Wassermelone Gurke Rucola Feta Basilikum


Vor kurzem sah ich ein Rezept für Wassermelone und Feta. Jetzt ist das nichts Ungewöhnliches mehr, und auch sehr lecker, aber hier wurde die Wassermelonenscheibe noch angegrillt.

Das musste ich ausprobieren. Ich wollte aber den Grill nicht wegen zwei Scheiben anfeuern also nahm ich meine Grillpfanne 🙂

Ich hatte also ein Drittel einer Hälfte Wassermelone erstanden, was an sich schon ein Problem war, und schnitt sie in 2 Scheiben mit Rest. Den Rest aß ich gleich 🙂

Nachdem ich sie in der Grillpfanne ohne Öl/Fett angebraten hatte nahm ich die Scheiben heraus um sie abkühlen zu lassen. Danach schnitt ich die Scheiben in mundgerechte Stücke.

Der Rucola wurde gewaschen, der Feta kleingeschnitten und der Basilikum gezupft. Ich schnitt eine kleine rote Zwiebel in Streifen und gab auch die zu den anderen Zutaten.

Als Salatsauce nahm ich einen Teil Condimento Bianco, und zwar weil der süßer ist als regulärer Essig. Dazu kam aber der Saft einer halben Limette, weil ich aus vorheriger Erfahrung mit Wassermelonen weiss, daß Limettensaft sehr gut dazu passt. Jetzt noch 3 Teile gutes Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer und aus die Maus- fertig.

Einmal alles schön vermischt und angerichtet, Foto gemacht und genossen!

 

 

 

 

 

 

 

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Flammkuchen Spargel Artischocke


Von gestern hatte ich noch Spargel und ein Artischockenboden übrig und wollte diese Zutaten mit einem Flammkuchen verbinden. Heute machte ich den Teig wieder selbst, und er wurde problemlos gut.

250 g Mehl

125 ml Wasser

1 Tl Salz

3 El Öl

Das ist schon alles. Ich hab den Teig weniger als 10 Minuten in meiner Küchenmaschine mit dem Rührhaken durchwalken lassen, bis der Teig homogen war. Danach wickelte ich ihn in Cellophan und liess ihn eine knappe Stunde im Kühlschrank ruhen.

Danach hab ich den Teig mit etwas Mehl geknetet und anschliessend ausgerollt. Anfangs zieht sich der Teig immer wieder zusammen, aber nach ein paar Minuten merkt man, wie sich der Teig langsam entspannt.

Nachdem der Teig ausgerollt war, gab ich ihn auf ein Pizzablech und schmierte die Oberfläche dünn mit Creme Fraiche. Dazu kamen dünn geschnittene Scheiben der Artischocke, frisch gegarte Spargel, Speckwürfel, rote Zwiebeln und Parmesan in Scheibchen.

Nach dem Backen bei 220 C (etwa 10 Minuten) gab ich noch ein wenig Rucola dazu.

 

Fazit: Der Flammkuchen hat zwar gut geschmeckt, aber ganz puristisch schmeckt er mir doch am besten. Diese Version ist wahrscheinlich ein bisschen gesünder 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Pizza Salsiccia Salami Gemüse


Die letzte Pizza ist noch nicht sooo lange her, aber ich mußte mir schon wieder das Teig-Rezept erarbeiten. Es hat dann auch nicht ganz geklappt und ich mußte Mehl nachlegen.

Ich glaube der Fehler liegt daran, die Pizza zu spät anzusetzen und dann husch husch alles schnell über die Bühne bringen zu wollen. Emmi hat einmal gesagt, es macht einen besseren, leichter verdaulichen Teig. wenn man weniger Hefe länger gehen lässt. Ich muß einfach einen Tag früher damit anfangen…

Aber genug geschimpft. Der Teig ging an den Rändern hoch wie bei einem amerikanischen Pizzarad, dieser Teil blieb dann liegen.

Zum Belegen nahm ich eine Tomatenpassata von Mutti, zu der ich Knoblauch, Salz, Olivenöl und Oregano gab.

Dann gab es echten Büffelmozzarella

3 Scheiben Salami Milano

10 cm Fenchelsalsiccia, die ich in ganz kleine h abpfetzte und roh auf die Pizza gab,

gute 3 El eingelegte Gemüse und Oliven (Auberginen, Tomaten, Oliven, Zucchini)

3 Sardellen,

geriebener Parmesan und Tropfen vom Knoblauch-Olivenölgemisch

und nach dem Ofen etwas Rucola und Basilikum und ein paar dünn geschnittene Jalapenos (nicht sehr italienisch, ich weiss 🙂  )

Sie hat gut geschmeckt, die Sauce wird sehr sparsam verteilt, aber das Mischungsverhältnis stimmt. Jetzt muß ich den Teig üben…

 

 

 

 

 

 

Pizza Schinken Salami Ei Rucola


Es war noch Teig übrig von vor zwei Tagen. Dieses Mal hatte ich richtig gerechnet. Die Menge ging genau auf. Für die Tomatensauce hab ich eine Dose Datterini von Mutti püriert. Dazu kam Salz (2-3 Prisen) und ein Schuß Olivenöl.

Die Sauce hab ich schon wie das letzte Mal sehr spärlich auf den Teig gegeben. Ganz dünne Scheiben von Mozzarella di Bufola, großzügig frischen Oregano und dann 2 Scheiben Salami Milano drauf. Jetzt schob ich sie in einen Ofen von 240 C. Jetzt erst fiel mir ein, daß ich den Knoblauch vergessen hatte. Also schnell 2 Zehen zerhackt und mit Salz mit der Seite des Messers verrieben und mit Olivenöl gestreckt.

Jetzt hab ich die Pizza herausgeholt, gab den Knoblauch großzügig drüber und in die Mitte noch ein Ei. Das Ei war eine Verbeugung Richtung Malou, die meinte, daß sie das mag (leider war kein Platz mehr für Thunfisch 🙂  ). Jetzt war die Pizza vielleicht noch 7 Minuten drin.

Nachdem ich sie herausgeholt hatte, gab ich auf den unbelegten Teil frischen Rucola und den Parmaschinken. Den restlichen Oregano gab ich auch noch dazu.

Sie war OK, aber irgendetwas fehlte. Später fiel mir auf, daß auf der vorherigen Version noch Parmesanspäne gewesen waren.

Noch später fiel mir ein, daß in der Vorgängerversion Sardellen eine Rolle gespielt hatten.

Fazit: Fühl dich nie zu sicher – lies es lieber nochmal nach!

 

Pizza  Parma Rucola Milano Ei 1

 

Pizza  Parma Rucola Milano Ei 2

Sardinen Rucola Tomaten Gurken


Heute war ich mal wieder unentschlossen, was es denn geben sollte: Es sollte entweder einen Pizza- oder Flammkuchenteig geben, oder aber ich würde mir das Angebot beim Fischhändler anschauen.

Das ist immer gefährlich, weil ich dort eigentlich immer etwas finde. Jedenfalls ging ich tatsächlich über die Kreuzung zum Fischladen und wußte sofort: Sardinen will ich!

Das letzte Mal zeigte mir der Vater und Besitzer, wie man leicht Kopf und Innereien in einem Zug entfernt. Heute fragte er, wie ich die Sardinen machen wollte. Ich meinte ich wollte sie frittieren und auf einem Salat servieren. Er zeigte mir dann, wie man zusätzlich die Wirbelsäule entfernen kann und dann zwei knochenlose Filets hat, die noch zusammenhängen. Die wurden dann gewürzt, mehliert und beiseite gestellt.

Für die Salatsauce nahm ich 3 El Olivenöl, Saft einer halben Zitrone, 1 Sardellenfilet, 1/2 Tl Senf und 1 zerriebene Knoblauchzehe. Die kamen dann in einen kleinen Mixer, um schön homogen zu werden.

Zuerst hab ich den Rucola gewaschen und die Stiele gekürzt. Dann wurde die Gurke geschält und in Scheiben geschnitten. Die Tomate kam zum Schluss dran.

Der Salat wurde schon angerichtet, damit er dann zeitnah serviert werden könnte.

Jetzt kamen 300 ml Rapsöl in einen Topf um dann erhitzt zu werden. Dort hinein kamen immer 4-5 Filets auf einmal. Nach einigen Frittiergängen waren alle Sardinen gegart und servierbereit.

Die Salatsauce wurde über den Salat geträufelt, Die Sardinen wurden über dem Rucola angerichtet.

Ich gab den Saft der anderen Zitronenhälfte über die Sardinen und drapierte etwas Zitronenzeste drüber.

 

Weil ich Urlaub habe und so schönes Wetter ist gibt es heute noch eine Weinempfehlung.

Einen Heitlinger Rosé 2014 trocken  „Sunset Twilight“  gekauft für €6.95

Die Heitlingers nennen diesen Wein einen Terrassenwein, ich find ihn besser als die meisten französischen Rosés. Kein Wunder, gehört er doch zu den wenigen Weinen vom Gut, die keine Traubenkennzeichnung haben und Cuvées sind (es gibt noch einen Weissen und einen Roten, die zur gleichen Serie gehören). Das Gut liegt in Östringen/Tiefenbach im Kraichgau zwischen Heidelberg und Bruchsal.

Die (anderen) Weine von Heitlinger gehören zu den einzigen im Kraichgau, die ausgezeichnet werden. Die anderen Weine sind nicht ganz so „preiswert“, aber eine Kiste Grauburgunder hab ich mir schon mal geleistet. Am Weingut ist auch ein schönes Restaurant und Wege durch die Wingerte (Weinberge), die alle sorgfältig beschriftet sind. Hier kann man sehen, daß ein Weinberg für verschiedene Traubensorten verwendet werden kann, Manchmal wechselt eine Sorte nach wenigen Reihen.

Wer mehr wissen will: http://www.weingut-heitlinger.de

 

Übrigens – ich war einmal da, aber die kennen mich nicht. Es ist kein Sponsoring dabei.

Ich hab aber meine Jugend nur wenige Kilometer von dem Ort verbracht und verspüre etwas wie Heimatstolz, daß die in Tiefenbach (für uns ein verschlafener Ort und am Arsch der Welt) so eine tolle Leistung hingelegt haben. Dazu muß man wissen, daß überall im Kraichgau Wein angebaut wird – nur eben nicht in dieser Qualität.

 

Sardinen Gurken Tomaten 3

 

Sardinen Gurken Tomaten 2

 

Heitlinger 1

 

 

Pizza


Jetzt hab ich mir bestimmt die letzten 10 Jahre keine Pizza mehr bestellt, hauptsächlich, weil ich immer das Gefühl nach dem Genuss hatte, einen Basketball verschluckt zu haben.

Dabei war das früher, wie bei so vielen, eines meiner Lieblingsessen.

Am Montag waren wir in einem Zwitterlokal in Karlsruhe, einer griechisch-italienischen Mischwirtschaft. Dort zogen mir die Pizzaaromen in die Nase und waren 2 Tage später der Auslöser dafür, nochmal darüber nachzudenken. Da ich von Ostern noch Salami Milano und Parmaschinken übrig hatte, bot sich an, diese so zu verarbeiten.

Ich ging in einen Laden, von dem ich wußte, daß er ein Spezialmehl führte, nämlich eines, das sich besonders für Pizzas eignet.

Auf der Packung gab es dann auch gleich ein Rezept.

Nach dem Herunterrechnen auf ein Blech ergab sich folgendes:

330 g Mehl

12g Hefe frisch/oder 1/2 Packung Trockenhefe

210 ml lauwarmes Wasser

1 gehäufter Tl Salz

1/2 Tl Zucker

Die Maschine knetete für mich 10 Minuten den Teig. Der ging dann abgedeckt 35 Minuten. Dann hab ich ihn ausgerollt und händisch dem Blech angepasst. Es war eine ziemlich großzügige Menge (hätte wahrscheinlich für ein 40x50cm Rechteck gereicht).

Ich hatte vorher eine Dose Mutti Kirschtomaten mit dem Zauberstab püriert, 2 Prisen Salz und einen halben Tl getrockneten Oregano dazugegeben, außerdem einen Faden Olivenöl.

Von dieser Sauce kamen 2 kleine Kellen auf den Teig und wurden mit dem Kellenrücken mager verteilt.

Eine Kugel Büffelmozzarella wurde auf der ganzen Pizza verteilt. Eine Hälfte der Pizza bekam ein paar Scheiben Salami Milano, für die andere Seite hatte ich den Parmaschinken zurückgelegt.

Auf die Salamiseite gab ich auch noch ein paar frische dünn geschnittene Champignons und 2 Sardellen. Beide Seiten kamen in Genuss von gehacktem und mit Salz veriebenem Knoblauch, der dann mit Olivenöl fliessend gemacht wurde. Das gab es tropfenweise über die ganze Pizza verteilt.

Jetzt mußte die Pizza nochmal 40 Minuten im Warmen gehen. Dazu hatte ich den Ofen kurz an und dann wieder ausgeschaltet. 4o Minuten später war mir klar, daß ich das nächste Mal weniger Teig brauchen würde… 🙂

Jetzt hab ich den Ofen in 10 Minuten Richtung 220 C aufgeheizt und das Blech hineingegeben. Ich hab einen heißen Ofen, und 15 Minuten später konnte ich die Pizza anschneiden.

Die Seite ohne Wurst bekam jetzt frischen Rucola und den Parmaschinken drüber, und die Parmesanhobel verteilte ich auf beiden Seiten.

Ganz schön lecker!

Ich hab früher auch ab und zu eine Pizza gebacken (vor diesem Blog), hatte aber immer den Fehler gemacht, zuviel draufzupacken. Das Gegenteil ist richtig – alles etwas weniger und die Pizza wird knuspriger und leckerer.

Hat sich gelohnt. Und das Völlegefühl? Naja, es geht so…Vielleicht lag es eher an dem Weizenbier das ich gerne dazu getrunken habe? 🙂

 

2 Pizza 1

 

2 Pizza 2

 

2 Pizza 3

Schweinelende Ananaschutney Rucola


Vor ein paar Tagen sah ich ein Chutney, in dem Ananas die Hauptrolle spielte.

Und ich dachte „Verdammt, warum ist dir das nicht eingefallen?“

Umso blöder, das ich nicht mehr weiß, wo ich das gesehen habe. Es stellt sich allerdings heraus, daß es nichts Neues unter der Sonne gibt, und ich es nicht googeln mußte, sondern nur bei einem Blog schauen mußte, den ich immer wieder mal lese: The Noshery, ein Blog einer professionellen Köchin, die in Amerika lebt und aus Puerto Rico stammt.

Sie hatte zwar nicht das Rezept, das ich gesehen hatte, ihres klang aber auch gut und war für mich sowieso eher ein Ausgangspunkt als das Endprodukt.

Ich hab eine frische Ananas geschält und drei Viertel davon in kleinere Stücke geschnitten. Eine mittlere rote Zwiebel und eine Knoblauchzehe werden kleingehackt, wie auch ein Stück Ingwer, etwa 5 cm oder genug für 2 El. Dazu eine frische Jalapeño (im Originalrezept ist es eine getrocknete Chili). Diese Sachen hab ich angebraten, dann mit einem guten Schluck Rum abgelöscht, 2 flache El Kreuzkümmel dazu, das einreduziert, dann den Saft einer Limette dazugegeben und etwa 2 El Zucker. Es war mir noch nicht säuerlich genug und so gab ich noch etwa 2 El Apfelessig dazu. Der Unterschied zum Chutney von the Noshery besteht darin, daß ich nach Art einer Salsa auch noch frische Minze und frisches Cilantro (Koriandergrün) dazugegeben habe, das super gepasst hat.

Einen Teil hab ich dann grob püriert und wieder zum Rest gegeben. Am Schluß hab ich es auch noch gesalzen.

Die Lende wurde in 4 cm Scheiben geschnitten, gepfeffert und gesalzen und in 2 El Öl bei mittlerer Hitze angebraten. Einmal gewendet und fertig gebraten in etwa 8-10 Minuten.

Ein wenig Rucola auf dem Teller verteilt, eine Kelle Chutney darüber und dann das Fleisch anrichten.

Karibisch!

 

Schweinelende Ananaschutney Rucola 1

 

Schweinelende Ananaschutney Rucola 2