Zander Jakobsmuscheln Spinat


Ursprünglich hatte ich einen Gast eingeladen und auch schon so disponiert.

Daraus wurde aber leider nichts. Ich bin trotzdem über den Markt geschlendert, um einige wenige Sachen zu kaufen oder aufzufrischen. Der Fischhändler, der gegenüber von mir sein Geschäft hat, ist dort auch vertreten und hatte die vorher versprochenen Jakobsmuscheln in der Schale dabei. Daneben gab es auch wieder Tintenfische verschiedener Größe wie auch verschiedene Fische und auch Filets. Ich nahm ein Stück Zander, das er mir liebenswürdigerweise halbierte (weil es für eine Person enfach zuviel war und ich keine Gefrierteil habe), dazu drei Jakobsmuscheln mit Corail.

Spinat fand ich an einem anderen Stand, wie auch meine Pfälzer Kräuter.

Die Jakobsmuscheln wurden in einem Court-Bouillon vorgegart:

Schalotte

Butter

mit Wein ablöschen

Thymian

Lorbeerblatt

Wacholderbeeren (4)

mit Wasser auffüllen

Zitronensaft

Petersilie

bei mir: Brühe vom Suppengrün

 

Ich hab die kochende Brühe vom Herd gezogen, die Muscheln dazugegeben, den Deckel drauf gemacht, 3 Minuten stehen lassen, die Muscheln gedreht, weitere drei Minuten stehen lassen, herausgenommen.

Ich hatte im Larousse gastronomique geschmökert: Dort werden die gegarten Jakobsmuscheln mariniert, und zwar in:

Olivenöl

Zitronensaft

Zeste

Petersilie

Thymian

Der Zander wurde gewürzt und auf der Hautseite zuerst angebraten. Danach wurde er gewendet, die Jakobsmuscheln kamen dazu. Der Spinat kam mit Schalotten, Knoblauch und Butter in eine Pfanne und wurde scharf angebraten. Muskat war auch dabei. Sobald der Spinat zuammengefallen war und das Wasser etwas verdampft war, kam ein Schluck Pernod dazu. Einkochen lassen.

Für die Fischsauce Butter aufschäumen, etwas Mehl dazugeben, mit Wein ablöschen, Court-Bouillon passieren und dazugeben. etwas Sahne dazu, reduzieren, abschmecken.

Die Sauce sieht zwar nicht so toll (farblich) aus, war aber ganz gut.

Dazu gab es einfach nur Baguettescheiben zum Stippen.

 

Zander-Jakobsmuscheln-Spinat

Hähnchenbrust Spinat Kokos-Curry-Sauce


Ich hatte schon länger eine kleine Dose Kokosmilch aus Thailand rumstehen, die wollte verbraucht werden.

Dazu wollte ich auch das früher schon erwähnte Bio Curry Hot von Probio (im Edeka) benutzen, weil ich sein Aroma wie auch seine Schärfe schätze.

Zuerst die Hähnchenbrüste in mundgerechte Stücke schneiden, anbraten und beiseite stellen.

Spinat putzen, eine Schalotte und eine Knoblauchzehe hacken und anbschwitzen, Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Salzen, pfeffern und mit Muskat würzen. Warm stellen.

Für die Sauce hab ich die Kokosmilch, einen halben Becher Sahne und einen leicht gehäuften Eßlöffel Hot Curry zusammengerührt. Danach hab ich mit Weißwein, wenig Hühnerfond, heller Sojasauce und einem kleinen Schluck Weißweinessig abgeschmeckt. Die Sauce hab ich dann sämig eingekocht, das Hähnchenfleisch nochmal kurz darin erwärmt und angerichtet.

Ich hab das als zweiten Gang nach den Jakobsmuscheln serviert- die beiden Gänge waren trotz Mehlschwitze und Sahne schön leicht und hinterliessen kein Völlegefühl- wunderbar!