Flammkuchen Speck Feige


Wie quasi angekündigt, hab ich mich heute zum Flammkuchen machen hinreissen lassen. Das sind gefährliche Auftritte, zu vergleichen damit, ein neues Rezept auszuprobieren, wenn der Chef zum ersten Mal eingeladen ist…

Ich konnte ich mich dunkel an die verschiedenen Kommentare entsinnen, die ins Haus schwirrten, als ich das erste Mal Pizza buk. Also hab ich die erst mal nachgelesen.

Es ging hier um Pizza, nicht Flammkuchen, aber ich dachte das wird schon…

Jacob, Malou und Oli taten alle Olivenöl in den Teig – ich jetzt auch. Jacob tat relativ viel Zucker in den Teig, das hab ich mich nicht getraut, es aber auch nicht bereut. Immerhin auf einen Esslöffel gesteigert. Dafür hab ich Jacob’s verkürztes Geh-Rezept ausprobiert. Es macht meiner Meinung nach keinen Unterschied – der Teig geht trotzdem, man spart sich eine Geh-Runde.

Allerdings ging er für einen Flammkuchen zu sehr. Ich bin vom vorherigen Rezept nur insofern abgewichen, als daß ich alles nochmal um die Hälfte mehr rechnete (weil ich vielleicht die Tage noch eine Pizza backe). Deswegen waren bei 500 g Mehl 18 g Hefe mit drin

Ich denke, ich sollte Emmi’s Tipp beherzigen und einfach weniger Hefe nehmen und sie länger gehen lassen.

Das Rezept:

500 g Mehl

18 g Hefe

315 ml Wasser lauwarm

1,5 Tl Salz

1 El Zucker (statt 3/4 Tl Zucker)

2 El Olivenöl

 

10 Minuten von der Maschine kneten lassen, gleich ausgerollt (so dünn ich konnte), in die Form gepasst, 20 Minuten gehen lassen, dann belegt und in einen sehr heißen Ofen gegeben (meiner kann 240 C). Etwa 12-15 Minuten.

Der Belag war wie folgt:

Hälfte 1 – klassisch

Schmand (saure Sahne) leicht verdünnt

rote Zwiebeln

Speck

Hälfte 2 – fruchtig pikant

Schmand

Feigen

Schafskäse

 

Es sah eigentlich aus, als wäre genug Schmand auf dem Teig gewesen, ich wollte ihn ja nicht ersäufen, aber nach dem Backen war er verschwunden und kaum noch geschmacklich wahrzunehmen. Die Zwiebeln und der Speck waren lecker auf der Pizza dem Flammkuchen. Die Feigen-Fetamischung war auch gut, wobei mir etwas gefehlt hat: Balsamico oder eine andere Säure und vielleicht etwas Rucola (hab ich noch da). Jedenfalls hat der säuerliche Feta den Feigen nicht genug entgegensetzen können, um ausgewogen zu erscheinen.

Blöd war, daß die viel zu mächtige Kruste, im äusseren Ring schön braun und knusprig, zum weiterknabbern einlud…

Fazit: Würd ich nochmal machen, aber mit anderem Teig, und bei den Feigen mit verbesserter Rezeptur 🙂

 

Flammkuchen Speck Feige 1

 

Flammkuchen Feige 1

 

Flammkuchen Speck 1

 

Flammkuchen Speck Feige 2