Casarecchi Paprika Hack Feta


Dies hier war ein ungewöhnliches aber gutes Resteessen.

Ich kam Freitags nach Hause, war aber so schlapp, daß ich mich um 16:00 hinlegte. scheinbar brauchte ich das auch, weil ich erst um 18:20 wieder aufwachte, somit ein bißchen spät, um einkaufen zu gehen. Aber ich hab ja eine Tiefkühltruhe.

Beim Stöbern in der Selbigen fiel mir eine Tüte ohne Beschriftung auf, bei der ich auf Fleisch tippte. Die nahm ich heraus, um sie dann aufzutauen. Es stellte sich schnell heraus, daß es sich um eine gefüllte Paprika handelte, mit Hack, Bulgur und Feta.

Ich wollte aber eigentlich Pasta (ich bin da eigen – wenn ich etwas Bestimmtes essen will…), also gab ich die noch gefrorene Paprika mit etwa 100 ml Weisswein in einen kleinen Topf mit Deckel und taute sie unter kleiner Hitze langsam auf. Nach einer Weile war sie schön weich, und ich teilte sie in kleinere Stücke. Dann setzte ich das Pastawasser auf und kochte später 80 g Casarecchi  bissfest. Die zerteilte Paprika wurde in den Topf gegeben und durchgeschwenkt. Die ersten zwei Fotos sind au naturel, die letzten beiden zusätzlich mit Parmesan.

Das hat erstaunlich gut geschmeckt. Der Bulgur war fast garnicht präsent, insofern hat nichts gestört. Der Paprika, der ja vorher gefroren war, hatte eine schöne Süße.

Für ein Zufalls-Resteessen gar nicht schlecht 🙂

 

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Casarecchi Tomaten Sardelle Kapern Speck Ricotta Chili


Eigentlich bin ich kein Typ für sahnige oder käsige Saucen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Meistens finde ich sie einfach zu schwer und außerdem verdeckt das Fett den klaren Geschmack anderer Zutaten.

Aber heute machte ich eine Sauce, die regelmäßige Leser in ihrer Grundlage kennen, aber mit zwei Variationen.

Die Sauce wurde angesetzt mit

Olivenöl

gehacktem Knoblauch

einer gehackten Sardelle

ein gehäufter Tl Kapern

ein flacher El Speck, in kleinen Würfeln

eine Thai-Chili, gemörsert

4 Tomaten, geviertelt

ein Schluck Weisswein (Deckel drauf)

1 guter Tl Ricotta

Parmesan

Die Zutaten nacheinander dazugeben, miteinander verkochen lassen. Die Tomaten unter dem Deckel schnell weichkochen, dann mit dem Holzlöffel zerdrücken. Wenn die Masse relativ homogen ist, den Ricotta unterrühren. Nicht zuviel!

Die  gekochte Pasta dazugeben und unterheben. Die Sauce ist sehr schlonzig, hat aber Säure und Schärfe. Der Parmesan gibt ihr noch zusätzliche Tiefe. Der wenige Speck gibt auch einen Ticken Umami (wie auch die Sardelle), aber beides kann auch weggelassen werden. Den Parmesan würde ich nicht weglassen.

Fazit: Eine leckere Variante zu den Povera-Rezepten, allerdings würde ich es weniger oft essen als die Originale.

 

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Casarecchi al Tonno


Im Januar hab ich zum ersten Mal eine Thunfischsauce zu Spaghetti gemacht. Sie war gut und für mich ein Augen-Öffner, weil ich noch irgendwie an die Zeit dachte, in der trockene Stücke Thunfisch aus der Dose auf der Pizza landeten und nur mit viel Flüssigkeit hinunter zu bekommen waren.

Für diese Sauce kommt der Thun immer noch aus der Dose, nichts Abgefahrenes, aber 80 g in Wasser eingelegter Thun von Saupiquet.

Ich hab mich auf das Rezept vom Januar bezogen, mit kleinen Veränderungen:

Statt Spaghetti gab es Casarecchi, eine Art leicht gedrehte Nudel. Ich hab diese Pasta von anderen Herstellern auch schon unter anderen Bezeichnungen gesehen, hab aber ihre Namen gerade vergessen 🙂 Die Pasta, die ich kaufte war wie so oft von De Cecco.

Für die Sauce kamen zusammen

5 Kirschtomaten, sehr reif und süß, in Vierteln

2 Knoblauchzehen, gehackt

15 Salzkapern, gewässert und entsalzt

2 Sardellenfilets

1 Handvoll Basilikum

1 Thai Chili

1 Schluck Weisswein

Etwas Wasser, um die Sauce zu strecken

1 Stängel Thymian

1 Dose Thunfilets, 80 g

 

Es ist ganz einfach. In einer Sauteuse werden die Knoblauchstückchen angebraten, die Tomatenviertel kommen mit hinein, bevor der Knoblauch Farbe nimmt. Jetzt gebe ich den Schluck Wein hinein, reduziere die Hitze und mach den Deckel drauf. Dann kommen die Sardellen und die gewässerten Kapern hinein, danach eine kleine Handvoll gehacktes Basilikum und die gemörserte Thai Chili. Jetzt den Thunfisch dazu und bei relativ geringer Hitze langsam einkochen und immer wieder rühren, damit die Sauce glatter wird. Den Rest des Basilikums dazugeben. Wenn die Pasta gar ist, eine Kelle der Sauce drübergeben und mischen.

Geniessen.

Ich hab zwar nach 2 Bissen ein wenig nachgesalzen, aber ich salze viel. Ihr solltet es auf jeden Fall ohne extra Salz probieren, wahrscheinlich reicht es so (speziell, wenn ihr Salzkapern genommen habt und nicht in Flüssigkeit eingelegte Kapern).

Fazit: Mir hat es besser geschmeckt als beim ersten Mal, nicht wegen der Pasta, sondern wegen des Basilikums (letztes Mal war es Petersilie). Die größere Menge machte die Sauce wunderbar aromatisch und harmonierte gut mit dem Thunfisch. Auch haben die größere Mengen an Sardellen und Kapern dazu beigetragen.

 

Casarecchi al Tonno 1

 

Casarecchi al Tonno 2

 

Casarecchi al Tonno 3