Menü Februar 2016 IV/IV Crepe


Als Dessert hatte ich mir etwas ausgesucht, das ich wenigstens teilweise vorbereiten konnte. Dazu hab ich ein Crepe Rezept von Lea Linster benutzt.

Crepe a la Linster

150 g Mehl sieben

4 Eier

250 ml Milch

1 Tl Zucker

1 Prise Salz

alles vermischen, 1/2 Stunde stehen lassen

35 g Butter schmelzen und leicht braun werden lassen, zum Teig geben

100 ml Sprudelwasser dazugeben

Sofort in der Pfanne, in der die Butter geschmolzen wurde, den ersten Crepe giessen

Lea Linster meint, die Crepes würden Löcher bilden, das war bei mir nicht der Fall.

Stattdessen waren sie hauchdünn und ich mußte sie mit dem Tortenspatel wenden.

Ich hab 8 Stück geschafft, dann kamen die Gäste.

 

Die Zitronensauce entstand auch aus einem Gedankensprung – Ursprünglich dachte ich an Crepe Suzette, mit Orangen, Filets und Grand Marnier, dann schwenkte ich um, weil ich eigentlich zitronige Aromen mehr liebe und ich eine im speziellen im Kopf hatte, nämlich die Füllung eines Lemon Pie. Da ist es Zitronensaft, Zucker, Speisestärke und dann 2 Eigelb Die Eigelb hab ich weggelassen, dadurch wurde die Sauce sehr durchsichtig.

Dazu gab ich einen Orangenlikör (die Zitrone war super aber sehr sehr zitronig, und ich wollte sie etwas abmildern)

Zitronensauce

Saft von 8 Zitronen

etwa 150 g Zucker (ich hab das nach Gefühl gemacht und nach dem Aufkochen nochmals welchen dazugegeben)

2 cl Orangenlikör

2 Tl Speisestärke

 

Auch hier mußte ich die Sauce mit Wasser anpassen. Aber auch das war nicht weiter schlimm.

Dadurch, daß die Crepes schon fertig waren und nur noch im Ofen warmgemacht werden mussten, der Rest einfach. Die Sauce wurde nochmal aufgewärmt.

Dann kam das Eis, das ich am Tag vorher vorbereitet hatte.

Vanilleeis nach David Lebovitz

  • 250ml Milch
  • Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • Vanilleschote längs aufgeschnitten
  • 500 ml Sahne
  • 8 große Eigelb
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Milch, Salz und Zucker werden aufgekocht und wieder abgekühlt, Vanilleschote wird ausgekratzt, und alles von der Schote wird eine Stunde zur Milch gegeben.

Die Sahne wird über einem Eisbad in eine Schüssel gegeben, Die gewürzte Milch wird nochmal erhitzt und langsam in die aufgeschlagenen Eigelbe gegeben. Nachdem alles zusammen aufgeschlagen wurde, kommt es durch ein Sieb in die kalte Sahne.

Dann sollte es nochmal abkühlen, bevor es in die Eismaschine kommt.

….

Schwamm drüber, das Eis war gut, keine Kristalle, aber ich hab es zu spät herausgenommen 🙂  Aber 10 Minuten später war alles OK.

 

Crepes Zitronensauce Vanilleeis

 

Es war spät am Abend, und Grünes wie Minze hatte ich eh nicht gekauft, deshalb ist dieser Gang auch eher Ton in Ton. Nichtsdestotrotz gab es viel Lob und vom Eis wurde nachbestellt!

Backapfel Apfelmus Mürbteig


Das Dessert zum Menü sollte einfach sein und sich vorbereiten lassen. Ich habe immer gerne Äpfel, für mich gewinnen sie im Ofen an Aroma. Aus Zeitmangel hab ich einen Mürbteig gekauft, was sich als zweifacher Fehler herausstellte. Ich hatte den Teig für deftiges statt süßes Essen genommen um etwas weniger süß zu kochen, wäre aber entweder mit selbstgemachtem Teig oder aber einem gekauften Blätterteig besser gefahren, weil der einfach besser aufgeht.

Der Teig wurde geviertelt und am Rand etwas hochgeklappt. Als Grundlage für den Teig hab ich aus 2 Äpfeln, einer halben Vanillestange und einem 1/4 l Apfelwein (im Barrique ausgebaut), der uns vor einer Weile geschenkt wurde, ein Apfelmus aufgesetzt und dann einkochen lassen. Das wurde püriert und auf dem Teig verteilt. Darauf kamen dann halbe Äpfel, die ebenmäßig eingeschnitten und mit Butter bepinselt waren. Dazu gab es in Apfelwein eingelegte gezuckerte Cranberries.

Das Ganze kam 25 Minuten in einen 180 C warmen Ofen.

Dazu hab ich ein gekauftes Vanilleeis gegeben- geschuldet der Tatsache, daß ich im Gefrierfach gerade keinen Platz für das Kühlelement der Eismaschine habe.

Insgesamt ganz gut- das Apfelmus war lecker durch den Apfelwein und die Vanille. Der Teig sollte besser durch etwas anderes ersetzt werden.

Mürbteig Apfelkompott Backapfel Vanilleeis2

Thanksgiving 2012


Große Enttäuschung! Ich hatte soviel zu tun, daß die einzigen Bilder, die ich machen konnte, vorab entstanden von zwei pies oder Pasteten, nämlich einer Pfirsich- und einer Heidelbeerenpastete. Darüber hinaus hab ich ein neues Foto von Cranberrykompott gemacht, das gibt es hier allerdings schon mal vom letzten Jahr.

Ach ja, am nächsten Tag hab ich die Kamera noch mal auf die Reste des Succotash gelenkt. Ansonsten kann ich nur berichten, daß die einzelnen Zutaten gut waren und gemundet haben.

Hier das Menü:

Finger Food: Datteln mit Entenleber

Aperitiv: Crodino

Schinken mit Nelken und braunem Zucker

Truthahn mit Gravy (Sauce)

Füllung: Corn Bread mit Cranberries und Schinkenwürfeln, Äpfeln, Sellerie, Salbei, Putenleber,Bauernbratwurstfülle und Nussmischung  im Ofen gemacht

Beilagen: Kartoffelbrei, Butter, Laktosefreie Sahne/Milch, Muskat

Reis/Wildreis, Pilze, weiße Zwiebel, Marsala

Cornbread mit Cranberries und Schinkenwürfeln (extra)

Gemüse: Rosenkohl, Maronen und Granatapfelkernen

Succotash: Gemüsemischung aus Mais, breiten Bohnen, roten Zwiebeln, Paprika, Kürbis, Chili, Cumin, Cayenne, Paprikapulver

Karotten/Pastinaken geröstet

Nachtisch: Heidelbeertarte

Pfirsichtarte

Apfelstrudel

Vanilleeis selbstgemacht

Die Stars waren der Truthahn, Kartoffelbrei, Rosenkohl, die Sauce, die Heidelbeer- und die Pfirsichtartes, das Vanilleeis und die Füllung.

Der Rest wurde auch gegessen, aber es blieb davon etwas übrig.

Dieses Jahr waren wir 20 Personen, wobei drei Kinder waren.

 

 

Zu den Fotos:

Das war das Succotash, einer Gemüsemischung indianischen Ursprungs, das ursprünglich aus Limabohnen und Mais bestand.

Heute bezeichnet man allgemein Gemüsemischungen, die mit Butter oder Schmalz gemacht werden, als Succotash. Es gilt als sehr traditionelle Thanksgivingbeilage.

In meinem Succotash waren rote Zwiebeln, breite Bohnen, Paprikaschoten, Mais, Kürbiswürfel und Petersilie. Zum würzen kamen Paprikapulver, Cayenne und Cumin (Kreuzkümmel).

Die Heidelbeertarte hab ich mit einem Mürbteig aus dem ‘Silberlöffel’ gemacht, der gut geklappt hat. Die Füllung war aus (gefrorenen) und aufgetauten Heidelbeeren (4 Cups) einem halben Cup Zucker und 3 gehäuften Eßlöffeln Speisestärke (mit Wasser verrührt) gemischt worden. Zur Hebung des Geschmacks kam noch der Saft einer halben Zitrone und eine Prise Salz dazu.

Der Teig wird nicht vorgebacken, sondern mit der Füllung etwa 45 Minuten bei 160 C gebacken.
Ich mußte ihn vorzeitig mit Folie abdecken, was an meinem chaotischen Ofen liegt.

Bei der Pfirsichtarte kommen die Pfirsiche (um diese Zeit aus der Dose) in die Teigform. Aus 2 Eigelben, einer 3/4 Tasse Zucker, 2 Eßlöffeln Mehl und einer drittel Tasse geschmolzener Butter wird eine Masse gerührt, die darübergegeben wird. Die stockt dann und fördert den Zusammenhalt.

Für das Cranberrykompott nehme ich 2 Packungen Cranberries (frische), 2 Tassen Zucker, Orangenabrieb und  den Saft der Orange. Das wird aufgekocht und etwa 5 Minuten kochen lassen. Danach einfach nur auskühlen lassen.

4. Gang- Millefeuille mit Erdbeeren, Limettensahne und Erdbeersauce


Den Blätterteig hab ich gekauft- einer von den frischen, gerollten. Den hab ich in Quadrate geschnitten, auf beiden Seiten mit Butter eingepinselt und mittelbraun gebacken. Dann Puderzucker drüber und nochmal KURZ in den Ofen, zum karamelisieren. Wenn kalt, der Länge nach durchschneiden.
Die Sahne schlagen, mit Feinzucker oder Puderzucker süßen und mit Limettenzeste aromatisieren. Erdbeeren nach Größe sortieren und auf den Blätterteig außen setzen. Immer eine Erdbeere Abstand halten. Dann Sahne in einen Spritzbeutel füllen und die Lücken auffüllen. Zweite Blätterteighälfte als Deckel oben drauflegen, mit Sahne und gehackten Pistazien verzieren. Minzblatt ganz oben. Erdbeersauce außen herum geben.
Erdbeersauce aus frischen Erdbeeren (1 Schale), 2cl Cinzano Bitter kochen, reduzieren, 1 El gehäuft Zucker dazu. Nicht abgebildet ist die Kugel selbstgemachtes Vanilleeis, die es dazu gab.
Auch das war sehr lecker und wurde gerne angenommen.