Pollo Fino Kartoffeln Schalotten Trauben


Gestern hatte ich keine Gelegenheit mehr zu posten, weil meine Gäste erst gegen Mitternacht den Nachhauseweg antraten. Also nur kurz eine Nachlese.

Ohne Foto war der Flammkuchen. Es war eine Reprise des Flammkuchens mit Pfifferlingen und Steinpilzen, dazu rote Zwiebeln und Speckwürfeln.

Ich hatte leider vergessen, daß 2 meiner Gäste Pilzen eher kritisch gegenüberstehen, wobei einer den Teilen mit Pilzen eine Chance gab und dann doch zufrieden war.

 

Danach gab es einen Feldsalat, wieder mit Speck (im Ofen getrocknet), ein paar roten Zwiebeln vom Bodensee (sollen super sein, ich hab den Unterschied nicht bemerkt), und einer Vinaigrette aus Orangenessig und Kalamata Olivenöl.

 

Der dritte Gang war das Pollo fino. Ich hatte ein Rezept in der online Version von Essen und Trinken gesehen namens Winzerhähnchen. Die Komponenten haben mir gefallen, wie auch die Tatsache, daß es in einem Behältnis im Ofen gemacht wird und somit Zeit für die Gäste schafft.

Im Original waren es Hähnchenschenkel, aber bei Metzger Zorn waren nur 4 aus dem Elsaß verfügbar, also schwenkte ich auf die Pollo fino um.

10 Pollo fino

10 Schalotten

20 Trauben, Weiße und Blaue

750 g Drillinge mit Haut

200 ml Geflügelfond

100 ml Weißwein

Die Pollo fino wurden zuerst aufgeklappt und Thymianzweige hinzugefügt. Dann wurde alles in eine ovale Tonschüssel gegeben und bei 180 C eine knappe Stunde in den Ofen gegeben.

Für den geringen Aufwand hat es sich echt gelohnt! Es hat sehr gut geschmeckt und alle Gäste waren sehr zufrieden.

 

 

 

 

 

Kaninchen Rieslingkraut Trauben Kartoffelplätzchen


Auf dem Markt heute wußte ich nur, daß ich frisches Sauerkraut wollte. Ich hatte Glück, und es gab etliche Anbieter. Meine Wahl fiel auf eins aus der Südpfalz – eine gute Gegend für solche Dinge 🙂 . Beim selben Händler nahm ich eine Traubenrispe mit, um sie vielleicht in das Kraut zu integrieren. Auf dem Weg zu Herrn Ruf, dem Käsehändler, hielt ich noch am Eier- und Fleischstand an, um zu sehen, was es da gab. Es gab jede Menge Wild (Reh, Hirsch, Wildschwein), dann Lamm und Pute, aber alles ziemlich teuer. Stattdessen entschied ich mich für 2 Kaninchenläufe, die, obwohl im Angebot, dann immer noch €8,15 kosteten.

Heute Abend schnitt ich zwei nicht besonders grosse Zwiebeln in kleine Würfel und briet sie in etwas Gänseschmalz an. Dann gab ich das Sauerkraut, das ich vorher kurz gewaschen hatte, dazu, um es nach einer Weile mit Riesling aufzufüllen. Etwa ein 1/4 l. Die Keulen wurden zuerst in einer anderen Pfanne in Olivenöl angebraten, dann auch mit Weisswein abgelöscht, und kamen dann in den Ofen bei 150 C, wobei der gelöste Bratensaft über die Kaninchenteile gegossen wurde. Sie blieben erst etwa 40 Minuten im Ofen, hatten da aber noch nicht genug Farbe genommen, daß ich die Temperatur dann auf 200 C erhöhte und sie noch 20 Minuten in der Röhre liess.

Das Kraut kochte eine Weile vor sich hin, mit Hilfe von 4 Wacholderbeeren und 2 Lorbeerblättern. Ich mußte auch hier die Temperatur erhöhen und gab volle Pulle. Jetzt kam der Rest (1/4 l Hühnerbrühe und 1/3 Becher Sahne) dazu, auch 2 Prisen Zucker und eine weitere Prise Salz waren dabei. Nachdem die Flüssigkeit fast verkocht war, kam das Kraut endlich zusammen. Ich gab die restlichen Trauben dazu und rührte es noch ein paar Mal um. Durch die Sahne war es ein sehr mildes Kraut, durch die Hühnerbrühe hatte es etwas mehr Gehalt, der Zucker hat die Säure vom Riesling ausbalanciert und die Trauben gaben dem Kraut eine liebliche Note.

Aus 2 Kartoffeln, die ich nach dem Garen mit einem Stampfer zerdrückte und mit Salz, Butter, Sahne und Muskat abschmeckte und dann ein Ei unterschlug, machte ich Kartoffelplätzchen, indem ich die Kartoffelmasse mit einem Esslöffel in die heisse Pfanne fallen liess, flach drückte und von beiden Seiten anbriet.

Ein leckeres Abendessen. Das Kraut hat das Kaninchen erhöht, weil es das Fleisch gut unterstrich. Die Plätchen waren gut, aber jede Art Beilage wäre gut gewesen, auch ein Stück Brot…

Das zweite Kaninchenteil und die andere Hälfte Sauerkraut hab ich eingefroren, insofern hat sich der Preis schon wieder relativiert.

 

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Beerentartelette


Es ist mir sehr bewusst, daß die Beerensaison langsam zu ihrem Ende kommt. Das wäre an sich nicht schlimm, aber jedes Jahr trauere ich den verpassten Gelegenheiten nach, etwas Gutes daraus herzustellen. Auch nehm ich mir immer vor, von wilden Brombeersträuchern eine richtige Ernte einzufahren und zu verarbeiten, aber den genauen Zeitpunkt hab ich bisher noch nicht hinbekommen.

Also nahm ich gestern früh auf dem Markt an einem Gemüsestand, der außerdem viele Beeren und Steinobst aus der Region und Pfifferlinge wie Steinpilze anbietet, eine Schale roter Johannisbeeren und eine mit Heidelbeeren und zwei Pfirsiche mit, in einem Laden später komplettierte ich die Beerenauswahl mit italienischen kernlosen Trauben.

Zuhause angekommen stürzten sich diese verdammten Fruchtfliegen sofort auf die Beute und veranlasste mich sofort Verarbeitungspläne zu machen.

Im Teubner Handbuch Backen, ein Buch dessen Fehler ich schon öfters beim Zubereiten entdeckte, fand ich ein Rezept für Beerentorteletts. Das hab ich als Vorlage benutzt. Hat ausnahmsweise auch geklappt 🙂

Teig:

220 g Mehl

125 g kalte Butter in Stücken

50 g Puderzucker

1 Ei

Mark von 1/2 Vanilleschote

1 Prise Salz

abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone (die waren aus, ich hab Abrieb von Dr. Oetker genommen)

 

Den Teig hab ich brachial mit dem Mixer zusammengewurstelt, weil im Rezept stand, daß das auch geht. Danach hab ich die Teigkugel in Cellophan eine halbe Stunde im Kühlschrank geparkt.

Dann wurde der Teig in 8 Teile geteilt und jedes Teil wurde ausgerollt, um in die kleinen Tarteletteförmchen zu passen. Im Rezept steht, der Teig sollte 4mm dick sein, das klappt.

Ich hatte sowieso nur 7 Förmchen, also war genug Teig da.Dann mußte ich Backpapier für die Böden zuschneiden und meine Cannellini Bohnen als Beschwerung mißbrauchen 🙂

Die Förmchen wurden dann blindgebacken. Danach kam die vorher angerührte und abgekühlte Creme in die Schälchen.

 

Zitronencreme:

65 g weiche Butter

65 g Zucker

Saft und Schale einer Bio-Zitrone (dito: Saft ja, Schale kam vom Großbackfürsten)

1 Ei

100 g Sahne

 

Alle Zutaten vermengen, erwärmen und stocken, aber nicht aufkochen. Bei mir war es hart an der Grenze (es gab eine Nabelschnur die garte und wegmußte), also nahm ich mein feinstes Sieb (ein Bratpfannen-Spritzsieb) und trieb die Creme da durch in eine Schüssel. Perfekt!

Jetzt kam die Creme in die Schälchen, hat auch mengenmäßig geklappt, dann die gewaschenen Beeren und Trauben dazu, Fototermin, und dann fiel mir ein, ach ja die haben ja Puderzucker… noch ein Foto und ab in den Kühlschrank.

Heute hab ich eins probiert: Die sind eine Wucht!

Ach ja – ich hab natürlich vergessen sie aus der Form zu holen ehe ich sie füllte, aber auch gefüllt ließen sie sich ohne Sauerei drehen und herausnehmen.

 

Beerentartelette 1

 

Beerentartelette 2

 

Beerentartelette 3

Wachteln Puy Linsen Bete Winzerinnen Art


Morgens auf dem Markt war ich erstmal sehr irritiert – kein Käsewagen, keine Vorankündigung, der Chef muß krank sein. Hoffentlich nichts schlimmes, weil erstens sind er und die Verkäuferinnen sehr sympathisch, und zweitens gibt es hier nirgendwo etwas ähnliches. Ich müsste nach Stuttgart in die Markthalle und vorher meinen Wagen verpfänden. Und dort müßte ich 3 Käseläden aufsuchen, um alles abzudecken, was er anbietet.

Aber das Leben geht weiter, und ich bin auch weitergegangen, nämlich an den Stand nebenan, das ist der mit den guten Hühnern, Eiern, Kaninchen und dem Lamm.

Heute lag eine letzte Packung frischer Wachteln in der Auslage, die gekauft werden wollte. Ich hab schon lange keine Wachteln mehr gemacht, also kaufte ich tatsächlich.

Beim Pfälzer gab es einen Bund frischer kleiner rote Bete, außerdem Estragon. Ich hab auch Erbsen mitgenommen (die hab ich an zwei weiteren Ständen gesehen – werden die zweimal im Jahr geerntet?) und vom Gewürzstand Kardamom in Kapseln (wegen der Kürbissuppe letzte Woche, wo ich auf gemahlenen Kardamom zurückgreifen mußte).

Dann bin ich noch zur Käsekonkurrenz gepilgert und hab mir 4 Stück Käse mitgenommen (Camembert, Chaource, Coulommiers und einen Saint Agur), aber das erste Probieren war nicht so toll- lediglich der Camembert war reif mit ausgeprägtem Geschmack. Der Coulommiers wird wahrscheinlich schon verzehrt sein, bevor er reif ist, der Chaource ebenso. Tja und der Saint Agur ist eben kein Bleu d’Auvergne…

Aber besser als gar kein Käse.

Zuhause angekommen googelte ich die Wachteln, nur um eine schöne Entdeckung zu machen. Ich hab früher jeden Tag das „Kochduell“ geschaut. Ich fand es am Anfang interessant, wie die verschiedenen Köche auf Zuruf die wildesten Produkte noch zu etwas Gutem kombinieren konnten.

Einer dieser jungen Könner hieß Carsten Dorhs, und der macht wohl jetzt Videos für Chefkoch ( und vielleicht auch für andere Foren). Der ist nüchtern und unaufgeregt, aber er ist sehr genau und erklärt alles, daß es Sinn macht.

Seine Wachtel gab es mit Linsen und einer Balsamicoreduktion mit Feldsalatsträußchen. Von ihm hab ich mir das Ausbeinen der Keule und der Brust abgeschaut, wie auch das zurückschieben der Haut auf dem letzten Flügelknochen und dem Unterschenkelknochen. Alte Schule! sag ich da nur.

Ich hatte aber vorher noch ein anderes Video angeschaut, ich weiß nicht mehr wer, aber ein Amateur, ein junger Mann, der aber mit Trauben eine „Winzerinnen“-Variation herstellte.

Weil ich beim Pfälzer auch Müller-Thurgau-Trauben aus der Pfalz mitgenommen hatte, bot sich diese Variante an, also kombinierte ich beide Varianten.

Eins noch: Ich hab tatsächlich nur einmal Wachteln gemacht (eben nachgeschaut), und zwar am 4. Dezember 2010, also schon eine Weile her. Die waren gefroren gekauft gewesen, und Frau B. hatte sich über die vielen Knochen beschwert.  Durch das Entbeinen hat sich dieser Kritikpunkt bei diesm Gericht erübrigt 🙂

Zuerst die Wachteln entbeinen. Das lass ich lieber den Carsten Dorhs erklären. Brüste und Keulen beiseite stellen. Puy-Linsen mit der doppelten Menge Wasser aufsetzen. Ich dachte, es würde schneller gehen, aber sie waren erst nach etwa 40 Minuten und weiterer Wasserzugabe angenehm bissfest. Gleichzeitig hatte ich zwei kleinere Knollen Bete in Wasser gegeben und die langsam geköchelt. Jetzt rührte ich die Vinaigrette an, die auch bei Chefkoch vorkommt, weil es die Linsen als lauwarmen Salat gibt.

1,5 El weißen Balsamicoessig

3 El Olivenöl

1 El Senf

1 Tl Honig

Salz

Pfeffer

Als die Bete fertig war, ließ ich sie abkühlen und schnitt sie in kleine Würfel. Die gab ich zu den Linsen. Und zu diesen Zutaten kam die Vinaigrette. Es musste allerdings nochmal mit Salz abgeschmeckt werden.

Die Karkassen und sonstigen Reststücke der Wachtel wurden scharf angebraten, dazu kam eine Schalotte und eine Knoblauchzehe im Ganzen, dann etwa 5 cm Tomatenmark (hätte man vielleicht weglassen sollen, wegen der Farbe) und eine Handvoll kleingeschnittenes Suppengrün von der Mutter des Pfälzers (da ist auch Selleriestange und Fenchel mit dabei). Alles scharf angeröstet, mit Sherry Fino abelöscht, reduziert und mit Weißwein aufgefüllt. Später hab ich auch da Wasser nachgefüllt.Kochzeit war hier auch fast eine Stunde, der Geschmack wurde immer besser.

Jetzt gab ich die Reduktion durch ein Sieb, gab eine Handvoll der Trauben dazu und kochte die Sauce nochmal auf. Dann gab es zwei El Creme Fraiche dazu, während die Sauce auf ganz kleiner Hitze vor sich hinblubberte.

Als alles soweit fertig war, hab ich die Brüste und die Keulen zuerst scharf auf der Hautseite, und dann bei reduzierter Hitze auf der anderen Seite angebraten. Daneben hab ich Estragon gehackt und zu der Sauce gegeben (etwa 2 Minuten vor Schluß) und angefangen, den Teller anzurichten

Fazit: Für mich ist das ein Heimspiel. Ich liebe jedes Geflügel. Eine Wachtel schmeckt fast wie ein gutes Hühnchen, nur die Größe ist anders. Die Stücke waren sehr saftig und gut gewürzt.

Puy Linsen sind eine Spezialität aus der Gegend um Le Puy, einem Ort in der vulkanischen Auvergne in Frankreich. Sie sind klein und grün, ein bißchen wie Belugalinsen mit anderer Farbe und sie tragen das französische Schutzsiegel der Herkunft, AOC.

Sie gehören wie die Lenticcie Castelluccio aus dem italienischen Umbrien, den Belugalinsen  und den schwäbischen Albleisa zu den besonderen Linsen, die nicht verkochen und dazu einen besonderen nussigen Geschmack haben.

Rote Bete ist für meine Begriffe wie gemacht als Partner für Linsen. Sie haben die Erdigkeit gemein, die Bete verleiht der Linse aber noch Säure und Fruchtigkeit. Das wurde natürlich noch von der Vinaigrette unterstrichen.

Die Saucenreduktion war der Hammer! Durch das Auskochen der Karkasse gab es genügend Röstaromen, die Creme Fraiche verlieh der intensiven Reduktion eine Cremigkeit und feine Säure, und die geschmorten Weintrauben unterstrichen die Fruchtigkeit. Sie passte auch sehr gut zu Linsen/Bete, mit der sie sich ob der Nähe fast zwangsweise vermischte.

Ich denke, ich werde nicht nochmal 5 Jahre warten, um Wachteln nochmal zu machen!

 

Wachteln Puy Linsen Bete Winzerinnensauce 1

 

 

Wachteln Puy Linsen Bete Winzerinnensauce 2

Salat Avocado Trauben Hähnchen Cilantropesto


Es war wieder Zeit einen Salat zu machen, da im Moment einige richtig tolle in Blogs unterwegs sind.

Ein Blog insbesondere hat es mir angetan, nämlich rugged kitchen. Da gibt es die farbigsten Fotos der schönsten Gemüse, die auch noch in ihrer Zusammenstellung eher ungewöhnlich sind.

Jetzt wo ich das losgeworden bin, muß ich mich fast für mein eigenes Foto entschuldigen, weil es dem Vergleich nicht wirklich standhält…

Ich tröste mich mit einer Geheimwaffe, einer Zutat, die ich im deutschsprachigen Raum noch nicht wahrgenommen habe.

Es handelt sich um ein Pesto aus Koriandergrün (Cilantro), Mandeln, Salz, Olivenöl und wenig Knoblauch.

Ich hab das irgendwo auf einer amerikanischen Seite gefunden, als ich nach Verarbeitungsmöglichkeiten für große Mengen Koriandergrün suchte. Der türkische Händler auf dem Samstagsmarkt am Turnplatz verkauft ein gefühltes halbes Pfund für 2 Euro, das ist sogar für Asia-Märkte unschlagbar! Das Kraut geht aber schnell kaputt und so half ich mir mit dem Pesto.

Deshalb gibt es auch die Hähnchenbrust dazu, weil ich eigentlich von Hähnchentacos geträumt hatte (die ich aber schon zu oft beschrieben habe).

Das Salatdressing ist fast wie immer: 3 El Olivenöl, 1 kleine mit Salz verriebene Knoblauchzehe, 1 El Apfelessig, Saft einer 1/4 Limette, ein guter Tl Senf, Salz und Pfeffer. Ich mag die Cremigkeit, die vom Senf kommt.

Die restlichen Zutaten waren Gurke, Radieschen, Zuckerschoten, Avocado (Limette), Trauben, Tomaten, Hähnchenbrust, Salat und Mandeln.

Der Salat hat gut geschmeckt, jetzt muß ich nur noch an den Fotos arbeiten 🙂

Salat Tomaten Avocado Tomaten Trauben Radieschen Zuckerschoten Hähnchen Cilantropesto Mandeln 1

Hähnchenbrust Trauben Hühnerfondreduktion Sherry


Es gab wieder einmal eine Hähnchenbrust. Ich nehme Hähnchen gerne, weil es vielseitig ist und ich die Brust im Schlaf perfekt garen kann. Ich hab vor kurzer Zeit irgendwo eine Sauce mit Trauben gesehen, die mir gefallen hat. Ich mag eh Früchte in Kombination zu Fleisch, ganz im Gegensatz zu Frau B., die gar nicht daraauf steht.

Jedenfalls kann ich leider nicht mehr sagen, wo ich die Sauce gesehen habe, aber es gibt jede Menge Varianten im Netz.

Ich habe eine Schalotte gehackt, in Butter angeschwitzt und mit Sherry gelöscht. Danach wurden 400 ml Hühnerfond dazugegeben und auf 100 ml eingekocht. Diesen Fond hab ich in zwei Teile geteilt, weil Frau B. eine andere Sauce wollte.

Für Frau B. gab es eine Hühnerfondreduktion mit Sahne, die mit ganz wenig Speisestärke angedickt wurde.

Meine Sauce hab ich gemacht, indem ich die kernlosen Trauben halbiert und erst in Butter angebraten habe.

Danach wurden sie mit einem Schluck Weißwein abgelöscht und eingekocht. Dann kam der restliche Hühnerfond dazu.

Die Bratkartoffeln sieht man ja auf dem Foto, was nicht zu sehen ist, war der sehr leckere Bauernsalat mit Feta, Tomaten, Salat, Oliven und angebratenen Artischocken.

 

Hier Frau B.’s Teller.

 

 

Und das ist der mit den Trauben… lecker!