Ribs chinese style Zwetschgensauce Heidelbeeren Kartoffel-Apfel-Paprikapuffer


Die Ribs sind die von vor etwa eineinhalb Wochen, die nicht auf dem Grill, sondern in einer Zwetschgensauce im Slow Cooker gemacht bzw. vollendet wurden.

Da waren und sind noch welche übrig, und die wollte ich heute mit einem Puffer kombinieren. Allerdings hatte ich noch mehr als 200 g Blaubeeren (Heidelbeeren), und ein paar davon sollten in die Sauce um den fruchtigen Charakter zu unterstreichen. Und Zwetschge mit Blaubeere kombiniert kommt gut, die passen einfach zusammen.

Zuerst wurden die Ribs aufgetaut, ein wenig der Sauce war im Gefrierbeutel mit dabei. Die hab ich mit ein wenig Wasser gestreckt und gleich eine Handvoll Beeren dazugegeben, die dann schnell verkocht waren und in den Gesamtgeschmack übergingen. Ein paar Minuten später hab ich die Rippenknochen aus dem Fleisch gezogen und entsorgt. Dadurch wird das Fleisch eher wie Pulled Pork oder ein anderes Schmorfleisch. Ich gab noch eine halbe gemörserte Thai-Chili dazu und gab dann den Deckel drauf und schaltete die Hitze aus.

Für den Puffer wurden drei Kartoffeln und ein säuerlicher Apfel geraspelt und eine Spitzpaprika in feine Streifen geschnitten. Diese Mischung wurde gepfeffert und gesalzen, dann gab ich ein Ei und etwas kleingeschnittene Petersilie dazu und vermischte alles. Das gab eine Puffer-Tortilla, die die ganze beschichtete Pfanne ausfüllte. Zuerst hab ich den Teig in eine geölte heiße Pfanne gegeben, dann wurde die Hitze reduziert, um den Puffer auch durchzugaren. Zum Wenden nahm ich einen Teller, legte ihn von oben auf die Pfanne, hielt ihn fest angedrückt und wendete die Pfanne. Hat einwandfrei geklappt.

Nachdem auch die andere Seite schön durchgebraten war, schnitt ich den Kuchen in Stücke und richtete an.

Fazit: Der Puffer funktioniert sehr gut – der Apfel verleiht etwas mehr Saftigkeit, die extra Süße macht sich nicht (kaum) bemerkbar, wobei das nicht stört, weil das Fleisch ja auch diesem Prinzip folgt, zwischen salzig und fruchtig zu changieren.

Ich weiß, nicht jeder mag Frucht mit Fleisch, aber die Kombination mit Geschmortem ist schon toll, weil es auch subtile Zwischentöne gibt (und nicht einfach die Ananas auf dem Schnitzel 🙂  ).

Ich hab es jedenfalls sehr gerne gegessen!

 

Chinese ribs Plum sauce Blueberries Potato apple paprika pancakes 1

 

Chinese ribs Plum sauce Blueberries Potato apple paprika pancakes 2

 

Chinese ribs Plum sauce Blueberries Potato apple paprika pancakes 3

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Schweinelende Zwetschgensauce Kürbisrisotto


Schweinelende-Kürbisrisotto-PflaumensauceEs war wieder ein Gast angesagt, ein Esser, der ‘alles’ isst. Das sind mir die liebsten, weil ich dann keine Scheuklappen aufziehen muß.

Ich war offen beim Fleisch, wollte aber bei Zorn einkaufen und Hällisch-Schwäbisches Schwein ausprobieren.

Ich fuhr kurz vor deren Feierabend noch dorthin und bekam noch eine Schweinelende.

Beim Gemüsehändler gegenüber gab es Bühler Zwetschgen und einen kleinen Hokkaido Kürbis.

Die Zwetschgensauce war:

1 Zwiebel, angeschwitzt

5 Zwetschgen, kleingeschnitten

1 Schluck Sherry

1 Glas Wildfond

1 Zimtstange

2 Sternanis (ich hab kleine aus Frankreich)

Salz, Pfeffer

Die Sauce muß aufgekocht, gargezogen und püriert oder durch ein Sieb gestrichen werden. Ich hab sie püriert.

Sie passt echt gut zum Schwein- mit etwas Sojasauce wird sie vollends asiatisch.

Das Kürbisrisotto ist auch ganz leicht:

Einen kleinen Hokkaido halbieren, das Innere entfernen, die andere Hälfte für Suppe aufheben.

den Hokkaido in mundgroße Würfel schneiden.

Das Risotto wie üblich ansetzen, Schalotte, Kürbis und Reis etwa in 10 Minuten bei milder Hitze glasig garen, dann ein Achtel Weißwein dazu, einkochen lassen. Immer wieder selbstgekochte Gemüsebrühe nachschöpfen, bis der Reis bissfest ist.

Danach 50 g Butter einrühren, anschließend 50 g Parmesan, geraspelt. Im Originalrezept waren auch Walnüsse dabei, die hab ich aber nicht bekommen, Stattdessen gab es Pecannüsse, die hab ich aber dann vergessen. Hat trotzdem sehr gut geschmeckt.

Die Schweinelende wurde in dicke Scheiben zerteilt, in Salz und Pfeffer gewendet und mit Rosmarin- und Thymianstrauch in der Pfanne ruhig gegart.

Die fruchtige Sauce hat sehr gut zur Lende gepasst und wa ein schöner Kontrast zum erdigen Geschmack des Kürbis. Die Lende hat sehr gut geschmeckt.