Linsen Kartoffeln Wiener


Das Wetter heute war schon wieder durchwachsen und ich hatte keine Lust schon wieder einkaufen zu gehen. Da ich noch ein paar Wiener zu Hause hatte, fielen mir sogleich die Linsen aus dem Schwarzwald ein, von einem Bauernhof, der sie selbst anbaut.

Ein paar Karotten hatte ich auch noch, wie auch eine schöne Kartoffel, um dem Linsengreicht auch eine badisch-schwäbische Note zu geben. Zum Komplettbild fehlten aber ein paar Spätzle, die hatte ich aber leider nicht im Haus (also nicht ganz schwäbisch…)

Zuerst schwitzte ich 2 Knoblauchzehen und eine Schalotte langsam an, gab dann die Linsen (1/2 Tasse) und danach die Kartoffel in Stücken dazu. Dann gab ich eine Tasse Wasser dazu. Jetzt liess ich alles langsam einköcheln. Zur Würze gab ich zwei Lorbeerblätter und einen Thymianstängel dazu. Auch Pfeffer und Salz, aber erst nachdem die Linsen schon fast essbereit waren.

Um das Essen zu komplettieren, gab ich einen Schluck Weissweinessig zum Schluss in die Linsen, um sie säuerlich abzuschmecken. In einem zweiten Topf erwärmte ich ein paar Wiener (hier in der Gegend auch Seiten genannt).

Danach wurde nur noch angerichtet und genossen 🙂

Die Schwarzwaldlinsen sind, wie ich eben gerade auf der Webseite erfuhr, eigentlich Puy Linsen, also die berühmten geschützten Linsen aus Frankreich. Sie sind schnell gar (etwa 30 Minuten) und schmecken würzig und cremig. Man kann sie online beziehen, auf der Webseite: www.hof-steinwand.de

Ich kenne den Hof nicht, und bekomme nichts für die Empfehlung, aber sie lohnen sich für Linsenliebhaber und sind auch nicht teuer 🙂

Kartoffelsalat Wiener


Heute gibt es nur ein kurzes Rezept. Der Tag war ziemlich bescheiden und auch sehr lang. Ich hätte eigentlich auch nur ein Brot essen können, aber Kochen beruhigt mich, also kochte ich ein paar Kartoffeln in der Schale, schnitt einen Frühlingslauch in Röllchen, gab ein Viertel geschälte Gurke dazu, auch einen kleinen Strauß Petersilie und wischte die Schüssel mit Knoblauch aus.

Auf dem Herd reduzierte ich ein halbes Glas Kalbsfond. Nachdem die Kartoffeln etwas abgekühlt waren schälte ich sie und schnitt sie in feine Scheiben.

Dazu gab ich eine halbe Tasse des Fonds, dann einen guten Schuß Weißweinessig und ein paar Schluck Olivenöl. Dazu Salz und Pfeffer. Darunter wurde das Gemüse gemischt.

Zum Schluß gab ich ein Stück Feta in kleinen Würfeln dazu.

Dazu gab es „ein Paar Wienerle“ oder ein „päärle Wiener“ 🙂

Es ist kein rein schwäbischer Kartoffelsalat, wird aber durch die Zugabe von allerlei Knackigem fast noch interessanter.

Den Rest nehm ich morgen mit ins Geschäft.

 

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