Frikadelle Kn├Âdel Karotten Rosenkohl


Heute gibt es wieder eine Art Kantinenessen: Frikadelle mit Beilagen ­čÖé

Meine Frikadelle bestand aus:

Rinderhack

1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe

Semmelw├╝rfel (1/5 der Hackfleischmasse)

genug Milch um sie aufzuweichen

2 El scharfer Senf

Salz, Pfeffer, Majoran

 

Kneten, zu Bratlingen formen und langsam anbraten.

Wenn Sie fertig sind, Tomatenmark in der Pfanne anbraten, mit Port abl├Âschen und etwas Rinderfond dazugeben. Eindampfen.

Das Gem├╝se putzen, in Salzwasser garen und danach in heisser Butter schwenken.

 

Der Kn├Âdel war noch ├╝brig, den schnitt ich in Scheiben und briet ihn ebenfalls in etwas Butter und frischem Rosmarin.

 

Die Sauce war mal wieder eine Wucht, weil alle m├Âglichen kleine Fleischteile festbraten und beim abl├Âschen f├╝r viel Geschmack sorgen.

 

 

 

 

 

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Gef├╝llte Kalbsbrust Gem├╝se Sauce


Es gibt etwas Neues!

Hier hat es noch nie Kalbsbrust gegeben, schon gar nicht gef├╝llte Kalbsbrust. Ich hab es selber sehr selten geniessen k├Ânnen, nur bei ur-deutschen Sonntagsessen, zu denen ich nicht so oft eingeladen werde.

Auch ist es ein inzwischen altmodischer Klassiker, der wahrscheinlich Sonntags durch den veganen Portobello-Burger ersetzt wird.

Ich finde aber, da├č dieses Fleisch durchaus seine Berechtigung hat, vor allem, weil die F├╝lle (n) die Brust sehr elegant streckt und zu einem Schmaus macht.

Weil dieses Gericht in ├ľsterreich vielleicht sogar eher als in Deutschland seinen Ursprung hatte (wegen der Semmelf├╝llung), galt beim googeln meine besondere Aufmerksamkeit einem Beitrag von Eckhardt Witzigmann, der sogar 3 verschiedene F├╝llungen beschrieb!

Ich hab allerdings die Standard-F├╝llung gemacht, weil ich weder Kalbshack und Leber, noch Bries da hatte. Daf├╝r hatte ich aber alle Zutaten, um die Brust zu f├╝llen.

150 Semmelbrot

1/4 l Milch

Salz, Pfeffer, Muskat

3 Eier, verkleppert

eine handvoll gehackter Petersilie

in Butter angeschwitzte Schalotten

1/2 Tl Steinpilzpulver

 

Die Milch wurde erhitzt, alles wurde zusammengeworfen und miteinander vermischt.

Die Brust wurde gottseidank schon vom Metzger pr├Ąpariert, d. h. die Tasche hatte er schon in ein Brustst├╝ck von 1100 g hineingeschnitten. Naja, besser er als ich.

Die F├╝llung durfte sich eine halbe Stunde ausruhen, anschliessend f├╝llte ich die Brust mithilfe eines Suppenl├Âffels.

 

Jetzt wurde die Brust auf beiden Seiten in Butter angebraten. Dann gab ich Karotten, Sellerie und Zwiebeln in den Br├Ąter und briet die auch an. Nachdem ich die Brust dar├╝ber platziert hatte, gab ich 2 Kellen Wasser-Wein Gemisch dr├╝ber und schmorte alles ohne Deckel.

Die Ofentemperatur betrug 180 C als ich den Braten in den Ofen schob. Ich hielt mich an das Rezept und gab alle 10-15 Minuten eine weitere Kelle des Wasser-Wein Gemischs zur Befeuchtung ├╝ber den Braten.

Nach 90 Minuten nahm ich die Brust heraus und stellte sie warm. In einem kleinen Topf gab ich eine Schalotte mit Butter, liess sie angehen und l├Âschte alles mit Sherry ab (nur ein Schluck). Dann gab ich den Inhalt des Br├Ąters dazu, also Fl├╝ssigkeit und Gem├╝se. Nachdem es wieder heiss war, p├╝rierte ich alles und gab noch etwas Wasser dazu. Beim Abschmecken mu├čte ich nichts korrigieren.

Dazwischen hatte ich gr├╝ne Bohnen und Karotten in Wasser gekocht und anschlie├čend mit Knoblauch in Butter geschwenkt.

Jetzt wurde angerichtet und gegessen ­čÖé

Es hat ├╝brigens sonntagsm├Ą├čig gut geschmeckt! Wenn ihr also eure alternden Eltern und/oder Gro├čeltern zu Besuch habt, probiert es vielleicht einmal aus, es k├Ânnte Tr├Ąnen der Dankbarkeit am Tisch geben ­čÖé

 

 

 

 

 

Semmelkn├Âdel Pfifferlinge Kalbsleber ├äpfel Heidelbeeren


Ich k├Ânnte mich ├Ąrgern –┬á ich lag heute morgen um 7:00 im Bett und ertr├Ąumte mir mein sch├Ânes Essen f├╝r den Abend. Da ich gestern eine halbe Packung Pfifferlinge verbraucht hatte, wollte ich den Rest hinterhermachen, nicht, da├č die etwa ├╝brigbleiben. Also dachte ich, die Creme-Variante mit Schmand und Speckst├╝ckchen w├Ąre sch├Ân.

Unterwegs f├Ąllt mir ein, da├č es schon ewig kein Kalbslebergeschnetzeltes gegeben hat, und das Semmelkn├Âdel super dazu passen.

Auf dem Markt gibt es keinen Innereien-Anbieter, aber ich wei├č, wo es welche gibt.

Daf├╝r sehe ich eine Box Heidelbeeren und assoziiere sofort Kalbsleber/Zwiebeln/Apfel/Heidelbeeren/… ich bin begeistert, das hatte ich noch nicht!

Den halben Tag suche ich nach verschiedenen Zutaten (Milch, Butter, usw., weil ich morgen aus dem Rest der Heidelbeeren Blueberry Muffins backen will)

Endlich in der K├╝che bereite ich erst ein ordentliches mis-en-place vor, mache dann den Kn├Âdelteig, der verspricht richtig gut zu werden und schneide und wasche Pfifferlinge, die Zwiebeln, eine Knoblauchzehe und Petersilie. Ich vergesse nicht mit Pfeffer, Salz und Muskat zu w├╝rzen.

Der Topf mit dem Wasser f├╝r die Kn├Âdel kocht fast. Ich dreh ihn herunter, damit er nicht mehr k├Âchelt und gebe 3 Kn├Âdel hinein. Sie bleiben 20 Minuten drin, fallen gottseidank nicht auseinander, sehen aber an├Ąmischer aus als vor dem Bade.

Die Pfifferlinge werden in Butter gebraten, solange, bis ihr Wasser verdampft ist. Dann gibt es einen halben Becher Schmand, und, um es nicht zu trocken zu machen, 1/4 Glas Kalbsfond. Das stellte ich jetzt bei halber Hitze auf die Seite und liess es langsam eink├Âcheln.

In weiterer Butter wurden die Kalbsleberstreifen angebraten, vorher hatte ich sie noch kurz mehliert und gew├╝rzt. Dazu gab es wieder kleine Zwiebeln, aber als Streifen, und Apfelscheiben, die in der Butter langsam karamellisierten. Gegen Ende gab ich noch eine Handvoll Heidelbeeren dazu.

Heidelbeeren, Apfel und Kalbsleber ergibt eine wunderbar fruchtige Kombination! Kann ich nur empfehlen denjenigen, die Frucht und Fleisch zusammen m├Âgen.

Was ich nicht empfehlen kann, ist verschiedene Hauptpersonen am Start zu haben, die um den Platz an der Sonne buhlen und sich gegenseitig kleiner machen, als sie sind.

Ich h├Ątte mich entscheiden sollen f├╝r die eine oder die andere Variante. Beide auf dem gleichen Teller sind zu “busy” und nicht einmal der Kn├Âdel sieht gut aus!

Ich weiss diese Dinge eigentlich. Aber dann will ich, weil ich die ganze Woche nicht konnte…

Der Trost lag wie so oft im Geschmack. Beide Varianten gut, heute hatte ich mehr Lust auf Leber. Die Heidelbeeren und der Apfel haben super gepasst!

 

Semmelkn├Âdel Kalbsleber Apfel Heidelbeere Pfifferlinge Schmand 1

 

Semmelkn├Âdel Kalbsleber Apfel Heidelbeere Pfifferlinge Schmand 3

 

Semmelkn├Âdel Kalbsleber Apfel Heidelbeere Pfifferlinge Schmand 2