Grill: Ribs Bauch Slaw Kartoffelsalat


Das Wetter heute war toll- endlich Temperaturen oberhalb von 20 C. Ich nutzte den Tag und fuhr mit dem Rad meine üblichen Dinge erledigen. Ich hatte gestern schon den Plan gefasst, heute zu grillen, aber ich wußte noch nicht was. Am Ende nahm ich frischen Schweinebauch und einen Strang Rippchen mit.

Den Bauch legte ich in Olivenöl ein und gab frischen Thymian und Rosmarin dazu.

Für die Ribs nahm ich etwas meiner selbst zusammengestellten Gewürzmischung (Paprika,Getrocknete Zwiebel, getrockneter Knoblauch, getrocknete Chilis, Cumin, Oregano, Zucker, Salz und Pfeffer) und rieb sie damit ein.

Für das Slaw bin ich letztens darauf gekommen, dass es besser ist Spitzkohl statt Weißkohl zu nehmen, weil der Spitzkohl weicher ist und nicht so lange braucht um durchzuziehen. So auch heute. Dünn mit der Hand aufgeschnitten, mischte ich das Kraut erst mit geriebener Karotte, um dann 2 El Weißweinessig, eine gute Prise Salz und auch eine Prise Zucker, 1 El Creme Fraiche und ein Tl Selleriesamen. Alles wird gut vermischt und dann gut gekühlt durchziehen lassen.

Den Kartoffelsalat hab ich im letzten Moment angesetzt, er war noch nicht richtig durchgezogen, aber es gibt noch welchen und morgen müßte er dann gut sein.

Kartoffeln in der Schale gar kochen, schälen und in Scheibchen schneiden. Weissweinessig und Rapsöl im Verhältnis 1:3 mischen, Rinderbrühe/Fond 50 ml aufwärmen, rote Zwiebeln darin blanchieren dann Fond und Zwiebeln zu den Kartoffeln geben und mischen. Salzen und pfeffern.

Für die Ribs kaufte ich eine traditionelle BBQ Sauce, weil ich nicht alle Zutaten für eine eigene im Haus hatte. Sie war aber wie üblich zu süß, was aber dadurch verbessert wurde, daß sie auf dem Grill karamellisierte.

Es hat jedenfalls Spass gemacht, mit dem Grill wieder in die neue Saison zu starten. Der Bauch war super! Ich hab meinem Kugelgrill mit beiden Körbchen Kohle angefeuert, ließ sie weiß werden und erreichte innerhalb von 5 Minuten mit Deckel eine Temperatur von 150 C. Obwohl die Kräuter dadurch verbrannten, waren sie nicht mit direkter Hitze in Berührung gekommen und aromatisierten so den Schweinebauch.

Hatte ich so auch noch nicht 🙂

 

 

 

 

 

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Salat Rohkost Bauch


Heute also die Fortsetzung. Gestern hatte ich ein paar Rohkostsalate gemacht und hatte dabei darauf geachtet, nicht soviel zu machen. Das klappt aber nie! Das beste Beispiel ist Rotkraut. Der Kopf war ein relativ kleiner, der kleinste, den sie hatten, und von dem ein Fünftel. Das ergab 2 große Portionen und immer noch Salat.

Heute hatte ich einen roten Kopfsalat. Ich kannte die Sorte nicht. Es ist Kopfsalat, aber er hat eine dunkle Rötung oben an den Blättern. Ich mag Kopfsalat nicht besonders, aber der, der noch direkt vom Feld des Pfälzers kam, war gut und buttrig/fleischig (ist das eine Beschreibung, die verstanden wird?). Die Mutter des Pfälzers hat mir eine große Tüte Kresse geschenkt, die ich natürlich vergessen habe dazu zu machen. Aber Gurken und Radieschen fanden ihren Weg, wie auch ein paar Tomaten und ein Rest Feta.

Das Dressing bestand aus Weissweinessig, Olivenöl, Senf, Creme Fraiche, Wasser, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker.

Einen Quader Schweinebauch schnitt ich in dünne Scheiben und briet sie ohne Öl in meiner Grillpfanne an. Dadurch liess der Bauch nochmal Fett. Er war fast wie nicht salzige Baconscheiben. Hat gut gepasst.

 

 

 

 

 

 

 

Pulled Pork Wrap Bauch Rotkraut Rettich Karotte Slaw


Bei 30 C gab es heute kein Zweifel daran, daß der Grill angeworfen wird. Beim Einkaufen nahm ich ein Stück Bauch und einen Schweinenacken mit. Ich wollte Rohkostsalate dazu machen (Slaw).

Später fand ich noch Teigfladen, die gut aussahen und ich nahm eine Packung mit. Eigentlich ess ich im Moment abends keine Kh, aber heute sollte eine Ausnahme sein.

Gegen 4 machte ich den Grill an, gegen 1/2 5 waren die Briketts soweit. Davor hatte ich Eine Mischung an Gewürzen zusammengestellt, die einen Rub ergaben. Dabei waren milder und scharfer Paprika, 2 Nelken, 1 Pimentkugel, Senfkörner, Korinderkörner/Pimenton de la Vera, Zucker, Salz, Pfeffer, Cayenne, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Cumin und eine Prise Kümmel. Die wurden in  meiner Gewürz(Kaffee)mühle pulverisiert und über beide Fleischstücke gegeben und eingerieben. Jetzt kam das Fleisch in eine Aluform mit Löchern im Boden und auf den Grill, und zwar zwischen die Körbe mit den Kohlen, damit nur indirekt gegrillt wird. Der Deckel wurde geschlossen. Nach einer knappen Stunde wendete ich das Fleisch zum ersten Mal, dann jede halbe Stunde. Es war insgesamt 3 Stunden auf dem Grill.

 

Dazwischen machte ich die Rohkostsalate.

Karotte/Zucker/Salz/Pfeffer/Condimento Bianco/Zitrone/Olivenöl/2 El Creme Fraiche

Rotkraut/Zucker/Salz/Pfeffer/massieren/ Weissweinessig/Olivenöl/Senfsaat/

Weisser Rettich/Salz/Condimento Bianco/Olivenöl/Kümmel/

 

Ich hab die Salate immer wieder abgeschmeckt und auch lange genug ziehen lassen. Sie waren richtig gut.

Das Pulled Pork sah so aus:

 

Ich hab das Fleisch mit etwas Habanero Hot Sauce beträufelt und als Grundlage in den Wrap gegeben. Dann gab ich Karotten- und Rotkrautsalat dazu.

Den Wrap schnitt ich in die Hälfte, arrangierte mehr Salat aussen herum und setzte noch ein Stück des Bauches in die Mitte.

 

 

 

Es war lecker und es ist einiges noch übrig. Morgen mach ich daraus einen Salat 🙂

Schweinebauch karamellisiert Reis


Nachdem Hang mir sagte, daß es verschiedene Varianten der karamellisierten Ribs gibt, schaute ich auch noch einmal nach und entschied mich dieses Mal für die Variante mit dem Schweinebauch und den Ananasstücken (Thit kho thom?). Die Vorgehensweise ist an sich ähnlich, wobei ich beim fleissigen Videoschauen doch auf verschiedene Unterschiede aufmerksam geworden bin. So gab es in jedem Video eine andere Schnittdicke des Bauchs, obwohl sich nirgendwo die Garzeit änderte. Das kann nicht sein, dachte ich mir und schnitt den Bauch vorsichtshalber in Scheiben von etwa 5 mm Dicke, was sich später als die richtige Entscheidung herausstellte.

Zu Anfang aber marinierte ich den geschnittenen Bauch mit Zucker, Salz, Pfeffer, einer Frühlingszwiebel, 2 Thai-Chilis und Knoblauch. Dazu kamen noch 2 El Sojasauce. Die Mischung war eine halbe Stunde im Kühlschrank.

In einer Pfanne karamellisierte ich 2 El braunen Zucker, dann gab ich die Fleischmischung hinein und liess alles schön anrösten. Dann wurde eine Tasse Wasser dazugegeben und der Deckel aufgelegt. Gleichzeitig drehte ich die Hitze um 2 Grade herunter. Das Fleisch schmorte eine 3/4 Stunde, danach nahm ich den Deckel ab, versuchte ein Stück (es war fast weich) und liess den Topf offen, damit die Flüssigkeit verdampfen konnte. Jetzt gab ich ein Drittel der Ananasstücke dazu, damit sie verkochen und zum süßen Geschmack beitragen konnten.

Nach weiteren 15 Minuten war die Flüssigkeit weitgehend eingekocht und ich gab 3 Tl Fischsauce dazu und liess sie auch ein paar Minuten einwirken. Jetzt noch den Rest der Ananas dazugeben und zum garnieren eine weitere Frühlingszwiebel in Streifen schneiden. Als Gemüse hatte ich Kaiserschoten gedämpft, was sehr gut dazu passte.

Der Reis ist ein Basmati. Ich hab so lange nicht regelmässig Reis gegessen, daß ich vergessen hatte, wie leicht er zuzubereiten ist.

1 Liter Wasser zum kochen bringen, 1 Tasse Reis hineingeben, Prise Salz dazu und Deckel drauf für nur 10-12 Minuten (probieren) und dann in ein Sieb abgiessen, zurück in den Topf und warmhalten. Wunderbar körniger Reis, jedes Mal!

Fazit: Dieses Mal ist es mir besser gelungen, das Fleisch war zart und so aromatisch wie das letzte Mal. Die Ananas war eine echte Bereicherung. Ich hatte zwar Bedenken wegen der Chilis, und eine gewisse Schärfe war auch vorhanden, aber sie war nicht übermässig und liess sich mit dem Reis auch etwas regulieren.

 

Schweinebauch Paprika Bohnen Kartoffeln


Ich esse sehr gerne Schweinebauch. Dieser hier ist wieder von der Metzgerei Zorn, vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein. Zuerst wurde die Haut im Karomuster eingeritzt, dann wurde die Hautseite nach unten in einen Bräter mit einem Finger Wasser gegeben. Die Oberseite pinselte ich mit Sambal Oelek ein. Die Ofentemperatur betrug 180 C.

Ich liess den Bauch zuerst 20 Minuten drin, dann drehte ich die Haut nach oben, bis sie knusprig, aber nicht zu dunkel war. Dann legte ich den Bauch auf die Seite, pinselte diese mit Honig ein und gab reichlich scharfe Peperoni darüber. Dazwischen mußte ich Wasser nachgiessen. Der Bauch wurde schön knusprig und liess einiges von seinem Fett austreten. Die Bratzeit betrug etwa 90 Minuten.

Dazu machte ich Paprika, grüne Bohnen und Kartoffeln. Die Kartoffeln kochte ich vor und briet sie hinterher an. Die Bohnen wurden ebenfalls vorgegart. Die Paprika gab ich roh mit in die Pfanne.

Ich schnitt ein Stück des Bauchs ab, übergoss es mit dem Saft-Fett-Gemisch und servierte es auf dem Gemüse. Sehr gut!

 

 

 

Schweinebauch Guacamole Reis


Mein Freund R. meint, ich habe nicht genügend Reisgerichte, speziell welche aus dem asiatischen Raum.

Ich versuchte zu erklären, daß ich nicht genug Wissen (und auch kaum Kochbücher) habe, um mich frei und souverän in dieser Welt bewegen zu können.

Wenn ich mal Appetit auf Asiatisches habe, werfe ich meist zu viele verschiedene Dinge zusammen.

Y., die Lebensgefährtin des Sohnes meines ältesten Freundes (kompliziert!) ist aus China und bekochte uns schon mehrmals. Auch durfte ich ihr einmal helfen, was für mich ein Augenöffner war. Aber ohne weitere Anleitung ist das sehr schwer. Vielleicht sollte ich nach einem guten Kochbuch Ausschau halten!

Jedenfalls gab es heute Basmatireis zur Hauptspeise. Ich hab mich an die Packungsangabe gehalten, statt den Reis wie immer zu machen, und er wurde perfekt! Hier wird der Reis in einen Liter kochendes Wasser eingerührt und dann 10 Minuten leise geköchelt. Danach über ein Sieb abgeseiht und ausgedämpft und mit ein paar Frühlingszwiebelstreifen verziert.

Dazu gab es eine Guacamole, die ich hier schon einige Male beschrieben habe:

Zutaten-

1 Hass Avocado

1 Limette

Cilantro/Koriandergrün

1 Tomate in Würfeln

1 Frühlingszwiebel in Röllchen

1/2 Jalapeno in kleinen Würfeln

 

Der Schweinebauch wurde auf der Fettseite mit einem Rautenmuster eingeritzt und mit Sambal Olek eingeschmiert und ruhen gelassen. Dann kam er eine Stunde bei 125 C in den Ofen, Fettseite nach oben. Danach wendete ich ihn, gab Wasser dazu (1 cm) und erhöhte die Temperatur auf 180 C.

Nach einer weiteren Stunde drehte ich die Fettseite wieder nach oben, schmierte sie nochmal mit Sambal ein und erhöhte die Temperatur auf 200 C.

Nach 45 Minuten nahm ich das Schwein heraus und servierte alles.

Die Haut war knusprig und scharf, das Fleisch darunter wunderbar weich und aromatisch, das meiste Fett war schon ausgelaufen.

Fazit: Der Sambal hat dem Bauch nicht geschadet, er war lecker mit extra Schärfe. Trotzem hab ich es nur geschafft, ein Crossover Gericht hinzubekommen 🙂

Ich muß wirklich nach einem guten asiatischen Kochbuch suchen!

 

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Schweinebauch Kartoffeln grüne Bohnen


Es gab noch ein Stück Schweinebauch im Tiefkühlgerät, der war schon fertig gegart und mußte nur wieder aufgewärmt werden. Zuerst kam der Würfel bei 120 C in den Ofen.

Dazu machte ich grüne Bohnen, die ich am Samstag frisch vom teuren Russen geholt hatte und bei denen auch Bohnenkraut dabei war.

Grüne Bohnen:

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

3 Zweige Bohnenkraut

1 El Speck

1 gute Handvoll grüne Bohnen

Salz, Pfeffer

Schalotte, Knoblauch fein hacken und mit dem Speck und einem Schuß Olivenöl anbraten. Bohnen und Bohnenkraut dazugeben, Wasser dazugeben, köcheln, bis die Bohnen gar sind.

Durch das Bohnenkraut schmecken die Bohnen, wie sie früher immer geschmeckt haben, als sie fast nur so gemacht wurden.

 

Kartoffeln:

Vorwiegend festkochende Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden, garen, bis sie weich sind, dann in Butterschmalz langsam anbraten und leicht bräunen.

Etwas Majoran dazugeben.

Ich hab den Schweinebauch, der an der Schnittfläche trocken aussah, zu den Bohnen gegeben und den Deckel nochmal draufgemacht für 5 Minuten.

Danach war der Bauch sehr weich und zart, außerdem saftig. Sehr lecker!

Ein bodenständiges Essen, aber mit viel Geschmack.

 

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