Tortilla Kartoffeln Paprika Zucchini Basilikum


Weil es ja immer noch so heiss ist, fällt es auch mir schwer an Essen zu denken bei dem der Herd lange an ist. Und weil ich morgen meinen letzten Arbeitstag für 3 Wochen habe, überlegte ich, was noch im Haus ist.Eier! Ich kaufe immer supergroße Eier am Biostand und ich wusste, dass mindestens noch 7 Stück da waren.
Beim Zwischenhalt nahm ich eine Paprika, eine Zucchini und auch Kartoffeln mit und beschloss eine Tortilla zu machen. Ein Stück Chorizo war auch noch da, die ich in dünne Scheiben schnitt.
Damit alles gleichzeitig fertig wird, müssen manche Sachen früher vorbereitet werden.
Ich schnitt die geschälten Kartoffeln in kleine Würfel und kochte sie in Salzwasser (etwa 10 Minuten). Dann briet ich die gegarten Kartoffeln und die Chorizoscheiben bei mittlerer Hitze zusammen an.
Die Paprika schnitt ich ebenfalls in kleine Quadrate und briet sie mit den Zucchiniquadern. Jetzt gab ich die rote Zwiebel dazu und schwenkte alles durch. Es war eine Menge Gemüse, und obwohl ich 3 Eier aufgeschlagen hatte wusste ich nicht, ob die Eimasse reichen würde.
Den Ofen hatte ich kurz vorher angeworfen, gab die verklepperten Eier und 7 Blätter Basilikum in Streifen über die Gemüse/Wurst Mischung und liess es etwa 10 Minuten im Ofen stocken.
Die Tortilla war super saftig und hatte eine leichte Schärfe (ich hab noch eine Viertel Jalapeño Schote kleingehackt mit dazu gegeben, und die Chorizo war auch “pikant”).
Insgesamt war ich vielleicht 35 Minuten damit beschäftigt. Ich gab ein paar geschälte Gurken dazu und aß die Hälfte. Den Rest morgen Mittag. Oder als Versucherle an bestimmte Personen, falls ich mittags Lust auf etwas anderes habe…

Advertisements

Tortilla-Omelett Paprika Champignons Schinken Käse


Ich wusste ehrlich gesagt nicht, nach was mir der Sinn stand. Da fiel mir ein, daß ich noch mindestens 15 große Bio-Eier im Haus hatte. Eierspeisen esse ich sehr gerne, also nahm ich Schinken und Käse mit. Champignons hatte ich auch noch daheim, und ich wollte damit einfach ein dickes gefülltes Omelett machen. Dann entdeckte ich noch 2 Spitzpaprika und schnitt die auch noch klein.

Jetzt briet ich die Paprika in Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne an. Dann kamen die Champignons, die ich in nicht zu dünne Scheiben geschnitten hatte (etwa 10 Stück) mit hinein.

Der Plan war, diese zwei Komponenten fertig zu garen, eine kleinere Pfanne mit guter bretonischer Butter aufzusetzen und drei Eier zu verkleppern, das Gemüse und dann den gekochten Schinken und den Schweizer Emmentaler dazuzugeben, es langsam fertig zu braten und zuzuklappen.

Die Paprika/Champignon Mischung war soweit fertig, als das Telefon klingelte. Ein guter Freund meldete sich von einem kurzen Aufenthalt in Thailand zurück. Wir kamen ins Gespräch und ich machte den Ofen an und stellte ihn auf 140 C. Dann nahm ich 4 Eier, verklepperte sie gut, würzte, schnitt Schinken und Emmentaler klein, und goß die Eier über die vorher angebratenen Paprika und Pilze. Dann kamen Schinken und Käse an die Reihe, dann noch ein bißchen frischer Thymian.

Die Eimasse fing auf dem Herd schon zu stocken an, da stellte ich die Pfanne in den Ofen. Das Gespräch ging weiter. Ich hatte die Pfanne schon wieder aus dem Herd genommen, damit das Omelett nicht ledrig wird und quatschte weiter.

Jetzt meldete sich mein Festnetztelefon das erste Mal mit einem Ton, der heißt “Batterie bald leer”. Kein Problem, wir redeten weiter. Ich schob die Tortilla wieder in den Ofen, damit sie auch schön warm würde. Ein paar Minuten später nahm ich sie wieder raus, das Telefon meldete sich ein zweites Mal, wir redeten weiter.

Ich holte meine Kamera, machte drei Bilder und aß das erste Stück aus der Hand. Jetzt fiel das Telefon aus.

Ich gab es auf die Ladestation und es klingelte sofort, konnte aber noch kein Gespräch annehmen. Also wartete ich ab, bis es nicht mehr klingelte und rief mit meinem Handy an. Dort kam die Meldung “Nur Notfallanrufe” -kein Geld mehr auf dem Konto. Es klingelte nochmal und ich drückte auf die Lautschaltung damit ich es nicht vom Ladegerät entfernen musste und sagte schnell was los war. Wir verabschiedeten uns und ich konnte mich dann schön hinsetzen und die halbe Tortilla verpeisen. Den Rest gibt’s morgen im Geschäft.

4 große Bio-Eier

2 Spitzpaprika in dickeren Streifen

10 Champignons 3-4 mm dick

2 Scheiben gekochter Schinken

40 g Schweizer Emmentaler/Appenzeller/Gruyere

Thymian (oder Petersilie, Kerbel, Dill,Schnittlauch, Basilikum, je nach Geschmack)

Salz, Pfeffer

 

tortilla-omelett-schinken-kaese-paprika-champignons-1

 

tortilla-omelett-schinken-kaese-paprika-champignons-2

 

tortilla-omelett-schinken-kaese-paprika-champignons-3

Tortilla Refried Beans Hackfleisch Käse Pico de Gallo


Gestern sah ich bei Carmen von Gesund und Gut 1×1 einen Post über Quesadillas – sofort ist mir aufgefallen, daß es schon eine Weile kein mexikanisches Essen mehr gegeben hat.

Gestern Abend ging ich zum teuren Russen, der aus der Sommerpause zurück ist, und hab mir gleich Koriandergrün geholt. Cheddar und Tortillas waren im Haus, Tomaten ebenso. Die Avocado vom Russen hat 2.75 gekostet, aber sie war perfekt buttrig, ohne Dellen oder Grauzonen. Außerdem nahm ich mir frische Frühlingszwiebel mit.

Ich hab es schon oft beschrieben, also mach ich es kurz. Gestern hab ich Hackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch angebraten, mit Cumin und Oregano gewürzt, meine 3 Jalapenos geerntet und hineingeschnitten, und Salz drangetan.

In einem zweiten Topf gab es die Kidneybohnen, auch mit Knoblauch, Cumin und Oregano und etwas Salz und einen kleinen Schluck Wasser. Nachdem sie erwärmt waren hab ich sie mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt und warm gestellt. Die Tortillas waren aufgetaut und eine davon wurde auf einen Teller gelegt. Jetzt kam eine 1cm Schicht der zerdrückten Bohnen auf die Tortilla, darauf die gleiche Menge Hackfleisch (angebraten), dann eine schöne Schicht Cheddar.

Jetzt die zweite Tortilla draufgeben, wieder großzügig Cheddar drüberraspeln und so in den Ofen geben, bei 200 C Umluft, bis der Käse Blasen schlägt.

Wenn sie nach weniger als 10 Minuten sehr heiß ist, wird sie ausdekoriert mit Tomaten, Eisbergsalat in Streifen, Avocado, Creme Fraiche, Frühlingszwiebel und Jalapenos. Natürlich durfte das Koriandergrün nicht fehlen 🙂

Es wurde ganz schön chaotisch! Hat aber gut geschmeckt und war soviel, daß ich die andere Hälfte heute mit ins Geschäft genommen habe.

 

tortilla-refried-beans-hackfleisch-kaese-salsa-1

 

tortilla-refried-beans-hackfleisch-kaese-salsa-2

 

tortilla-refried-beans-hackfleisch-kaese-salsa-3

Spiegeleier Spitzpaprika Chiles Tortilla


Letzte Woche hab ich wieder einen Schwung getrockneter Chiles bestellt. Sie sind zwar nicht rechtzeitig zu meinem Chili gekommen, aber ich hatte noch ein paar, die ich einsetzen konnte.

Jetzt hat es hier wieder die volle Dröhnung. Ich hatte noch Spitzpaprika und wollte auch ein bißchen meiner Neuanschaffung verarbeiten. Dazu nahm ich einen der Chipotle Chiles und einen halben Mulato Chile und legte sie in warmes Wasser. Dazwischen fing ich an, den in Streifen geschnitten Spitzpaprika in Olivenöl anzubraten, wobei auch eine Schalotte und eine Knoblauchzehe mit dabei waren. Dazu kam ein 5 cm Streifen Tomatenmark und 4 Cherry Tomaten in Vierteln. Jetzt kamen die in Streifen geschnittene Chilis dazu. Weil es Gefahr lief, etwas trocken zu werden, gab ich ein wenig von dem Einweichwasser dazu.

Dann hab ich meinen letzten Tortilla aufgetaut und in einer heissen Pfanne angetoastet und auf den Teller gelegt.

Dann hab ich die Eier in eine Pfanne mit Butter gegeben und schön angebraten. Jetzt kam vom frisch empfangenen mexikanischen Oregano eine Prise über das Paprika-Ragout.

Nachgesalzen hab ich auch noch.

Dann wurde das fertige Ragout auf die Tortilla gegeben, und die Eier darauf platziert.

Es hat erstaunlich gut geschmeckt. Der Chipotle-Chile ist eigentlich ein Jalapeno, der geräuchert wird, und sein Raucharoma an sein Umfeld abgibt. Der Mulato hat eine gewisse Fruchtigkeit. Beide Chilis haben eine Schärfe von etwa 4 auf einer Skala von 10, das heisst, man hat am Ende der Mahlzeit eine warme Mundhöhle, aber keine Schmerzen 🙂

Die Eier waren schön cremig und bildeten einen schönen Kontrapunkt zum Chili-Ragout.

Wen es interessiert (keine Werbung, aber ein reeller Laden) hier die Website: www.mercadomexicano.de

 

Spitzpaprika Eier Taco Chile 1

 

Spitzpaprika Eier Taco Chile 2

 

Chipotle Chile  Mulato Chile                                                                                                                                                  Chipotle links, Mulato rechts

Schweinelende Refried Beans Salsa Tortillas


Jetzt gibt es schon wieder Enchiladas. Ich weiß auch an was das liegt –  immer wenn der türkische Gemüsegroßhändler frischen Koriander für €2 hat, kann ich nicht widerstehen. Und dann gibt es entweder mexikanisches oder asiatisches, weil die europäische Küche keine Rezepte mit Cilantro hergibt. Morgen probier ich aber mal was aus, verraten wird erstmal nix, es könnte ja auch noch schiefgehen.

Jedenfalls dachte ich im Vorfeld nach, ob ich das Gericht umbenennen könnte, um wenigstens so etwas Variation hineinzubekommen – mir war ein Begriff im Kopf – Carnitas. Aber eine kurze Suche hat gezeigt, dass es sich hier um lange und langsam gegartes Schulterfleisch handelt, das dann zu pulled pork gezupft wird. Das hatten wir an dieser Stelle auch schon, ohne ihnen ihren angemessenen Namen zu geben. Maybe next time!

Die Unterschiede zur letzten Variante sind klein, sollen aber der Vollständigkeithalber erwähnt werden.

Es gab refried beans – frijoles refritos, die nicht nochmal gebraten werden, sondern durch eine sprachliche Ambivalenz in diesen Ruf kamen. Es sind schlicht Pinto beans=Wachtelbohnen, die gewürzt mit Koriandersamen/Pulver, Salz, Koriandergrün, Knoblauch und Zwiebeln anschliessend püriert und erwärmt werden und als Universalbeilage bei sehr vielen mexikanischen und Tex-Mex Gerichten als Beilage serviert werden.

Hier schafften sie den Ritterschlag und kamen direkt in die Tortilla. Darauf kamen die in dünne Scheiben geschnittene und angebratene Schweinelende, die auch mit Cumin, Salz und Knoblauch eingedulft worden war.

Darüber gab es ein paar Löffel des schon hinfällig bekannten pico de gallo, der Mischung aus Tomaten, Avocado, Frühlingszwiebeln, Cilantro und Limettensaft ( und frischen scharfen Jalapenos).

Nicht im Foto ist der Cheddar, den ich auch noch dazugemogelt habe. Schleckermäuler machen manchmal noch einen Klecks Saure Sahne dazu, mir ist das ein Tick zuviel des Guten.

Die Portion auf dem Foto hab ich genüsslich verdrückt, obwohl ich wahrscheinlich auch mit der Hälfte zufrieden gewesen wäre. Eigentlich war es von den einzelnen Zutaten gar nicht soviel gewesen, aber es läppert sich eben.

Vielleicht fällt mir das nächste Mal eine etwas andere, weniger bekannte Spezialität ein, ich geh mal in mich…

 

Carnitas 1

 

 

Carnitas 2

Chili Bohnen Tortilla Avocado Cheddar


Normalerweise ist mein Chili eine Hackfleisch-Bohnenmischung mit Paprika und Gewürzen. Wenn man sich allerdings mit Chili befasst, speziell, wie es in Texas aber auch in anderen Südstaaten gemacht wird, stellt man fest, daß da gar keine Bohnen drin sind. Und auch kein Hackfleisch. Trotzdem gibt es da Ausscheidungskämpfe und sogar Weltmeisterschaften, wer denn das beste Chili (ohne Bohnen) in diesem Jahr gekocht hat. Die Jungs und Mädels gehen sogar noch weiter und unterscheiden zwischen rotem Chili und Chili Verde. Außerdem gibt es noch Unterkategorien.

Heute nachmittag war ich eine Weile auf der Weltmeisterschaftsseite und hab mir die Gewinnerrezepte der letzten Jahre angeschaut. Für mich war der Blick ins Allerheiligste (die Rezepte) relativ ernüchternd – fast kein Gewinner hat seine Würzmischung selbst komponiert, sondern hat 3-4 auf dem Markt erhältliche zu verschiedenen Teilen gemischt. Auch wurden fast keine Originalchilis (die Namensgeber, immerhin) benutzt, weder frisch noch getrocknet (ein paar wenige Ausnahemen gab es).

Zubereitungsart war bei fast allen fast identisch, wie auch die Zutatenliste. Ich hatte den starken Eindruck, daß die Jury einem Idealbild hinterherhängt, das weniger von Innovation und Abenteuerlust, denn von dem Sehnen nach dem Geschmack des heimischen Chilis der Vergangenheit geprägt ist.

Aber genug davon. Die Temperaturen haben mir den Weg zum Chili heute geebnet, weil es kaum etwas gibt, was einem die innere Wärme wieder herstellen kann als ein gutes Chili.

Mein Chili geht so:

600 g Rindfleisch (für Gulasch) Kantenlänge etwa 2-3 cm

5 mittlere Spitzpaprika in Quadraten

1 Lorbeerblatt

1 El Zwiebelpulver

2 Knoblauchzehen

2 El Oregano

1,5 El Kreuzkümmel

1 Tl Kakao

4 verschiedene getrocknete Chilis (ich hatte Cascabel, Serrano, Ancho und Pasilla) in der Krups zerstäubt

1 Tl Pimenton de la Vera (Rauchpaprikapulver)

1 Dose black beans (aus der fremde Länder Abteilung)

1 Dose Datterini Tomaten von Mutti

1 Glas Rinderfond

Salz, Pfeffer

 

Das Rindfleisch wird in 2 Portionen scharf angebraten, damit sich Röststoffe bilden. Der Topf wird danach gleich mit dem Fond abgelöscht. Die Tomaten kommen dazu und werden am Topfrand zerdrückt. Das Fleisch wird jetzt leicht köchelnd gegart, wobei die Gewürze alle schon dazugegeben werden können. Der Spitzpaprika kommt erst in den letzten 30 Minuten dazu, damit er nicht ganz zerkocht. Wenn das Fleisch zart ist ( bei mir nach etwa 1,5 Stunden) die Bohnen dazugeben. Es war nur eine Dose. Sonst mach ich immer 2 hinein, was aber dann das Gericht “Bohnen mit Chili” ist, statt Chili mit Bohnen 😉 Nochmal abschmecken, salzen nicht vergessen!

Ich hatte auch schon vorgefertigte weiche Tortillas gekauft, weil ich mir unsicher war, ob ich nicht statt Chili Tacos mit Füllung machen sollte, und wollte einen dazumachen. Eine Avocado gab es auch, also hab ich sie zerdrückt und mit Limettensaft beträufelt, gesalzen und auch etwas Zwiebelpulver drübergestreut. Von meinem Cheddar hab ich einen Teil geraspelt. Dann kam auf einen Tortillaboden die Avocadocreme, darüber der Cheddarkäse und noch eine Tortilla, und danach ab in den Ofen bei 200 Grad für 5 Minuten. Fürs Foto hab ich ein Teil aufgeklappt. Chilis, frische, waren auch hier drin. Aber im Winter in Deutschland kriegen die keine Schärfe.

Disee Quesadillavariation war OK, aber nicht wirklich der Bringer – ein bißchen langweilig. Da wäre es besser, Hackfleisch, Käse, Jalapeños aus dem Glas und Tomaten und Avocadostückchen zwischen 2 Tortillas zu legen und zu backen – eine Art gedeckelter mexikanischer Pizza. Die hätte dann wenigstens etwas mehr Bums und auch Geschmack.

Das Chili aber war sehr lecker. Es hatte eine gewisse Schärfe im Hintergrund, aber nichts aggressives. Der Kakao rundet die Sauce ab, der Rinderfond, die Tomaten und die Bohnen werden zu einer dunklen sämigen, glänzenden Sauce, die viel mehr ist als ihre Einzelteile. Außerdem macht die Mischung pappsatt. Ich hatte genau die Portion auf dem Foto und die Hälfte der Tortilla und sitze und schreibe den Bericht mit vollem Magen und gelöstem Knopf fast 3 Stunden später.

Und jetzt wo ich drüber nachdenke, hab ich das Koriandergrün vergessen drüberzustreuen, das ich heute morgen auch noch eingekauft habe. Naja, morgen gibts was anderes, aber am Montag ist auch noch ein Tag.

 

Chili Paprika Black Beans                                                                                                              Auf dem Chili liegt ein Löffel Avocadocreme und ein Löffel Saure Sahne.

Tortilla Avocado Cheddar

Tacos Pulled Chicken Refried Beans Cilantro Avocado Adobo Sauce Cheddar Jalapeños


I had tried homemade tortillas a couple of weeks ago, just to find out that online-recipes are to be used at one’s own peril. There are thousands of recipes for the same type of thing, most of which just won’t work.

I don’t know why, but I assume it is the mindless copying of other recipes without testing or even considering the plausibility of a recipe. Accordingly, the tortillas were like thin omelets and nothing in which to wrap other things. (Lesson 1: Use your brain!)

So I went to about.com, a site I’ve learned to trust when it comes to food preparation, especially ethnic foods. There I found a recipe that made sense and actually worked. Since I was using today as a dry run for a south-of-the-border evening, I was happy to see the tortillas turning out as I had expected. (Lesson 2: Test it yourself!)

The recipe for flour tortillas:

2 cups flour

1/4 cup lard/shortening/butter

1/2 tsp. salt

1/2 tsp. baking powder

1 cup warm water (up to)

This is the only caveat – I added all the water at once, instead of adding it slowly, as it said in the recipe. The result was I had to add more flour…

Just add the water until the dough feels right, then knead for 5 minutes. Let stand and rise for a few minutes, roll golf ball sized pieces of dough, then use a tortilla press (didn’t work for me), or roll with a rolling pin.

The dough should also spend some time in the fridge to relax (I didn’t do that, which is probably why the dough kept shrinking when I used my press).

 

I used a cast iron pan to bake my tortillas, which worked really well – after cooking them (no oil) I put them on a plate with a dishrag over them in a very slow oven (50 C).

For my adobo (=marinade) I used 6 different chiles, cascabel, serrano, pasilla, ancho, and two whose names I forget. The dried chiles were reconstituted in warm water for about 10 minutes, then puréed with a cup of the water they had steeped in. Finely chopped onion and garlic cloves were slowly sautéed, the chile purée added and a can of tomatoes added as well. The tomatoes I cut into small pieces, then added the 2 chicken breast halves, turning the heat down to the smallest setting and adding the lid. I later set the lid slightly off-center, because it was getting too hot with it fully closed.

I left the chicken in the sauce for about 4 hours, with it bubbling every so often. The sauce was pretty hot, but also very pungent and when I turned off the heat and removed the chicken it was juicy but fell apart on the fork. I used 2 forks and pulled the entire meat apart, then drizzled it with some of the sauce (putting it back in the pot would have made the food too hot) and set it aside.

For the pico de gallo, I chopped 2 tomatoes, a clove of garlic, 2 spring onions, some lemon and some lime juice, and of course cilantro. I could have added heat here as well, but ther would be enough later.

An avocado was sliced and sauced with lime juice to prevent it oxidizing.

For the refried beans, I opened a can of kidney beans, drained them, added a cup of water, 1 tablespoon of oregano, 1 tablespoon of cumin and a teaspoon of salt. brought to a boil, I turned off the heat and used a fork to mash the beans.

The cheddar was grated, and the iceberg lettuce shredded, the cilantro chopped and the jalapeños drained.

The party could begin…

Tacos-Pulled-Chicken-Cilantro-Avocado-Pico-de-Gallo-Refried-Beans-Jalapeños