Spargel Sockeye Lachs Kartoffeln


Heute machte ich den Spargel, den ich gestern vom Markt mitnahm. Wie gesagt, die Preise sind 3 Wochen vor der Eröffnung der offiziellen Spargelsaison nur geringfügig über dem normalen Niveau der regulären Saison. Mein Gemüsehändler meinte schon letztes Jahr, dass der Versuch, frühen (Treibhaus)Spargel am Markt zu positionieren, um 4-6 Wochen kurzfristig deutlich höhere Preise verlangen zu können, dem Markt eigentlich geschadet hat, weil man sich daran satt isst und am Schluss so die Preise drückt. Ich erinnere mich, dass er wochenlang im April eine sehr gute Qualität hatte, die er für €4.50/kg verkaufte.

Aber es ändert nichts, der Spargel ist da und ich freue mich, ihn wieder eine Weile geniessen zu können 🙂

Heute hab ich ihn geschält und wie üblich in etwas Wasser mit Zucker und Salz geköchelt, bis er bissfest war.

Die Kartoffeln hab ich als Salzkartoffeln gemacht, und den Sockeye Lachs, der dazu auch noch geräuchert war, hatte ich schon vorher besorgt.

Alles in Allem ein einfaches Essen, das zudem auch schnell gemacht war. Ich erwärmte ein gutes Stück Butter, gab etwas Zitronensaft und Zeste dazu, und vermischte das mit schönem frischen Dill, den ich grosszügig über allem verteilte.

Wunderbar! Das ist Frühling 🙂

Advertisements

Matjessalat Kresse Brot


Ich hatte eine Packung Matjes, der geräuchert war, den wollte ich auf die mir übliche Art anmachen. Dazu gehören bei mir:

  • Matjesfilets
  • 1 Apfel (Elstar)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 kleine süß-saure Gurken
  • Kresse
  • 1/2 Becher Joghurt 1,5%
  • 1/2 Becher Saure Sahne
  • Zitronenabrieb
  • kleinste Würfel einer 1/4 PiriPiri
  • Zitronensaft
  • 4 Scheiben Brot vom Baguette, angeröstet

Ich hab die unteren Zutaten miteinander vermischt, die oberen klein geschnitten. Später wurde das Dressing über einem Teil des Salats gegeben, mit Kresse angerichtet und mit Brot komplettiert.

Sehr lecker!

Lammstelze Kritharaki Bohnen Paprika


Samstag bekam ich eine schöne Lammstelze, die ich aber erst heute machen wollte. Sonst mache ich sie gerne in einer Art brauner Sauce, zumindest vom Ansatz her, aber ich hatte noch Passata und die wollte ich nicht verschwenden. Also briet ich erst die Stelze auf allen Seiten schön an (schon gewürzt) und gab anschliessend Schalotte und Knoblauch und dann etwas Tomatenmark und Rotwein dazu. Danach folgte die Passata, Rosmarin und Thymian. Jetzt schob ich den Topf für 2 Stunden in den Herd und drehte das Fleisch alle halbe Stunde.

Daneben machte ich Paprika und Bohnen, indem ich sie schräg anschnitt, in Schalotte und Knoblauch anbriet und dann mit wenig Wasser langsam fertig garen liess. Auch setzte ich die griechischen Nudeln an.

Am Ende schmeckte ich die Fleischsauce ab und teilte das Fleisch in kleinere Stücke und servierte sie über den Kritharakia. Über das Fleisch rieb ich noch ein bisschen Zitronenzeste.

Hat gut geschmeckt, wobei ich vermute, dass es morgen, wenn es durchgezogen ist, besser schmecken wir. Gut dass ich heute nicht alles hinuntergeschlungen habe 🙂

Gnocchi Bärlauchpesto


Ich muß gestehen, ich weiss nicht mehr, wie lange es her ist, daß ich Gnocchi gegessen habe. Ich weiss allerdings, daß die selbstgemacht waren. Das kann ich von diesen nicht behaupten. Sie sind “Halbfrischware” also frisch für ein paar Tage und nicht ganz dehydriert. Es gab 2 Möglichkeiten, die Gnocchi zu erwärmen – entweder 2 Minuten in kochendem Wasser, oder aber in Butter anbraten. Ich kann mich noch gut an die gummiartige Konsistenz der geköchelten Variante erinnern und entschloss mich, die Dinger anzubraten. Eine gute Wahl!

Nach ein paar Minuten stellte sich bei mittlerer Hitze eine schöne Bräune ein und die Gnocchi wurden weich und fluffig.

Das Bärlauchpesto bestand aus den üblichen Verdächtigen:

ein Bund Bärlauch, gut gewaschen und in 2 cm Stücke geschnitten

50 g Pinienkerne

etwa 30 g Grano geraspelt

Schätzungsweise 40 ml Olivenöl (ich hab nach Gefühl eingekippt, und dann nochmal einen Strahl dazu gemacht)

und, um mal etwas anderes zu tun, die Zeste einer Viertel Bio Zitrone. Das hat alles irgendwie frischer gemacht und den Geschmack gehoben, also eine Empfehlung meinerseits.

 

Nachdem die Gnocchi bräunlich und fluffig waren, gab ich 2 El Pesto dazu, löschte mit einem Schluck Weisswein ab, um das Pesto ein wenig zu verdünnen, schwenkte die Gnocchi ein paar Mal durch und servierte mit ein paar zusätzlichen Raspeln Grano. So leicht und so gut!

 

 

 

 

 

Pollo fino Rösti Sauerkraut


Auf dem Heimweg heute bog ich schon bei Pf-Süd ab, weil ein großer Stau Richtung Pforzheim gemeldet war. Da war es nur logisch, bei dem Edeka in Haidach nachzuschauen, was denn angeboten wird.

Hier gibt es öfters Schweinsbäckchen vom Metzger, und auf die hatte ich gehofft – der Plan war, sie mal anders, und zwar mit einer Senfsauce zu machen.

Es sollte anders kommen. Sie hatten keine Bäckchen, dafür aber gute Pollo fino aus dem Osten (Frankreichs- also dem Elsaß), die auch Freilandgeflügel anbieten. Ich nahm ein Päckchen mit, und dachte ich hätte 2 saftige Oberschenkel, stattdessen waren es 4 kleinere. Ich hab sie auseinandergeklappt, gesalzen, gepfeffert, mit Rosmarin und Thymian und mit Zitronenzeste gewürzt und wieder zugeklappt und in eine feuerfeste Form gegeben. In die gleiche Form gab ich ein Achtel Weißwein, ein Viertel Hühnerbrühe, 100 ml Sahne, etwas Zitronenzeste und 3 Zitronenscheiben. Alles kam bei 180 C für 40 Minuten in den Ofen.

Für die Rösti nahm ich 3 Kartoffeln, raspelte sie und gab Muskat, Majoran, Petersilie, Salz und Pfeffer dazu, außerdem ausgelassenen Speck, ein El Kartoffelmehl und ein großes Ei. Die Masse wurde dann in Ringe gegeben und erst auf dem Herd in Ringen angebraten und später in den Ofen gegeben um nachzugaren.

Das Sauerkraut hab ich gekauft als Fertigware und einfach nur warm gemacht. Dazugegeben hab ich trotzdem ein Lorbeerblatt und ein paar Wacholderbeeren.

Nachdem die Hähnchenteile fertig waren hab ich die Flüssigkeit in einen Topf umgegossen und eingekocht. Ich gab noch ein bißchen extra Hühnerbrühe dazugegeben, dann ein wenig Kartoffelmehl mit kaltem Wasser und dickte damit die Sauce ein wenig nach.

Fazit: Ein schnell gemachtes Essen, das aber viel besser als erwartet war: Die Zeste erhöhte den Geschmack, die Zitronenscheiben waren eine Bereicherung.

 

 

 

 

Zitronenkuchen Heidelbeeren Cranberries


Am Samstag kaufte ich mir eine kleine Gugelhupf Form. Heute schaute ich nach einem Rezept und fand eines für kleine Formen bei der Kochbar. Allerdings gefielen mir ein paar Dige nicht bei den Zutaten, also hab ich es relativ stark verändert.

150 g Margarine Butter

130 g Zucker

2 El Zitronenzucker Zitronenzeste

1 Tl Zitronenaroma

2 Eier

1 El Milch Limoncello

150 g Mehl

50 g Speisestärke

Prise Salz

1 Tl Backpulver

125 g Puderzucker 80 g Puderzucker

2 El Zitronensaft

zusätzlich 125 g Heidelbeeren, 100 g Cranberries

Butter hell aufschlagen, Zucker, Zeste, Aroma und Eier darunter mischen, bis die Masse glatt ist. Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver durch ein Sieb in die Masse geben und gut unterrühren.

Die Beeren unterheben und in eine gebutterte und mit Semmelbröseln ausgestreute Gugelhupf Form geben. In meinem sehr schnellen Ofen brauchte es 40 Minuten bei 175 C (wahrscheinlich ist er aber heisser).

Nachdem der Kuchen abgekühlt war gab ich den Zitronensaft zum Puderzucker und machte eine Glasur. Dann kamen noch ein paar Heidelbeeren dazu. Fertig.

 

Die Zeste machte den Kuchen herrlich zitronig, der Limocello hat zwar nicht vorgeschmeckt, geschadet hat er aber nicht. Die geringere Menge Puderzucker war dem Umstand geschuldet, daß ich nicht mehr hatte 🙂  Die Beeren machten den Kuchen wunderbar fruchtig und saftig.

 

 

 

 

Madeleines


Vor ein paar Tagen sah ich einen Beitrag eines französischen Blogs, der zu mir sprach: La Creme et les Gateaux machte Madeleines.

Ich kann leider nur rudimentär französisch, aber die Kochsprache macht mir keine Angst. Ich las das Rezept und war mir nur wegen eines Wortes unschlüssig, und zwar wie heisst Teelöffel und wie Esslöffel?

 

Jedenfalls wollte ich keine Mandel Madeleines, sondern Zitronen Madeleines machen. Aber auch hier hat der Blog ein Rezept.

Ich hatte allerdings keine Form für Madeleines. Dafür gibt es einen Laden (es gibt auch andere, aber hier hab ich schon ein paar Mal genau das gefunden, was ich wollte), der Haushaltswaren aller Art hat.

Dort wurde ich fündig, er hatte eine Form für 12 Madeleines. Die sind nicht so groß wie manche kommerziellen Gebäcke, aber groß genug.

Dafür ist es ein echtes Edelteil. In der Gebrauchsanweisung stand man sollte die Form buttern und bemehlen, um sicher zu gehen, aber nach der ersten Ladung hab ich diesen Schritt ausgelassen, ohne daß es einen Nachteil beim Entfernen gab. Mit der Form bin ich echt zufrieden.

Mit dem Rezept übrigens auch:

3 frische Eier

120 g Mehl

120 g Puderzucker

120 g Salzbutter (Ich hatte normale Süßrahmbutter und gab eine Prise Fleur de Sel dazu)

5 g Backpulver

2 El Zitronensaft

Zeste einer ganzen Zitrone

 

Butter schmelzen, auskühlen lassen

Eier schaumig schlagen und Puderzucker unterrühren

Mehl und Backpulver im Sieb dazugeben und unterrühren

Zeste und Zitronensaft dazugeben

Abgekühlte Butter langsam einrühren

 

Hier machte ich etwas anders: Im Original ist der Ofen auf 240 C vorgeheizt. Mein Ofen glüht bei der Temperatur. Ich stellte 200 C ein und füllte dann vorsichtig die Förmchen nicht zu voll. Die Madeleines brauchten etwa 10 Minuten.

Einen Teil hab ich mit Puderzucker beflockt, den anderen Teil hab ich mit Schokolade aus einem altmodischen Schokoeimer aus Blech (der im Wasserbad schmolz) angestrichen.

Das Rezept reichte, wohl weil meine Form etwas kleiner ausfällt, für 36 Madeleines 🙂