Schwarzwaldlinsen Würstchen


Am Samstag auf dem Markt zeigte mir Herr Ruf vom Käsestand ein paar neue Produkte, die er anbot. Zum einen handelte es sich um einen Käse, der auf einem Bauernhof in Sulz hergestellt wird.
Der Käse ist nur einer von einigen verschiedenen Sorten. Ich nahm ein Stück mit und finde, der ist richtig gut geworden.
Dann zeigte er mir noch Linsen, vom gleichen Hof, die im Schwarzwald angebaut werden. Sie sind grün und sehen ein bisschen aus wie die französischen Puy Linsen und sind auch klein wie Berg- oder auch Belugalinsen.
Ich mag diese kleinen Linsen und nahm eine Packung mit.
Heute fielen sie mir wieder ein. Ich las kurz die Packungsanweisung und stellte fest, dass sie nur 20 Minuten Kochzeit plus 10 Minuten Ruhezeit brauchen.

Für die Linsen nahm ich
1 Schalotte
1 Spitzpaprika
1 Karotte
1 Cocktailtomate
4 Scheiben der Peperoni
etwa 1/4 l Wasser

20 Minuten köcheln
Wurst dazugeben
10 Minuten ziehen lassen

1 El Weissweinessig dazugeben
Salzen, Pfeffern, fertig.

Die Linsen reihen sich ein in die Reihe der anderen kleinen Linsen, sie sind ebenso lecker.
Eine echte Überraschung, und dann vor der eigenen Haustür!
Ohne Würstchen ist das Gericht vegan.

Bohnen Kartoffeln Würstchen


Heute gibt es wirklich nur schnelle Hausmannskost. Ich kam nach Hause und wollte schnell zum Fischhändler, nur um festzustellen, daß auch in Pforzheim die Narren los sind und die Geschäfte schon um 14:00 Uhr zu. Dumm gelaufen. Gottseidank hab ich eine große Tiefkühltruhe, da fand ich ein paar Würste, und Bohnen und Kartoffeln waren auch noch im Haus.

Aber zur Reihenfolge:

Bohnen zuerst gar kochen, kalt abschwenken, wegen der Farbe

Kartoffeln in Würfel schneiden, gar kochen, anbraten, herausnehmen

Zwiebeln und Knoblauch mit Bohnen anbraten

Wurst kleinschneiden, anbraten

Tomatenstückchen dazugeben, mit Sherry ablöschen

Schlonzig einkochen

fertig

Es hat besser geschmeckt, als es aussieht 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kartoffelsalat Wiener


Heute gibt es nur ein kurzes Rezept. Der Tag war ziemlich bescheiden und auch sehr lang. Ich hätte eigentlich auch nur ein Brot essen können, aber Kochen beruhigt mich, also kochte ich ein paar Kartoffeln in der Schale, schnitt einen Frühlingslauch in Röllchen, gab ein Viertel geschälte Gurke dazu, auch einen kleinen Strauß Petersilie und wischte die Schüssel mit Knoblauch aus.

Auf dem Herd reduzierte ich ein halbes Glas Kalbsfond. Nachdem die Kartoffeln etwas abgekühlt waren schälte ich sie und schnitt sie in feine Scheiben.

Dazu gab ich eine halbe Tasse des Fonds, dann einen guten Schuß Weißweinessig und ein paar Schluck Olivenöl. Dazu Salz und Pfeffer. Darunter wurde das Gemüse gemischt.

Zum Schluß gab ich ein Stück Feta in kleinen Würfeln dazu.

Dazu gab es „ein Paar Wienerle“ oder ein „päärle Wiener“ 🙂

Es ist kein rein schwäbischer Kartoffelsalat, wird aber durch die Zugabe von allerlei Knackigem fast noch interessanter.

Den Rest nehm ich morgen mit ins Geschäft.

 

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