BBQ Ribs Bayerischer Krautsalat


Hurra! Eine neue Variante. Letztens machte ich Ribs und hatte einen Fehler in der Reihenfolge drin. Sie schmeckten mir gar nicht, obwohl das Fleisch gut war. Heute nahm ich mir vor, vorsichtiger zu sein. Und ich nahm ein anderes Rezept und adaptierte es zusätzlich.

Aber zuerst kam der Krautsalat dran:

  • 500 g Weisskraut in feinen Streifen
  • 1 Tl Salz
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1,5 El Weissweinessig
  • 1/2 Tl Zucker
  • 1/2 Tl Kümmel
  • 1,5 El Öl

Die Weisskrautstreifen ein paar Minuten mit dem Salz massieren. 30 Minuten stehen lassen, Kraut auspressen, Wasser abschütten. Kleine Zwiebel fein wiegen, zum Kraut geben, Zucker, Weissweinessig, Kümmel und Öl vermischen und ebenfalls unterheben. Ich habe den Kümmel vorher noch in einem Mörser ange “crushed”, um das Aroma noch intensiver zu machen. Den Krautsalat sollte man dann noch eine knappe Stunde ziehen lassen.

Ich stellte einen Rub aus Kreuzkümmel Samen (gemörsert), Paprikapulver edelsüss, Jalapeño-Chipotle Pulver und gefriergetrocknetem Knoblauch her und mischte ihn mit normalem Salz, um die Rippen damit einzureiben.

Für die BBQ Sauce verwendete ich:

  • 1 fein gehackte und mit Salz verriebene Knoblauchzehe
  • 100 g Ketchup
  • 25 ml Sojasauce
  • 3 El Weissweinessig
  • 50 g Honig
  • 1/2 Tl frischer fein gehackter Ingwer

Ich legte die Rippchen mit dem Rub bei 150 C in den Ofen, etwa 20 Minuten auf der einen Seite. Die andere Seite brauchte dann nur noch die Hälfte der Zeit. Ich wollte sie knusprig haben, bevor ich sie mir der BBQ Sauce einpinselte. Das hat dieses Mal sehr gut geklappt. Nach weiteren 7 Minuten drehte ich sie heum, pinselte nochmal und nahm sie anschliessend heraus. Zart, saftig und durch die Sauce sehr aromatisch. Lecker.

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Schweinshaxe


Ich wußte daß eine Schmorhaxe mein internes Renommée steigern würde, speziell, wenn ich es mit Bayerischem Kraut kombinieren würde…

Versteh einmal einer die Frauen.

Ich persönlich wollte lieber ein kaltes Kraut, so hab ich einfach beides gemacht.

Die Rezepte für die Haxe und das kalte Kraut kommen beide aus der Essen und Trinken online.

Kurz gesagt, die Haxe wird 90 Minuten in 4l Wasser gegart (ohne zu kochen), dann 1 Stunde im Ofen bei 190ºC mit 300ml Kochasser, dann nochmal 2.5 Stunden mit 1/2 l Kochwasser und Gemüse. Danach war das Fleisch butterzart.

Den Rest des Kochwassers hab ich um 2/3 reduziert, mit dem Bier aufgefüllt und wieder reduziert um sie dann mit der Stärke etwas einzudicken. Die Sauce war, nachdem sie ernsthaft entfettet wurde, salzig und fleischig-göttlich.

Die Beilage war nach Belieben…

Zutaten
Für 4 Portionen

Salz
2 Lorbeerblätter
1 Schweinshaxe , (ca. 1,2 kg)
1 Bund Suppengrün
150 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
1 El edelsüßes Paprikapulver
2 El Öl
1 kg Knochen, in kleinen Stücken,
600 gWeisskohl
1 rote Zwiebel
1 El Kümmelsaat, angeröstet
Petersilie
6 El Weißweinessig
Zucker
Cayennepfeffer
3 El Sonnenblumenöl
250 ml Guiness
2 El Speisestärke

 

Das bayerische Kraut hab ich in einem Schöpflöffel Haxenfett angebaten, nachdem ich zuerst eine kleingeschnittene Zwiebel angeschwitzt habe. Dazu hab ich 2 gute Löffel braunen Zucker gegeben, um das Kraut etwas karamellisieren zu lassen. Das hab ich dann mit Gemüsebrühe abgelöscht und etwa eine halbe Stunde mit Deckel geschmort. Danach wurde es mit wenig Essig abgeschmeckt, dazu noch gesalzen und gepfeffert.