Mandeln Karamell Schokolade Kakao


Letztes Jahr um diese Zeit hab ich ein paar Mal karamellisierte Mandeln gemacht. Damals war der Clou das Champagnersalz, das auch einen Vanilleton hat und von dem ein wenig auf das Karamell gestreut wurde. Vorgestern las ich den Post von Lieblingsmahl. Da fiel mir wieder ein, daß die sehr gut gewesen waren. Nur habe ich immer noch von der sehr guten Backschokolade von Valrhona und wollte das kombinieren.

Ich hab die Mandeln 5 Minuten in Wasser gekocht und dann aus dem Häutchen gedrückt. Das Karamell hab ich gemacht wie das Lieblingsmahl Paar,nur doppelt so viel, weil ich auch 200 g Mandeln hatte. Also 160 g Zucker auf 80 ml Wasser. Das wurde eingekocht, die Mandeln kamen dazu und wurden mit der Zeit dann bernsteinfarben karamellig. Ich hab sie dann auf ein Backpapier ausgeschüttet und verteilt. Anschließend ließ ich sie abkühlen, während ich 50 g Backschokolade mit 25 g bretonischer Butter, einer guten Prise Fleur de Sel und einer Prise Cayenne über dem Wasserbad zum schmelzen brachte. Zuerst wurde die eine Seite begossen und mit Kakao bestäubt, dann die andere Seite.

Mandelkaramell-Schokolade-Kakao-1

Dann hab ich die Teile mit einem Messer grob zerhackt und in Tütchen gegeben.

Sie schmecken übrigens verboten gut und ich muß schauen, daß ich sie so schnell wie möglich verschenke, weil sie kalorienmäßig richtige Bomben sind.

 

Mandelkaramell-Schokolade-Kakao-2

Orangen-Schokokekse


Ich bin immer wieder überrascht, wenn mich mir unbekannte Blogger finden, und, gottbehüte, sogar folgen! Immerhin hab ich jetzt, nach über 5 Jahren bloggen und inzwischen 511 Einträgen 35! Follower! Das wird nur noch getoppt durch die sehr generösen 280 Kommentare, verteilt natürlich auf dieselben 511 Beiträge…

Aber ich wollte nicht sarkastisch werden, sondern erzählen, daß vor kurzem ein Blog anfing, mir zu folgen, der fast nur Süßes produziert, aber auf ziemlich hohem Niveau. Sie ( es sind mehrere Personen) heißen Zuckerfreunde. Tja, und wie das so geht, mußte ich gleich deren Rezept ‚aquirieren‘, denn es hatte eine Zutat, die mich immer wieder anmacht – Orangen und andere Zitrusfrüchte. Sie machten daraus verschiedene Kekse, mit und ohne Verzierung, auch mit Schokolade. Und das ist besonders gut, Orange und Schokolade.

Orangen – Schokokekse

100 g weiche Butter (Ich hatte normannische Salzbutter aus Isigny, eine der besten Adressen für Butter in Frankreich)

80 g Zucker

1 Eigelb (Bio – groß)

200 g Mehl

1 Pck. Dr. Oetker Finesse Orange (hab ich schließlich im Supermarkt gefunden, werde es aber nächstes Mal mit Zesten probieren, weil es mir zu künstlich geschmeckt hat)

1 Zitrone (Saft- Ich hatte nur eine große halbe Zitrone)

Der Teig kam gut zusammen, auch das Ausrollen ging gut, wobei ich Schwierigkeiten mit der Dicke hatte, und damit auch mit der Backzeit.

Als Glasur hab ich mich auf einen weiteren Tipp der Blogger verlassen, der anstandslos geklappt hat: Schokolade/Butter Verhältnis 2:1, wobei ich eine kurz zuvor für teuer Geld erstandene Schokolade von Valrhona einsetzte, nämlich die Noir Caraïbe, die zartbittere Backschokolade mit 66% Cacao Anteil.

Ich selbst fand die Kekse ganz gut, konnte sie aber nicht wirklich einschätzen (Befangenheit), also hab ich sie mit ins Geschäft genommen, und verschiedenen Leuten angeboten. Die Reaktion war oft ähnlich, zuerst keine große Regung, dann Irritation, daß es nicht nach Vanille schmeckt, dann kam der Orangen- und dann der Schokokick. Und dann – die sind wirklich gut, was ist da drin?

Ich kenne einige Keksebäckerinnen, die mich in Grund und Boden backen könnten, aber beste Zutaten machen eben doch immer wieder auf sich aufmerksam. Das nächste Mal mach ich etwas ganz kleinen Rosmarin zur Orange, das kommt nämlich auch sehr gut.

 

Orangen-Schokoladenkekse