Ein neues Kapitel


Wie schon beschrieben, fühlte ich mich (und mit mir viele andere) unwohl ob der Zusammenfügung von Daten, die ich gerne getrennt gelassen hätte. Da mir von Google keine Wahl gelassen wird, sehe ich keine andere Möglichkeit, meine Aktivitäten auf meine Art fortzusetzen, als mich von Google zu trennen. Das ist übrigens nicht persönlich gemeint, anonym werde ich weiterhin die search- engine, maps, images usw. nutzen. Es geht um die Dienste, die ein einloggen erfordern. Das ist vorbei. Das beinhaltet für mich meinen Blog, Picasa, YouTube, Blogger, Blogspot , Google+ und vielleicht auch noch andere Dienste, von denen ich nicht weiß, daß sie zu Google gehören (es sollen mehr als 60 Dienste sein, die zusammengefügt werden.

Aus dem gleichen Grund bin ich schon vor einiger Zeit aus Facebook ausgetreten.

Da hab ich übrigens heute einen interessanten Artikel gelesen, der darauf abzielte, daß Facebook irgendwie Endorphine freisetzt und so die Teilnehmer an sich fesselt. Der Artikel ging aber dann auf den eingeleiteten Börsengang ein, und daß sich junge Leute nicht unbedingt Werbung freiwillig um die Ohren schlagen lassen, was aber zunehmend der Fall sein wird, soll das Geschäftsmodell von Zuckerberg, Google und Co. funktionieren. Der Artikel kam zum Schluß, daß Facebook hinter den Erwartungen der Börse zurückbleiben wird.

Ich hätte euch gerne einen Link eingestellt, aber der Artikel war nicht mehr auffindbar. Ich hab ihn heute Mittag (2.2.2012) in Forbes gelesen.

 

Jedenfalls freue ich mich, ein neues Kapitel aufzuschlagen, und vorhandene Ressourcen besser zu nutzen. Auch will ich versuchen, meine Schreibe und meine Fotos zu verbessern. Schaunmermal.

In eigener Sache


Google hat angekündigt, alle eigenen Dienste (fast 60!) untereinander so vernetzen zu wollen, daß es zu großen Synergieeffekten kommen soll, mit großem Nutzen für den individuellen User bei Posts, Anfragen und ich weiß nicht sonst was.
Ich habe mich vor ein paar Wochen bei Google + angemeldet, aber schnell meine Meinung dazu geändert. Als ich alles wieder löschen wollte, wurde mir mitgeteilt, daß die Löschungen (Bilder) bei allen Diensten durchgeführt würden. Das hätte geheissen, daß was ich in Google + gelöscht habe, auch in meinem Blog und natürlich auch in Picasa, dem Photoverwalter von Google, weg wäre.
Jetzt wollen sie uns keine Wahl mehr geben. Entweder man akzeptiert diese Synergien, oder man kann die Dienste nicht mehr nutzen.
Mir ist das zuviel Synergie. Außerdem fühle ich mich durchleuchtet, weil sie ausdrücklich von einem Dienst auf den anderen schliessen wollen.
Die erzwungene Zustimmung soll ab 1. März erfolgen.
Ich werde spätestens am 29. Februar diese Seite nicht nur lahmlegen, sondern löschen, was ich nur kann.
Alle Google Konten für alle anderen existierenden Dienste werden gekündigt und nicht mehr benutzt werden. Der Picasa Bildspeicher wird gelöscht werden.
Ich möchte natürlich weiter meinen Blog betreiben, werde aber eine neue Plattform brauchen. Im Moment lese ich mich in WordPress ein, tue mich aber noch etwas schwer.
Die Leser, an die ich den Blog verschicke, werden auch in Zukunft eine Mail bekommen.
Sollte jemand anderes Interesse haben, berücksichtigt zu werden, erbitte ich eine Benachrichtigung mit e-mail Adresse.

Ich hoffe, in Zukuft weiter schöne Rezepte und Fotos bloggen zu können,

Alex


Ich werde für meine zahlreichen Leser *g*  zwischen 9-7-11 und 23-7-11 nicht erreichbar sein.
Wahrscheinlich guckt mal wieder kein Schwein.
Ganz liebe Grüße,
Alex

Chicken wings!


Da darf man jetzt gespannt sein, denn es gibt kein Foto der Chicken wings. Warum? Naja, sie haben zwar gut geschmeckt, aber ich wollte sie bestreichen und hab eine Marinade angerührt, aber sie wurden nicht knusprig, weil ich mit dem Zucker gegeizt habe. So haben sie etwas unattraktiv ausgesehen. Ich hab sie trotzdem serviert mit einem kleinen Salat und dieser Mango-Salsa. Die wiederum war sehr hübsch und lecker.

Mango-Salsa
1/2 Mange gewürfelt
1 rote Zwiebel halbiert in Sreifen
2 Zehen Knoblauch gehackt
1 Limette/Saft
1 2 Avocados
4-5 reife Cocktailtomaten (im Sommer natürlich große)
1 Jalapeno
Salz Pfeffer
im Original Cilantro (Korianderkraut)
Ich hasse das und ersetze mit glatter Petersilie.

Die Salsa hat genau das richtige Verhältnis von Süß, Sauer, und Scharf, Bitter ist sie allerdings nicht.
Man kann natürlich die Mango mit anderen reifen Früchten ersetzen.

Lecker Salat!


Ich hatte ein Bretonisches Cordon Rouge Hähnchen gefunden. Die Brüstchen hab ich ausgelöst, den Rest für eine Hühnersuppe am nächsten Tag beisitegestellt. Für den Salat hab ich verschiedene Salate gemischt ‚Mesclun‘,dazu noch Kartoffelwürfel gegart und dann angebraten, Steinchampignons gebraten und dann noch (ungebratene) Schafskäsewürfel dazu. Lecker! Mein Dressing war mit einem neuen Rotweinessig. Auch lecker.

Safranrisotto!


Ich hab das Safranrisotto zum Osso Buco serviert, aber eigentlich wollte ich das Risotto gesondert behandeln.Für das Risotto 1 Tasse Arborio Reis, 1 Schalotte, 25 g Parmesan, 1 Glas Kalbsbrühe, Safranfäden.

Die Fäden in warmem Wasser auflösen, Zwiebel kleinhacken, andünsten,Reis andünsten, ablöschen mit Wein und Kalbsbrühe. Immer wieder mit Flüssigkeit auffüllen und rühren, damit sich nichts festsetzt, bis Reis bißfest ist.Danach Parmesan und etwas Butter unterrühren. Es soll cremig sein und noch etwas laufen. Es passt auch sehr gut Fisch oder Meeresfrüchte dazu. Ich hab vor einiger Zeit mal Chili-Fäden gekauft. Hier kamen sie als Deko zum Einsatz.

Herbstliches…


Ich wollte- ganz saisonal- mal wieder einen Salat mit roter Bete machen. Ich hab vor einer Weile schon mal einen Salat mit roter Bete gepostet, der hier unterscheidet sich in Einzelheiten. Meine bessere Hälfte meint, ich könnte jetzt alle anderen Rezepte rausschmeissen, diese Version sei der Knaller.
Ich persönlich fand ihn auch sehr lecker. Ich hätte vielleicht einen Tick mehr Säure dran gemacht, weil die Bete sehr süß rüberkommt, aber das ist letztendlich Geschmacksache!

1 größere Rote Bete
1 handvoll Pinienkerne
1 Teeöffel Arganöl
2 Eßlöffel Olivenöl
2 Teelöffel Essig (ich hatte Rotweinessig ‚Echalote‘)
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Rucola
2 Champignons
Ein Stück frischer Meerrettich

Die Bete in Wasser kochen (fast eine Stunde), abkühlen lassen, dann in dünne Scheiben schneiden. Auf einem Teller anrichten, Champignons sehr dünn schneiden, außen herum legen. Die Stiele vom Rucola entfernen, auf der Bete anrichten. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten (Vorsicht, geht sehr schnell!), dannÖle, Essig, Salz, Pfeffer und die Pinienkerne in einen Häcksler, gut durchhäckseln zum Pesto.

Auf dem Salat verteilen, Meerrettich drüberreiben, servieren. Die Nüsse unterstreichen das nussige des Rucola und bilden einen schönen Kontrast zur Bete. Der Meerrettich verleiht dem Salat eine angenehme Schärfe.

Falsche Frühlingsrolle


Ich hatte in einer Zeitschrift eine Rolle von Stefan Henssler gesehen, die hat mir gefallen. Und so machte ich mich auf, ein paar Zutaten zu holen, um etwas ähnliches zu kochen. Die Idee war westliches und östliches zu verbinden, und mit fast rohem Fisch zu arbeiten. Beim Fischhändler kaufte ich ein Stück Thun in Sushi-qualität, und ein Sockeye-Lachssteak. Vod Haut und dem Knochen zog ich einen Fond, den ich reduzierte. In diesen Fond kam kein Alkohol. Stattdessen hackte ich Zitronengras, gab Limettensaft dazu und geraspelten Ingwer.
Den Fisch schnitt ich in Streifen von etwa 2 cm Breite. Den Frühlingsrollenteig hab ich gekauft, der war ein deutsches Produkt. Da würde ich nächstes Mal einen asiatischen nehmen. Als Gemüse nahm ich Sprossen, Karotten in Stiften, Frühlingszwiebel und Lauch. Die hab ich angebraten, und Ingwer und Knoblauch dazugetan.
Ich hab auch noch Kartoffeln in kleine Würfel geschnitten, sie vorgegart und dann knusprig angebraten.
Die Fischstücke hab ich kurz scharf angebraten. Anschliessend hab ich die Gemüsemischung auf ein Teigstück gelegt, von beiden Fischsorten etwas dazu, dann Kerbel statt Korianderkraut dazu und dann zusammenrollen.

Die Sauce wurde mit etwa 50 ml Kokosmilchcreme aufgefüllt, mit Salz und Pfeffer, Limettensaft und Ingwer nachgewürzt und einreduziert.

Es hat nicht wirklich gut geschmeckt. Die Sauce schmeckte zwar lecker, aber war so dick, daß sie nicht mehr schaumig wurde. Die Gemüse schmeckten dumpf und nicht brilliant wie beim Thailänder, und der Fisch war 5 Minuten nach entstehen des Fotos durchgezogen und uninteressant.
Naja, aus Fehlern wird man hoffentlich klüger!

Erdbeeren und Rhabarber!


Auf dem Markt duftet es im Moment verführerisch nach allen möglichen Obstsorten. Am intensivsten aber duften die Stände mit großen Mengen von Erdbeeren. Ich hab dann überlegt ein Dessert zu machen, das gebremste Kalorien hat. Dazu habe ich genügend Erdbeeren püriert, um 100 ml Püree zu bekommen. Das habe ich mit 1 Esslöffel Puderzucker verrührt. Dazu kam ein pflanzliches Geliermittel. (Hier wäre es wahrscheinlich leckerer gewesen, eine Art von Bayerischer Creme herzustellen, indem man geschlagene Sahne untergehoben hätte-Nächstes Mal). Den Rhabarber hab ich mit dem Saft einer Orange weichgekocht, und auch da ein wenig Zucker dazu. Am Schluss mit Cointreau abgeschmeckt. Beim Anrichten ein Carpaccio von Erdbeeren um die Form mit dem Püree legen, Rhabarbersauce außen herumgeben, und Rhabarberstückchen oben auf.

Dann noch Minzblättchen anlegen, fertig.

Peperoni und Co.


Wir sind früher gerne in ein griechisches Lokal gegangen, um dort zu essen. Eine Besonderheit gab es da, die haben wir glaub ich immer bestellt. Die gegrillten Peperoni. Die wurden mit einer Creme serviert, die toll geschmeckt hat. Irgendwann hab ich dann mal gefragt, und festgestellt, was bei meinem Nachbau gefehlt hat.
Der Dill!
Zubereitung
2 Eier warm werden lassen oder 10 Minuten in warmes Wasser legen. Eigelb vom Eiweiss trennen. Eigelb, Knoblauch, gepreßt, von einer Zehe. Ein Esslöffel Zitronensaft. Dann, unter Schneebeseneinsatz ( ich hab so einen tollen elektrischen) die Eigelbe schlagen und das Öl in dünnem Strahl dazufügen. Mengenangaben will ich keine machen, ich hab 2 Eigelb genommen und etwa 100 ml Öl-wahrscheinlich hätte es ein Ei weniger auch getan. Danach eine Handvoll frischen Dill sehr klein hacken und unterrühren. Jedenfalls haben wir es heute schon ausprobiert, und es war sehr lecker.
Die Peperoni auf die Grillschale, weichgrillen, am Schluss mit der Dillmayo drapieren.