Entenbrust Fenchel Bulgur Erbsen Orangensauce


Wenn man bei mir Orangensauce googelt, bzw. danach sucht, bekommt man mindestens 8 Rezepte über die Jahre. Sie sind alle ähnlich, man kann aber auch die Vorlieben einer Zeit herauslesen. Und diese Vorlieben ändern sich von Zeit zu Zeit.

Heute zum Beispiel nahm ich den Saft von 3 Orangen (hab ich schon einmal gemacht), schwitzte eine Schalotte und eine Knoblauch an (auch schon einmal), löschte ab mit Noilly Prat (Premiere), füllte auf mit einem Glas Hähnchenfond (war vorher nur ein halbes Glas), Gab den Orangensaft dazu, reduzierte um 2/3, gab 2 El Sherryessig dazu, gab dann 2 El Liqueur d’Orange dazu, um das Verhältnis zwischen Süße/Säure/Salzigkeit und Umami ins Lot zu bringen. Am Schluss band ich sie mit einem El Maismehl ab und bekam dadurch eine sehr schöne Konsistenz.

Dazu machte ich eine frische, vom Markt erworbene Entenbrust. Zuerst ritzte ich ein Rautenmuster in die Haut, ohne das Fleisch derunter zu verletzen. Dann briet ich die Brust in meiner Le Creuset Bratpfanne ohne Öl an, wobei ich mit einer kalten Platte startete. Dazwischen drehte ich meinen Herd an. Nach etwa 8 Minuten war die Haut gebräunt, und ich konnte sie umdrehen, würzen und mit Folie abdecken, bevor ich sie in den Herd schob. Nach etwa 8 Minuten konnte ich sie wieder enfernen, dann ganz in Folie einwickeln und 10 Minuten ruhen lassen.

Dazu machte ich gehobelten Fenchel, den ich in Olivenöl anbriet, weil er mit Röststoffen einfach viel besser scheckt als gedünstet oder halt ohne die Röststoffe.

Jetzt setzte ich noch eine kleine Tasse Bulgur an – der bekommt etwa 1.5x die Menge Wasser, und wird gewaschen, bevor er aufgekocht wird. Nach dem aufkochen wird die Platte abgeschaltet, und der Bulgur zieht etwa 20 Minuten. Das konnte ich heute bestätigen.

Die Erbsen, die ich auch frisch vom Markt bekam, wurden erst gepalt und in Salzwasser fast gar gezogen und dann kalt abgeschreckt. Später gab ich sie die letzten 8 Minuten mit zum Bulgur, um ein paar größere Exemplare nachzugaren. Es wurde wunderbar!

Beim Anrichten freute ich mich über das Farbspiel und den Glanz der Orangensauce 🙂

Es war sehr lecker, wobei mir heute die Sauce besonders gut geschmeckt hat, weil sie so rund war…

Dill fehlte auf den ersten zwei Bildern, aber weil er zur gleichen Großfamilie wie der Fenchel gehört, musste er dazu. Dill passt auch ganz hervorragend zu Erbsen.

Duck Breast Pumpkin Potato Flan Brussels Sprouts Orange Sauce


Celebrating my return to Germany with a recipe I’m sharing in English (even though there is a Translator below), I do want to thank my relatives again for the wonderful days and weeks you let me enjoy. A special thanks to the folks in New York, where I felt a special interest in my blog and my recipes. This one’s for you.

I bought a duck breast from a special butchery that has what is called „Label rouge“ quality poultry and is a french designation that describes the highest level of free range poultry world wide.

Wanting to make something befitting the season, I thought a flan of pumpkin and potato might be a good idea. To make this, I peeled and cut in 3 cm pieces 7 oz. of Hokkaido pumpkin, followed by the same amount of potatoes. These were baked in the oven at maximum temperature (because my oven knows no other temperature), with a little butter to improve the taste. When they were done after about 30 minutes, I let them cool off a bit, then took my immersion blender, added salt, pepper and a pinch of Cayenne and finally a whole egg and about a tsp of Corn starch and blended everything together. Then I put the mass into 4 shapes I normally use for muffins or other savory mixes and put the forms into the oven. I had to cover them after about 10 minutes, on account of the high heat. They needed another 15 minutes to set.

In the meantime, I cleaned some Brussels Sprouts, meaning I took off the outer leaves. I have given up cooking the Sprouts, they just taste too bland. When you roast them, they develop a great taste, you just have to be carful not to burn them. I added some butter and salt, pepper and nutmeg.

Then I prepared the duck breast. I made diagonal cuts in the fat with a sharp knife, then seasoned the meat with salt and pepper.

Now was the time to prepare the sauce: A piece of butter, garlic and a shallot, just fried translucent, juice from an orange added and cooked down a bit, then a swig of Cointreau or Triple Sec, also a Tbs of good vinegar (red wine, sherry, apple cider, not Balsamico). To finish the sauce, add a Tsp of Corn Starch mixed with water Tsp by Tsp. When you have your desired thickness stop adding the starch.

The breast fried in a hot skillet on the skin side, which I turned as soon as the fat was rendered. I turned it then, put the timer on 10 minutes and put the skillet in my super hot oven.

In the end, everything was super hot. I let the duck breast rest while I put the Pumpkin flan and the Sprouts in place. Finally, I cut it in slices and places it on the plate.

I haven’t posted anything here for a while, and the photo enhancement software of my choice (Photoscape X/Freeware) has become very sophisticated and caused me some frustrations tonight. They changed some procedures around that irritated me, but in the end I figured it out :-). Anyway, I hope you like the recipe and maybe will try it out. It was very „lecker“ (tasty in German) and, as a Fall recipe, I would recommend it. I also think that mushrooms would go really well with the flan 🙂

Entenbrust Gemüse Orangensauce


Gestern sah ich eine Barbarie Entenbrust, die ich kaufte, um sie heute zu machen. Dazu holte ich noch frische rote Bete, Karotten und einen kleinen Hokkaido Kürbis. Daheim hatte ich noch kleine Kartoffeln, Rosenkohl und ein paar Orangen. Ein Glas Entenfond nahm ich auch noch mit.

Ich hatte vor das Gemüse in einer Hülle aus Backpapier im Ofen zu garen, musste aber die Bete schon vorher in den Ofen geben, weil sie durch ihre Größe länger braucht, um gar zu werden. Das restliche Gemüse wurde geputzt, geschält und mit grobem Salz und einem Schuss Olivenöl in das Backpapier eingeschlagen und in den Ofen geschoben.

Als nächstes bereitete ich die Orangensauce vor. Dazu presste ich zuerst 3 Orangen aus, dann schnitt ich eine kleine Schalotte in ganz kleine Würfelchen, um sie danach in etwas Rapsöl anzusautieren. Bevor sie Farbe nahmen gab ich einen Schluck Sherry hinein, liess die Flüssigkeit herunterkochen und gab den Orangensaft und die Hälfte des Entenfonds dazu. Das durfte langsam einkochen. Ich verknetete etwas Mehl mit Butter und mischte das unter die Sauce, um sie anzudicken. Ganz zum Schluss nahm ich die Sauce von der Hitze und gab ein paar kalte Butterflocken dazu, die ich mit einem Schneebesen unterhob.

Die Haut der Ente wurde mit einem scharfen Messer rautenformig eingeritzt, in eine kalte Pfanne auf die Hautseite gelegt und so gebraten, bis die Haut schön rösch war, dann drehte ich die Brust um und schob die Pfanne für 9 Minuten in den Ofen mit den Gemüsen. Danach liess ich die Brust auf einem Teller ein paar Minuten ruhen, bevor ich sie aufschnitt und anrichtete. Das Gemüse wurde ausgepackt, die Bete geschält und die Ente mit der Sauce napiert. Ziemlich lecker und durch die Orange sehr frisch.

Entenbrust Kartoffel Bohnen Pfifferlinge schwarze Johannisbeeren


Gestern bei Zorn sah ich eine Entenbrust von Siebert im Elsaß. Auf Nachfrage sagte man mir, daß alles Geflügel von Siebert der Label Rouge Qualität entspricht. Das gefiel mir und ich nahm die weibliche Barbarie Ente mit. Heute auf dem Markt ging ich zuerst zu Herrn Ruf, meinem Affineur, der jetzt wieder voll eingespannt ist. Während den Anfangswochen von Corona gab es eine Arbeitsteilung: Die drei Damen bedienten die Kunden, er nahm das Geld und gab Rückgeld. Dadurch entfielen viele Handwaschgänge.

Heute war nicht soviel los und wir konnten uns ein paar Minuten freundlich und gelöst unterhalten, was schön war.

Am Gemüsestand nebenan gab es Pfifferlinge wie auch gelbe Bohnen. Beides musste mit. Bei einem Händler mit vielen verschiedenen Beeren erspähte ich noch eine Schale schwarzer Johannisbeeren. Rote gibt es noch, schwarze und weisse schon nicht mehr. Diese letzte Schale nahm ich mit.

Zuhause angekommen putzte ich die schwarzen Johannisbeeren und spülte sie ab. Danach setzte ich sie auf den Herd, gab etwas Wasser dazu und kochte sie auf. Danach drückte ich die Beeren in einem Sieb aus und liess das Sieb abtropfen. Ich hatte jetzt etwa 700 ml Johannisbeersaft, der jetzt reduzierte. Nach 30 Minuten war es noch knapp die Hälfte, etwas später waren es etwa 200 ml. Jetzt versuchte ich und gab sofort 3 gehäufte El Zucker dazu. Viel besser. Jetzt konnte ich die „jus de cassis“ auf die Seite stellen.

Die Kartoffeln (Neue) wurden geschält und in Quader geschnitten. Die kochte ich in Salzwasser, bis sie gar waren, danach wurden sie langsam angebraten, bis sie eine schöne Farbe hatten.

Die gelben Bohnen setzte ich erst mit Schalotte und Knoblauch und etwas Butter auf, briet alles zusammen an und löschte dann mit Wasser. Salz dazu und köcheln bis die Bohnen gar waren.

Die Pfifferlinge putzte ich zuerst, gab dann auch sie mit etwas Schalotte, Knoblauch und Butter in eine Sauteuse und briet sie langsam an.

Die Entenbrust wurde auf der Hautseite diagonal über Kreuz eingeritzt und gewürzt, dann ohne Fell in eine heisse Pfanne auf die Haut gelegt. Nach ein paar Minuten wenden un 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. Danach 5 Minuten stehen lassen und anschneiden. Auf den Teller geben, Rest anrichten, die konzentrierte Johannisbeerjus über die Ente geben und geniessen!

Entenbrust Spargel Erbsen Reis Orangensauce


Mittwoch war ich im Real und lief an mehreren großen Schildern vorbei, auf denen stand, daß man sich besser schon vorher eindecken sollte, weil Gründonnerstag und Ostersamstag möglicherweise große Schlangen vor der Türe entstehen könnten. Da das Gleiche im Moment in meinem Geschäft auch passiert, nahm ich ein paar Sachen mit, um unabhängiger zu sein. Zuhause angekommen, machte ich noch einen kurzen Abstecher zu meinem Gemüsehändler über die Straße, um Spargel, frische Erbsen, Dill und ein paar Bohnen und Karotten einzukaufen.

So hatte ich gestern Ruhe vom Einkaufen (naja, Weinvorräte mussten aufgefüllt werden, aber dort gibt es keinen Massenverkehr 🙂 .

Heute hatte ich die Qual der Wahl und entschied mich für eine Entenbrust aus Frankreich mit etwas Spargel, einer Handvoll Erbsen, Reis und einer Orangensauce. Sehr lecker!

Den Reis setzte ich zuerst auf, mit 2 Teilen Wasser zu einem Teil Reis. Ohne Deckel aufkochen lassen, Deckel drauf und bei kleinster Einstellung mit Deckel 20 Minuten garen lassen, dann ausdämpfen lassen.

Für die Orangensauce nahm ich die Zeste einer halben Bio Orange ab, presste die Orange dann aus und schnitt eine Schalotte in feine Würfel. Diese wurden langsam angeschwitzt, um dann mit einem Schluck Port abgelöscht zu werden. Nachdem der heruntergekocht war gab es einem kleinen Schluck Weißwein dazu. Danach dann der Orangensaft, die Zeste und ein halbes Glas Geflügelfond. Später, nachdem alles stark eingekocht war, gab ich die zweite Hälfte des Geflügelfonds dazu. Am Schluss mit Mehlbutter eindicken.

Um Spargel und Erbsen in einem Gebinde machen zu können, nahm ich eine Edelstahlpfanne mit ein paar Zentimetern Wasser, zu dem ich eine Prise Salz und Zucker gegeben hatte, und gab den geschälten und abgelängten Spargel hinein. Nach 10 Minuten gab ich die gepalten Erbsen dazu. nach weiteren 10 Minuten waren beide Gemüse perfekt.

Zum Anrichten benutzte ich einen Edelstahlring für den Reis, und gab das Gemüse um den Reis herum. Die Entenbrust, die 5 Minuten auf der Hautseite und 3 Minuten auf der Fleischseite in der Pfanne auf dem Herd gelegen hatte, verbrachte jetzt 10 weitere Minuten im Ofen (in der gleichen Pfanne, auf der gleichen Fleischseite), danach noch 7 Minuten auf einem kalten Teller außerhalb des Ofens.

Beim Anschneiden gab die Brust dann ihren Saft ab, der sofort in die Sauce kam 🙂

Zuletzt gab ich die Sauce dazu und streute großzügig frischen Dill drüber. Super!

Entenbrust Bulgur


Ich bekam eine Entenbrust von 250 g und überlegte, was ich dazu machen sollte. Eine Packung Bulgur hatte ich vor ein paar Wochen gekauft, die sollte zum Einsatz kommen. Als ich sie aufmachte, waren 2 Beutel drin. Ich hatte das übersehen, aber machte den Bulgur trotzdem nach Packungs-beschreibung. Das Gemüse, das ich vorher fein in Brunoise geschnitten hatte, wurde daneben in einer anderen Pfanne angebraten. Dazu gehörten Karotten, Selleriewurzel, Petersilie, Schalotte, Knoblauch und Paprika.

Nachdem der Bulgur gar war, mischte ich ihn unter das Röstgemüse und schmeckte ihn noch mit Salz, Pfeffer, Thymian und Zitronensaft ab.

Die Haut der Entenbrust wurde eingeritzt, dann würzte ich sie auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer. .Danach wurde sie zuerst auf der Hautseite in Öl angebraten, danach kurz gewendet und zuerst mit Port und dann mit einem Schluck Triple Sec abgelöscht und in den Ofen geschoben. Später gab ich noch einen kleinen Schluck Weisswein dazu.

Nach 10 Minuten bei 170 C nahm ich die Brust heraus und wickelte sie 10 Minuten in Folie. Danach gab ich den ausgetretenen Entensaft zur Sauce und band sie mit etwas Mondamin ab.

Was nicht in den Bildern auftaucht, ist ein Endiviensalat mit Gurken und Tomaten, mit einer Salatsauce aus Olivenöl, französischem Weissweinessig und Senf.

Es war zwar ein Rezept, das nicht neue Hürden der Kreativität übersprungen hätte, aber lecker war es trotzdem 🙂

Entenbrust Brokkoli Karotte Kartoffeln


Es gab eine Entenbrust von der Barbarie-Ente, die war etwas leichter als üblich (250 g), die nahm ich mit. Dazu Brokkoli und Karotten. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch die Idee, die Ente asiatisch zu machen. Deshalb kaufte ich auch Zitronengras Stangen. Aber irgendwie hatte ich keine Lust auf durchgegarte Ente und entschloss mich kurzerhand um.

Dazu bereitete ich die Brust vor, indem ich die Haut kreuzweise einritzte, die Rückseite von Sehnen und Häuten befreite und dann salzte und pfefferte.

Dazwischen schälte ich eine festkochende Kartoffel, schnitt sie in dünne Scheiben und kochte sie in Salzwasser etwa 8 Minuten. Dann gab ich sie in einen Edelstahlring, salzte, pfefferte, gab etwas Muskat dazu und stellte den Ring in eine emaillierte Form und liess sie im warmen Ofen erst einmal abdampfen.

Die Gemüse hab ich danach auch schnell vorbereitet und in einen Topf mit wenig Wasser und Salz gegeben und gedämpft.

Jetzt briet ich die Brust schön auf der Hautseite und drehte sie dann um und liess sie 4 Minuten in der Pfanne liegen. Dann gab ich sie in die Form mit den Kartoffeln. Über die Kartoffeln gab ich 2 El des Entenfetts, danach schob ich die Form wieder in den Ofen, knapp 10 Minuten.

Nach dieser Zeit nahm ich die Form heraus und liess die Brust noch 5 Minuten ruhen. Die ursprüngliche Pfanne der Ente kam wieder auf die Hitze, nachdem sie heiss war, gab es erst einen Schluck Sherry, dann nachdem der eingekocht war, etwas Rotwein und danach einen Schluck Entenfond. Ich liess die Flüssigkeit einkochen und gab etwas Butter darunter.

Danach konnte ich alles zusammenstellen und servieren. Sauce war lecker, Ente auch, wenn auch ich Ente normalerweise noch mehr rosa mag. Kartoffel mit Entenfett war besonders lecker. Gemüse war knapp drüber, hatte aber den richtigen Salzgehalt. Hätte man auch Gästen servieren können 🙂

Entenbrust Chili Nudeln Wok Gemüse


Heute hatte ich meinen kurzen Tag und war schon gegen 15:00 daheim. Ich wollte aber nicht mehr groß weggehen, um einzukaufen. Also schaute ich in dieGefriertruhe und fand eine weibliche Entenbrust. Die nahm ich heraus, um sie langsam aufzutauen. Dann machte ich mich auf den Weg über die Straße zum Gemüsehändler, wo ich noch ein paar Zutaten (für insgesamt €1,64 kaufte). Die Zutaten in toto:

  • 1 Entenbrust, klein
  • 1 große Karotte in Stiften
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Stängel Frühlingszwiebel
  • 2 cm Ingwer, fein gewiegt
  • 2 El Sesamöl
  • 2 El Wok Sauce (Kikkoman)
  • 1 El Oystersauce
  • ein paar Spritzer Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • Saft einer ganzen Orange
  • 50 g Bali Chili-Nudeln
  • 1 Thai-Chili
  • 3 Stängel Koriandergrün

Die Entenbrust wurde erst in Scheiben geschnitten, dann schnell im Wok angebraten und gleich wieder zur Seite gestellt. Dann wurde das Gemüse geschwenkt und ein paar Minuten später mit der Soja/Saftmarinade übergossen und eingekocht. Dabei wurden die Nudeln 5 Minuten gekocht, dann abgegossen und geparkt. Jetzt kam die Brust zurück in den Wok, um nochmal warm zu werden und schon wurde seviert!

Es war lecker und frisch, die Ente sieht zwar durch aus, war aber innen noch ein klein wenig rosa 🙂

Entenbrust Kürbis Paprika Kartoffeln


Bei Zorn bekam ich heute eine schöne weibliche Entenbrust von Siebert aus dem Elsaß. Dazu holte ich einen Hokkaidokürbis, ein paar Spitzpaprika und ein paar Kartoffeln in ihrer Schale.

Eigentlich hat sich dieses Essen fast selbst gekocht: Kartoffeln gesäubert, Spitzpaprika gewaschen, geviertelt und ausgenommen, und den Kürbis angeschnitten, innen gesäubert und in Tranchen geschnitten.

Das Gemüse richtete ich auf einem Backpapier an, würzte mit langem Pfeffer und Korianderkapseln (gemörsert) und natürlich Olivenöl und Salz und gab das Gemüse bei 160 C in den Ofen.

Die Entenbrust salzte und pfefferte ich und schnitt die Haut über Kreuz ein. Auf der Hautseite briet die Ente, bis sie Farbe nahm, dann drehte ich sie herum und gab ihr eine schöne Bräune (3 Minuten). Danach gab ich die Brust in eine kalte Pfanne und damit in den Ofen (10 Minuten).

Jetzt kamen ganz kleine Würfel der Schalotte und des Knoblauchs in die heisse Pfanne und brieten eine Minute vor sich hin. Danach löschte ich erst mit einem Schluck Port, liess den eindampfen und folgte dann mit Rotwein.

Auch da musste ich nachschenken und einkochen lassen. Um die Sauce noch ein wenig runder zu machen, gab ich einen Tl helle Sojasauce dazu.

Nach den 10 Minuten nahm ich die Brust heraus und liess sie ein paar Minuten nachziehen, danach schnitt ich sie zu. Alles wurde angerichtet und die Brust mit der Sauce begossen.

Alles hat sehr gut geschmeckt, wobei ich zugeben muß, daß Kürbis als Gemüse nicht wirklich mein Liebling ist. Ich hab es schon mal gemacht, da hatte der Kürbis mehr Röststoffe abbekommen und hatte mehr Geschmack. Der heute schmeckte eher cremig, wie eine nicht süße, warme Piefüllung. Nicht unbedingt meins, obwohl ich Pumpkin Pie wieder ganz gerne esse. Schwierig, das!

Entenbrust Püree Spitzkohl Rotwein Nektarinensauce


Heute gab es eine Entenbrust, die ich noch in der Tiefkühltruhe hatte. Die Idee dazu bekam ich, weil ich am Samstag einen kleinen Spitzkohl gekauft hatte, den ich eigentlich anders verarbeiten wollte, der sich aber sehr gut zur Ente anbot. Dazu gab es Kartoffelpüree.

Die Brust taute ich auf, ritzte die Haut in Rauten ein und briet sie erst auf der Hautseite an, drehte sie dann um und gab sie 10 Minuten bei mittlerer Hitze in den Ofen.

Für die Sauce schwitzte ich eine Schalotte an, gab einen Schluck Port dazu, dann ein Glas Primitivo, liess alles herunterreduzieren, gab ein Drittel Glas Hühnerfond dazu und reduzierte wieder. Am Schluss gab ich Scheiben von zwei kleinen reifen Nektarinen dazu.

Für den Spitzkohl gab ich 2 El Speckwürfel und eine Schalotte in eine Pfanne und liess den Speck aus, dann gab ich den Spitzkohl dazu. Zuerst etwas Wasser drauf, dann ein Schluck Sahne, ausserdem angeknackten Kümmel. Reduzieren und abschmecken.

Für das Püree kochte ich Kartoffelstücke, bis sie weich waren. Dann zerstampfte ich sie mit 50 g Butter und einem Klecks Sahne. Dazu gab ich auch eine Prise Muskat, Salz und Pfeffer.

Die Bilder sind ziemlich unordentlich geraten, das tat aber dem Geschmack keinen Abbruch 🙂