Hähnchenbrust Spanischer Reis Salsa Verde Guacamole Avocado


Tut mir leid gleich als nächstes etwas sehr ähnliches wie gestern zu posten, aber es waren noch Hähnchen, Avocado und andere Zutaten übrig. Außerdem hatte ich den Geschmack noch nicht satt.

Beim teuren Russen, bei dem ich nur ein paar frische Jalapeños und etwas Koriandergrün holen wollte, sah ich die Tomatillos, nach denen ich schon vor Weihnachten gefragt hatte.

Drei der teuren Früchte nahm ich mit, und mein Essensplan änderte sich schon beim die-Strasse-überqueren.

Zuest schaute ich im Netz und fand gleich eine Salsa mit Tomatillos, genannt Salsa Verde.

Salsa Verde:

3 Tomatillos, 5 Minuten pro Seite im Ofen im Grill geröstet, bis man braune Flecken sieht

5 Stängel Cilantro

1 Jalapeño entstielt

1 El Limettensaft

Salz

In einem Mixer mixen, leicht stückig lassen (Ich hab ein handbetriebenes Gerät von Fissler, das ist sehr gut geeignet für eine solche Menge), dann eine kleingehackte kleine halbe Zwiebel dazugeben und nochmal mixen. Die Salsa ist genial, säuerlich, mit süßlichen Noten, und sehr würzig. Super zu Tortillachips, Fleisch und allem, das einen Kick verträgt.

Obwohl die Jalapeño nicht entkernt war, nahm die Schärfe nicht Überhand. Auch die Guacamole hatte eine Jalapeño im Mix, aber auch hier hielt sich die Schärfe in Grenzen.

Guacamole:

4 Kirschtomaten geviertelt

1/2 Avocado in Stücken

1 Frühlingszwiebel in dünnen Scheiben

1 Knoblauchzehe

4 Stängel Cilantro

2 El Limettensaft

Salz

Wieder diesen Fissler-Mixer einsetzen, bis die Mischung cremig aber stückig ist.

Die Hähnchenbrust wird in ein Behältnis gegeben, mit dem Rest der Limette eingedulft, dann mit einer Mischung aus Cumin, Oregano und Chiliflocken und Salz eingerieben, nachdem ich sie im Mörser schön zerkleinert hatte.

Der Clou hierbei war, daß ich vor ein paar Wochen Cumin in Originalform gefunden habe, also nicht gemahlen, sondern als Samen? Sie sehen aus wie Kümmel, und wenn man sie mörsert, entwickeln sie ein sehr intensives Aroma.

Die Brust hatte etwa eine Stunde Zeit, in den Gewürzen und dem Limettensaft zu marinieren.

Spanischer Reis:

Für den spanischen Reis brauchte ich nur eine kleine Menge Reis-eine 1/3 Tasse vielleicht.

1 Zwiebel kleingehackt

1 Knoblauchzehe kleingehackt

Reis

5 cm Tomatenmark

Zuerst Zwiebel und Knoblauch ohne Farbe anbraten, dann Reis mitanbraten, bis er nicht mehr glasig ist. Dann Tomatenmark untermischen und rösten. Doppelte Menge Reismenge Wasser dazugeben, Deckel drauf, Temperatur auf kleinste Stufe drehen, 20 Minuten.

Ich hatte noch eine gekaufte Tortillascheibe in Stücken, die hab ich in den heißen Ofen gegeben. Das wurden meine Chips.

Die zweite Avocadohälfte hab ich aufgeschnitten.

Die marinierte Hähnchenbrust kam in eine Bratpfanne, wurde auf beiden Seiten scharf angebraten und dann mit der Pfanne bei 180C in den Ofen gestellt (für etwa 8 Minuten).

Dann wurde angerichtet. Es war saulecker. Ich weiß nicht, wie verbreitet Tomatillos in anderen Teilen Deutschlands sind (Großstädte melden!), aber wer gerne mexikanisch isst, sollte sich diese Salsa mal frisch antun. Hier hat mein teurer Russe €1.99 für 100g genommen, also Preise wie Rumpsteak. Aber die 3 Tomatillos haben mehr als gereicht, es wäre auch für zwei genug gewesen, und für 3 Jalapeños, einer Tüte Cilantro und einer Limette hab ich €6.18 ausgegeben. Nicht billig, aber beim Mexikaner hätte ich für das Gleiche €25.00 ausgegeben (mit Corona wahrscheinlich €40.00)

Wer gerne sowas kocht, kann sich auch gerne mal melden und berichten, wie es bei euch so aussieht, preislich und verfügbarkeitsmäßig.

 

Salsa Verde Guacamole

Guacamole links, Salsa Verde rechts

 

Hähnchenbrust Avocado spanischer Reis Guacamole Salsa Verde 1

 

Hähnchenbrust Avocado spanischer Reis Guacamole Salsa Verde 2

 

Hähnchenbrust Avocado spanischer Reis Guacamole Salsa Verde 3

 

Hähnchenbrust Avocado spanischer Reis Guacamole Salsa Verde 4

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Ancho Chilis Adobo Spanischer Reis Guacomole


Heute war mir wieder nach mexikanisch oder besser Tex-Mex inspiriertem Essen, und weil ich die Tiefkühltruhe voll habe mit Sachen, die ich schnell im Geschäft aufwärmen kann, fand ich noch eine Tüte mit gefüllten Ancho-Chilis von Anfang September. Wie die dortmals gingen steht hier. Heute hab ich sie in einen kleinen Topf gegeben und ganz langsam erhitzt.

Heute hatte ich allerdings Lust auf spanischen Reis, dessen Rezept ich von einem Mitarbeiter meiner Mutter in den 70er Jahren bekam, als ich noch keine 20 Jahre alt war.

Ich weiß noch, meine Mutter sagte, er, den ich nicht kannte, würde möglicherweise vor ihr ankommen. So war es auch. Es klingelte, und ein schwerer Mann um die 50 stellte sich vor. Ich ließ ihn herein und innerhalb von 2 Minuten standen wir in der Küche, tranken ein Bier und er fragte, ob ich spanischen Reis kenne. Ich verneinte, und er erbat sich einen Topf, eine Zwiebel und Knoblauch, dazu Tomatenpaste. Zwiebel und Knoblauch wurden fein gehackt und in Olivenöl langsam glasig gedünstet. Dann kam der Reis dazu, der auch solange gebraten wurde, bis er glasig war. Jetzt tat er etwa 5 cm Tomatenmark dazu, und rührte es unter während es langsam Farbe nahm. Dann kam die doppelte Reismenge Brühe drauf (damals noch ein Brühwürfel 🙂 ), dann ein Deckel, und das ganze wurde 20 Minuten bei kleinster Hitze gegart. Bis der Reis fertig war, war meine Mutter auch Zuhause angekommen, und er hatte einen dicken Stein im Brett, weil er ihr die Kocharbeit abgenommen hatte. Ich weiß zwar nicht mehr was es dazugegeben hat, aber den Reis hab ich nie vergessen.

Den Reis heute machte ich genauso, allerdings gab es statt Brühe Wasser dazu. Dafür wurde mein Reis zusätzlich mit Paprika (oder Pimenton) dela Vera gewürzt, das Rauchpaprikapulver, von dem ich zwei Ausrichtungen habe, nämlich süß und pikant.

Ich hab mir gestern eine Avocado geleistet und wollte die auch dazu machen. Es war eine ganz normale, keine Hass-Avocado, und ich hatte Zweifel, ob die innen einwandfrei ist, weil die gewöhnlichen Avocados meist empfindlicher sind. Es gab zwar eine Druckstelle, aber sonst war sie in Ordnung, wenn auch ein bißchen wässriger? als die Hass-Avocados.

Das hab ich beim vermanschen gemerkt, da haben die Hass ein festeres Fruchtfleisch. Geschmacklich gab es aber keinen Unterschied. Ich zerkleinerte eine Knoblauchzehe und zwei Stangen Frühlingszwiebel, außerdem kam der Saft einer halben Limette hinein, eine gute Prise Salz (wichtig!), ein halber Tl Oregano, ein halber Tl Kreuzkümmel und eine Jalapeño-Chili mit Kernen (meine war nicht besonders scharf-vielleicht vorher probieren) und 4 Kirschtomaten, ganz fein gehackt.

Das wurde dann schön gemischt und in einer Schüssel angerichtet. Dazu hab ich einen der eingefrorenen Taco-Fladen aus dem Tiefkühler geholt, kurz aufgetaut und ohne Fett in einer heissen Pfanne auf beiden Seiten angebraten. Sie waren am Schluß noch weich. Wer sie lieber wie Chips mag, tut sie 10 Minuten in den Ofen.

Dann mußte ich nur noch alles auf den Teller geben. Und mein Heißhunger auf Tex-Mex ist wieder für eine kleine Weile unter Kontrolle 🙂

 

Guacamole Taco

 

Ancho Chilis Adobo Spanischer Reis Guacamole 1

 

Ancho Chilis Adobo Spanischer Reis Guacamole 2

Pulled Pork Paprika Bohnen spanischer Reis


Am Donnerstag hatten wir im Geschäft einen ‘Fundraiser’, ein Essen von ein paar Leuten hergestellt, und gegen eine Spende angeboten- der tiefere Sinn ist der, für einen guten Zweck zu sammeln, aber daß man nicht kommerziell konkurrieren darf mit Geschäften, die Essen verkaufen. In Wirklichkeit sind die angebotenen Speisen normalerweise besser, weil Zuhause, ohne Abkürzungen und mit Liebe gemacht. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel (es gab einen unterirdischen Hot Dog-Event!), aber manchmal gibt es Sternstunden. Es gab an besagtem Tag Pulled Pork aus dem Slow Cooker, also einem Steinguttopf, der besonders niedrige Temperaturen fahren kann, um stundenlang langsam zu garen. Eine Kollegin hatte kiloweise Pulled Pork hergestellt, ich hab 1,5 l selbstgemachte BBQ Sauce beigesteuert und außerdem eine Flasche Habanero Chili Würze. Dann gab es nochmal den Red Slaw (Rotkrautsalat) von vor ein paar Wochen. Die doppelte Menge (1,5 kg) waren innerhalb 90 Minuten weg.

Jedenfalls ließ mich das Thema nicht los. Ich hab es schon ein paar Mal gemacht, auch nach einem Rezept von ‘The Noshery’, einer professionellen Köchin, die Puerto Ricanische Wurzeln hat, aber im Süden der USA wohnt, aber ich war interessiert daran es so zu machen, wie es mir schmeckt.

Am Vortag sah ich ein Stück Schweinenacken am Knochen, etwa 1 kg. Den nahm ich mit. Von der BBQ Sauce hatte ich noch etwa 200 ml, die wurden gestreckt mit einer Dose Mutti Kirschtomaten. Außerdem mit dem Rest des ‘Rubs’, mit dem der Nacken eingerieben wurde.

Der Rub bestand aus:

1 El Cumin/Kreuzkümmel

1 El Pimenton de la Vera

2 El Paprika edelsüß

1 El Oregano

1 El Cayenne

1 El Zucker

1 El Brauner Zucker

1 El Salz

1 El Zwiebelgranulat

1 El Knoblauchgranulat

Der Nacken wurde damit bedeckt, es blieb etwa ein Fünftel übrig, das in die übrige BBQ Sauce wanderte.

Das Fleisch kam in den Slow Cooker mit der Sauce (600 ml etwa), auf hoher Temperatur für fast 8 Stunden.

Ich hab den Nacken ein paar Mal gewendet. Nach etwa 5 Stunden wurde er schön mürbe. Aber es wurde immer besser, je länger es dauerte. Am Schluß hab ich ihn mit zwei Gabeln zerpflückt (pulled).

Als Beilage hatte ich grüne Bohnen, und typischer, Paprika. Die Kombination war aber lecker, vor allem wegen der Knoblauchzehen und der Schalotten und des Chilis.

 

Der Reis ist ein typischer Spanischer Reis:

Schalotte und Knoblauch fein hacken, langsam in Olivenöl farblos anschwitzen, Reis dazugeben und glasig werden lassen, 2 El Tomatenmark mitanschwitzen, verrühren, dann die doppelte Menge Wasser (vom Reis) zum Reis geben, Deckel drauf, auf kleinster Hitze 25 Minuten garen. Übrigens eignet sich hier kein Basmati, sondern ein ganz normaler Reis, u.U. auch ein parboiled Reis. Eine Prise Salz gehört auch dazu, aber Vorsicht, Reis ist empfindlich.

Fazit: Normalerweise genieße ich das Pulled Pork auf einem Brötchen, heute war es etwas förmlicher. Ich mußte das Fleisch kaum pimpen, nur noch eine Prise Salz und eine kleine Menge der Habanerosauce. Super!

Den Rest der großen Menge hab ich wieder auf Gefrierbeutel verteilt und eingefroren. Seitdem ich meinen Froster habe, kann ich im Geschäft wirklich anständig Mittag machen, das finde ich echt gut, weil es sonst nur schlechte Alternativen gibt…

Pulled-pork-slow-cooker

Pulled Pork

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Green Beans Peppers Chili Lime

 

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Pulled Pork Spanish Rice Green Beans Peppers Chili Lime

Enchiladas Refried Beans Spanischer Reis Guacamole Pico de Gallo


Ich hatte Besuch und vorher verabredet etwas Southwestern/Mexikanisches zu machen, also Tacos oder ähnliches. Ich hatte Lust auf Enchiladas und hab bis auf die Tortillas alles selbst hergestellt.

Für die Füllung hab ich Hähnchenbrust genommen und sie in einer selbst angerührten Barbequesauce garziehen lassen, um sie dann nach Art des ‘pulled pork’ mit der Gabel zu zerpflücken.

Die Sauce bestand aud einer Dose Tomaten, 2 Kellen Hühnerfond (nach einem Rezept von Heston Blumenthal), fein gemahlenes Anchochilipulver (1 El), je 2 El Oregano und Cumin, 3 El Weinessig 3 El Honig, 2 El Pimenton de la Vera (zur Unterstützung des Rauchgeschmacks). Die Sauce hab ich püriert und die Hähnchenbrust hineingelegt und mit Deckel 15 Minuten köcheln lassen.

Anschliessend wurde die abgekühlte Hähnchenbrust zerpflückt und mit einem Teil der Sauce vermischt und beiseite gestellt.

Für die Sauce für über die Enchiladas (fürs Überbacken) hab ich im Prinzip das gleiche wie für die andere Sauce gemacht, nur wurde der Gewürzanteil verdoppelt und Essig und Honig weggelassen. Dadurch war der Tomatencharakter fast komplett weg.

Die Refried Beans bestanden aus einer Dose Kidneybohnen, wieder diese Chili/Oregano/Cumin Mischung, wieder eine Kelle Hühnerbrühe und Cilantro (Koriandergrün). Sie werden mit einem Stampfer zerdrückt und zu einer nicht zu trockenen Creme reduziert.

Die Tortillas werden in einer Pfanne kurz von beiden Seiten erwärmt und mit der Hähnchenmischung und 2 El Bohnenpüree gefüllt, gewickelt und in eine Form gegeben. Darüber kommt dann die Sauce. Über die Sauce kommt eine gute Tasse geraspelter Cheddar.

Im Ofen werden sie gebacken, bis das Innere heiß ist, etwa eine halbe Stunde bei 180 Grad.

Dazu gab es Spanischer Reis. 1 Tasse Langkornreis (kein Basmati) wird mit kleingehackter Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl angebraten, bis er leicht gebräunt ist. Dann kommen 2 El Tomatenmark hinein, das ebenfalls angebraten wird. Dann werden 2 Tassen Hühnerbrühe draufgegeben und der Topf etwa 20 Minuten mit Deckel auf kleiner Flamme ziehen lassen. Am Schluß hab ich noch ein paar Cocktailtomaten in Stücken dazugegeben.

Außerdem war Guacamole dabei. Das Fruchtfleisch von zwei Avocados wird mit kleingehacktem Knoblauch und einer kleingehackten Frühlingszwiebel zerdrückt, es kommt Zitronensaft dazu (1/2 Zitrone) , bei mir wanderte noch der Saft einer halben Limette dazu. Auch hier kommen noch Tomatenstückchen hinein, wie auch Koriandergrün.

Schließlich darf Pico de Gallo nicht fehlen, Einer Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Zitronensaft. Klingt alles ähnlich? Ist es auch, aber die verschiedenen Konsistenzen machen den Unterschied aus.

Mein Gast kann nicht scharf essen, also hab ich darauf verzichtet, die Speisen schon anfänglich zu würzen (was üblich ist), aber für mich hab ich ein paar frische Jalapenos kleingeschnitten und zur weiteren Unterstützung noch meine Flasche selbst gemachter Habanerosauce dazugestellt.

Das Weisse auf dem Teller ist Schmand, das i-Tüpfelchen. Außerdem gab es ein paar Streifen Eisbergsalat, weil der so schön knackt.

Enchilada-Refried-Beans--Chicken-Spanish-Rice-Guacomole

Das Ganze hat sehr rund und gut geschmeckt und hat unglaublich satt gemacht!

 

Rotbarbe Spanischer Reis Favabohnen


Sau- oder Favabohnen hatte ich noch übrig von letzter Woche, die wollten weg. Mein Fischhändler wartete auch schon sehnsüchtig auf meinen Besuch, Freitag war es auch, obwohl ich nicht katholisch bin, und den Reis wollte ich ausprobieren, weil ich morgen ein Enchilada-Mahl serviere.

Ich hab dann festgestellt, daß ich nur Basmati-Reis im Haus habe, was keinen guten Spanischen Reis gibt – ich habs ausprobiert.

Die Saubohnen hab ich wie üblich blanchiert und geschält und nur noch bei milder Hitze in ein Olivenölbad mit einer Prise Salz gelegt.

Die Rotbarbe mußte ich ausnehmen und schuppen – die Schuppen sind ziemlich groß und ungenießbar. Zum Ausnehmen genügte ein Schnitt um an die Eingeweide zu kommen, um sie unterm Wasserstrahl zu entfernen.

Gebraten, wie mir gesagt wurde, wäre sie lecker, wie auch im Ofen. Ich hab sie gebraten, die Haut löste sich auf der einen Seite, dashalb hab ich sie fürs Foto umgedreht.

Ich hab den Reis dazugegeben, aber glücklich war ich nicht mit ihm. Das frische Grüne auf dem Reis übrigens ist kleingehackter Jalapeno Chili. Die Schärfe darf man sich bei diesem Essen selbst einstellen.-

Die Fava (Saubohnen) waren hingegen lecker wie immer!

 

 

Rotbarbe-Fava-Spanischer-Reis

Hackfleischvariation


Ich nehme mir öfter was ins Geschäft mit, da es dort nur Fast Food wie Burger King, Popeyes, Subways und ähnliche Betriebe gibt, und ich die nicht mag.

So muß ich immer schauen, daß es etwas gibt, das auch irgendwie ausgewogen ist.

Das hier ist so ein Beispiel:

Ich hatte eine Zucchini, eine Aubergine, breite Bohnen, Zwiebeln, Knoblauch, ein halbes Pfund Rinderhack und eine Dose ganze geschälte Tomaten.

Vorher hab ich eine Tasse Basmatireis in Olivenöl angeschwitzt, bis er ganz weiss wurde (er sieht dann nicht mehr glasig aus). Dann hab ich eine gehackte Schalotte und eine Knoblauchzehe, auch gehackt, dazu gegeben und angeschwitzt. Danach gab es ein  5 cm Stück Tomatenmark aus der Tube, das mit der Reis-Zwiebel-Mischung verrührt wurde und auch angeschwitzt wurde. Das wurde, nachdem sich Röststoffe gebildet hatten, mit 2x soviel Wasser wie Reis aufgefüllt, zum kochen gebracht für eine Minute, dann wurde die Hitze aufs Minimum reduziert, der Deckel auf den Topf getan und der Reis 20 Minuten ziehen lassen. Dieses Rezept hab ich original von einem Mexikaner, dar meinte, so würden sie zuhause ‘Spanish rice ‘ machen. Wenn man die Schritte so wie beschrieben einhält, bekommt man einen körnigen, aromatischen Reis, der hervorragend zu mediterranen oder natürlich auch zu mexikanischen Gerichten passt.

Man kann den Reis ruhig früher machen, er hält seine Temperatur mit Deckel sehr lange.

Als nächstes hab ich in einem Topf 4 EL Olivenöl ganz heiß werden lassen, und habe dann die vorher gesalzenen Auberginenwürfel dazu gegeben und scharf angebraten. Danach die Zucchiniviertel und die breiten Bohnen in Rauten, erst am Schluß dann das Hack. Sobald das Hackfleisch gar war, die Dose Tomaten drauf geben und auseinander schneiden.

Jetzt mußte es nur noch einkochen. Als Gewürz hab ich Herbes de Provence benutzt, allerdings hab ich noch eine extra Portion Thymian zugegeben.

Das Gericht braucht etwa 20 Minuten, profitiert aber, wenn man es stehen und ziehen läßt. Es sieht nicht toll aus, ist aber richtig lecker.

Ich habe  im Geschäft noch mit einem Stück Parmesan drüber gerieben, wunderbar. Ich wüßte nicht, wo ich besser für weniger Geld außerhalb essen gehen könnte. Der Aufwand ist gering, mit schnippeln kocht sich so ein Gericht in 35 Minuten und reicht für 2 Tage.