Käsekuchen Muffin Blaubeeren


Heute hab ich ein paar sehr hübsche Muffins von Regina von “Kochen aus Liebe” nachgemacht. Ihre sind definitiv schöner, sowohl in der Grundlage als auch in der Deko – die hab ich nämlich beim spontanen fotografieren schlicht vergessen. Die Heidelbeeren jedenfalls. Ihre hübschen Zebraschokoröllchen bekam ich erst gar nicht 🙂

Aber ich entschuldige mich gar nicht, ich stelle nur Tatsachen fest. Und die andere Tatsache ist, daß es sich gelohnt hat. Weil die Dinger richtig lecker sind.

Übrigens hab ich den Tipp die Muffins kalt zu stellen erst nach einem “Versucherle” befolgt. Hat aber gestimmt, kalt sind sie noch besser.

Und weil Regina das Rezept vorbildlich aufgelistet, beschrieben und sogar fotografiert hat, spar ich mir die Mühe, und leite den/die geneigte/n Leser/in lieber gleich auf die richtige Seite um.

Schaut euch gerne bei ihr um, es gibt viel zu entdecken 🙂

Hier geht’s zum Rezept:

 

 

 

 

 

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Oatmeal Cookies


Oder Haferflocken Plätzchen. Ich mache nicht oft Süßes, aber wenn es kühler wird, denke ich manchmal an Pies mit Obst oder aber an Kekse, die ich auch früher schon gerne gegessen habe.

Und dazu gehören auch die Oatmeal Cookies. In meiner Kindheit wurden sie mit Rosinen gebacken, was auch gut schmeckt, aber ich wollte sie heute mit etwas Schokolade verzieren und entschied mich gegen die Rosinen.

Das Rezept kommt aus dem Joy of Cooking, dem vielleicht wichtigsten allgemeinen Kochbuch der USA. Neben vielen Rezepten aus aller Welt, die sich oft erstaunlich genau am Original orientieren, gibt es auch grundsätzliche Kapitel über Haltbarmachen, Kräuter, Gararten, und anderes.

Das ist auch der Grund warum ich heute auf die amerikanische Messart umschwenke. Ich hab mich ans Rezept gehalten, mit Ausnahme der Schokoapplikation 🙂

1/2 cup Butter

1/2 cup brauner Zucker

1/2 cup Zucker

1 cup Mehl gesiebt

1/2 Tl Backpulver

1/2 Tl Backnatron

1/2 Tl Salz

1 Tl Vanille in Alkohol (hab ich hier noch nicht gesehen. Ich nahm die dickflüssige Vanille aus der Flasche von Ostmann-4 Tropfen und füllte den Löffel mit Cognac auf)

1 El Milch

1 Ei

1 Cup Haferflocken, die Kernigen

 

Die Butter wird schaumig geschlagen, dann kommen die beiden Zuckerarten nach und nach hinein.

Jetzt kommen Milch, Vanillemischung und Ei dazu und wird gut vermischt.

Mehl, Backpulver, Natron und Salz werden zusammen gesiebt und auch unter die Masse geschlagen.

Am Schluß kommen die Haferflocken dazu.

Man gibt immer einen gehäuften Tl der Masse auf ein Backblechpapier und lässt 5 cm Abstand. Sie werden bei 175 C gebacken, das dauert weniger als 10 Minuten.

Bei mir reichte die Masse für zwei Bleche, etwa für 32 Cookies 🙂

Ich hatte noch diesen Blecheimer mit der Kuvertüre, die machte ich warm und malte jedem Keks seinen individuellen “Pollock” auf.

 

 

 

 

 

Blätterteig Erdbeeren Pudding


Ich wollte endlich Erdbeeren essen. Aber die werden so schnell schlecht, daß ich mir gleich überlegte wie ich sie verarbeite und wie ich sie schnell wieder losbekomme…

Am Samstag holte ich mir beim Einkauf einen Blätterteig, einen rechteckigen. Von der Hälfte schnitt ich vier Rechtecke, etwa 14×10 cm, aus dem Rest machte ich Streifen, die ich als zweite Ebene um den Rand der Rechtecke setzte. Jetzt wurden sie mit Eigelb eingepinselt und bei 200 C etwa 15 Minuten gebacken. Beim herausnehmen sah ich, daß die Mitte sehr hoch geworden war und schnitt sie am Innenrand ein und drückte sie sanft nach unten (es sollte eine Füllung hineinpassen).

Jetzt machte ich einen Vanillepudding. Rezept war aus der essen & trinken, aber ein Privatrezept und kein sehr gutes.

400 ml Milch aufkochen

weitere 100 ml Milch vermischen mit Vanille aus der Vanillestange

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eigelb

1 El Zucker

5 gehäufte Tl Speisestärke

Anmerkung: Im Rezept standen keine Grammangaben. Gehäufte Tl können weit divergieren. Mein Pudding wurde ganz schnell fest. Eher weniger nehmen. Wenn man alle Zutaten mischt, darauf achten, zuerst die Speisestärke in den Topf geben und dann Milch und alles andere einrühren, sonst klumpt es.

Wenn dann die 400 ml Milch kochen, die andere Mischung einrühren, noch einmal aufkochen und sofort vom Herd ziehen.

Wer einen Pudding ohne Haut will, legt ein Backpapier oder etwas Cellophan direkt drauf.

Ich liess ihn etwas abkühlen und füllte ihn in die Mitte der Blätterteigformen.

Die Erdbeeren hatte ich geputzt und in zwei Häufchen geteilt. Der größere Teil kam mit einem Schluck Wasser und einem gehäuften El Zucker in einen kleinen Topf. Bei voller Hitze verkochten sie schnell, ich half mit einem Kartoffelstampfer nach, gab noch einen halben Tl Zitronensaft und eine Prise Salz dazu und pürierte am Ende alles. Auch das liess ich ein bisschen abkühlen, um es dann über den Pudding zu löffeln. Die restlichen Erdbeeren setzte ich obenauf. Dann wurde der Rand mit Puderzucker bestreut.

Ich hab sie mitgenommen und verschenkt, nicht ohne ein halbes probiert zu haben. Wir hatten leider keine Teller oder Gabeln/Löffel und es war ohne Zwischenkühlung dann doch relativ “messy”

Mir fiel auf, daß der Vanillepudding gerne etwas süßer hätte sein können. Aber sonst ziemlich gut, das Erdbeerpüree war wunderbar intensiv!

 

 

Oatmeal Cookies


Hier ein Rezept aus dem “Joy of Cooking”, dem amerikanischsten aller Kochbücher von dort.

Ich mach’s kurz:

1/2 Cup Butter schaumig schlagen

1/2 Cup braunen Zucker und

1/2 Cup weissen Zucker dazugeben

und glatt schlagen

1 Ei

1 Tl Vanillekonzentrat und

1 El Milch mischen

und zu den oben genannten Zutaten geben und mischen

 

1 Cup gesiebtes Mehl

1 Tl Backpulver

1/2 Tl Salz mischen und zu den oberen Zutaten dazugeben

dann

1 Cup kernige Haferflocken (Kölln) dazugeben

1 Tl Orangenzeste (Bio)

 

Die Cookies mit einem Teelöffel auf Backpaper geben. 5 cm zwischen den Cookies lassen. Bei 180 C backen, bis sie mittelbraun sind 15-20 Minuten)

Der Orangenzeste geschuldet waren diese Haferplätzchen sowas von geil! Ich bin vielleicht deshalb so begeistert, weil ich so gut wie nie Süßes esse, es aber mag.

Ich mag die Haferplätzchen eh’, weil sie nicht trocken, sondern kauig sind. Ich hatte 2 Bleche, die Oberen waren heller und kauiger, die Unteren waren etwas dunkler und so lecker!

Sie waren sehr einfach herzustellen, sehen auch nach nichts aus, überraschen dann aber auf der ganzen Linie!.

The Joy of Cooking schlägt auch noch die Alternative mit Schokochips vor. Die sind bestimmt auch gut, aber das gibt es schon zu oft 🙂

 

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Menu 2/3 Birnensüppchen Pochierte Birne Schokolade


Zum Dessert lachten mich ein paar Birnen an, und da sie ja klassisches Spätjahrobst sind, hat das gepasst. Die Sorte war Alexander Lucas, eine gedrungene Birne, die pochiert einen süß-säuerlichen Geschmack hat, der auf jeden Fall interessanter ist, als wenn die Birne nur süß ist. Pochiert habe ich drei Stück nach dem Schälen in einer Wasser-Wein-Zuckermischung (4:2:1).

Als Aromaten nahm ich eine halbe Zimtstange, 5 Nelken und eine halbe aufgeschnittene Vanilleschote.

Die Birnen hab ich bei niedriger Hitze aber mit angeschrägtem Deckel etwa 30 Minuten gegart. Die Birnen waren butterzart, und ich ließ sie im Sirup abkühlen. Danach hab ich den Sirup ohne Birnen auf ein Drittel eingekocht. Die dritte Birne hab ich entkernt und im reduzierten Sirup püriert. Die anderen zwei Birnen hab ich halbiert, entkernt und fächerartig aufgeschnitten.

Einen Becher Sahne wurde aufgeschlagen und steif unter die Sirup/Püreemischung gehoben. Das war mein Süppchen.

Darein hab ich den Fächer gesetzt.

Dann hab ich etwas Schokolade im Wasserbad geschmolzen und über den Teller geträufelt.

Das ist das einzige, was ich bereue, weil das nicht gut aussah. Ganz zum Schluß gab es noch etwas Zitronenmelisse in Streifen drüber.

Geschmeckt hat es allerdings. Ich muß die Schokolade wohl noch etwas mehr verdünnen, um sie besser ‘verteilbar’ zu machen.

Birne-Sahnesüppchen-Schokolade

Backapfel Apfelmus Mürbteig


Das Dessert zum Menü sollte einfach sein und sich vorbereiten lassen. Ich habe immer gerne Äpfel, für mich gewinnen sie im Ofen an Aroma. Aus Zeitmangel hab ich einen Mürbteig gekauft, was sich als zweifacher Fehler herausstellte. Ich hatte den Teig für deftiges statt süßes Essen genommen um etwas weniger süß zu kochen, wäre aber entweder mit selbstgemachtem Teig oder aber einem gekauften Blätterteig besser gefahren, weil der einfach besser aufgeht.

Der Teig wurde geviertelt und am Rand etwas hochgeklappt. Als Grundlage für den Teig hab ich aus 2 Äpfeln, einer halben Vanillestange und einem 1/4 l Apfelwein (im Barrique ausgebaut), der uns vor einer Weile geschenkt wurde, ein Apfelmus aufgesetzt und dann einkochen lassen. Das wurde püriert und auf dem Teig verteilt. Darauf kamen dann halbe Äpfel, die ebenmäßig eingeschnitten und mit Butter bepinselt waren. Dazu gab es in Apfelwein eingelegte gezuckerte Cranberries.

Das Ganze kam 25 Minuten in einen 180 C warmen Ofen.

Dazu hab ich ein gekauftes Vanilleeis gegeben- geschuldet der Tatsache, daß ich im Gefrierfach gerade keinen Platz für das Kühlelement der Eismaschine habe.

Insgesamt ganz gut- das Apfelmus war lecker durch den Apfelwein und die Vanille. Der Teig sollte besser durch etwas anderes ersetzt werden.

Mürbteig Apfelkompott Backapfel Vanilleeis2

Flan de Xocolata


Bei flan.holidaycook.com hab ich ein Rezept für einen mexikanischen Flan oder Pudding gefunden, den ich ausprobiert habe. Ich hatte mich eigentlich fur Dulce de Leche interessiert, einer Karamellsauce, die aus gesüßter Kondensmilch zubereitet wird, entschied mich aber dann für dieses Rezept, weil ich etwas mit Schokolade machen wollte.
Man braucht
200 g Zucker
225 ml Kondensmilch
225 ml gesüßte Kondensmilch (ich fand eine von Nestle, aber auch Läden mit russischem Warenangebot kennen eine gesüßte Version)
225 ml normale Milch
120 g Mexikanische Schokolade (ich hab sie ersetzt mit einer Halbitter mit Chili von Lindt) geraspelt
4 große Eier
2 Eigelbe zusätzlich
1 Zimtstange
1 Teelöffel Vanillinpulver (ich hab eine halbe Vanillestange ausgekratzt).

Den Zucker auf mittlerer Hitze karamellisieren lassen, dann den Boden der Schälchen damit bedecken.
Den Herd auf 165 C vorheizen.Die Milchsorten, die Zimtstange und die Schokolade erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist. 15 Minuten abkühlen lassen.
In einer weiteren Schüssel die Eier schlagen und zu der abkühlenden Schokoladen-Flüssigkeit geben und gut vermischen. Die Vanilleschote auskratzen und dazugeben, Zimtstange entfernen.
Im Wasserbad ein Stunde backen, dann abkühlen lassen und 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Mit einem Messer die Flanränder lösen und stürzen. Ein Teil des Karamells wird wieder flüssig und bildet die Sauce.
Es sah aus wie ein kleines Dessert, war aber sehr mächtig. Die Konsistenz war viel dichter als ein gewöhnlicher Pudding. Den Chil hätte man auch weglassen können, weil man ihn nicht geschmeckt hat.
Dieses Rezept war sehr einfach zuzubereiten. Das einzig Schwierige war die Schalen vom Restkaramell zu befreien.