noch Bärlauchpesto, und satt habe ich es auch noch nicht. Allerdings hatte ich heute seit einiger Zeit wieder einmal Lust auf Fisch. Ich mach mir da immer viel zu viele Gedanken, weil es einfach keine Garantie gibt, dass der Fisch auch angeboten wird. Heute war ich deshalb ganz entspannt und fragte einfach nach einem festfleischigen Fisch. Mein Händler empfahl Rotbarsch oder noch besser Victoria Seebarsch.

Vor langer Zeit hab ich mal in einem guten Karlsruher Restaurant einen Victoria Seebarsch gegessen, der mir ausserordentlich gut geschmeckt hatte. Also nahm ich den Seebarsch.

Da ich zum Essen auch einen gewissen Crunch wollte, panierte ich den Fisch mit Panko und briet ihn in einer Mischung aus Rapsöl und Butter aus.

Im Gemüseladen gegenüber holte ich ein paar La Ratte Kartoffeln, Erbsen und auch eine Urkarotte. Die Kartoffeln wurden erst in der Schale gegart, dann der Länge nach halbiert und langsam angebraten. Die anderen Gemüse garte ich nacheinander und stellte sie erst zur Seite.

Später gab ich sie dann noch einmal zu den Kartoffeln um sie noch einmal zu erwärmen. Auch kamen zu diesem Zeitpunkt 2-3 El Bärlauchpesto über das Gemüse und wurden damit vermengt.

Mit dem panierten Seebarsch obenauf war auch schnell angerichtet. Da ich schon das Pesto hatte, genügte mir etwas Zitronensaft auf dem Fisch. Der wiederum war festfleischig, aromatisch und wunderbar saftig. Er wäre auch wunderbar mit einer cremigen Weinsauce oder eben auch mit einer guten Remoulade perfekt gewesen. Eine tolle und preiswertere Variante für weniger Geld. Bei mir kostete der Fisch €2/100 g, ein guter Preis, wie ich finde. Und ich persönlich mag den kräftigeren Geschmack lieber als den von Kabeljau.

Pollo fino Gnocchi Erbsen


Heute wollte ich die Gnocchi herstellen, die zu machen gestern unmöglich geworden war. Ich machte sie nach einem Rezept, das ich schon mehrfach erfolgreich benutzt habe. Aber heute war der Wurm drin. Sie waren zwar sehr fluffig, aber fast schon zu sehr. Ich hab sie anschliessend angebraten, um ihnen etwas zusätzliche Festigkeit zu verleihen, aber es war ein schwieriges Geschäft mit grossen Ausfällen 🙂

Dazu gab es ein Pollo fino, also ausgelöstes Unterschenkelfleisch vom Huhn, und Erbsen. Ausserdem kam wieder ein bisschen des gestrigen Bärlauchpestos zur Anwendung. Für die Erbsen hatte ich Kerbel mitgebracht.

Zusammen schmeckte das alles ziemlich gut, sogar die Fotos finde ich gar nicht so schlecht… Gottseidank kann man die Gnocchi nicht so genau sehen.

Schweinelende Chicoree Spitzpaprika Bärlauchpesto


So, jetzt ist das Pesto verbraucht! Es hatte einen guten Lauf, wenn man das so sagen kann 🙂

Diese Kombi kommt ein bisschen schmuddelig daher, das liegt daran, daß ich Chicoree und Spitzpaprika im Ofen gegart habe, mit einem Schluck Weisswein und etwas Kalbsfond. Erst nachdem der Chicoree gar war (nach 30 Minuten) mischte ich das Pesto unter. War auch gut.

Für die Lende opferte ich den Rest meines guten Feta-Stashs vom Markt. Ich schob die Pfanne noch kurz mit in den Ofen, aber es war nur lange genug, um den Käse etwas weicher werden zu lassen. Dazu warf ich noch ein paar Oliven dazu. Ach ja, im Gemüse war auch noch ein wenig Speck 🙂

Wie gesagt, ein bisschen messy, aber passt alles!

 

 

 

 

 

Penne Bärlauchpesto Paprika Chili


Nach gestern wollte ich eigentlich nur mein Pesto verwenden (nicht, daß es mir schlecht wird äh, das Pesto natürlich!).

Und ich hatte die Fissematenten von gestern noch dicke, also entschloss ich mich Pasta zu machen, die leichteste Übung.

Wasser wurde aufgesetzt, mit reichlich Salz, als es kochte kamen die 80 g Penne dazu.

Pesto stand schon bereit, es waren vielleicht noch 7 Minuten Zeit, bis die Pasta soweit war, da sah ich einen unverbrauchten Spitzpaprika herumliegen.

Mein inneres Auge sah sofort das potentielle Gericht vor sich – hellgrün gefärbte Pasta mit grellroter Haube. Da rot und grün komplementär sind, gefiel mir das schon vom Optischen her, und ich beeilte mich, die Pfanne so schnell wie möglich heiss zu bekommen. Währenddessen schnitt ich die Paprika in feine Streifen, gab noch eine in feine Scheiben geschnittene Knoblauchzehe und eine gemörserte Thai-Chili dazu und briet alles bei starker Hitze unter schnellem rühren an. Das dauerte vielleicht 4 Minuten. Man kann auf den Fotos sehen, daß die Knoblauchscheibchen schön angeröstet wurden. Die waren herrlich – knackig mit schönem Röstaroma. Nachdem die Penne gar waren, goss ich sie erst ab, gab sie aber mit dem Sieb mit noch etwas Kochwasser zurück in den Topf, gab dann 2 El (gehäuft) Pesto dazu und rührte alles unter. Ich drehte die Hitze nochmal auf, damit die Sauce nicht zu nass und nicht zu trocken würde.

Dann kam die Pasta auf den Teller und die Paprikamischung obendrüber.

Es hat echt gut geschmeckt, ich hab ein gutes (Kalorien)gewissen trotz Pasta, und die Fotos gefallen mir auch wieder 🙂

 

Penne Bärlauchpesto rote Spitzpaprika Röstknoblauch Chilischote 1

 

Penne Bärlauchpesto rote Spitzpaprika Röstknoblauch Chilischote 2

Mischsalat Pfannkuchen Schinken Bärlauchpesto


Das hatten wir am Samstag- eine schnelle Sache, besonders gut mit der Pesto als ‘Würze’ im Pfannkuchen. Dieses Jahr habe ich einen Narren daran gefressen!

Den Salat hatte ich wieder von dem tollen Pfälzer Salat- und Kräuterhändler auf dem Gutenbergplatz. Dabei war ihre Mischsalatmischung, Spinatsalat (Babyspinat), Rucola und deutsche Kresse. Als Dressing gab es die schon mal gepostete Bärlauchvinaigrette. Die hab ich allerdings zu sauer gemacht.

Die Pfannkuchen werden mit 2 Tassen Mehl, einer Prise Salz, 2 Eiern und Milch nach Gusto gemacht, soll heißen, daß die Fließkonsistenz den Ausschlag gibt.

Dann werden sie in Öl ausgebacken und im Ofen warmgehalten.

Anschließend kommt eine Scheibe Kochschinken pro Pfannkuchen hinein und ein guter Klecks Bärlauchpesto wird darauf verteilt. Dann nur noch rollen und anrichten. Ein Pfannkuchen po Person hätte auch gereicht ;-).

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