Rumpsteak Spargel Kartoffel


Heute gab es den ersten badischen Spargel (der mir ins Auge sprang). Er ist zwar immer noch teuer, weil Treibhausware, aber die 4-5 Stangen konnte ich mir gerade so leisten. Ich dachte es wäre passend, den Spargel ganz klassisch mit Rumpsteak und Kartoffeln zu servieren.

Ich bin nicht so begeistert von den üblichen Saucen, die klassischerweise zu Spargel serviert werden. Das heisst, dass ich eine Hollandaise vielleicht einmal zubereite (einmal pro Saison, also einmal im Jahr, bei vielleicht 30 Spargelgerichten im Jahr). Ganz anders verhält es sich mit einfacher Butter. In Reinform, oder wie heute als Kräuterbuttermischung finde ich es eine einfache Zubereitung, die ich ganz individuell anpassen kann.

Für den Spargel gab es eine ganz einfache Kräuterbutter mit Petersilie, Salz und Knoblauch. Die hab ich auch bei den Kartoffeln eingesetzt. Die waren vorher fast eine Stunde im Ofen. Ich habe sie so eingeschnitten, damit sie auch sicher durch sind.

Für das Rumpsteak nahm ich die Grundbutter und gab noch kleingehackten Koriander und eine halbe höllisch scharfe Thai Chili dazu. Gottseidank war das nur eine halbe Schote!

Auch wenn es noch etwas mehr als einen Monat dauert, bevor die Spargelsaison offiziell beginnt, war es ein guter Start und hat die Nerven wieder etwas beruhigt 🙂

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Lammstrudel Kartoffeln


Heute kaufte ich ein Stück einer Lammkeule. Ich hatte irgendwie Lust das Fleisch zu verpacken und holte mir einen Filoteig (=Strudelteig), Karotten, Frühligszwiebeln und Champignons dazu. Zuhause gab es noch grüne Bohnen, die ich auch mitbenutzte. Das Fleisch wurde erst in Scheiben und dann in feine Streifen geschnitten, gewürzt (Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt und Thai Chili im Mörser pulverisiert) und anschliessend angebraten. Dazu gab ich Frühlingszwiebeln und Champignons, beides sehr klein geschnitten, ausserdem Knoblauch.

Währenddessen dünstete ich die klein geschnittenen Karotten, Bohnen und Spitzpaprikastückchen. Nachdem Fleisch und Gemüse soweit waren, rollte ich die Mischung in zwei vorher mit Butter eingepinselte Blätter Filoteig. Nachdem ich den Strudel auch aussen mit Butter eingepinselt hatte, kam er bei 160 C etwa 40 Minuten in den Ofen.

In der Zwischenzeit briet ich eine Schalotte und eine Knoblauchzehe an, um später etwas Tomatenmark hinzuzufügen. Das wurde mit einem kleinen Schluck Port abgelöscht, und danach mit einem halben Glas Rotwein (Pinot Noir) aufgefüllt. Nachdem auch der Wein verdampft war, gab ich ein Glas Kalbsfond dazu. Ich liess es auf ein Drittel einkochen und gab dann ein paar Stückchen Mehlbutter dazu, um die Sauce etwas einzudicken.

Während der Strudel im Ofen verweilte, kochte ich 2 Kartoffeln in Würfel geschnitten und briet sie dann in einer Mischung aus Butter und Rapsöl. Alles wurde dann zusammen auf einem schönen Teller serviert und mit der Sauce napiert. 🙂

Linguini Meatballs


I’ve only cooked spaghetti/linguini with meatballs two or three times in the last 10 years. The dish doesn’t exist in Italian restaurants in Germany and I would be hard pressed to think of a can or jar of marinara sauce with meatballs you could buy here.

Instead, the poison of choice should you be camping and all you have is a can opener and a lighter would be ravioli in marinara sauce. The camping crowd loves it, as do students, little kids and other strange people 🙂

The ravioli are so soft you could use them as brains on Halloween and the mouthfeel is something to get used to. But I digress.

But, every once in a while I get a hankering for good old American meatballs with pasta. Tonight was such a night.

  • 1 pound of ground beef/ground pork half and half
  • 1 can of very good Italian tomato puree (like sauce, but without herbs)
  • 2 Tbsp of tomato paste
  • 1 glass of red wine
  • Salt, pepper
  • 2 Thai chilis, ground in a mortar and pestle
  • 1 onion finely chopped
  • 2 cloves of garlic
  • dried rosemary, thyme and oregano, about 1 heaping tsp everything counted
  • 1/2 cup of panko crumbs
  • 1 large egg

Combine the ground meat with all ingredients except the tomato sauce, the tomato paste and the wine. Use your hands to combine everything, but don’t overdo, otherwise the meatballs will become rubbery.

Slowly saute the meatballs in a saucepan until they have browned and are half done. Take them out and park them while you add the tomato paste to the hot pan and let it start to color. Add the wine and stir to get all the bits from the bottom of the pan. Add the tomato puree and a pinch of oregano, salt and pepper. If you want, add 2 tbsp of good olive oil. Put the meatballs back in the sauce, put a lid on the saucepan and reduce the heat to barely simmering.

Start the water for the pasta, adding 16 grams of salt (1/2 oz.), wait for it to boil and add the pasta. Cook until they are al dente, take out and put in a soup bowl immediately and follow it by adding meatballs and sauce. Top with parmesan cheese (the real stuff, not the grated stuff that smells like baby puke).

Enjoy. I did 🙂