Wurst Slaw Kartoffelsalat


Heute war ich wieder bei Zorn, um etwas Leckeres zu kaufen. Ich hatte Lust auf Wurst und es gab einige zur Auswahl. Ich hatte ein nettes Gespräch mit dem Chef über Grillfreuden und Fleischveredelung. Am Ende kaufte ich je eine Thüringer, eine Fenchelsalsiccia, eine Merguez und eine Gourmetwurst (=feine Bratwurst mit Spinat).

Dazu machte ich einen badisch/schwäbischen Kartoffelsalat mit Gurken und ein Slaw aus Spitzkohl mit Karotten.

Der Kartoffelsalat ist ganz typisch für diese Gegend: Salatkartoffeln in der Schale gekocht, warm geschält und klein geschnippelt, mit Rinderbrühe mit roten Zwiebelstücken, Öl und Weissweinessig, Salz und Pfeffer und dann mit Schnittlauch vermischt und ziehen gelassen.

Das Slaw wurde erst klein geschnitten, mit Salz massiert, die Karotten geraspelt und mit Joghurt 10%, Salz, 1 El Zucker, Weissweinessig und Pfeffer gemischt. Auch das durfte eine Weile ziehen.

Die Würste hab ich allesamt gebraten, bis sie soweit waren, dann wurde jeweils die Hälfte angerichtet, den Rest ess ich morgen zu Mittag 🙂

Ein schönes Abendessen war es allemal, auch wenn ich heute wegen der paar Würste den Grill nicht anwarf. Und zum Wochenende ist mal wieder Regen und Sturm angesagt. Super!

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Spaghetti Salsiccia Tomaten Bärlauchpesto


Heute war ich hin- und hergerissen zwischen Ideenlosigkeit und Resteverwertung. Ich hatte anfangs keinen Plan, was ich machen wollte, aber dann sagte mir eine Stimme: “Pasta geht immer”, und damit war alles klar. Ich kochte die Spaghetti und machte in einem kleinen Topf eine Sauce aus Fenchelsalsiccia, Knoblauch, Cocktailtomaten, Noilly Prat und Thai Chili, später gab ich noch zwei El Passata dazu und dabei noch einen El Rotweinessig (um die Süsse der Passata zu konterkarieren).

Ich hatte noch Bärlauchpesto da und dachte, es wäre geschmacklich gut und außerdem ein schöner farblicher Kontrast. Letztendlich waren es schöne Spaghetti mit einer schlonzigen Sauce, die verschiedene Geschmackskomponenten hatte.

Penne Salsiccia Fenchel


Ich durfte die letzten 30 Stunden nichts zu mir nehmen und war danach heiss auf etwas zu essen. Allerdings war ich auch nicht gut unterwegs und schaute lieber nach, was es hier noch gäbe.

In der Tiefkühltruhe fand ich noch etwa 50 g Fenchelsalsiccia, eine Wurst, die mich immer wieder inspiriert. Ich liess sie auftauen und briet sie langsam an. Dazu kamen 1/2 Tl Cayenne, 1 Tl Fenchelsamen, die ich mörserte, gab dazu noch 1/2 Tl Senfsamen in gemörserter Form und dann eine Dose Pelati Tomaten von Mutti. Die wurden kleingeschnitten und mit den Gewürzen langsam geköchelt. Später gab ich noch eine halbe Tasse Orangensaft und die Zeste einer halben Orange dazu, ganz zum Schluss noch ein El Pastis.

Das Ganze dann den garen Penne untergehoben. Delizioso!

Gerne auch mit Parmesan, passt auch wunderbar 🙂

Lasagne Variation


Nach langer Zeit hatte ich Lust auf Lasagne. Aber ich wollte es irgendwie anders machen. Ich entschloss mich, etwas an den Füllungen zu schrauben. Das Ergebnis war lecker, wenn mir auch die Sauce ausging und es nicht ganz so saftig war wie es hätte sein können.

Ich nahm dafür die Lasagneplatten, die man nicht vorkochen muss.

Als Sauce #1 machte ich eine klassische Bechamel aus Butter, Mehl, Milch, Schalotte mit Nelken und Salz. 150 ml Kalbsfond war auch dabei. Dazu gab ich 4 getrocknete Steipilze, die ich vorher pulverisiert hatte. Dieser Duft veränderte die Bechamel grundsätzlich.

Sauce #2 bestand aus gebratener Salsiccia (50 g), einer Dose guter Tomaten, getrocknete Kräuter (Thymian, Rosmarin und Oregano), Salz und Pfeffer. Auch hier gab ich noch etwas Kalbsfond dazu.

Ich legte für jede Ebene 2 Scheiben Lasagne aus und gab dann eine Kelle Sauce #1 oder #2 darüber, immer abwechselnd. Auf die Saucen kam dann etwas Mozzarella in ganz dünnen Scheiben und auch etwas Parmesan.

Das machte ich 4mal.

Wie gesagt, es war wenig Sauce übrig und die Lasagne setzte sich ziemlich. Also schichtete ich 2 Stück übereinander 🙂

Jetzt entsprach sie mehr meiner Vorstellung einer Lasagne.

Aber ein bisschen mehr Sauce wär schon schön gewesen…

 

Lasagne spezial 1

 

Lasagne spezial 2

 

Lasagne spezial 3

Spinat Ricotta Gnocchi Salsiccia


Ich hatte nach dem Steak mit Spinat gestern noch etwas vom Spinat übrig. Nach einigem überlegen nahm ich den Silberlöffel in die Hand, das Standardwerk für italienisch gekochte Speisen. Dort fand ich auch schnell ein Rezept für Spinat Ricotta Gnocchi. Das war deshalb gut, weil ich Ricotta da hatte, der zwar 6 Tage abgelaufen war, aber man sagt, daß die MHD bei Milchprodukten oft sehr eng gefasst ist und man normalerweise das Produkt eine Weile länger benutzen kann. Mein Container war vor allem noch ungeöffnet.
Ich stellte fest, dass das Rezept ziemlich einfach daherkam, und ich damit wahrscheinlich keine Probleme haben würde. Allerdings wollte ich die Gnocchi mit etwas Fleisch kombinieren und entschloss mich beim italienischen Supermarkt vorbeizugehen, der 1x die Woche Salsiccia aus Italien geliefert bekommt.

Zum Rezept:
Für 4 Personen braucht man (ich habe das Rezept der Spinatmenge, die ich hatte (150 g) angepasst)
500 g Spinat
350 g Ricotta
80 g Parmesan
2 Eigelb
80-100 g Mehl
50 g Butter
Salz + Pfeffer

Der Spinat wird gewaschen und abgetropft. Dann wird er mit dem Restwasser in einem Topf oder einer Pfanne gedünstet (ca. 5 Minuten). Dann trockentupfen, fein hacken und in eine Schüssel geben.
Ricotta dazu.
Parmesan teilen, 4 El beiseite stellen, den Rest in die Schüssel geben. 2 Eigelb leicht anschlagen und mit Salz und Pfeffer in die schüssel geben.
Zutaten verrühren, Mehl nach und nach dazugeben und darauf achten, das der Gnocchiteig nicht zu schwer wird.
Aus dem Teig ein Kügelchen oder eine Nocke (Gnocchi) mit zwei Esslöffeln abdrehen und probekochen. Das Wasser sollte nur langsam köcheln, nicht sprudelnd kochen. Die Gnocchi hineingeben und warten, bis sie aufsteigt. Wenn sie nicht auseinander gefallen ist, war der Teig richtig. Wenn ja, etwas mehr Mehl zum Teig geben.

Meine Gnocchi waren sehr zart, nachdem sie aufgestiegen waren, aber ich mag kräftigen Geschmack und briet sie dann in der Butter an. Im Originalrezept wird die heisse Butter über die Gnocchi gegeben und dann mit Parmesan bestreut. Der Kochlöffel macht auch noch den Vorschlag, die Gnocchi mit einer Bechamelsauce zu servieren. Ich holte mir meine zusätzlichen Kalorien stattdessen mit kleinen Salsicciakügelchen, die ich anbriet und zu den Gnocchi servierte.
Insgesamt ziemlich lecker, die Kombi Salsiccia mit den Gnocchi war schlüssig und gut!

Linguine Salsiccia Paprika Tomaten Knoblauch


Heute hatte ich gar keine Lust einzukaufen. Die Autobahn war wieder bei Heimsheim fast zu, und ich fuhr den Rest Landstrasse. Die Gegend, die vom Heckengäu in den Enzkreis übergeht, ist landschaftlich sehr reizvoll: sanfte Hügel wechseln sich mit hübschen Dörfen mit vielen Fachwerkhäusern ab – die Landwirtschaft prägt das Bild ausserhalb der Dörfer. Die wirtschaftlich bedeutsamen Anlagen sind gut versteckt wie zum Beispiel das Porsche Forschungszentrum samt Teststrecke in Weissach. Aber sobald man den Böblinger/Sindelfinger (Mercedes) Dunstkreis verlässt, spätestens nach halber Strecke ist man allein auf der Strasse und folgt der Würm oder fährt über die sanften Hügel Richtung Pforzheim. Das ist wesentlich beruhigender, als im Stau zu stehen. Und es wartet auch niemand auf mich, in sofern ist es egal, wann ich ankomme.
Also musste ich schauen, was ich im Haus hatte. Im Froster gab es noch ein Stück italienische Fenchelsalsiccia, eine Spitzpaprika und Knoblauch waren auch noch im Haus, wie die Tomaten, die gibt es immer.
Erst dachte ich, ich mache Spaghetti, aber die waren fast aus. Stattdessen fand ich eine frische Packung Linguine.
Die wurden in kochendes Wasser mit einer guten Menge Salz (16g) aufgesetzt.
Dazwischen briet ich die Salsiccia an, gab Tomatenmark, eine scharfe Thai Chili und frische Tomaten dazu und noch einen guten Schluck Rotwein. Dann kam der Deckel für ein paar Minuten drauf, um die Tomaten zum schmelzen zu bringen. Nachdem alles relativ homogen war, salzte und pfefferte ich nach und gab auch einige klein geschnittene Basilikum Blätter dazu. Dann wurde Parmesan geraspelt und ein kleiner Teil schon dazugegeben.
Nachdem die Pasta bissfest war, wurde sie in ein Sieb gegeben und mit der Sauce vermischt, nochmal etwas Parmesan drauf gegeben und serviert.
Immer wieder lecker! Wer nur Bolognese (mit Rinderhack oder gemischtem Hack) kennt, sollte bei einem guten Metzger oder in einem italienischen Supermarkt nach Salsiccia suchen. Davon gibt es die Varianten Fenchel, Piccante, und Normal. Die Saucen, die sich daraus kochen lassen, haben mehr Pep und lassen aus dem fernen Italien grüssen. Es ist zumindest eine andere, durchaus schmackhafte Erfahrung. 🙂

Grüne Bohnen Salsiccia Zwiebeln Kartoffeln


In der Stadt heute war ich im ungarischen Edeka, wo sie Salsiccia fresca im Angebot hatten. Ich nahm davon etwas mit und dachte ich verarbeite sie mit Gemüse das ich noch hatte.
Zuhause gab es noch grüne Bohnen, die gleich in gesalzenes Wasser kamen. Das gleiche machte ich mit ein paar geschälten Kartoffeln.
In einer Pfanne briet ich die kleinen Salsicciabällchen, die ich vorher abgedreht hatte und gab noch Streifen einer roten Zwiebel dazu. Nachdem das soweit weich war, gab es 5 schlank geschnittene Champignons, etwas Knoblauch und eine klein gehackte Chilischote dazu. Dazu gesellten sich dann die garen Bohnen.
Die Kartoffeln briet ich in einer gesonderten Pfanne an. Zu ihnen gab ich ein paar Rosmarinnadeln, in die Pfanne mit den Salsicciabällchen gab ich etwas Thymian.
Nachdem alles durch und rösch gebraten war, wurde angerichtet.