Crepe Birne Granatapfelsirup


Vor ein paar Wochen kaufte ich 2 Conference Birnen, mit denen man damals jemanden erschlagen hätte können. Jetzt, ein paar Wochen später, wurden sie gelb und ich dachte, ich könnte Weissweinbirnen machen. Gestern schälte ich die Birnen, schnitt Viertel daraus und entfernte das Kerngehäuse. Dann wanderten die Birnenviertel mit einem Weinviertel und 2 El Zucker in einem Topf. Auch gab ich 2 Pimentkörner, eine halbe Zimtstange und einen Löffel Vanillezucker dazu. Ich kochte es einmal auf und liess es dann eine Stunde mit Deckel stehen.

Heute kochte ich den Sirup noch mal auf und reduzierte die Flüssigkeit etwas, danach gab ich einen Schluck Granatapfelsirup dazu.

Der Sirup hat eine eigene Geschichte 🙂 Aber dieses Mal passte er, und ich bin froh eine artgerechte Verwendung gefunden zu haben.

Ach ja, das Crepe Rezept:

  • 250 g Mehl
  • 500 g Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • Prise Salz
  • Ich habe nach dem ersten Crepe noch einen Schluck Sprudel dazugegeben, hat den Teig flüssiger und leichter gemacht.


Zitronenrolle


Es gab in Feudenheim, einem Vorort von Mannheim, einen Konditor, der an der Endhaltestelle der Strassenbahn an der Ecke seinen Laden hatte. Der hatte Zitronenrollen, die ganz fein und ganz anders waren als die sonst üblichen. Er hatte nämlich eine Zitronencreme als Fülle, die keine Sahneanteile hatte, sondern halb durchsichtig war, als wäre mit Speisestärke angedickt worden. Wie auch immer, die Creme hatte eine perfekte Balance von Süße und Säure und der Biskuit eine ganz feine Krume.

Das ging mir durch den Sinn, als ich dieses Wochenende endlich einmal eine Biskuitrolle herstellen wollte. Eigentlich wollte ich sie schon letztes Wochenende machen, aber irgend etwas kam dazwischen.

Dafür fand ich vor kurzem ein Glas Fruchtaufstrich von Chivers, den Lemon Curd. Als ich es probierte dachte ich sofort an die Füllung für Lemon Pie, die aus Eigelben, Zucker, Speisestärke, Zitronensaft und Zitronenabrieb besteht. Und deshalb dachte ich der Curd würde wunderbar als Füllung für meine Biskuitrolle passen.

Das Biskuitrezept ist von Dr. Oetker, kann aber auch noch verbessert werden, wie ich finde. Der Teig ist an sich gut, aber die Tricks, wie man die Rolle dazu bringt, sich einzurollen ohne zu brechen, muß man anderswo nachlesen. Es hat trotzdem für das erste Mal gut geklappt.

4 Eier

1 Eigelb

80 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

80 g Mehl

1/2 gestrichener Tl Backpulver

 

Eier und Eigelb auf höchster Stufe 2 Minuten schlagen, dann in 1 Minute Zucker und Vanillinzucker einrieseln lassen. Mehl und Backpulver dazugeben und auf niederster Stufe einarbeiten.

Ein Backpapier auf ein Backblech legen und den Teig hineingiessen und eben verteilen. Bei 200 C in der Ofenmitte 10 Minuten backen.

Ich hab einen heissen Ofen und hatte schon nach 2 Minuten eine braune Oberfläche, also beobachten. Ich mußte die Hitze reduzieren, dadurch fiel der Biskuit wieder etwas zusammen.

Nach dem Herausnehmen muß man den Biskuit auf ein weiteres Backpapier stürzen, wenn er dann abgekühlt ist, zieht man das Papier ab und verteilt Konfitüre/Fruchtzubereitung bevor man die Rolle einrollt.

Andere rollen den Teig direkt nach dem Backen ein und stellen ihn eingerollt kalt, damit er später beim Füllen nicht reisst. Aber nächstes Mal vielleicht.

Fazit: Mein Ofen war zu warm, dadurch wurde der Teig etwas zu kompakt. Die verschiedenen Rezepte sind uneinig bei verschiedenen Tipps, die Standardprobleme bei Biskuitrollen ansprechen. Trotzdem wurde die Rolle sehr lecker und wurde schnell angeknabbrt (nicht von mir 🙂  )

Mach ich bestimmt wieder!

 

 

 

 

Menu 1/3 Orangen Crepes


Nach einem Rezept aus dem Buch ‚Die Jeden-Tag-Küche‘ machte ich die Orangen Crepes.

Für den Teig für zwei Personen:

25 g Butter

1 Ei

75 ml Milch

Prise Salz

1/2 El Zucker

50 g Mehl

3 Orangen (eine davon unbehandelt)

1 El Vanillezucker

2 cl Cointreau

Die ersten 5 Zutaten (ohne Butter) aufschlagen, dann Mehl langsam einrieseln lassen und verrühren, 1/2 Orange auspressen, Butter schmelzen, Orangensaft mit der flüssigen Butter mischen und zum Teig zufügen. Eine Stunde stehen lassen.

Von der unbehandelten Orange Zesten reißen, die Orangen entsaften,eine Orange filetieren, in einem Topf einen Löffel Butter schmelzen, Vanillinzucker leicht karamelisieren lassen, mit Orangensaft ablöschen, Sirupartig einkochen, 2 cl Cointreau oder Grand Marnier dazugeben.

Crepes dünn in der Pfanne mit Butter oder Butterschmalz braten, Pfanne sollte nicht zu heiß sein. Fertige Crepes im Backofen bei Mindesttemperatur parken.

Zesten und Filets zum Sirup geben, auf jeden Teller 2 Crepes drapieren, mit der Sauce napieren, mit Puderzucker bestäuben, servieren.

Saulecker!

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