Rumpsteak Spinat Kartoffelspalten Champignons


Gestern kaufte ich neben den Cevapcici auch ein vom Metzger empfohlenes Rumpsteak vom deutschen Weiderind. Zur Auswahl war auch ein irisches Rind im Angebot gewesen, der Metzger meinte das deutsche Fleisch sei besser.

Dazu nahm ich noch Babyspinat und braune Champignons mit. Kartoffeln hatte ich noch zuhause.

Kartoffeln: Geschält und der Länge nach geteilt, gekocht und in Öl angebraten.

Spinat: Babyspinat gewaschen, angebraten, mit Knoblauch und Muskat verfeinert.

Champignons: Braune Champignons in kleine Quader geschnitten, Bacon Scheiben kross gebraten, zerbröselt. Champignons in Öl anbraten, Schalotte feingewiegt dazu, dann 2 El Schmand dazu und mit dem Bacon bestreuen.

Das Rumpsteak eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank herausnehmen und aufwärmen lassen.  Dann scharf anbraten, die Hitze sofort reduzieren und 6 Minuten braten, dann wenden und 6 Minuten braten. Das Steak war etwa 4 cm dick und dadurch nicht medium, sondern oben und unten medium-rare, in der Mitte war es rare (meine liebste Variante).

Zum Steak und zu den Kartoffelspalten passten die Champignons a la creme wirklich gut.

Spinat kann es bei mir immer geben, es ist für mich ein sauleckeres Gemüse.

 

Rumpsteak Spinat Kartoffelspalten Champignons 1

 

Rumpsteak Spinat Kartoffelspalten Champignons 2

 

Rumpsteak Spinat Kartoffelspalten Champignons 3

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Flammkuchen Speck Zwiebeln Ziegenkäse Pfirsich Rosmarin


Ich hab im Moment noch ein paar Tage frei und somit den Luxus, die Nahrungsaufnahme ganz entspannt planen zu können. Allerdings nahm ich beim Einkauf gestern spontan einen Flammkuchenteig mit.

Darüber hab ich mich schon ausgelassen: Man kann ihn auch selbst machen, muß man aber nicht… und umgekehrt. Es gibt für mich keine Unterschiede außer der Zeit-, bzw. der Geldersparnis.

Da ich schon ein paar Varianten gepostet habe, mußte ich mir etwas Neues einfallen lassen.

Mir fiel ein, daß mein Käsehändler mir einen Ziegenkäse zum probieren gegeben hatte, von dem ich ein Stück mitnahm.

Der Käse ist ein Chevre d’Or aus frischer Milch, ein Käse, der relativ mild ist, aber in der Schale schon den charakteristischen “Biss” eines Ziegenkäses hat. Er war perfekt gereift und fing gerade an, zwischen Rinde und Innerem etwas flüssiger zu werden.

Dazu zerschnitt ich einen toll reifen Weinbergpfirsich, persönlich nach dem Reifepunkt herausgesucht von meinem Gemüsehändler. Zu Pfirsich Rosmarin zu verwenden, hat sich wahrscheinlich schon herumgesprochen. Ist auch wirklich eine schöne Kombination.

Weil ich auf jeden Fall die roten Zwiebel mitbenutzt hätte, dachte ich es würde nicht schaden, den Speck auch zu verwenden.

Zuallererst kam allerdings Schmandt auf den Teig, etwa 3/4 Becher (160 g)

Der Flammkuchen wurde weniger als 10 Minuten auf der obersten Schiene bei 190 C  Grill bebacken und war sehr lecker!

 

 

 

 

 

Borschtsch


Samstag dachte ich daran, seit langem wieder einmal Borschtsch zu machen, das bestimmt auch dem garstigen nasskalten Wetter geschuldet war.

Ich habe dieses Mal ein Basis Rezept auf einer russischen Seite benutzt, das sich auf die wesentlichen Dinge beschränkt hat:

2 Zwiebeln

2/5 eines mittelgroßen Weisskohls in Streifen

1 Rinderbeinscheibe und 500 g Suppenfleisch

1 Pfund festkochende Kartoffeln

3 große Tomaten

Dill

Schmand

 

Zwiebeln angehen lassen, Beinscheibe und Suppenfleisch dazugeben und gleich mit Wasser auffüllen, daß das Fleisch bedeckt ist. Aufkochen lassen, Temperatur reduzieren und den Schaum mit der Schaumkelle entfernen. 2-3 Stunden langsam ziehen lassen. Weisskohl und Tomaten dazugeben, weitere 90 Minuten köcheln lassen. Die Häute der Tomaten jetzt herausfischen und die Tomaten zerdrücken.

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und zur Suppe geben, bis sie gar sind. Jetzt Bete aus der Packung entfernen und klein schneiden und ebenfalls dazutun.

Wenn alles auf Temperatur ist, in eine Suppenschüssel geben und mit Schmand und Dill anrichten.

Die Suppe brauchte relativ viel Salz, es waren aber auch mindestens 8 Portionen, die ich jetzt irgendwie unter’s Volk bringen muss  :-)Ansonsten hat sie ziemlich gut geschmeckt, Fleisch sehr zart, Bete und Kartoffeln mit deutlichem Eigengeschmack. Der Kohl sah anfangs nach einem großen Berg aus, aber sie wurden gefühlt immer weniger.

Für den kalten Tag aber genau der richtige Teller!

 

 

 

 

 

Hering Kartoffel Bete


Gestern hab ich im Aldi eingelegte Heringe gesehen. Sie sind Feiertagsware gewesen und nur kurz im Programm. Es gab zwei Sorten. Meine Sorte hatte Bete und Cassis als Marinade.

Sehr lecker! Wer es kennt, ein bißchen wie die schwedischen Sill – süßsauer eingelegte Heringsstückchen.

Heute wollte ich die mit Kartoffeln und einer frischen gelben Bete kombinieren. Ich setzte Kartoffeln und Bete in zwei verschiedenen Töpfen auf, wobei die Kartoffeln viel schneller gar waren. Es sollten eigentlich vorwiegend festkochende Kartoffeln sein, aber sie sind zerfallen wie mehlige.

Ich machte aus der Not eine Tugend und rührte den zerfallenen Teil als Bindemittel in meine Salatsauce.

Die bestand aus:

1 gehäufter El Schmand

1 guter Tl Senf

2 El Weissweinessig

Salz, Pfeffer

3 Kartoffeln

1 mittlere gelbe Bete

1 Schalotte

1/2 säuerlicher Apfel

2 El frisch geriebener Meerrettich

Die in Scheiben geschnittenen Bete, den Apfel und die restlichen Kartoffeln unter die Schmandmischung mischen. Meine Mischung war ein bißchen fest, also gab ich 2-3 El warmes Wasser dazu und rührte alles glatt.

Jetzt nur noch die Heringe dazugelegt und fertig!

 

 

 

 

 

Flammkuchen Schmand Zwiebeln Lachskaviar Salat


Gestern kaufte ich mir 2 Flammkuchenteige, falls ich keine Lust haben sollte, sie selbst herzustellen… dadurch war es leicht, keine Lust zu haben (weil Sie ja schon da waren) , Im Englischen nennt man das eine “self-fulfilling prophesy”, eine Prophezeihung, die sich (von oder durch sich) selbst erfüllt 🙂

Jedenfalls fiel mir heute ein, daß ich vor ein paar Wochen ein Gläschen roten Lachskaviar gekauft hatte und dann vergaß ihn bei einem Essen einzusetzen.

Ich dachte aber, daß er sich gut auf einem Flammkuchen machen würde, vorausgesetzt, man gäbe ihn nach dem Ofengang hinzu.

Gesagt, getan. Heute war alles sehr schnell gemacht. Ich mußte nur eine rote Zwiebel Schälen und in dünne Spalten schneiden, den Schmand verteilen und den Ofen ordentlich beheizen.

Der Flammkuchen brauchte vielleicht 8 Minuten, dann nahm ich ihn heraus und verteilte den Kaviar mit einem kleinen Löffel (Nein, kein Perlmutt 🙂  )

 

Den Feld- oder Ackersalat hatte ich schon vorher geputzt und lediglich mit Olivenöl und Balsamico angemacht.

Eine runde Sache! Der Kaviar hat auf dem Flammkuchen ausgezeichnet geschmeckt.

 

 

 

 

 

Flammkuchen Pfifferlinge Flammkuchen Steinpilze


Mein Gemüsehändler ist wieder da. Letzte Woche hat er den Laden wieder eingeräumt und auf Vordermann gebracht. Heute überlegte ich mir, daß er wahrscheinlich schon Steinpilze hat (Ich hab am Wochenende auf dem Markt schon welche gesehen, die waren aber nicht sehr schön). Also bin ich kurz hinübergegangen. Es waren tatsächlich ein paar hübsche Exemplare da, von denen ich mir 4 aussuchte.

Pfifferlinge hatte er auch, so daß ich von ihnen auch eine kleine Menge mitnahm.

Auf dem Heimweg hielt ich an einem Laden und kaufte 2 Flammkuchenteige (der 2. ist belegt für eine Mitarbeiterin ), und Speck. Schmand war noch im Haus.

Also Pilze geputzt, Steinpilze in Scheiben geschnitten, Pfifferlinge in Hälften, Teig mit Schmand bedeckt, rote Zwiebeln einzeln aufgelegt, etwas Knoblauch, eine Hälfte mit Pfifferlingen, die andere mit Steinpilzscheiben, den Speck dazu und auf der obersten Schiene mit Oberhitze etwa 8 Minuten – fertig.

Sehr herbstlich, sehr lecker!

 

 

 

 

 

Fusilli Lunghi Kaninchenragout Artischocken


Nach dem gestrigen Essen mit Kaninchenkeule in Sherry und Knoblauchsauce mit Schmand wollte ich die zweite Keule heute als Ragout zubereiten und mit Pasta geniessen.

Es war auch noch Sauce da, die ich nur noch etwas veränderte.

Aber zuerst entschied ich mich für die Korkenziehernudeln, die Fusilli Lunghi. Die wurden in kochendes Salzwasser gegeben.

Danach schnitt ich das Fleisch vom Knochen und teilte es in kleinere Stücke und gab es in die Sauce. Dazu gab ich noch etwas Zitronenzeste, einen El Kapern und 3 Artischockenherzen (aus der Dose), die ich vorher der Länge nach in Achtel geteilt habe. Es gab noch ein paar gehackte Petersilienblätter mehr als gestern dazu und, nachdem ich die Fotos gemacht habe, noch etwas Parmesan drüber.

Der frische Kick durch Zitrone und Kapern tat dem Kaninchenragout gut.

Die Zubereitung dauerte gerade mal solange, wie die Fusilli brauchten :-), also etwa 25 Minuten. Es hat sich gelohnt!