Spanferkelkoteletts Kartoffel-Kürbispüree Wirsing Sauce


Der Herbst hat es sich gemütlich gemacht und fördert bei mir die Lust auf herbstlichere Kost.

Ich hatte vom Menü am Samstag noch Kürbis übrig und entschloss mich, ihn in ein Kartoffelpüree zu integrieren, also wurde das Stück kleingemacht und in einen Topf mit Wasser gegeben und 20 Minuten zusammen mit zwei kleingeschnittenen Kartoffeln geköchelt.

Den Wirsing hatte ich am Samstag  vom Markt mitgenommen, nicht wissend, wann ich ihn benutzen würde. Die äusseren Blätter hab ich abgemacht und entsorgt, 5 der inneren Blätter wusch ich und schnitt sie in Streifen. Dazu gab ich eine Butter-Öl Mischung, in der ich den Wirsing anbriet. Dazu eine Prise Muskat, danach wurde er mit Wasser abgelöscht und mit Deckel gekocht. Er brauchte länger, als ich dachte und war nach 20 Minuten noch zu fest. Also goß ich nochmal Wasser nach und kochte ihn weiter. 10 Minuten später gab es einen Viertel Becher Sahne dazu, und ich nahm den Deckel ab und drehte die Hitze herunter.

Die Spanferkelkoteletts waren noch übrig und im Froster, den ich nach „Leichen“ durchsucht hatte, abgelaufenen und in einem Fall aufgeplatzten Beuteln.

Ich ließ sie sanft auftauen und briet sie dann nur von allen Seiten an, um sie dann später mit dem Temperaturfühler bei 170 C in den Ofen zu schieben.

Es brauchte etwa 50 Minuten um die Zieltemperatur von 79 C zu erreichen.

Dazwischen schnitt ich Karotte, Selleriewurzel, Petersilie, Lauch, Knoblauch und Schalotte in kleine Würfel und briet sie kräftig in Olivenöl an und dann einen 5 cm Strang Tomatenpaste mit dazugab. Nachdem auch der angebraten war, gab ich den Rest vom guten Barolo dazu. Nachdem es eingekocht war, gab ich etwas Wasser dazu und ließ es noch eine Weile kochen. Die Sauce schmeckte ich mit Rotweinessig und Zucker ab.

Nachdem Kartoffeln und Kürbis gar waren, drückte ich beide zusammen durch den Kartoffeldrücker. Danach kam ein schönes Stück Butter, ein paar kleingeschnittene Blättchen Salbei und eine Prise Za’atar dazu. Dann kam es zurück in den Topf, um warm zu bleiben.

Mit dem Wirsing war ich nicht glücklich, er schmeckte fad. Mir fiel ein, dass ich vom italienischen Spezialitätenshop noch Coppa hatte. Von dem nahm ich 3 sehr dünn aufgeschnittene Scheiben und machte ganz kleine Würfelchen daraus. Die wurden in einer Pfanne angebraten, der Wirsing kam direkt danach dazu. Jetzt schmeckte er.

Dann richtete ich an 🙂

Fazit: Fleisch war sehr zart und genau am Punkt (ich liebe meinen Temperaturfühler). Kartoffel-Kürbispüree hab ich glaub noch nie gemacht, das hat was, speziell mit Salbei und Za’atar (weil in meinem auch Thymian mit drin ist). Der Wirsing, von dem ich dachte er würde gut passen, war insgesamt enttäuschend, vielleicht hatte ich ihn einfach zu fett zubereitet. Da hätte etwas anderes vielleicht besser gepasst.

 

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3 Kommentare zu “Spanferkelkoteletts Kartoffel-Kürbispüree Wirsing Sauce

  1. BAG sagt:

    OMG, sieht das lecker aus. Ich kann das Ferkel fast riechen. Mal sehen, was ich heute zum Mittagessen reissen kann.

    Gefällt mir

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