Oatmeal Cookies


Oder Haferflocken Plätzchen. Ich mache nicht oft Süßes, aber wenn es kühler wird, denke ich manchmal an Pies mit Obst oder aber an Kekse, die ich auch früher schon gerne gegessen habe.

Und dazu gehören auch die Oatmeal Cookies. In meiner Kindheit wurden sie mit Rosinen gebacken, was auch gut schmeckt, aber ich wollte sie heute mit etwas Schokolade verzieren und entschied mich gegen die Rosinen.

Das Rezept kommt aus dem Joy of Cooking, dem vielleicht wichtigsten allgemeinen Kochbuch der USA. Neben vielen Rezepten aus aller Welt, die sich oft erstaunlich genau am Original orientieren, gibt es auch grundsätzliche Kapitel über Haltbarmachen, Kräuter, Gararten, und anderes.

Das ist auch der Grund warum ich heute auf die amerikanische Messart umschwenke. Ich hab mich ans Rezept gehalten, mit Ausnahme der Schokoapplikation 🙂

1/2 cup Butter

1/2 cup brauner Zucker

1/2 cup Zucker

1 cup Mehl gesiebt

1/2 Tl Backpulver

1/2 Tl Backnatron

1/2 Tl Salz

1 Tl Vanille in Alkohol (hab ich hier noch nicht gesehen. Ich nahm die dickflüssige Vanille aus der Flasche von Ostmann-4 Tropfen und füllte den Löffel mit Cognac auf)

1 El Milch

1 Ei

1 Cup Haferflocken, die Kernigen

 

Die Butter wird schaumig geschlagen, dann kommen die beiden Zuckerarten nach und nach hinein.

Jetzt kommen Milch, Vanillemischung und Ei dazu und wird gut vermischt.

Mehl, Backpulver, Natron und Salz werden zusammen gesiebt und auch unter die Masse geschlagen.

Am Schluß kommen die Haferflocken dazu.

Man gibt immer einen gehäuften Tl der Masse auf ein Backblechpapier und lässt 5 cm Abstand. Sie werden bei 175 C gebacken, das dauert weniger als 10 Minuten.

Bei mir reichte die Masse für zwei Bleche, etwa für 32 Cookies 🙂

Ich hatte noch diesen Blecheimer mit der Kuvertüre, die machte ich warm und malte jedem Keks seinen individuellen “Pollock” auf.

 

 

 

 

 

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Madeleines


Vor ein paar Tagen sah ich einen Beitrag eines französischen Blogs, der zu mir sprach: La Creme et les Gateaux machte Madeleines.

Ich kann leider nur rudimentär französisch, aber die Kochsprache macht mir keine Angst. Ich las das Rezept und war mir nur wegen eines Wortes unschlüssig, und zwar wie heisst Teelöffel und wie Esslöffel?

 

Jedenfalls wollte ich keine Mandel Madeleines, sondern Zitronen Madeleines machen. Aber auch hier hat der Blog ein Rezept.

Ich hatte allerdings keine Form für Madeleines. Dafür gibt es einen Laden (es gibt auch andere, aber hier hab ich schon ein paar Mal genau das gefunden, was ich wollte), der Haushaltswaren aller Art hat.

Dort wurde ich fündig, er hatte eine Form für 12 Madeleines. Die sind nicht so groß wie manche kommerziellen Gebäcke, aber groß genug.

Dafür ist es ein echtes Edelteil. In der Gebrauchsanweisung stand man sollte die Form buttern und bemehlen, um sicher zu gehen, aber nach der ersten Ladung hab ich diesen Schritt ausgelassen, ohne daß es einen Nachteil beim Entfernen gab. Mit der Form bin ich echt zufrieden.

Mit dem Rezept übrigens auch:

3 frische Eier

120 g Mehl

120 g Puderzucker

120 g Salzbutter (Ich hatte normale Süßrahmbutter und gab eine Prise Fleur de Sel dazu)

5 g Backpulver

2 El Zitronensaft

Zeste einer ganzen Zitrone

 

Butter schmelzen, auskühlen lassen

Eier schaumig schlagen und Puderzucker unterrühren

Mehl und Backpulver im Sieb dazugeben und unterrühren

Zeste und Zitronensaft dazugeben

Abgekühlte Butter langsam einrühren

 

Hier machte ich etwas anders: Im Original ist der Ofen auf 240 C vorgeheizt. Mein Ofen glüht bei der Temperatur. Ich stellte 200 C ein und füllte dann vorsichtig die Förmchen nicht zu voll. Die Madeleines brauchten etwa 10 Minuten.

Einen Teil hab ich mit Puderzucker beflockt, den anderen Teil hab ich mit Schokolade aus einem altmodischen Schokoeimer aus Blech (der im Wasserbad schmolz) angestrichen.

Das Rezept reichte, wohl weil meine Form etwas kleiner ausfällt, für 36 Madeleines 🙂

 

 

 

 

 

Zu Besuch (Ostern 2017)


Mein ältester Freund H. (Achtung Wortspiel!) hatte über Ostern runden Geburtstag. Normalerweise schaffe ich es nicht, die Distanz zu überbrücken, aber weil der Tag auf Ostersonntag fiel und ich schon am Karfreitag anreisen konnte und erst Ostermontag ging, lohnte sich die Reise und war nicht so stark von Reisehektik geprägt.

Es ist immer wieder schön, Zeit mit ihm und seiner Familie (Mutter, 2 erwachsene Söhne und Freundin des einen Sohns) zu verbringen, da sie alle vielseitig interessiert, sehr sozial und fürsorglich und auch alle sehr neugierig auf gute Küche sind.

So war es klar, daß die Feiertage eine gemeinsame Kochleistung würden.

Das erste Abendessen am Freitag folgte auf eine Vesper am Nachmittag und war deshalb “nur” ein Salat. H. und seine Söhne/S.Tochter hatten abgestimmt und sich entschlossen, einen Salat aus Ottolenghi’s “Vegetarisch” zu machen.

Die Zutaten waren

Quinoa (vorsichtig gekocht und ziehen gelassen, etwa 2 Tassen, mit etwas Salz)

2 Avocados

Saubohnen (gefrorene, mussten aufgetaut und gepalt/geschält werden)

Radieschen

Sprossen (Betesprossen und eine etwas mildere Sorte)

Olivenöl und Zitronensaft, Knoblauch?

Zitronenfilets

Salz, Pfeffer

Ich hab vielleicht etwas vergessen, man könnte es im Buch nachschauen. Wir einigten uns, daß Ottolenght ein Talent hat ungewöhnliche Zutaten zusammenzuwerfen und daraus überraschende Kreationen zu erschaffen. Der Salat war nicht nur sehr gut, sondern hat uns auch mit Leichtigkeit satt gemacht. Nicht, daß es uns abgehalten hätte eine knappe Stunde später eine große Käseplatte zu vernichten 🙂

 

 

 

Am nächsten Tag verbrachten wir den besseren Teil des Nachmittags damit den Nordhorden notwendige Lebensmittel streitig zu machen.

Manche Trends scheinen deutschlandweit Gültigkeit zu haben, wie auch der, daß vor jedem Feiertag alle einkaufen gehen, weil die Welt ja in der Zwischenzeit untergehen könnte…

 

Ich hatte vorsichtshalber darauf bestanden eine Ersatzhauptspeise und eine zweite dazu anzulegen, weil ich ahnte, daß es schwierig werden würde 7 Stubenküken aufzutreiben. Wie sich herausstellte, wurden es am Schluss die Schweinelenden, weil es auch keine Lammkeule mehr gab!

Auch der Spargel (für das Sonntagsessen war schwer zu finden. Das ist für mich ungewöhnlich gewesen, weil wir hier im Südwesten nicht nur schon seit fast 5 Wochen Spargel (aus der Region!) haben, sondern auch Preise wie vor 20 Jahren. Mein exklusiver Gemüsehändler gegenüber erzählte mir von riesiger Konkurrenz im hochpreisigen Bereich für weissen Spargel z. B. aus Holland (kaum zu glauben!) und umgekehrt sehr guter deutschen Qualitäten bei grünem Spargel (kann ich bestätigen), der vorher eine Domäne des Auslands war (Peru, Mexiko, Spanien, Griechenland, etc,). Jedenfalls hab ich heute geschaut- er verkauft eine 1. Qualität (bis 18 mm) für €2.50/500g). Es gibt zwar auch teureren, aber die Qualität ist durchgehend hervorragend. Der Südwesten hatte im März ein paar sehr warme Wochen und alles schoss und wollte verkauft werden.

Ganz anders der Norden. Es war sehr frisch, der grüne Spargel kam vom Ausland und sah mitgenommen aus, den einzigen Weissen fanden wir im Lobbybereich des Einkaufszentrums neben einer Spargelschälmaschine und einer Schlange von 10 Metern Länge. Wir ergaben uns in unser Schicksal.

Dafür gab es nach längerem Suchen auch eine Schwarzwurst, die ähnlich der aus meiner Gegend ist. Ich habe trotzdem auch noch eine nordische Variante mitgenommen.

Am Fischstand hatten wir eine Wahl aus verschiedenen Meeresfischen und nahmen auch Kabeljaufilets mit, aber im Nachhinein war ich mit meiner Wahl nicht ganz zufrieden, weil Kabeljau auseinander”schuppt”, wenn er warm wird. Sein Fleisch ist nicht so fest, daß es zusammenbleibt.

Der Samstagabend wurde mit Schwarzwurst auf Apfel und Rösti gestartet.

Schwarz- oder Blutwurst wird in Butter angebraten, die Boskoop-Apfelscheibe ebenfalls. Beides soll weich sein. Auf die Wurst ein paar Flocken Majoran streuen. Alles auf den noch warmen Rösti setzen.

Rösti: Kartoffeln reiben, Flüssigkeit abgiessen, einen Tl Kartoffelmehl oder Mondamin und Salz und Pfeffer dazugeben, Taler in einer heissen Pfanne formen, ausbacken, wenden und warm stellen. Sie müssen schon eine Weile in der Pfanne sein, sonst sind sie innen noch roh.

 

 

 

Der Hauptgang am Samstagabend war der Kabeljau. Den hab ich erst gewürzt und dann in Bacon eingewickelt und von beiden Seiten angebraten. Dazu machte ich vorher ein Linsengemüse aus den sehr guten Puy-Linsen, die ich mit kleinen Soppengrünbrunoise erst schmorte und dann mit etwas Flüssigkeit langsam garziehen liess. Das dauerte etwa 40 Minuten. Danach wurde der Kabeljau sehr, sehr vorsichtig auf die Linsen umgebettet (das nächste Mal gibt es Loup de Mer, der fällt nicht auseinander 🙂  )

 

Ich war zwar mit der physischen Erscheinung des Fischs nicht zufrieden, geschmacklich gab es aber nichts auszusetzen.

Samstagabend gab es kein Dessert, aber wie bei Vielfraßen üblich, die Käseplatte, die wieder reichlich ausfiel 🙂

 

Sonntag war ich mit Abstand der Erste in der Küche. Schon vor 8 machte ich mir Sorgen, daß nicht genügend Zeit wäre, alles vorzubereiten. Also fing ich an Suppengrün für die Sauce zu schneiden und anzubraten, ihn mit Sherry und Rotwein abzulöschen und zu reduzieren, um dann später die Sauce mit getrockneten Steinpilzen, Sahne und den Säften der gebratenen Schweinelenden zu vervollkommnen.

Als Nächstes schälte ich eine größere Menge Kartoffeln. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich Unterstützung von meinem Freund H., der Die geschnittenen Kartoffelscheiben attraktiv arrangierte und schichtete, während er jede Schicht salzte, pfefferte und muskatierte?? :-). Danach gab es einige Schuß (Schüsse?) Milch, Sahne und dann eine schöne Schicht Käse. Wir dachten erst, es sei Gruyere, aber es war wahrscheinlich der Bergkäse. Auf jeden Fall war es eine tolle Wahl, weil das Gratin das beste war, das ich jemals gemacht habe. Die Farbe und der daraus resultierende Geschmack waren wirklich gut. Ich nahm das Gratin nach dem Backvorgang heraus und stellte es nochmal kalt, um es nachher nochmal bei 150 C aufzuwärmen.

Jetzt machte ich die Küche frei für Y. und F., die sich für eine Sauer-scharfe asiatische Suppe entschlossen hatten. Die Küche ist relativ klein, so kann ich nicht en detail erzählen, was alles drin war, aber sie war wirklich sauer und scharf, so wie es im asiatischen üblich ist. Sie hatte Gemüse, Shrimps und war sehr gut.

 

 

Der Spargel war ja schon geschält und kam in einen großen ovalen Bräter mit wenig Wasser, damit er zeitnah gedämpft werden und dann warm gehalten werden könnte.

Ich hatte H. einen Temperaturfühler wie meinem geschenkt und benutzte diesen, um die Filets nicht zu übergaren. In meiner Vorsicht war ich mit der Ofentemperatur zu konservativ (mein eigener Ofen ist eine wilde Bestie, der sofort reagiert), und als ich nachbesserte (mit 50 C Schritten) dauerte es eine gefühlte Ewigkeit (nochmal 20 Minuten), bis die 58 C für rosa Fleisch endlich erreicht war.

H’s. zweiter Sohn M. und ich hatten uns vorgenommen eine von ihm gewünschte Hollandaise zuzubereiten, aber ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen (wir haben’s verbockt) waren wir für den “Onslaught of Heat” zu langsam und hatten als Lohn unserer Mühe feines Butter-Rührei. M. sah aus als wollte er heulen und brauchte etwa 10 Minuten bevor er sagte, daß er das jetzt entsorgen würde.

Stattdessen schmolz ich eine großzügige Menge Butter. ließ die Molke absinken und nahm das Butterschmalz ab. Dazu gab ich Zitronensaft und Bio-Orangenzeste. Die Gäste bemerkten es und fanden es gut.

Ich hab die Butter allerdings auf den Tisch gestellt, weil ich nicht wußte, wer alles Butter will. Deshalb sieht man auf den Fotos keine.

 

 

Zum Dessert gab es eine Mousse au chocolat, eine sehr gute mit 78% Zartbitterschokolade von Lindt mit einem Himbeerspiegel und Früchten. Allerdings hatte die Mousse die Hitze zuwenig, die die Hollandaise zuviel hatte, was dazu führte, das die gestochenen Nocken ihre Form nicht hielten, sondern aussahen wie angeschmolzene kleine braune Eisberge. Ich hab vor lauter Stress das fotografieren vergessen. Gut haben die Cremes trotzdem geschmeckt, aber es hat an M’s. und meiner Kochehre gekratzt, gleich zwei Gänge in die Tonne getreten zu haben.

Andererseits bedeutet es, daß wir noch nicht am Ende unseres Weges sind, es gibt noch Luft nach oben :-)I

 

Mandeln Karamell Schokolade Kakao


Letztes Jahr um diese Zeit hab ich ein paar Mal karamellisierte Mandeln gemacht. Damals war der Clou das Champagnersalz, das auch einen Vanilleton hat und von dem ein wenig auf das Karamell gestreut wurde. Vorgestern las ich den Post von Lieblingsmahl. Da fiel mir wieder ein, daß die sehr gut gewesen waren. Nur habe ich immer noch von der sehr guten Backschokolade von Valrhona und wollte das kombinieren.

Ich hab die Mandeln 5 Minuten in Wasser gekocht und dann aus dem Häutchen gedrückt. Das Karamell hab ich gemacht wie das Lieblingsmahl Paar,nur doppelt so viel, weil ich auch 200 g Mandeln hatte. Also 160 g Zucker auf 80 ml Wasser. Das wurde eingekocht, die Mandeln kamen dazu und wurden mit der Zeit dann bernsteinfarben karamellig. Ich hab sie dann auf ein Backpapier ausgeschüttet und verteilt. Anschließend ließ ich sie abkühlen, während ich 50 g Backschokolade mit 25 g bretonischer Butter, einer guten Prise Fleur de Sel und einer Prise Cayenne über dem Wasserbad zum schmelzen brachte. Zuerst wurde die eine Seite begossen und mit Kakao bestäubt, dann die andere Seite.

Mandelkaramell-Schokolade-Kakao-1

Dann hab ich die Teile mit einem Messer grob zerhackt und in Tütchen gegeben.

Sie schmecken übrigens verboten gut und ich muß schauen, daß ich sie so schnell wie möglich verschenke, weil sie kalorienmäßig richtige Bomben sind.

 

Mandelkaramell-Schokolade-Kakao-2

Orangen-Schokokekse


Ich bin immer wieder überrascht, wenn mich mir unbekannte Blogger finden, und, gottbehüte, sogar folgen! Immerhin hab ich jetzt, nach über 5 Jahren bloggen und inzwischen 511 Einträgen 35! Follower! Das wird nur noch getoppt durch die sehr generösen 280 Kommentare, verteilt natürlich auf dieselben 511 Beiträge…

Aber ich wollte nicht sarkastisch werden, sondern erzählen, daß vor kurzem ein Blog anfing, mir zu folgen, der fast nur Süßes produziert, aber auf ziemlich hohem Niveau. Sie ( es sind mehrere Personen) heißen Zuckerfreunde. Tja, und wie das so geht, mußte ich gleich deren Rezept ‘aquirieren’, denn es hatte eine Zutat, die mich immer wieder anmacht – Orangen und andere Zitrusfrüchte. Sie machten daraus verschiedene Kekse, mit und ohne Verzierung, auch mit Schokolade. Und das ist besonders gut, Orange und Schokolade.

Orangen – Schokokekse

100 g weiche Butter (Ich hatte normannische Salzbutter aus Isigny, eine der besten Adressen für Butter in Frankreich)

80 g Zucker

1 Eigelb (Bio – groß)

200 g Mehl

1 Pck. Dr. Oetker Finesse Orange (hab ich schließlich im Supermarkt gefunden, werde es aber nächstes Mal mit Zesten probieren, weil es mir zu künstlich geschmeckt hat)

1 Zitrone (Saft- Ich hatte nur eine große halbe Zitrone)

Der Teig kam gut zusammen, auch das Ausrollen ging gut, wobei ich Schwierigkeiten mit der Dicke hatte, und damit auch mit der Backzeit.

Als Glasur hab ich mich auf einen weiteren Tipp der Blogger verlassen, der anstandslos geklappt hat: Schokolade/Butter Verhältnis 2:1, wobei ich eine kurz zuvor für teuer Geld erstandene Schokolade von Valrhona einsetzte, nämlich die Noir Caraïbe, die zartbittere Backschokolade mit 66% Cacao Anteil.

Ich selbst fand die Kekse ganz gut, konnte sie aber nicht wirklich einschätzen (Befangenheit), also hab ich sie mit ins Geschäft genommen, und verschiedenen Leuten angeboten. Die Reaktion war oft ähnlich, zuerst keine große Regung, dann Irritation, daß es nicht nach Vanille schmeckt, dann kam der Orangen- und dann der Schokokick. Und dann – die sind wirklich gut, was ist da drin?

Ich kenne einige Keksebäckerinnen, die mich in Grund und Boden backen könnten, aber beste Zutaten machen eben doch immer wieder auf sich aufmerksam. Das nächste Mal mach ich etwas ganz kleinen Rosmarin zur Orange, das kommt nämlich auch sehr gut.

 

Orangen-Schokoladenkekse

Chocolate Ice Cream/Schokoladeneis


Chocolate Ice Cream

Ergibt: 6

Kochzeit: 10 Minuten

Zubereitungszeit: 1/2 Stunde

Kategorie: Nachspeise

Küche: amerikanisch

Bewertung: 5/5 Sterne

http://www.mouthofwonder.com/2012/05/chocolate-ice-cream-from-david-lebovitz.html

Zutaten

  • 2 cups cream/ 470 ml Sahne
  • 5 ounces bittersweet or semisweet chocolate, chopped/ 145 g Halbbitter oder Edelbitterschokolade
  • 1 cup whole milk/235 ml Milch
  • 3 tablespoons unsweetened cocoa powder/ 17 g Kakaopulver
  • 3/4 cup granulated sugar/150 g
  • pinch of salt/Prise Salz
  • 5 large egg yolks/5 große Eigelb
  • 1/2 teaspoon vanilla extract/ 1/2 Tl Vanilleextrakt

Anweisungen

Die Hälfte der Sahne mit dem Kakao in einem Topf verquirlen und zum kochen bringen, 30 Sekunden unter rühren köcheln lassen. Vom Herd wegziehen und die zerkleinerte Schokolade unterrühren bis die Masse glatt ist. Über die zweite Hälfte der Sahne gießen und vermischen. Diese Mischung in eine große Schüssel geben, in ein Eisbad stellen und ein Sieb darüber anbringen. Milch, Zucker und Salz im Topf erwärmen. Eigelb in einem gesonderten Topf schlagen. Warme Milch langsam über die Eigelbe gießen, dabei rühren.Die Ei-Milchmischung zurück in den Topf geben und langsam erwärmen, dabei immer rühren. Die Mischung zieht bei 73-77 Grad Celsius an, also am besten einen digitalen Temeraturfühler nehmen. Man kann auch einen Holzlöffel nehmen. Wenn die Masse nicht mehr schnell vom Löffel gleitet und man auf den Löffelrücken bläst und es bildet sich ein Rosenmuster (zur Rose abziehen)und  ist fertig. Sofort durch das Sieb in die Schokomischung gießen und vermischen. Abkühlen lassen, am besten später im Kühlschrank mindestens 4 Stunden oder noch besser Übernacht. Dann in die Eismaschine geben. Bei mir war die Masse so dicht, daß es gerade 20 Minuten gedauert hat, bis ich das Eis in die Gefriertruhe verfrachten konnte. Es war mit Abstand das leckerste Eis (Schokolade), das ich je gegessen habe. Ich hab allerdings auch die Lindt 90% Feinherb mild genommen.

Zum Abschluß hab ich noch schnell aus Zucker ein Karamell gemacht und darin gehackte Walnüsse gewendet. Die kamen als Topping auf das Eis

 

Warm 1 cup of the cream with the cocoa powder in a medium saucepan, whisking to thoroughly blend the cocoa. Bring to a boil, then reduce the heat and simmer at a very low boil for 30 seconds, whisking constantly. Remove from the heat and add the chopped chocolate, stirring until smooth. Pour over the remaining 1 cup cream. Pour the mixture into a large bowl, scraping the saucepan as thoroughly as possible, and set a mesh strainer on top of the bowl. Warm the milk, sugar, and salt in the same saucepan.

In a separate medium bowl, whisk together the egg yolk. Slowly pour the warm milk into the egg yolks, whisking constantly, then scrape the warmed egg yolks back into the saucepan.Heat to 170 degrees on an instant-read thermometer. I used a Le Creuset Dutch oven ( 4 qt.)and had the 175 F immediately, so be careful! Pour the custard through the strainer and stir it into the chocolate mixture until smooth, then stir in the vanilla. Stir until cool over an ice bath. Chill the mixture thoroughly in the refrigerator, then freeze it in your ice cream maker according to the manufacturer’s instructions. I did it overnight and it was worth it- best ice cream ever! I only had to churn it 20 minutes and it was ready to freeze.

Once it was ready to serve, I caramelized some walnuts and served them as a topping. Super!

 

Notizen

This is a David Lebovitz recipe- I also made his strawberry ice cream, another stroke of genius. Then I went and ordered his ice cream book 🙂

Schokoladeneis-karamellisierte-Walnüsse-2

 

Menu 2/3 Birnensüppchen Pochierte Birne Schokolade


Zum Dessert lachten mich ein paar Birnen an, und da sie ja klassisches Spätjahrobst sind, hat das gepasst. Die Sorte war Alexander Lucas, eine gedrungene Birne, die pochiert einen süß-säuerlichen Geschmack hat, der auf jeden Fall interessanter ist, als wenn die Birne nur süß ist. Pochiert habe ich drei Stück nach dem Schälen in einer Wasser-Wein-Zuckermischung (4:2:1).

Als Aromaten nahm ich eine halbe Zimtstange, 5 Nelken und eine halbe aufgeschnittene Vanilleschote.

Die Birnen hab ich bei niedriger Hitze aber mit angeschrägtem Deckel etwa 30 Minuten gegart. Die Birnen waren butterzart, und ich ließ sie im Sirup abkühlen. Danach hab ich den Sirup ohne Birnen auf ein Drittel eingekocht. Die dritte Birne hab ich entkernt und im reduzierten Sirup püriert. Die anderen zwei Birnen hab ich halbiert, entkernt und fächerartig aufgeschnitten.

Einen Becher Sahne wurde aufgeschlagen und steif unter die Sirup/Püreemischung gehoben. Das war mein Süppchen.

Darein hab ich den Fächer gesetzt.

Dann hab ich etwas Schokolade im Wasserbad geschmolzen und über den Teller geträufelt.

Das ist das einzige, was ich bereue, weil das nicht gut aussah. Ganz zum Schluß gab es noch etwas Zitronenmelisse in Streifen drüber.

Geschmeckt hat es allerdings. Ich muß die Schokolade wohl noch etwas mehr verdünnen, um sie besser ‘verteilbar’ zu machen.

Birne-Sahnesüppchen-Schokolade